Wem heut‘ net schlecht ist …

29. Oktober 2019

… des kann kein Guada sein‘, sag einst Wolfangag Ambros (hier zum Reinhören)

Wem heut noch schlecht ist von Erwin Wagenhofer’s ‚We feed the world‘ – Du erinnerst Dich an die geschredderten Küken und andere, heute ganz selbstverständlichen Grauslichkeiten?
Oder auch die, die sich sich davon schon erholt haben …
Alle sollten sich Valentin Thurn’s Film ’10 Milliarden‘ ansehen:

Wobei mich am meisten erschütterte, dass viele der hier aufgezeigten Lösungen bereits in den 1960er- Jahren bekannt und nachzulesen waren und heute bloß in Kleinstrahmen hypen bzw. immer noch praktisch unbekannte Minderheitenprogramme sind. – In 50 Jahren!
Aber Hauptsache Videogames und Handys brauchten nur wenige Jahre um sich global zu verbreiten …

– Bussis an alle!

 

 

 


Just A Closer Walk With Thee

20. Juni 2019

I am weak but you are strong
Jesus keep me from all wrong
I’ll be satisfied as long
As I walk, let me walk close to thee

Just a closer walk with thee
Grant it, jesus, is my plea
Daily walking close to thee
Let it be, dear lord, let it be

When my feeble life is o’er
Time for me shall be no more
Guide me gently, safely o’er
To thy kingdom’s shore, to thy shore
When life’s sun sinks in the west
Lord, may I have done my best
May I find sweet peace and rest
In that happy home of the blessed

Just a closer walk with thee
Grant it, jesus, is my plea
Daily walking close to thee

Ich bin schwach, aber du bist stark
Jesus hält mich von allem Unrecht fern
Ich werde so lange zufrieden sein
Lass mich beim Gehen in der Nähe von dir gehen

Nur einen näheren Spaziergang mit dir
Gewähre es, Jesus, ist meine Bitte
Tägliches Gehen in Ihrer Nähe
Lass es sein, lieber Herr, lass es sein

Wenn mein schwaches Leben vorüber ist
Zeit für mich soll nicht mehr sein
Führen Sie mich sanft und sicher über
Zum Ufer deines Königreichs, zu deinem Ufer
Wenn die Lebenssonne im Westen untergeht
Herr, darf ich mein Bestes geben?
Darf ich süßen Frieden und Ruhe finden?
In diesem glücklichen Zuhause der Seligen

Nur einen näheren Spaziergang mit dir
Gewähre es, Jesus, ist meine Bitte
Tägliches Gehen in Ihrer Nähe

Schön! Einfach nur schön! Oder?
Vor allem mit der Musik!

Guck! – Bzw. horch!
Diese wunderbare Mahalia und dieser einmaliger Louis …
Tanzt dazu auch so schön spastisch und tränennass, wie ich das immer wieder kann …

 
PS: Falls Ihr nicht das Glück habt, dass Euch youtube danach den wunderwunderschönen Ray Charles vorschlägt, hier der link zum Weiterschwelgen:

 

 

 


Bauch statt Kopf

2. Juli 2018

Wisse: Einzig der Verstand trennt Dich von der Weisheit, der Intuition, vom Allwissen des Universums!

Ein winzig kleines Beispiel aus meinem Leben:
Jahrelang hatte ich Freude daran Musikinstrumente zu bauen, obwohl ich keinerlei musikalische Ausbildung habe.
Eines Urlaubs baute ich im Zuge eines Seminares ein Monochord. Viele Teilnehmer hatten am Ende ihre Instrumente vor sich liegen, der Seminatleiter lud uns zum gemeinsamen Spiel. Es war wunderschön. Als Abschluss fragte er, wer mit ihm ein Duett spielen wolle …
Stille! Absolute Hemmung!
Alles Laien, die vor Angst sich zu blamieren förmlich gelähmt waren.
Unerträglich lange Stille, dann: ‚Willi, ich spür‘, dass Du willst‘.
Ich hör das wie durch einen Nebel, beginne zu spielen, merke bald gar nicht mehr dass und was ich spiele, höre nur den Klang, der einfach ‚astral‘, überirdisch, mir fehlen die Worte … ist.
Ich schwöre bei allen Musik- oder auch anderen Geistern, an die ich nie glaubte, noch immer nicht glaube, der Seminarleiter endete selten harmonisch und ich weiß nicht wie, ich weiß nicht warum, ich stieß ‚irrtümlich‘ einen letzten Ton an der perfekter nicht den Abschluss bilden hätte können.
Es war einige Sekunden vollkommen still. Ich fragte mich, wie ich da ‚irrtümlich ankommen‘ hatte können. Dann brach die Begeisterung aller aus. Es war einfach Harmonie pur gewesen!

Liebe Leute, es steht mir nicht zu, irgendjemandem Rat- und schon gar nicht Schläge zu erteilen. Aber lasst so oft wie nur möglich Euren Verstand raus!
Horcht auf Euer Herz! Beobachtet Euer Umfeld auf ‚geheime‘ Winke und Botschaften, seid offen für ‚Zufälle‘!
Ermöglicht Euch Geschenke, ansattt Leistungen zu erzwingen!

 

 

 


Sing doch wieder einmal!

21. Juli 2016

Vielleicht dieses nette Liedchen?     zwink

 

Der Urmensch kam aus Afrika,
griechisch ist dein Wein,
der Kaffee aus Brasilien
aus Kenia Elfenbein
Deine Schrift, die ist lateinisch,
dein Konto in der Schweiz,
aus Irland der Whiskey,
nur Deine Arroganz ist …

Aus England kommt der Fußball,
aus Indien der Tee,
deine Zahlen sind arabisch
Bananen aus Übersee
Zum Urlaub ab nach Spanien,
aus Kanada das Holz,
deine Hure ist aus Thailand,
nur Deine Arroganz ist …

Der Zucker ist aus Kuba,
aus Taiwan deine Uhr,
dein Parfüm aus Frankreich,
kuwaitisch das Öl,
Aus Hongkong deine Kleidung,
aus Alaska kommt das Gold,
aus Holland dein Käse,
nur Deine Arroganz ist …

(Text: Mette / Musik: Shawue)

Noten

 

 

 


KOYAANISQATSI

14. Juli 2016

Ich fühle mich zwar absolut als schöpferischer Gott, der sich all seine Freuden auch selber erschaffen kann, freu mich aber doch immer wieder über Nebengötter, die mich erfreuen     😉

KoyaanisqatsiVielleicht weil für mich der Natur- Zivilisations- Gegensatz so anziehend bis heftig ist, vielleicht weil Philip Glass mein Seelenverwandter sein muss, vielleicht weil ich als Kind schon atemberaubende Flug- Visionen hatte …
Der KOYAANISQATSI- Film ist für mich ein seltenes high light, ein Geschenk der Sonderklasse. Ich könnte allein die DVD- Schachtel fast fressen wenn ich sie seh.
Einfach geil dieser Film!
Umwerfend die Filmmusik!
Ohne jegliches Geplappere!
Herrlich!

Ich kann schon nimmer zählen wie oft ich ihn schon gesehen hab. Sicher an die 20x in Kinos und unzählige Male auf DVD.
Also, wenn jemand denselben Vogel haben sollte: Jeder der Koyaanisqatsi bei voller Lautstärke auf ca. 2,5 x 1,5 m sehen möchte ist zur nächten Koyaanisqatsi- Orgie herzlich eingeladen.

 
PS: Ganz herzig: Es werden im Nachspann sogar ‚Inspiratoren‘ angeführt:
Der einmalige Ivan Illich und der geniale Leopold Kohr. 2 wunderbare Vordenker die die heutige Welt vermutlich nimmer ertragen könnten …

 

 

 


Auch Hardrocker haben Sehnsüchte

27. Juni 2016

Take me down
To the paradise city
Where the grass is green
And the girls are pretty
Oh, won’t you please take me home

(Guns N‘ Roses)

 

 

 


Und wieder eine!

13. Dezember 2013

rounderDie wunderbare Soul- Sängerin Lynne Kieran, ein Drittel der ebenfalls wunderbaren Rounder-Girls ist nur 53 jährig verstorben. – Aus bisher ‚unbekannter Ursache‘ wie die Presse schreibt.

Damit bin ich bei aller Betroffenheit auch schon beim Thema: Irgendein Pathologe wird sicherlich noch irgendeine sinnlose Todesursache nachliefern. Doch im ‚paradise your life‘- Sinne wird die wirkliche Ursache wohl immer ‚unbekannt‘ bleiben. Denn die wirklichen Ursachen praktisch aller heutigen Tode, die allesamt ‚Zu-früh-Tode‘ sind, werden und werden nicht erkannt. Oder wollen nicht gesehen werden …

Ich hab keine Ahnung wie Lynne Kieran gelebt hat, was sie gegessen hat, wie sie dachte, sich bewegte, was sie an Sozialkontakten hatte. Ich will auch gar nicht erst mutmaßen. Das steht mir nicht zu und wäre in dieser Situation auch höchst pietätlos.

Was mich bewegt ist die Tatsache, dass so viele, viele Menschen noch immer nicht erkannt haben, wie unnötig sie Jahrzehnte ihres wunderbaren Lebens wegwerfen.
Nicht mutwillig, sondern aus Unkenntnis!
Und in diesem Unwissen werden sie gehalten!

Auch jetzt wieder bei Lynne Kieran! Alle sind betroffen. Keiner kann sich das erklären. Jeder bedauert. Irgendwann wird’s nach dem Verlauten der medizinischen, aber nicht ursächlichen Todesursache ein allgemeines ‚Aha‘ geben. Aber dann wird von allen weitergemacht wie bisher.
Keine Chance aus solchen tragischen Vorfällen oder gar aus der Geschichte, die voll ist mit derartigen frühzeitigen, und nie zufälligen Ableben, etwas zu lernen!
Keine Chance, vielleicht einmal zu beobachten ob etwa ‚rounde‘ Menschen kränker sind und früher sterben!
Keine Chance, sich bewusst zu machen, wie nichtartgerecht wir alle leben!
Keine Chance, solche unnötigen Tode zu reflektieren und ursächlich zu hinterfragen!

… Wieso bloß fällt mir eben Neil Postman’s ‚Wir amüsieren uns zu Tode‘ ein!? …

Dir, liebe Lynne, meinen herzlichen Dank für Deine wunderbare Musik! Vielleicht klappts ja im nächsten Leben, etwas paradiesischer und damit länger durchzuhalten …