Nix ist fix

10. Dezember 2018

Mit einem einzigen Atemzug nehmen wir 10 hoch 22 Atome unseres Universums auf, das ist eine Zahl mit 22 Nullen. Diese beträchtliche Menge Rohmaterial aus dem Universum verteilt sich bis in die hintersten Ecken und Winkel unseres Körpers, bis in die Gehirnzellen, Herzzellen, Nierenzellen usw.
Beim Ausatmen stoßen wir 10 hoch 22 Atome aus, welche aus jedem Teil unseres Körpers kommen. Das heißt, dass wir buchstäblich Teile unseres Herzens und unseres Gehirns und unseres Nierengewebes usw. ausatmen, und so gesehen teilen wir miteinander andauernd und in intimer Weise unsere Organe – buchstäblich! Das ist nicht bildlich gesprochen, wir teilen miteinander im wahrsten Sinne des Wortes andauernd und in intimer Weise unsere Organe.

Der amerikanische Dichter Walt Whitman sagte: Jedes zu dir gehörende Atom gehört auch zu mir. Das ist ganz wörtlich gemeint.

Untersuchungen des menschlichen Körpers mittels radioaktiver Isotopen und gestützt auf mathematische Berechnungen haben zweifelsfrei ergeben, dass jetzt, gerade jetzt, in Ihrem physischen Körper eine Million Atome zu finden sind, die einst im Körper von Christus waren oder in dem von Buddha, Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Saddam Hussein!
Nehmen Sie irgendeinen, der je auf diesem Planeten gelebt hat; in Ihrem physischen Körper kommt Rohmaterial vor, das in jenem physischen Körper war.
Betrachten wir nur die drei letzten Wochen: 10 hoch 15 (eine Quadrillion) Atome gingen in dieser Zeit durch Ihren Körper, Atome, die früher einmal durch den Körper jeder lebenden Gattung auf diesem Planeten gingen; und innert weniger als einem Jahre ersetzen Sie 98% aller Atome Ihres Körpers.
Das bedeutet: Sie machen alle sechs Wochen eine neue Leber, alle drei Monate ein neues Skelett, obwohl es so hart und solid erscheint, monatlich eine neue Haut, alle fünf Tage neue Magenwände. Sogar die Gehirnzellen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff gab es vor einem Jahr noch nicht, und die ebenfalls auf den Rohstoffen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff basierende DNA, welche die Erinnerungen von Jahrmillionen menschlicher Evolution speichert, entsteht und vergeht alle sechs Wochen, wie eine kurzlebige Knospe und Blüte.
Und wenn Sie es genau nehmen wie ein Buchhalter, wenn Sie jedes Atom und jedes Stückchen Gewebe und jedes Tröpfchen mitzählen, dann kommen Sie darauf, dass in weniger als zweieinhalb Jahren Ihr ganzer Körper, jeder Teil davon, bis zum letzten Atom ersetzt wird.
Wenn Sie denken ´ich bin mein Körper`, dann geraten Sie in Verlegenheit: Welchen Körper meinen Sie eigentlich? Das diesjährige Modell ist nicht dasselbe wie das letztjährige und auch nicht wie das vom letzten Monat …

(aus Dr. Deepak Chopra’s Quantenbewusstsein- Vortrag)

 

 

 


Vorsicht! Wissenschaft!

6. Dezember 2018

Der Wissenschafts- mainstream hat längst die frühere, konservative Beharrungs- Aufgabe der Kirche, die Giordano Bruno wegen seiner Postulierung der Ewigkeit und Unendlichkeit, auf dem Scheiterhaufen verbrannte, übernommen. Sie legt fest, was ‚richtig‘ ist, wer eine Professur bekommt, welche Lehre gelehrt und was veröffentlicht wird (sinngemäß, Christine Mann, geborene Heisenberg, Theologin, Pädagogin und Psychologin)

 

 

 


100 Sprachen

15. November 2018

Loris Malaguzzi, der Begründer der wunderbaren Reggio- Pädagogik hat folgendes wunderschöne Wahr- Gedicht verfasst:

    Hundert Sprachen hat ein Kind

    Ein Kind ist aus hundert gemacht,
    hat hundert Sprachen,
    hundert Hände,
    hundert Gedanken,
    hundert Weisen
    zu denken, zu spielen und zu sprechen.

    Hundert,
    immer hundert Arten
    zu hören, zu staunen und zu lieben,
    hundert heitere Arten
    zu singen, zu verstehen,
    hundert Welten frei zu erfinden,
    hundert Welten zu träumen.

    Das Kind hat hundert Sprachen
    und hundert und hundert und hundert.
    Neunundneunzig davon aber
    werden ihm gestohlen,
    weil Schule und die Umwelt
    ihm den Kopf vom Körper trennen.

    Sie bringen ihm bei,
    ohne Hände zu denken,
    ohne Kopf zu schaffen,
    zuzuhören und nicht zu sprechen,
    ohne Vergnügen zu verstehen.
    Zu lieben und zu staunen
    nur an Ostern und Weihnachten.

    Sie sagen ihm,
    dass die Welt bereits entdeckt ist,
    und von hundert Sprachen
    rauben sie dem Kind neunundneunzig.
    Sie sagen ihm, dass
    das Spielen und die Arbeit,
    die Wirklichkeit und die Phantasie,
    die Wissenschaft und die Vorstellungskraft,
    der Himmel und die Erde,
    die Vernunft und der Traum
    Dinge sind, die nicht zusammengehören.

    Sie sagen also,
    dass es die hundert Sprachen nicht gibt.
    Das Kind sagt: „Aber es gibt sie doch!“

Nicht nur Kindern sollte dieses wunderbare Gedicht, sollten diese schönen Überlegungen und Wahrsätze zugute kommen. Auch sollte es uns anregen, nach unserer leider verlorenen und verschütteten Vielfalt zu graben. Die Welt, das Leben, die Schöpfung hält eine so unglaubliche Fülle für uns bereit. Der Blick auf unsere Reduziert- und Vereinfachtheit könnte tatsächlich unsäglich traurig machen.
Feiere das Leben, brich aus aus dieser Trance! Wirf ab die Normalität!
paradise your life!

 

 

 


Ist Dir klar …

29. Oktober 2018

… dass all Dein Entscheiden und Beurteilen mehr über Dich aussagt, als über das, den oder die BeurteilteN!?

Die Sympathiewerte von Personen z.B.:
Ein Heiliger der alle Wesen liebt hat mit niemandem ein Problem.
Ein Gebildeter, der in allen Bereichen beschlagen ist, kann sich vielen anpassen, wird viele verstehen und sympathisch finden.
Ein schlichter Mensch aber, der sich vielleicht nur für Fußball oder Handarbeiten interessiert, wird schnell über andere befremdet sein und sie ablehnen.

 

 

 


Heutiges Ertrinken

15. Oktober 2018

 

„Wir ertrinken in Informationen,
aber wir hungern nach Wissen…“

sagt, wohl nicht ganz unrichtig, der US- amerikanische ‚Megatrends‘- Autor und Zukunftsforscher John Naisbitt.
Gut, dass es da ‚paradise your life‘ gibt

 
PS: Man könnte den Naisbitt- Sager ‚ganz böse‘ ergänzen mit:

Bei Ansicht der vielen heutigen Probleme bräuchten die Menschen weniger Mitbestimmungsrechte und mehr wirkliche Lehrer!

 

 

 


Verwirrende Vielfalt

1. Oktober 2018

SchwarmverwirrungUns ergeht es wie so manchem Raubtier: So einfach einzelne Tiere auszumachen und zu erbeuten sind, so verwirrend aber, kann deren Schwarmverhalten sein.

Zwischen rot und blau unterscheiden wir ‚blindlings‘. Doch die eine Wahrheit unter den Abermillionen von Lügen rauszufischen ist nur sehr wenigen möglich …

‚Alte‘ – Leser kennen schon den Trick, der uns dabei hilft!

 
PS: Siehe auch Eine neue Qualität und Ungünstige Vielfalt

 

 

 


Der Weise in der Welt

20. September 2018

 

      So wie die Biene
den Duft und die Farbe der Blume
nicht im Geringsten schädigt
und nur ein Wenig vom Honig nippt,
so wandle der Weise in der Welt.

(Guatama Buddha, 560 – 480 v. Chr.)