Die Erhellung

18. Juni 2018

 

Wieso reiten sie bei ihrer Wahrheitssuche immer auf den Affen herum? Die Affen sind uns gegenüber zurückgeblieben, am aussterben und wir könnten sie sofort alle vernichten. Die haben also verloren und wir gewonnen. Nur ein Verrückter könnte diese Verlierer zu seinem Vorbild machen …

hat mir kürzlich der liebe Reinhard gemailt.

Ich such schon lang nimmer, lieber Reinhard, sondern hab ‚die Wahrheit‘ gefunden und werde versuchen sie nochmal zusammenzufassen.
In der Evolution geht nichts verloren. Das weiß man oder kann es sich – siehe Anatomie oder auch Hermes Trismegistus‘ ‚Wie innen so außen‘ und vice versa – anhand unseres Gehirnaufbaues ansehen. Wir unterscheiden zwar zwischen Klein- oder Reptilien-, Zwischen- und Großhirn mit seiner letzten Entwicklung, der Großhirnrinde. Doch tatsächlich hat das Gehirn sich im Laufe der Evolution schritt- und schichtweise, also kontinuierlich weiterentwickelt.
Man kann sich das wie eine Zwiebel vorstellen: Der innerste Kern war einst das Erste und Einzige und für heutige Begriffe seeeehr primitiv, vergleichbar mit dem Ticken einer Uhr. Doch kein Schlagzeuger kann zu komplizierten Rhytmen kommen ohne erst ‚primitiven‘ Simpeltakt schlagen zu können. Diese komplizierteren Schlagfolgen wären schon die nächstspätere und -weitere Zwiebelschale.
So entwickelte sich Schicht um Schicht auf und um die jeweils vorhandene. Das geht so fort bis zur äußersten Schale die unserer heutigen Großhirnrinde entspricht. Und jede Hirn- Entwicklungsstufe entspricht auch äußerlich einer Entwicklungsstufe, einem anderen Wesen, zwischen Einzeller über irgendwelche Mausartigen zwischendrinn bis zum Menschenaffen.

Und, langer Einleitung folgender Knall, jetzt kommen wir zu Reinhards Denkfehler:
Wir sind nicht ausschließlich die äußerste Schicht, die Großhirnrinde!
Wir sind alles!
Wir sind alle Schichten und Entwicklungsstufen!
Trotz unserer Großhirnverliebtheit können wir beispielsweise zwar denken ‚Ich stoppe meine Atmung‘, das aber nicht beliebig lange auch tun. Da hat das Kleinhirn etwas dagegen und lässt Dich bald nach Luft schnappen.

Und so stecken noch immer alle Urbedürfnisse die wir als Einzeller bis hin zum Primaten je hatten in uns.
Bloß, wir nehmen sie nicht wahr!
Doch unser Körper und unser Unbewusstes weiß und spürt sehr wohl, dass wir ständig gegen unsere Bedürfnisse leben und starten dementsprechende Notprogramme die wir dann Kranheiten, Süchte, Psychosen o.ä. nennen und vom Doc unterdrücken lassen, anstatt die Ursache zu ändern.

Du kannst, da Du ja ein Großhirnrindenmensch bist, sehr wohl am Computer tappeln, Dich auf die Couch fletzen und Dir Chips reinwerfen. Aber bedenke, dass Du damit nur eine ca. 3 mm dünne Großhirnrindenschicht zufriedengestellt hast aber gegen die Bedürfnisse von ca. 150 mm ‚Resthirn‘ verstoßen hast 😉
Und die leben und agieren auch noch immer mit und werden Dir – vielleicht auch erst irgendwann – ihre Rechnung präsentieren.

Und natürlich kann man auch die positiven Auswirkungen beobachten, wenn man eine Zeitlang ein naturrichtiges Affenleben führt. Da ändert sich plötzlich soviel am Denken, Fühlen, an den Sinnen, da verschwinden Dinge, die man schon lebenslang mitschleppte und für normal hielt …

 

 

 

Advertisements

Echt unglaublich! (2)

15. Juni 2018

Stammlesern dieses blogs ist vermutlich klar, wie weit sich Zivilisationsmenschen bereits von einem Affen- oder schöner gesagt Paradiesleben, das lebenslange Gesundheit und Zufriedenheit ermöglicht, entfernt haben. Wir machen heute so ziemlich alles falsch, im Sinne von ‚gegen unsere Natur‘. Da sich aber die Zeiger nicht ganz so einfach so radikal zurückdrehen lassen fokussieren wir auf 4 elementare Lebensbereiche und versuchen diese einer ‚alten Naturrichtigkeit‘ anzunähern:

Die Ernährung, Bewegung, das Mentale und Soziale.

Anhand eines dramatischen Beispieles der letzten Zeit, sehen wir uns an, für wie normal wir unsere heutigen Tiefen bereits halten.
Ein 19-jähriger immitierte seine Columbine High School- Vorbilder und schoß in langem schwarzen Mantel in seiner ehemaligen Schule wahllos um sich.
Wie fast schon der traurige Klasssiker ‚Er war immer so nett und freundlich. Niemand hätte ihm soetwas zugetraut‘ sagte laut Presse auch die Mutter dieses Jugendlichen: ‚Ich habe davon nie etwas gespürt. Mario ging es daheim immer gut. Er spielte oft allein in seinem Zimmer ‚World of Warcraft‘.‘

Nun sehen wir uns diesen Fall nach obigen 4 Punkten an.

Ernährung: Ich weiß nicht wie sich dieser Bursche ernährte. Doch bei der heute üblichen Kebab- und Burger- Normalität, glaube ich nicht an einen veganen Rohköstler.
Wer sich auch nur wenige Wochen naturrichtig ernährt hat, weiß wie hell und klar plötzlich die Gedanken und Träume, wie scharf die Sinne, werden.
Es gibt zahlreiche Arbeiten, die das erhöhte Aggressionspotential von Fleischessern, die Depressions- und Bipolar- Gefährdung durch ‚Normalkost‘ zeigen.

Bewegung: Den ganzen Tag in einem Zimmer vor einem Computer sitzen zeugt nicht eben von viel gesunden, und auch wieder Sinnes- aufhellenden, Frischluft- oder gar Spaß- Bewegungen.

Mentales: Man braucht nur einen Blick auf diese Art von Spielen tun, um zu wissen, dass hier Werte wie Sensibilität, Empathie und Herzensbildung massivst mit Füßen getreten werden und natürlich das Weltbild der Spieler völlig irreal verzerren.
Obiger Jugendlicher schrieb sicher nicht zufällig in sein Tagebuch: ‚Ich hasse jeden, der diese Welt bevölkert. Alle sollen sterben. Ich kann es kaum erwarten ihnen allen die Schädel wegzublasen.‘.

Soziales: Allein im Zimmer ist nicht wirklich das Sozialgefüge mit viel Harmonie und Körperkontakt, das wir als biologische Primaten bräuchten.

Und, das Dramatische: Der Mutter fällt nichts auf, hält das alles für normal!
Wir fast alle halten all dieses autistische smartphon- Gewische, Ohren- verstöpselte Weggetretensein, all die Hamburger- und Schnitzelbuden, all diese Kinder- und Seniorenabschiebungen, all das rücksichtslose Autofahrer- und Konsumverhalten, … für normal.
Kaum jemand hat noch ein Bild von einem wirklich paradiesischen Leben. Kaum jemand kann sich noch eine Welt ohne Krankheiten, Ärzte, Medikamente, Krankenhäuser vorstellen. Alle halten Arbeit, ‚Herausforderungen‘, Stress und ‚Erfolg durch Leistung‘ für normal.

[seufz] Leute, Leute …
Dabei gibt es soviele Wesen die es uns vorleben würden …
Nur 0,01% aller Wesen weltweit – nämlich wir – glauben raffen, kochen, hasten, arbeiten, konsumieren zu müssen.

In diesem Sinne:

 

 

 


Harald zur Hausen

24. Mai 2018

Harald zur Hausen ist der Medizin- Nobelpreisträger von 2008. Er bekam diesen Preis für eine Idee, die er bereits 1976 hatte. Du siehst, es braucht ein ordentliches Maß Zeit in der Wissenschaft!
Dieser seiner Idee ‚verdanken‘ wir die relativ unsinnige Papilloma Virus- Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs.
Mittlerweile ist der Herr stolze 80 und hat eine neue Idee

Er glaubt, dass die Erkrankung an MS auf 3 Faktoren zurückzuführen ist. Auf eine vorhandene Herpesinfektion, auf den Konsum von Milch oder Rindfleisch und auf einen Vitamin D- Mangel.
Also den Nobelpreis dafür wird er vermutlich nimmer erleben.

Doch das wieder einmal Interessante für ‚alte‘ payoli’s ist, dass ein ‚artgerecht‘ lebender Mensch nichts davon hat oder braucht! Herpes wird von einem vitalen Immunsystem plattgemacht, Milch und Rindfleisch sind absolut nicht unsere Themen und Menschen die sich viel in freier Natur bewegen, vielleicht sogar wenig bekleidet, haben sicher keinen Vitamin D- Mangel.
Soviel zu MS! Übrigens, ich musste sehr oft schon beobachten, dass besonders MS- Patienten besonders resistent, um nicht zu sagen giftig auf Empfehlungen zur Lebensweise- Umstellungen reagieren.

Warum hatte ich die HPV- Impfung mit ‚relativ unsinnig‘ bedacht?
Weil auch dieses Thema für naturrichtig lebende Menschen kein Thema ist!
Nun hat dieser ehrenwerte Herr Harald zur Hausen sein ganzes Leben an zwei ‚epochalen‘ Ideen verforscht. Und wozu? Nur weil mensch partout meint artfremd leben zu müssen!
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was an Forschung, an Medikamenten- Entwicklung, an Patienten- Behandlung, an Krankenkosten, an Wissenschafts- Journalen, an Nobelpreisen, und, und, und aufgewandt wird. Nur damit die Leute weiterhin Zeugs in sich reinstopfen können, das ihnen nicht gut tut, das Arbeit, Energie und massenhaft Tierleben kostet!

 

 

 


Na, ist das schön!?

14. Mai 2018

Zusammen ganz und ganz zusammen

Lasst uns mal Dopamin vergeuden
die Liebe leben, Freude, Glück
lasst uns berührt sein und berühren
uns zeigen, offen und mutig

lasst uns an uns selber glauben
werden wer wir wirklich sind
Fehler machen, daraus lernen
die Welt betrachten wie ein Kind

lasst uns freuen, feiern, lachen
und auch weinen, schluchzen, schreien
und heftig auseinandersetzen
in Hoch und Tief Begleiter sein
auf Augenhöhe uns begegnen
respektvoll gegenüberstehen
das gilt nicht nur für große Menschen
auch für die Kinder, die mit uns gehen

lasst uns Kultur zusammen schaffen
was immer das auch heißen mag
denn jeder von uns ist ein Künstler
schon heute und an jedem Tag

lasst uns gemeinsam Töne machen
damit mein ich auch Musik
lasst alle unsere Farben leuchten
Das Leben leben im Augenblick

im denken, zweifeln, sagen, tun
im still sein, träumen, im ausruhen
den Leib, die Seele achtsam pflegen
im essen, trinken und im Sein
denn alles was von außen kommt
macht Resonanz, dringt in uns ein

lasst uns in engen Kontakt gehen
mit der Natur, mit unseren Tieren,
auch andere Menschen zu uns holen
und teilen, das was wir hier spüren
lasst uns gemeinsam Arbeit tun
mit Händen Körper und Gehirn
mit Einsatz von Verstand und Wissen
und all dem Rest hinter der Stirn
und niemals Herz und Bauch vergessen
denn nur die Kombi drückt uns aus
zusammen ganz und ganz zusammen
so, und jetzt will ich Applaus!

             (Brigitte Schedler)

 

 

 


Schöne Naturbeschreibung +

2. Mai 2018

Ich hab eine wunderschöne Naturbeschreibung von Günther Brandstetter gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Mit den Händen in der Erde graben, Setzlingen beim Wachsen zusehen, Gras an den Fußsohlen spüren: Das tut traumatisierten Kindern, Menschen nach schweren Erkrankungen und Burnout-Patienten gut. Eine Reportage über Orte, an denen es Vitamin Grün rezeptfrei gibt Die Landschaft wirkt pittoresk: hüfthohes Gras, Zwetschkenbäume, ein paar Meter weiter wachsen Walnüsse, Schlehen und Dirndln. In einem von Schilf gesäumten Weiher quaken Frösche lautstark um die Gunst der Weibchen. Zitronenfalter lassen sich auf Wiesenblumen nieder, halten kurz inne, flattern munter weiter. Libellen zeigen auf der Jagd nach Mücken ihre Flugkünste. Ein Feldhase hoppelt durch das Gras. Die tief fliegenden Schwalben über ihm kümmern ihn nicht. An einzelnen Stellen ist das Gras gemäht, hier haben Menschenhände eine Schneise zum Wasser und dem angrenzenden Wald gezogen. Es wirkt wie die heile Welt in einem Heimatfilm.

Es geht denn noch eher therapeutisch weiter. Einerseits erfreulich, dass die Mediziner auch schön langsam in die – Gasse kommen. Andererseits fast witzig wie sie sich da noch dranklammern um nur ja nicht vom Geldtropf abgeschnitten zu werden
Oder traurig für diese Gesellschaft, dass selbst simple Naturerfahrungen nicht mehr ohne akademische Führung möglich sind …
Aber interessant! Schau:

Das eineinhalb Hektar große Land ist jedoch für Kinder gedacht, deren Welt alles andere als heil ist. Die keinen Boden mehr unter den Füßen spüren, weil sie einen geliebten Menschen verloren haben. Die das ewige Streiten der Eltern ertragen müssen. Die sich von Papa oder Mama ungeliebt fühlen, weil sie schon vor der Geburt unerwünscht waren. Die möglichen Symptome von traumatischen Verlusten und wenig tragfähigen Beziehungen: Depressionen, Aggressionen, Angst- und Wahrnehmungsstörungen. Mit 15.000 Quadratmetern Land will die klinische Psychologin Christine Wondratsch neue Wege öffnen. Sie sind das Herzstück ihrer Praxis in der Marktgemeinde Bad Pirawarth im Weinviertel.

Wie Wald und Wiese wirken Die Idee, das diagnostische und therapeutische Werkzeug um den Lebens- und Erfahrungsraum Natur zu erweitern, kam der klinischen Psychologin während ihrer Zeit am Wiener AKH. Von 2009 bis 2014 arbeitete sie dort mit Kindern, die an cystischer Fibrose litten, einer angeborenen Stoffwechselerkrankung. Durch den Gendefekt sind Wasser- und Salzhaushalt der Schleimhäute gestört. Zäher Schleim verklebt die Lunge und verstopft die Bauchspeicheldrüse. Die maximale Lebenserwartung liegt bei etwa 40 Jahren. Untersuchungen und Spitalsaufenthalte belasten den Alltag der kranken Kinder. „Das fördert auch Depressionen und Angststörungen wie Arzt- oder Nadelphobien“, sagt Christine Wondratsch. Das Ziel: Kinder und Eltern dabei zu unterstützen, die Krankheit in ihr Leben zu integrieren. Das geht nur über Vertrauen. Ihre These: Innenräume mit künstlicher Beleuchtung verstärken Hierarchien und erschweren den Zugang zur Psyche der kleinen Patienten.

Nach und nach begann sie, an den Rädchen des klinischen Settings zu drehen. „Ich fing an, mit den Kindern ins Freie zu spazieren, und motivierte sie, begrünte Nischen in den Innenhöfen vom AKH zu suchen“, erzählt Wondratsch. Tisch und Stühle wurden immer häufiger durch Wiese ersetzt, Wände durch Bäume und Sträucher. „Ich konnte beobachten, dass die Kinder draußen deutlich entspannter, offener und geerdeter wurden“, so die Psychologin. Positiver Effekt Wie „Vitamin Grün“ auf Geist und Körper wirkt, wird seit rund 30 Jahren erforscht. Die Zahl der Studien, die den positiven Effekt von Wald und Wiese untermauern, wächst kontinuierlich. So konnte etwa gezeigt werden, dass Kinder, die auf dem Land aufwachsen, deutlich weniger häufig an Asthma, Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergien leiden als der urbane Nachwuchs.

Selbst das Betrachten von Natur kann heilsam wirken, wie erstmals eine im Jahr 1984 durchgeführte Studie zeigte: Demnach erholten sich Patienten, die im Krankenzimmer eine grüne Aussicht hatten, schneller von einer Operation und benötigten weniger Schmerzmittel als Patienten, die beim Blick aus dem Fenster Häuserfassaden sahen. Was noch bekannt ist: Fauna und Flora lindern Angst, Stress und Depressionen – Symptome, die besonders der „ausgebrannte“ Mensch schmerzlich kennt. Das Rehazentrum Bad Schönau im südlichen Niederösterreich, in dem unter anderem Burnout-Patienten wieder ins Leben zurückfinden sollen, bietet deshalb seit einem Jahr Gartentherapie an. Es gibt Hochbeete. Gemeinsam mit den Ergotherapeuten werden Salat, Kräuter und Beeren in die Erde gegraben. Das bedeutet: Verantwortung für Setzlinge übernehmen. Aus Brunnenkresse, Thymian, Basilikum, und Rosmarin entstehen Pesto oder Kräutersalz.

Lebensfreude pflanzen Sehen, Fühlen, Schmecken und Riechen heißt die Devise – im Hier und Jetzt, das Burnout-Geplagte häufig verloren haben. Der Garten soll wieder ein Stück Lebensfreude pflanzen. Was neu ist: „Es brennen zunehmend sehr junge Menschen aus, kürzlich war ein 18-jähringer Lehrling bei uns“, erzählt Hanspeter Stilling, ärztlicher Leiter des Reha-Zentrums. Untersuchungen bestätigen die Beobachtung des Mediziners. Der aktuellen MHAT-Studie (Mental Health in Austrian Teenagers) zufolge, kämpft knapp jeder fünfte österreichische Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten,

Körperwahrnehmungsstörungen oder Depressionen. Der US-Autor Richard Louv hat eine Erklärung dafür: Dem Menschen ist die Naturaffinität angeboren, sie spiegelt sich auch in seiner neurologischen Struktur wider. Ein Entzug dieses Erlebnisraums könne demnach krankmachen, er nennt das „Natur-Defizit-Syndrom“.

Kindern fehlen zunehmend natürliche Erlebnisräume, ist auch Wondratsch überzeugt. Das zeige ihre Arbeit mit Kleingruppen, in der eine Handvoll Sieben- bis Elfjährige jede Woche zwei Stunden im Grünen verbringen. „Die Natur ist den Kindern meist ziemlich fremd. Häufig wollen sie gleich wieder heim zu ihrer Playstation.“ Über das analoge Spiel gelinge es aber, Skepsis und Hemmungen abzubauen: Augen schließen nur das wahrnehmen, was zu hören ist. Barfuß Fangen spielen, Gras, Moos, Holz und Steine unter sich spüren. Frösche und Insekten beobachten, im Wald eine Höhle aus heruntergefallen Ästen und Blättern bauen. „Spielen in der Natur ist immer auch ein Stück selbstständiger Weltaneignung mit allen Sinnen. Sie steigert nachweislich den Selbstwert und hemmt Aggressionen, die häufig Symptome für Minderwertigkeitsgefühle sind“, so die klinische Psychologin. Was den Geist noch stärkt: gemeinsam an Lösungen arbeiten, sich in der Gruppe ausprobieren, Beziehungen erleben. Besonders für verhaltensauffällige Kinder ist das eine neue Erfahrung, da „sie häufig sozial isoliert sind“, sagt Wondratsch. „Die Natur ist ein Vermittler, ein offener Kommunikations- und Interaktionsraum, den TÜV-geprüfte Spielplätze, Turnsäle oder ein perfekt eingerichtetes Kinderzimmer niemals ersetzen können.

 

 

 


FODMAP- Diät

26. April 2018

Ich fasse es oft nicht!
Was nicht alles erfunden, entwickelt, sich ausgedacht wird um den Menschen möglichst oft, möglichst Fremdes/ Neues anzubieten. Vor allem aber immer Dinge mit denen man ihnen das Geld aus der Tasche ziehen kann.
Nie ist etwas dabei das einfach wäre, das sich jeder selbermachen, es sofort verstehen könnte.
Ein payoli’sches ‚Leb wie die Affen‘ beschert weder Geschäftserfolge, geschweige denn Millionen.

Offensichtlich kommen mittlerweile die Mediziner aber an einer etwas natürlicheren Ernährung doch nicht mehr ganz vorbei. Doch sofort und so ganz gesund wollen sie die Leute auch nicht sehen. Deshalb höre ich jetzt immer öfter, dass sie von der fodmap- Diät sprechen. Natürlich nuuuur mit ärztlicher Begleitung!

Was das ist? Eine komplizierte Diät, mit der die Menschen den Eindruck haben, gesund zu leben, aber nicht wirklich gesund damit werden können. Dazu ist sie zu unnatürlich.
FODMAP ist die Abkürzung für „fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols“ was in etwa heißt, dass vergärbare Mehrfach-, Zweifach- und Einfachzucker sowie mehrwertige Alkohole gemieden werden.

So arbeiten diese Brüder aber immer schon. Seit 20 Jahren beobachte ich das. Wirklich Gesundes wird verleugnet und davor sogar gewarnt was das Zeug hält. Dann wird immer wieder ein so winziges Stückchen in die zwar richtige Richtung gegangen, aber nie so weit, dass es wirklich helfen würde.
Auch darf es nie zu einfach sein! Arzt, Autor, Seminarleiter, Trainer, Ernährungsberater, Psychologe, etc. will ja schließlich auch leben!

 

 

 


Die Unsterblichen

19. April 2018

Es lebten einst völlig alterslose Wesen. Sie beobachteten erstaunt wie rund um sie alle anderen verstarben und wie immer wieder welche neu geboren wurden. Sie selber lebten alterslos immer weiter.
Sie waren neugierig, interessiert an allem und jedem und erforschten vieles. Sie entdeckten immer wieder Schwachstellen und Nachteile an sich. Einmal war da ein Pickel, dann wurde einmal ein naher Verwandter krank …

Da sie schlaue Wesen waren besserten sie viele dieser Fehler aus und perfektionierten und optimierten sich immer weiter. Kein Raubtier, kein Erreger, gegen den sie nicht irgendwann ein erfolgreiches Mittel fanden. Sie breiteten sich ob ihres Erfolges auch immer weiter aus auf ihrem Planeten. Wenn es ihnen irgendwo zu kalt wurde, erfanden und bauten sie sich Heizungen. Wenn es irgendwo zu heiß war, erfanden und bauten sie sich Klimaanlagen. Waren ihnen irgendwo die Mitgeschöpfe nicht gewogen, bekämpften sie diese mit immer raffinierter werdenden Waffen. War etwas Ungenießbar machten sie es genießbar. Gab es irgendwelche Erkrankungen forschten sie solange bis sie endlich ein Mittel dagegen gefunden hatten.
Sie waren schlichtweg perfekt an ihre Welt und an ihre Bedürfnisse angepasst und zutiefst davon überzeugt alles zu vermögen.

So gut ausgestattet mit Selbstbewusstsein übersahen sie einen gewissen Punkt in ihrer Geschichte! Sie übersahen den Übergang vom Zustand als das Anpassen, Forschen, Arbeiten, Weiterentwickeln noch Spaß machte bis dorthin, wo es in belastende oder auch nur in lästige Arbeit ausartete und auch nicht mehr so viel einbrachte.
Ja, es war sogar so, dass sie bald mehr an Energie in gewisse Probleme reinsteckten, als sie durch ihre Technik dann rausbekamen. Doch solche ‚Kleinigkeiten‘ übersieht man schon einmal in verblendeter Begeisterung …

Lange Geschichte kurzer Sinn: Es gibt noch kein Ende dieser Geschichte. Das Ende oder Nichtende gestalten WIR! Die Zukunft wird zeigen ob wir tatsächlich ‚unsterblich‘ sind. Denn wir, die Menschen sind diese alterslosen Wesen. Wir sind die Wesen die längst die Grenze von den, von der Natur Beschenkten und Optimierten zur Plackerei, zur überheblichen Ausrottung anderer, zum bloßen Arbeiten und Verändern um des Arbeiten und Veränderns willen, überschritten haben.
Wir laufen nur mehr in unseren Hamsterrädern um zu laufen. Kaum steht mal eines unserer Räder still, wissen wir nicht mehr wohin.

Einige wenige haben diese Tragik in ihrer Gesamtsicht erkannt und sich auf das Leben vor diesem Übergang rückbesonnen und gesehen: Ein geschenktes Paradiesleben ist nicht nur möglich sondern eröffnet all die Möglichkeiten, die der moderne Mensch glaubt, sich erarbeiten zu müssen. Für sie ist Schluss damit diese arbeitsintensiven Umwege und Irrtümer innovativ in die Welt zu setzen, um danach mühsam ihre Fehler zu reparieren. Ja, oft sogar die Fehler gar nicht mehr als solche erkennend, endlos an den nicht mehr zu reparierenden Fehlersfehlern herumzudoktern.

Urlaube auf die Arbeitende sich monatelang hinfreuen, kann sich Paradiesmensch das ganze Jahr ‚leisten‘.
Gesundheit die diese Gesellschaft ein Vermögen kostet, wird Paradiesmenschen von der Natur geschenkt.
Was Zivilisationskindern aufwändigst gelehrt werden muss, lernen Paradieskinder aufwandslos und nebenher wie das Sprechen.
Entfernungen deren Zurücklegung für Arbeitende schnell erfolgen muss und dadurch höchst aufwändig und teuer ist, legen Paradiesmenschen gemütlich schlendernd und plaudernd zurück.
Hochverarbeitetes und deswegen mühevoll und teuer hergestelltes Essen das von Arbeitenden erarbeitet werden muss, brauchen Paradiesmenschen nicht. Sie ernten was die Natur für sie wachsen lässt und an das sie seit Jahrmillionen perfekt angepasst sind.
Atem-, Lach-, Paar-, Erfolgs-, Selbstfindungs-, Kreativ-, Antistress- und, und, und- Seminare amüsieren Paradiesmenschen; sie leben einfach Lebensqualität und SIND