Sackgasse Wissenschaft

19. Juni 2018

Sehr oft und schmerzlich schon, musste ich erkennen, dass das Welt- und Wahrheitsbild des ‚paradise your life‘, der Natur, der Schöpfung in der derzeitigen Wissenschaft, im aktuellen Journalismus absolut keinen Platz hat. Denn beide stellen, trotz gegenteiliger Überzeugung und ehrlichem Bemühen, keinesfall eine absolute Wahrheit, sondern bloß den Stand des aktuellen Zeitgeites dar. Dieses System ist zwar ins sich konsistent, fußt aber auf grottenfalschen Voraussetzungen, Annahmen und Jahrtausende- alten falschen Gewohnheiten.
Der wunderbare Techniksoziologe und Autor Manfred E.A. Schmutzer bringt diese Tatsache auf den Punkt:

    Wie kann ich eine Behauptung beweisen?
    Bewiesen ist sie wenn es keinen Widerspruch gibt.
    Wann gibt es keinen Widerspruch?
    Es gibt keinen Widerspruch wenn alle dasselbe sagen.
    Wann sagen alle dasselbe?
    Wenn sie gelernt haben was sie zu sagen haben.

Diese Logikreihe zeigt, wie sich die sogenannte Wahrheit, an die alle glauben, ja auf die wir sogar starren wie das Kaninchen auf die Schlange, sich in sich im Kreis dreht bzw. bloß sich selbst beweist.

Glückskinder sind die wenigen, die sich ein selbständiges Denken bewahren konnten, zu Naturbeobachtungen noch fähig sind oder den Mut für einen naturrichtigen Selbstversuch, im Sinne von ‚paradise your life‘ haben.

 

 

 

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Echt unglaublich! (2)

15. Juni 2018

Stammlesern dieses blogs ist vermutlich klar, wie weit sich Zivilisationsmenschen bereits von einem Affen- oder schöner gesagt Paradiesleben, das lebenslange Gesundheit und Zufriedenheit ermöglicht, entfernt haben. Wir machen heute so ziemlich alles falsch, im Sinne von ‚gegen unsere Natur‘. Da sich aber die Zeiger nicht ganz so einfach so radikal zurückdrehen lassen fokussieren wir auf 4 elementare Lebensbereiche und versuchen diese einer ‚alten Naturrichtigkeit‘ anzunähern:

Die Ernährung, Bewegung, das Mentale und Soziale.

Anhand eines dramatischen Beispieles der letzten Zeit, sehen wir uns an, für wie normal wir unsere heutigen Tiefen bereits halten.
Ein 19-jähriger immitierte seine Columbine High School- Vorbilder und schoß in langem schwarzen Mantel in seiner ehemaligen Schule wahllos um sich.
Wie fast schon der traurige Klasssiker ‚Er war immer so nett und freundlich. Niemand hätte ihm soetwas zugetraut‘ sagte laut Presse auch die Mutter dieses Jugendlichen: ‚Ich habe davon nie etwas gespürt. Mario ging es daheim immer gut. Er spielte oft allein in seinem Zimmer ‚World of Warcraft‘.‘

Nun sehen wir uns diesen Fall nach obigen 4 Punkten an.

Ernährung: Ich weiß nicht wie sich dieser Bursche ernährte. Doch bei der heute üblichen Kebab- und Burger- Normalität, glaube ich nicht an einen veganen Rohköstler.
Wer sich auch nur wenige Wochen naturrichtig ernährt hat, weiß wie hell und klar plötzlich die Gedanken und Träume, wie scharf die Sinne, werden.
Es gibt zahlreiche Arbeiten, die das erhöhte Aggressionspotential von Fleischessern, die Depressions- und Bipolar- Gefährdung durch ‚Normalkost‘ zeigen.

Bewegung: Den ganzen Tag in einem Zimmer vor einem Computer sitzen zeugt nicht eben von viel gesunden, und auch wieder Sinnes- aufhellenden, Frischluft- oder gar Spaß- Bewegungen.

Mentales: Man braucht nur einen Blick auf diese Art von Spielen tun, um zu wissen, dass hier Werte wie Sensibilität, Empathie und Herzensbildung massivst mit Füßen getreten werden und natürlich das Weltbild der Spieler völlig irreal verzerren.
Obiger Jugendlicher schrieb sicher nicht zufällig in sein Tagebuch: ‚Ich hasse jeden, der diese Welt bevölkert. Alle sollen sterben. Ich kann es kaum erwarten ihnen allen die Schädel wegzublasen.‘.

Soziales: Allein im Zimmer ist nicht wirklich das Sozialgefüge mit viel Harmonie und Körperkontakt, das wir als biologische Primaten bräuchten.

Und, das Dramatische: Der Mutter fällt nichts auf, hält das alles für normal!
Wir fast alle halten all dieses autistische smartphon- Gewische, Ohren- verstöpselte Weggetretensein, all die Hamburger- und Schnitzelbuden, all diese Kinder- und Seniorenabschiebungen, all das rücksichtslose Autofahrer- und Konsumverhalten, … für normal.
Kaum jemand hat noch ein Bild von einem wirklich paradiesischen Leben. Kaum jemand kann sich noch eine Welt ohne Krankheiten, Ärzte, Medikamente, Krankenhäuser vorstellen. Alle halten Arbeit, ‚Herausforderungen‘, Stress und ‚Erfolg durch Leistung‘ für normal.

[seufz] Leute, Leute …
Dabei gibt es soviele Wesen die es uns vorleben würden …
Nur 0,01% aller Wesen weltweit – nämlich wir – glauben raffen, kochen, hasten, arbeiten, konsumieren zu müssen.

In diesem Sinne:

 

 

 


Mal ein paar Bibel- Sprüche

7. Juni 2018

Ja, ich weiß, es steht auch viel Blödsinn in der Bibel. Aber so ein bisserl zum Nachsinnen sind einige Zitate ja doch ganz nett.
Wem’s zu ‚heilig‘ wird, kann ja ‚Gott‘ oder ‚Jesus‘ auch durch ‚Natur‘ ersetzen …
Und bumm, zack! Schon stimmt alles!

In seiner göttlichen Macht hat Jesus uns alles geschenkt, was zu einem Leben in der Ehrfurcht vor ihm nötig ist (2.Petrus 1,3)

Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen (Gen 1,29)

Mein Volk stirbt aus Mangel an Erkenntnis (Hosea 4, 6)

Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus (Sprüche 17, 22)

Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig (2. Kor. 3,6)

Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk (Joh 4, 34)

Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? (Mt 6, 25)

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? (Mt 6, 26)

Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen (Mt 6, 28-29)

Siehe, Gott ist mein Heil! Ich bin getrost und fürchte mich nicht. Denn meine Stärke und mein Loblied ist der Herr (Jes 12, 2)

Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben (Mt 10,8)

Wer ein reines Gewissen hat, für den ist alles rein (Tit 1, 15)

 

 

 


Solang du nach dem Glücke jagst …

17. Mai 2018

Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.

(Hermann Hesse)

 

 

 


Sei eine Stimme!

10. Mai 2018

Sei DEINE Stimme,
kein Echo!

Denk selber,
anstatt Fremdgedachtes zu repetieren!

Das Leben will DEINE Erfahrungen,
keine Selbstfesselung durch Fremderfahrungen!

Dazu heißt es sehr kritisch und selbstkritisch zu sein.
Doch es lohnt sich!

Die Welt braucht Deine Stimme und Haltung mit Rückgrad!
Eierlose und Geld- Ergebene gibt es eh schon genug …

 

 

 


Die Unsterblichen

19. April 2018

Es lebten einst völlig alterslose Wesen. Sie beobachteten erstaunt wie rund um sie alle anderen verstarben und wie immer wieder welche neu geboren wurden. Sie selber lebten alterslos immer weiter.
Sie waren neugierig, interessiert an allem und jedem und erforschten vieles. Sie entdeckten immer wieder Schwachstellen und Nachteile an sich. Einmal war da ein Pickel, dann wurde einmal ein naher Verwandter krank …

Da sie schlaue Wesen waren besserten sie viele dieser Fehler aus und perfektionierten und optimierten sich immer weiter. Kein Raubtier, kein Erreger, gegen den sie nicht irgendwann ein erfolgreiches Mittel fanden. Sie breiteten sich ob ihres Erfolges auch immer weiter aus auf ihrem Planeten. Wenn es ihnen irgendwo zu kalt wurde, erfanden und bauten sie sich Heizungen. Wenn es irgendwo zu heiß war, erfanden und bauten sie sich Klimaanlagen. Waren ihnen irgendwo die Mitgeschöpfe nicht gewogen, bekämpften sie diese mit immer raffinierter werdenden Waffen. War etwas Ungenießbar machten sie es genießbar. Gab es irgendwelche Erkrankungen forschten sie solange bis sie endlich ein Mittel dagegen gefunden hatten.
Sie waren schlichtweg perfekt an ihre Welt und an ihre Bedürfnisse angepasst und zutiefst davon überzeugt alles zu vermögen.

So gut ausgestattet mit Selbstbewusstsein übersahen sie einen gewissen Punkt in ihrer Geschichte! Sie übersahen den Übergang vom Zustand als das Anpassen, Forschen, Arbeiten, Weiterentwickeln noch Spaß machte bis dorthin, wo es in belastende oder auch nur in lästige Arbeit ausartete und auch nicht mehr so viel einbrachte.
Ja, es war sogar so, dass sie bald mehr an Energie in gewisse Probleme reinsteckten, als sie durch ihre Technik dann rausbekamen. Doch solche ‚Kleinigkeiten‘ übersieht man schon einmal in verblendeter Begeisterung …

Lange Geschichte kurzer Sinn: Es gibt noch kein Ende dieser Geschichte. Das Ende oder Nichtende gestalten WIR! Die Zukunft wird zeigen ob wir tatsächlich ‚unsterblich‘ sind. Denn wir, die Menschen sind diese alterslosen Wesen. Wir sind die Wesen die längst die Grenze von den, von der Natur Beschenkten und Optimierten zur Plackerei, zur überheblichen Ausrottung anderer, zum bloßen Arbeiten und Verändern um des Arbeiten und Veränderns willen, überschritten haben.
Wir laufen nur mehr in unseren Hamsterrädern um zu laufen. Kaum steht mal eines unserer Räder still, wissen wir nicht mehr wohin.

Einige wenige haben diese Tragik in ihrer Gesamtsicht erkannt und sich auf das Leben vor diesem Übergang rückbesonnen und gesehen: Ein geschenktes Paradiesleben ist nicht nur möglich sondern eröffnet all die Möglichkeiten, die der moderne Mensch glaubt, sich erarbeiten zu müssen. Für sie ist Schluss damit diese arbeitsintensiven Umwege und Irrtümer innovativ in die Welt zu setzen, um danach mühsam ihre Fehler zu reparieren. Ja, oft sogar die Fehler gar nicht mehr als solche erkennend, endlos an den nicht mehr zu reparierenden Fehlersfehlern herumzudoktern.

Urlaube auf die Arbeitende sich monatelang hinfreuen, kann sich Paradiesmensch das ganze Jahr ‚leisten‘.
Gesundheit die diese Gesellschaft ein Vermögen kostet, wird Paradiesmenschen von der Natur geschenkt.
Was Zivilisationskindern aufwändigst gelehrt werden muss, lernen Paradieskinder aufwandslos und nebenher wie das Sprechen.
Entfernungen deren Zurücklegung für Arbeitende schnell erfolgen muss und dadurch höchst aufwändig und teuer ist, legen Paradiesmenschen gemütlich schlendernd und plaudernd zurück.
Hochverarbeitetes und deswegen mühevoll und teuer hergestelltes Essen das von Arbeitenden erarbeitet werden muss, brauchen Paradiesmenschen nicht. Sie ernten was die Natur für sie wachsen lässt und an das sie seit Jahrmillionen perfekt angepasst sind.
Atem-, Lach-, Paar-, Erfolgs-, Selbstfindungs-, Kreativ-, Antistress- und, und, und- Seminare amüsieren Paradiesmenschen; sie leben einfach Lebensqualität und SIND

 

 

 


Verakademisierung Teil 2

3. April 2018

Kürzlich hab ich meine Bedenken gegen überbordende Verkopfung hier kundgetan.
Dazu gibt’s aber noch mehr zu sagen:
Ich hab‘ es selber erlebt. Obwohl mir meine beiden Berufe sehr viel Freude gemacht haben: Man rutscht oder wird nur zu schnell in ein Hamsterrad getrieben, das keinen Platz mehr lässt für anderes.
Das Witzige: Solange ich da drinnen steckte fiel es mir nicht auf. Erst als ich da wirklich heraußen war merkte ich wieviel Zeit mir damals gefehlt hatte zur Selbstbesinnung, zum Visionieren, zum Herumspinnen, zum Seelebaumeln …
Das heißt, für ein qualitätsvolles, lebendiges, ‚wirkliches‘ Leben braucht man Zeit für sich, Zeit für Herzensangelegenheiten, Zeit für Gedankenspiele, Zeit für Manuelles.
Spricht man mit Studierenden oder beobachtet oder verfolgt deren Studium versteht man bald warum viele von Bulimie- Studium sprechen. Es müssen kaum vorstellbare Mengen an Lernstoff bearbeitet und gemerkt werden um sie bei der nächsten Prüfung ‚auszuspeien‘ und – nur zu oft- wieder zu vergessen.
Da bleibt der ganzheitliche Mensch, der nicht nur ein Hirn, sondern auch Herz und Hand hat, auf der Strecke.
Aber auch das Studium selber ist ungesund einseitig, will sagen, rein (studienfach-)sachbezogen. Es werden, obwohl Studierende es dringendst bräuchten, keine Moral-, Ethik-, Praxis-, Umwelt-/ Nachhaltigkeits-, Zukunfts-, mit einem Wort Herzens- und Hausverstands- Vorlesungen angeboten.
Und genauso sehen unsere Akademiker aus!

Den Kopf zu füllen ist wunderbar! Je mehr wir wissen, desto besser!

ABER
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WAS unsere Ideen und Erfindungen kurz-, mittel- und langfristig bewirken.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WEN unsere Ideen und Erfindungen helfen, WEM sie zum Nachteil gereichen.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WELCHE Nebenwirkungen unsere Ideen und Erfindungen haben werden.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WELCHE sozialen Auswirkungen unsere Ideen und Erfindungen haben werden.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, dass Geld nicht alles ist, dass wir den Menschen, der Welt gegenüber eine Verantwortung haben.