Die Illusion der Singularität

11. September 2017

Kierkegaard sagte: „Wenn Du mir einen Namen gibst, verneinst du mich! Indem man mir einen Namen, eine Bezeichnung gibt, verneinst Du alle die anderen Dinge, die ich vielleicht sein könnte. Du beschränkst das Teilchen etwas zu sein indem Du es festnagelst… es benennst! Aber gleichzeitig erschaffst Du es. Du definierst es zu existieren.“

Du kannst nie einen Baum in seiner Gesamtheit sehen. Denn der Baum ist immer in Bewegung, immer in Entwicklung, Der Baum ist das Licht der Sonne, das Wasser des Regens, die Luft um uns, die Erde unter uns …

Auch Heraklit schon, sprach vom ‚panda rei‘, vom ‚alles Fließen‘, vom alles sich permanent Verändernden, vom ‚Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen‘.

Sogar ‚harte‘ Laborversuche der Quantenphysiker zeigen, dass auch kleinste Teilchen nie für sich alleine bestehen und reagieren. Alles ist mit allem verbunden, nichts ist allein.

Es gibt keine Singularität!
Es gibt keinen Stillstand.
Es gibt keine ‚Stehbilder‘.
Es gibt keine Persönlichkeiten, Charaktere, Einzelwesen, Einzelerlebnisse …
Eine Persönlichkeit, ein Ego, eine Singularität … das sind Denkkonstrukte, die wir uns zurechtdenken und uns oft auch an sie klammern.

Das wissend und weich und anpassungsfähig werden, erleichtert und bereichert das Leben ungemein …

 

 

 

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Du ärgerst Dich …

31. August 2017

… dass Du nicht mehr Geld hast.
Dein Bruder ärgert sich, dass er noch immer nicht den Wunsch- Posten hat.
Deine Freundin ist enttäuscht, dass ihr Sohn nur mangelhafte Schulerfolge erreicht.
Deine Kollegin ärgert sich tagtäglich über ihren Partner.
Dein Vater ärgert sich über jeden Vegetarier der ihm den Appetit auf seinen Braten verdirbt.
Deine Nachbarin ärgert sich über einen Nachbarn, der vor ihrem Haus den Motor seines Autos laufen lässt.
Deine Kinder sind enttäuscht, dass es keinen weltweiten Frieden gibt.
Ich ärgere mich über die Abgestumpftheit, Ungläubigkeit und mangelnde Offenheit der Menschen.

Und wer macht all diesen Ärger?
Der böse Partner?
Die unfähige Lehrerin?
Die bösen, bösen Kriegstreiber?
Der sesselklebende Chef?

Sag! Wer macht uns all das?

Wir!
Du!
Ich!
Die Nachbarin!
Deine Kollegin!
Deine Nachbarin!

Wir alle machen uns alles!
Unser Inneres macht alles.
Unser Sein macht das Außen, macht die Welt.

Deshalb:
paradise your life!     😉

 

 

 
abs


Alles ist im Kopf!

10. August 2017

Was haben wir nicht schon alles erforscht! Wieviele Wissenschafter haben akribisch notiert wie oft Tiere fressen, koten, Sex haben, haben das Wachsen von Pflanzen detailiertest festgehalten. Zahllose Foscher haben sich in Regenwäldern herumgeschlagen um Tiere zu beobachten.
Und dennoch ist kaum einem aufgefallen wie erbärmlich wir leben gegen diese Paradieswesen!

Auch Milliarden von Eltern gibt es die ihre Kinder erziehen. Doch kaum welche lernen von ihren Kindern! SIE lehren den Kindern IHR erbärmliches Hamsterrad- Leben, anstatt von diesen Zauberwesen zu lernen arbeitslos von allen verwöhnt zu werden, tatenlos zu wachsen, sich ziellos und nicht planend zu entfalten!

Oder die Abermillionen von Haustierbesitzern! Sie wissen ‚alles‘ über ihre Tierchen, meinen, dass diese ‚jedes Wort‘ verstünden und lernen dennoch nichts von ihnen! Die Tiere sind die Chefs, die sich füttern und verwöhnen lassen, die sich ihre Toiletten putzen lassen. Die HalterInnen sind deren Sklaven. Und bleiben es auch, obwohl sie von den Tieren lernen könnten!

Und warum bleiben wir wo und wie wir sind?
Weil wir ein dummes, dummes, dummes Bild im Kopf haben, das verhindert andere als Lehrmeister, Vorbilder, Weiterentwickelte zu sehen.
Zu fest sitzt dieses ‚Wir sind die Krone der Schöpfung‘ und sehen auf alle anderen runter. Maximal beforschen wir sie! Aber eben auch nicht um vielleicht zu lernen. Nein, bloß um UNSER Wissen über sie zu mehren, damit innerhalb unserer Kultur herumprotzen zu können. Aber alles muss gleich dumm bleiben!

In diesem Sinne ein lieber Gruß von einer Krone der Schöpfung zu Euch wunderbaren Kronen der Schöpfung! Wollten wir nicht
our lives paradisen!? 😉

 

 

 


Schon Immanuel Kant wusste …

31. Juli 2017

Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt nirgends Regellosigkeit.

 

 

 


Geistmacht/ Geist macht

12. Juni 2017

Wir sind echt seltsame Wesen!
Da forschen die Wissenschafter schon seit Jahrhunderten an uns herum, da wurden und werden Irrtümer über Irrtümer ‚entdeckt‘, da tappen wir, trotz aller gegenteiliger Medizin- Propaganda noch immer im Dunke… äh, Kranken.
Selbst Alternativdenker und -praktiker experimentieren lieber im Materiellen herum, versuchen sich in Homöopathie, Phytotherapie, Spagyrik, etc. anstatt am Ursprung aller Probleme anzusetzen.

visualisierenAuch wenn wir es uns noch nicht so wirklich vorstellen können, die funktionalen Abläufe und Zusammenhänge noch nicht durchschauen, doch:
Aller Anfang liegt im Geist!

Oft schon, zuletzt im Beitrag über liebevolle Medizin habe ich hier beschrieben, dass all unsere Probleme und Erkrankungen in unserer Missachtung der Urbedürfnisse und der Natur begründet sind. Von diesem einen Grundgedanken ‚Wir sind die Krone der Schöpfung und machen ohne Rücksicht unser Ding‘ verzweigen sich baumartig alle unsere Irrtümer, Probleme und Erkrankungen.
So erfolgreich viele ‚geistige‘ Heilverfahren, wie Hypnose, biofeedback, Visualisierungen, Imaginationen, Suggestionen, etc. sind, so destaströs wirken unsere oben formulierten ‚Fehlprogrammierung‘ und schaffen alle unsere Probleme.

Ganz in der Nähe dieser Überlegung muss auch die Funktion des Placebo- Effektes angesiedelt sein. Obwohl er in seinen Auswirkungen bestens erforscht ist, fehlt uns noch immer jegliches Grundverständnis für ihn.
Doch bereits Platon z.B. wusste, dass ohne ‚Spruch‘ selbst ein Heilkraut nichts nützt. Mit ‚Spruch‘ meinte er zweifellos das Ritual, die Überzeugung, das Charisma des Behandlers.
Auch die Teilerfolge der Profitmedizin gehen hochwahrscheinlich auf ‚Einbildung‘ zurück. Laut einer Schweizer Studie bekennen sich 70% der Hausärzte zum fallweisen, aber erfolgreichen Einsatz von Placebos oder Pseudo- Placebos.
Bekannt auch der Versuch des Orthopäden Bruce Moseley am Veterans Affairs Medical Center im texanischen Houston, der einer Gruppe von Arthrose- Patienten ihre arthroskopische Operation am Knie durch kleine Hautschnitte nur vortäuschte, während einer Kontrollgruppe tatsächlich ihr Kniegelenk ausgeschabt und gespült wurde. Zwei Jahre danach waren beide Gruppen gleich zufrieden mit ihren schmerzfreien Knien    🙂
Auch die Simonton-Methode, bei der man sich vorstellt den Krebs in visualisierten Schlachten zu bekämpfen konnte schon in den 1970er- Jahren Erfolge vorweisen.
Wie sehr wir uns unsere Probleme selber machen bzw. uns durch diese Gesellschaft(sregeln) gemacht werden, zeigen Untersuchungen, bei denen Kinder regelmäßig bessere Ergebnisse mit derartigen Visualisierungen erzielen, als Erwachsene, die offensichtlich oft schon zu tief in ihren Fehlprogrammierungen stecken.
Als wissenschaftliche Teilerfolge diesen Mechanismen auf die Spur zu kommen, kann die Messbarkeit von gewissen Parametern in Blut, Speichel, Harn, Magensäure, etc. gelten, die Korrelationen von mentalen Zuständen zeigen.

Über den Placebo- Effekt gibt es die unglaublichsten Studien. Da kann die Wirkung von Schmerzmitteln ausgeschaltet werden. Da werden Schmerzen weggedacht. Auch konnte schon gezeigt werden, dass der Placebo- Effekt sogar wirkt, wenn die Patienten über die Wirkungslosigkeit der Interventionen aufgeklärt wurden.

Ja und die Psychosomatik, die sich mit psychischen Ursachen körperlicher Problemen befasst, ist ein eigenes, nicht unerfolgreiches Gebiet der Medizin.

Doch langer Medizinerkenntnisse- und Studien- Aufzählung kurzer Sinn: Wir müssen weg von der Medizin, weg vom ‚mit uns tun lassen‘, weg von Krankheiten, weg vom falschen Denken!
Wir müssen unsere Leben pardiesieren!    😉
Und dazu gehört eben auch (siehe die 4 paradiesischen Lebensbereiche) das ‚richtige‘ Denken!

In diesem Sinn:
imagine your paradise and paradise your life!

 

 

 


Himmel und Hölle

1. Juni 2017

himmelhoelleMenschen, die an einen jenseitigen Himmel oder eine nachtodliche Hölle glauben sind wohl eher am Aussterben. Auch weiß ich nicht wie Religionen diese beiden Orte gemeint hatten.
Doch eines weiß ich:
Himmel und Hölle gibt es!

Beide erwerben wir uns durch unsere Verhalten, unsere Gedanken.

Auch bei diesem Thema gilt Joki Kirschner’s ‚Rechtzeitig drauf schauen, dass man’s hat, wenn man’s braucht‘.
Für die 70jährige mit ihren Ängsten allein zu sein, ist es zu spät.
Für den 62jährigen mit seinem Krebs ist es zu spät.
Für jemanden vor dem Scheidungsrichter ist es für diese Partnerschafts- Chance zu spät.
Für den Prüfling der blank vor der Kommission steht, ist es zu spät.

Ok, letztere Beispiele sind vielleicht noch keine ‚Höllen‘. doch eine Panikattacke, eine unheilbare Krankheit, Alterseinsamkeit können sehr wohl diesseitige Höllen sein. Und sie denken, essen, verhalten wir uns an!

Im hohen Alter jedoch topfit, gutgelaunt, gesund und von allen hoch geschätzt zu sein könnte man sehr wohl ‚Himmel‘ nennen. All das wird nur den wenigsten geschenkt, kann sich aber jedermensch ‚anleben‘.
In diesem Sinne:
paradise your life!

 

 

 


Weg mit dem Schwachdenken

24. April 2017