Just A Closer Walk With Thee

20. Juni 2019

I am weak but you are strong
Jesus keep me from all wrong
I’ll be satisfied as long
As I walk, let me walk close to thee

Just a closer walk with thee
Grant it, jesus, is my plea
Daily walking close to thee
Let it be, dear lord, let it be

When my feeble life is o’er
Time for me shall be no more
Guide me gently, safely o’er
To thy kingdom’s shore, to thy shore
When life’s sun sinks in the west
Lord, may I have done my best
May I find sweet peace and rest
In that happy home of the blessed

Just a closer walk with thee
Grant it, jesus, is my plea
Daily walking close to thee

Ich bin schwach, aber du bist stark
Jesus hält mich von allem Unrecht fern
Ich werde so lange zufrieden sein
Lass mich beim Gehen in der Nähe von dir gehen

Nur einen näheren Spaziergang mit dir
Gewähre es, Jesus, ist meine Bitte
Tägliches Gehen in Ihrer Nähe
Lass es sein, lieber Herr, lass es sein

Wenn mein schwaches Leben vorüber ist
Zeit für mich soll nicht mehr sein
Führen Sie mich sanft und sicher über
Zum Ufer deines Königreichs, zu deinem Ufer
Wenn die Lebenssonne im Westen untergeht
Herr, darf ich mein Bestes geben?
Darf ich süßen Frieden und Ruhe finden?
In diesem glücklichen Zuhause der Seligen

Nur einen näheren Spaziergang mit dir
Gewähre es, Jesus, ist meine Bitte
Tägliches Gehen in Ihrer Nähe

Schön! Einfach nur schön! Oder?
Vor allem mit der Musik!

Guck! – Bzw. horch!
Diese wunderbare Mahalia und dieser einmaliger Louis …
Tanzt dazu auch so schön spastisch und tränennass, wie ich das immer wieder kann …

 
PS: Falls Ihr nicht das Glück habt, dass Euch youtube danach den wunderwunderschönen Ray Charles vorschlägt, hier der link zum Weiterschwelgen:

 

 

 


Bauch statt Kopf

2. Juli 2018

Wisse: Einzig der Verstand trennt Dich von der Weisheit, der Intuition, vom Allwissen des Universums!

Ein winzig kleines Beispiel aus meinem Leben:
Jahrelang hatte ich Freude daran Musikinstrumente zu bauen, obwohl ich keinerlei musikalische Ausbildung habe.
Eines Urlaubs baute ich im Zuge eines Seminares ein Monochord. Viele Teilnehmer hatten am Ende ihre Instrumente vor sich liegen, der Seminatleiter lud uns zum gemeinsamen Spiel. Es war wunderschön. Als Abschluss fragte er, wer mit ihm ein Duett spielen wolle …
Stille! Absolute Hemmung!
Alles Laien, die vor Angst sich zu blamieren förmlich gelähmt waren.
Unerträglich lange Stille, dann: ‚Willi, ich spür‘, dass Du willst‘.
Ich hör das wie durch einen Nebel, beginne zu spielen, merke bald gar nicht mehr dass und was ich spiele, höre nur den Klang, der einfach ‚astral‘, überirdisch, mir fehlen die Worte … ist.
Ich schwöre bei allen Musik- oder auch anderen Geistern, an die ich nie glaubte, noch immer nicht glaube, der Seminarleiter endete selten harmonisch und ich weiß nicht wie, ich weiß nicht warum, ich stieß ‚irrtümlich‘ einen letzten Ton an der perfekter nicht den Abschluss bilden hätte können.
Es war einige Sekunden vollkommen still. Ich fragte mich, wie ich da ‚irrtümlich ankommen‘ hatte können. Dann brach die Begeisterung aller aus. Es war einfach Harmonie pur gewesen!

Liebe Leute, es steht mir nicht zu, irgendjemandem Rat- und schon gar nicht Schläge zu erteilen. Aber lasst so oft wie nur möglich Euren Verstand raus!
Horcht auf Euer Herz! Beobachtet Euer Umfeld auf ‚geheime‘ Winke und Botschaften, seid offen für ‚Zufälle‘!
Ermöglicht Euch Geschenke, ansattt Leistungen zu erzwingen!

 

 

 


Sing doch wieder einmal!

21. Juli 2016

Vielleicht dieses nette Liedchen?     zwink

 

Der Urmensch kam aus Afrika,
griechisch ist dein Wein,
der Kaffee aus Brasilien
aus Kenia Elfenbein
Deine Schrift, die ist lateinisch,
dein Konto in der Schweiz,
aus Irland der Whiskey,
nur Deine Arroganz ist …

Aus England kommt der Fußball,
aus Indien der Tee,
deine Zahlen sind arabisch
Bananen aus Übersee
Zum Urlaub ab nach Spanien,
aus Kanada das Holz,
deine Hure ist aus Thailand,
nur Deine Arroganz ist …

Der Zucker ist aus Kuba,
aus Taiwan deine Uhr,
dein Parfüm aus Frankreich,
kuwaitisch das Öl,
Aus Hongkong deine Kleidung,
aus Alaska kommt das Gold,
aus Holland dein Käse,
nur Deine Arroganz ist …

(Text: Mette / Musik: Shawue)

Noten

 

 

 


KOYAANISQATSI

14. Juli 2016

Ich fühle mich zwar absolut als schöpferischer Gott, der sich all seine Freuden auch selber erschaffen kann, freu mich aber doch immer wieder über Nebengötter, die mich erfreuen     😉

KoyaanisqatsiVielleicht weil für mich der Natur- Zivilisations- Gegensatz so anziehend bis heftig ist, vielleicht weil Philip Glass mein Seelenverwandter sein muss, vielleicht weil ich als Kind schon atemberaubende Flug- Visionen hatte …
Der KOYAANISQATSI- Film ist für mich ein seltenes high light, ein Geschenk der Sonderklasse. Ich könnte allein die DVD- Schachtel fast fressen wenn ich sie seh.
Einfach geil dieser Film!
Umwerfend die Filmmusik!
Ohne jegliches Geplappere!
Herrlich!

Ich kann schon nimmer zählen wie oft ich ihn schon gesehen hab. Sicher an die 20x in Kinos und unzählige Male auf DVD.
Also, wenn jemand denselben Vogel haben sollte: Jeder der Koyaanisqatsi bei voller Lautstärke auf ca. 2,5 x 1,5 m sehen möchte ist zur nächten Koyaanisqatsi- Orgie herzlich eingeladen.

 
PS: Ganz herzig: Es werden im Nachspann sogar ‚Inspiratoren‘ angeführt:
Der einmalige Ivan Illich und der geniale Leopold Kohr. 2 wunderbare Vordenker die die heutige Welt vermutlich nimmer ertragen könnten …

 

 

 


Auch Hardrocker haben Sehnsüchte

27. Juni 2016

Take me down
To the paradise city
Where the grass is green
And the girls are pretty
Oh, won’t you please take me home

(Guns N‘ Roses)

 

 

 


Und wieder eine!

13. Dezember 2013

rounderDie wunderbare Soul- Sängerin Lynne Kieran, ein Drittel der ebenfalls wunderbaren Rounder-Girls ist nur 53 jährig verstorben. – Aus bisher ‚unbekannter Ursache‘ wie die Presse schreibt.

Damit bin ich bei aller Betroffenheit auch schon beim Thema: Irgendein Pathologe wird sicherlich noch irgendeine sinnlose Todesursache nachliefern. Doch im ‚paradise your life‘- Sinne wird die wirkliche Ursache wohl immer ‚unbekannt‘ bleiben. Denn die wirklichen Ursachen praktisch aller heutigen Tode, die allesamt ‚Zu-früh-Tode‘ sind, werden und werden nicht erkannt. Oder wollen nicht gesehen werden …

Ich hab keine Ahnung wie Lynne Kieran gelebt hat, was sie gegessen hat, wie sie dachte, sich bewegte, was sie an Sozialkontakten hatte. Ich will auch gar nicht erst mutmaßen. Das steht mir nicht zu und wäre in dieser Situation auch höchst pietätlos.

Was mich bewegt ist die Tatsache, dass so viele, viele Menschen noch immer nicht erkannt haben, wie unnötig sie Jahrzehnte ihres wunderbaren Lebens wegwerfen.
Nicht mutwillig, sondern aus Unkenntnis!
Und in diesem Unwissen werden sie gehalten!

Auch jetzt wieder bei Lynne Kieran! Alle sind betroffen. Keiner kann sich das erklären. Jeder bedauert. Irgendwann wird’s nach dem Verlauten der medizinischen, aber nicht ursächlichen Todesursache ein allgemeines ‚Aha‘ geben. Aber dann wird von allen weitergemacht wie bisher.
Keine Chance aus solchen tragischen Vorfällen oder gar aus der Geschichte, die voll ist mit derartigen frühzeitigen, und nie zufälligen Ableben, etwas zu lernen!
Keine Chance, vielleicht einmal zu beobachten ob etwa ‚rounde‘ Menschen kränker sind und früher sterben!
Keine Chance, sich bewusst zu machen, wie nichtartgerecht wir alle leben!
Keine Chance, solche unnötigen Tode zu reflektieren und ursächlich zu hinterfragen!

… Wieso bloß fällt mir eben Neil Postman’s ‚Wir amüsieren uns zu Tode‘ ein!? …

Dir, liebe Lynne, meinen herzlichen Dank für Deine wunderbare Musik! Vielleicht klappts ja im nächsten Leben, etwas paradiesischer und damit länger durchzuhalten …

 

 

 


How to make paradise

1. November 2013

how to make paradiseDie wohl häufigsten Fragen an mich betreffen das paradiesische Leben.
Kaum jemand kann sich vorstellen wie soetwas in der Praxis aussehen könnte. Fast niemand glaubt, dass es ohne Geld, ohne Job, ohne Technik, ohne Fortschritt, ohne … funktionieren könnte.
Kaum jemand sieht noch die allgegenwärtige Fülle.
Praktisch alle sehen nur den – vermeintlichen – Verzicht. Obwohl jedes Weglassen eines der wenigen gewohnten; aber in Wirklichkeit armseligen; Gesellschafts- Reichtümer ein echter Segen ist.

Immer wieder erwarten sich die Leser dieses blogs konkrete Beispiele.
Nur, die kann ich nicht geben, denn jedermensch ist anders ‚gestrickt‘. Jeder hat andere Vorlieben, kann anderes problemlos weglassen, kann sich anderes vorstellen.
Für einen ist das Containern ein Spaß und sichert die tägliche Frisch- Obst- und Gemüse- Versorgung, für andere ist das eklig und ein absolutes Nogo. Einer baut sich ruckzuck ein nahezu kostenloses Strohballen- Lehm- Haus, andere wüssten nicht wo anfangen. Viele haben den Blick für Wildkräuter, andere wieder finden selbst auf fettesten Wiesen nichts. Manche können locker auf Kosmetika verzichten, für andere wieder ist das undenkbar …

Ich denke mir, die wichtigsten ‚Zutaten‘ für ein Paradiesleben sind

greenball Offenheit,
greenball ein (entsprechendes) Bewusstsein und
greenball unsere Körpersignale.

Auch gibt es keine Paradiesleben für ALLE! Es können ja auch nicht alle Millionäre sein! 😉
Für ein Paradiesleben muss man sehr wohl gewisse Voraussetzungen und Bereitschaften mitbringen.
Ein Paradiesleben ist auch nicht an jedem Ort möglich. Überspitzt gesagt: Ich kann mich nicht mit verschränkten Armen in einen innerstädtischen ‚Betonsilo‘ setzen und dort das geldlose Paradies erwarten …

Viele sitzen der Falle auf, dass sie sich in ein zwar gesellschaftlich konformes aber mit ‚Natur- Augen‘ gesehen, absolutes Sackgassen-Leben manövriert haben und meinen, da drinnen Paradies leben zu können.
Nein! Das geht natürlich nicht!
Da hättest Du schon früher spüren müssen, dass eine Stadtwohnung, ein Stressjob, Schulden … was immer, Dich überfordert, Dich runterzieht, mit Deinen Ur- Bedürfnissen nicht übereinstimmt, Dir ein Paradiesleben verunmöglicht.
Paradiesleben beginnt ‚von Grund auf‘! Ein Paradiesleben ist nicht als Hobby oder so nebenher möglich.

Warum müssen Arbeitende teure Flieger und Urlaube buchen? Weil sie nur begrenzt Zeit haben!
Warum müssen Arbeitende Fertiggerichte in die Mikrowelle schieben? Weil sie sehr wenig Zeit haben!
Ja, es ist sogar so, dass derart Eingespannte nichtmal Zeit haben, mal den Kopf frei zu bekommen um über ihr Leben nachzudenken!
Deshalb ist auch die Sicht dieser Menschen für ein Paradiesleben, für die allgegenwärtige Fülle, für alternative Möglichkeiten, sehr oft getrübt!

Doch die Palette der Paradiesmöglichkeiten ist sehr groß.
Jeder kann nur SEINE Version wählen. Sich aus meinen oder anderer Vorschläge, das Seine, das ihm Mögliche herauspicken, sich seine eigene ‚Verdünnung‘ zubereiten.

Zum Beispiel muss die absolute Geldlosigkeit nicht unbedingt sein! Doch sie ist – wie viele gelebte Beispiele zeigen – problemlos möglich.
Erspartes, Geerbtes, einst Erarbeitetes, etc. kann natürlich einiges erlechtern.
Doch auch ohne Geld ist vieles möglch. Sieh Dir z.B. die riesigen Brach- Flächen an die es gibt. Im persönlichen Gespräch überlässt einem schon mal ein Bauer oder Gutsbesitzer ein paar Quadratmeter.
Auch in Städten wird immer häufig guerilla gardening geübt oder werden städtische Brachflächen gärtnerisch genutzt.
Auch ein paar Bäume sind schon mal ‚erschnorrbar‘ und eine Blockhütte daraus ist in ein paar Wochen auch von Laien errichtbar.
Natürlich kann man ohne Genehmigung keine ‚Riesenhütten‘ errichten oder allen Komfort erwarten.

Eine andere Möglichkeit sind die vielen, vielen Häuser alter oder pflegebedürftiger Menschen. Diese freuen sich über Betreung und Versorgung und Du hast eine Wohnmöglichkeit.

Ich denke, man muss einfach von den fixen, Konsumwelt- ‚verdorbenen‘ Vorstellungen weg!

Oder die Elternhäuser! Jeder lebte als Kind in einem Haus bei seinen Eltern. Sich mit diesen nicht zu vertragen und auszuziehen wird in einer Arbeitsgesellschaft scheinbar einfach gemacht, hat aber seinen – meines Erachtens, hohen – Preis. Da pflege ich lieber meine Eltern bzw. das gute Verhältnis zu Ihnen und erspar mir 10, 20 Jahre Plackerei für ein Eigenheim …

Doch das alles muss nicht sein. Jeder hat die Wahl!
Sozusagen Konsum oder Paradies, Geld oder Leben! 😉

Oder die Bekleidung! Die Kleider- Sammelcontainer, second hand- Läden, Flohmärkte quellen über!
Bio- Bauern verschenken teilweise bereits ihre Schafwolle, weil der Preis so niedrig ist! Und Spinnen und Stricken sind für jedermensch lern- und machbar und so ein Pullover ist in ein paar Tagen fertig, ein wunderbares Unikat und wärmt und macht jahrelang Freude.

Oder die Ernährung! Jährlich bleiben Tonnen an Früchten, Samen und Nüsse acht- und verwendungslos unter ihren Bäumen liegen. Man braucht sie nur aufzusammeln, anstatt Leute dafür zu bezahlen, dass sie das für einen tun. Und wachsen tut all dieses ‚Zeugs‘ mitsamt diesen zahllosen, wunderbaren Wildkräutern ohnehin gratis …

Auch Besitz muss nicht unbedingt sein. Ich lag schon an den schönsten Stränden und Plätzen, auf den schönsten Hängen und Lichtungen, durchradelte die schönsten Gegenden, ohne sie zu besitzen.

Das gilt auch umgekehrt. Man darf auch von fremden Grundstücken naschen!
Unser Rechts- und Besitzsystem ist ein Unrechtssystem, das aus ‚Recht des Stärkeren‘- Zeiten stammt. Unsere Vorfahren ‚durften‘ dieses Land teilweise mit ihrem Leben bezahlen und wir sollen es nicht nutzen dürfen!?
Dass man einem alten Mutterl die sich alle ihre Zwetschken aufklaubt um daraus Marmelade zu kochen diese nicht wegnimmt ist wohl moralisch klar. Aber in Parks und auf ungenutzten Flächen zu ernten ist für mich moralisch einwandfrei. Nicht zufällig ist ‚Mundraub‘ auch juristisch straffrei.
Oder allein schon die vielen, vielen Baumüberhänge auf Straßen und Gehsteige die ganz legal genutzt werden dürfen …
Es holen sich auch die Stare und andere Tiere die Kirschen und Weintrauben aus Bauerngärten und sie kommen nicht ins Gefängnis! 😉
Aber die sind eben FREI!
Und wir sind das auch, wenn wir das wollen!!! 🙂

Jedes ‚dumme‘ Tier kann ohne Besitz, Geld, Job und Stress bestens leben. Und uns ‚Krone der Schöpfung‘ soll das nicht möglich sein!? … 😉