Es hat doch alles keinen Sinn

16. November 2017

‚Es ist alles so sinnlos‘, höre ich immer wieder von Menschen.
Und sie haben damit sogar recht!
Denn Du kannst diese Tatsache schluchzen, toben, schreien, wimmern, bestreiten … Das Leben hat tatsächlich keinen Sinn, es ist tatsächlich sinn-los.
– Außer WIR geben ihm einen!

Ja, Du kannst sofort aufhören nach dem Sinn des Lebens zu suchen, Dir Deinen Kopf darüber zu zerbrechen, in Religionen und Philosophiewerken danach zu suchen.
Das Leben hat definitiv keinen Sinn!

Wer das nicht glaubt, zeigt bloß, dass er noch kein Gottesbewusstsein entwickelt hat.
WIR sind (die sinngebenden) Götter!
Das steht sogar in der Bibel (..nach Gottes Ebenbild ..)!
Und in der Grundschule schon lernten wir, dass der ‚freie Wille‘ uns vom Tier unterscheidet.
Na, was nun mit dem freien Willen, wenn wir damit nichtmal den allerersten Schritt, den Sinn- Schritt, in unserem Leben zu gehen wagen!?

Wir könnten sozusagen auch sagen: ‚Unser freie Wille ist das größte Geschenk Gottes an uns‘. Ohne ihn müssten wir bei jedem Vorbeikommenden zwanghaft bellen oder wiehern

Also ist auch die Sinnlosigkeit des Lebens ein ganz wunderbares Gottesgeschenk.
Damit bekommen wir nichts zwanghaft vorgesetzt, sondern WIR können gestalten, UNSER Leben in die Hand nehmen, UNSERE Prioritäten setzen!
Also hört auf nach fremdbestimmten Sinnen zu suchen, die es natürlich sehr wohl gibt, da immer wieder von Profiteuren und Manipulatoren in unsere Welt gesetzt.
Also hör auf damit, nach fremdbestimmten Sinnen zu suchen oder gar Dein wunderbaren Leben mit Dingen zu vertrödeln die für Dich und WIRKLICHEM, im Sinne von lebendigem, stimmigem, Leben keinerlei Belang haben.
Tu einfach!
Wenn auch vielleicht spät, aber tu!

 
PS: So stringent und logisch das klingt: Bei Depressiven, die ja diese Sinnlos- Einstellung exzessiv leben, hast Du damit keine Chance! Diese Menschen sind krank. Und – nicht lachen! – und können nur durch eine Ernährungsumstellung geheilt werden. Was aber auch schwierig ist, da ja alles, inklusive Ernährungsumstellung, keinen Sinn hat …

 

 

 

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Eine Krähe …

15. November 2017

… war mit mir
Aus der Stadt gezogen,
Ist bis heute für und für
Um mein Haupt geflogen.

Krähe, wunderliches Tier,
Willst mich nicht verlassen ?
Meinst wohl, bald als Beute hier
Meinen Leib zu fassen ?

Nun, es wird nicht weit mehr geh’n
An dem Wanderstabe.
Krähe, laß mich endlich seh’n
Treue bis zum Grabe !

textete Wilhelm Müller und vertonte Franz Schubert ganz wunderbar. Wer es nicht kennen sollte:

Ich bemerkte kürzlich auch eine Krähe, die mich ganz frech ansah. Da dachte ich bei mir: ‚Wie kann man wissen, ob das nicht vielleicht eine illegal hier zurückgebliebene russische Krähe ist?‘.
Ich sah genauer hin und es wurde mir noch klarer: ‚Natürlich! Dieses ausländische Biest macht sich hier auf unsere Kosten ein gutes Leben! Frisst unsere österreichischen Regenwürmer, von einheimischen Bauern gekaufte Getreidekeimlinge und von echt österreichischen Autoreifen überfahrene Kröten!
Und unsere Krähen!? Die legal eingewanderten, schon seit Generationen hier lebenden? Denen macht dieser Immigrant Konkurrenz! Das gehört verboten! Jawoll!
Hat diese Biest nicht unsere deutlich wahrnehmbare rot-weiß-rote Grenze gesehen? Oder hat es sich etwa gar bewusst dumm gestellt?
Und unsere Luftraumüberwachung? Wo blieb die? Wozu füttern wir die durch, wenn sie nichteinmal Illegale am Befliegen Österreichs hindern können?
Schreibt einen Brief an Kurz! Und an Sobotka! Und an alle in Frage kommenden künftigen Verteidigungsminister. Die müssen aufrüsten!
Wie kommt man denn schließlich dazu? Da arbeitet man ein Leben lang, schafft etwas für dieses Land, hält sich an alle Gesetze, reist ausschließlich legal. Und kann dann mit ansehen wie solche Parasiten sich ins gemachte Nest legen!
Die gehören alle abgeschoben.
Und alle diese Paradies- Träumer, auch diesen payoli oder wie der heißt und alle Zivilisation auflösen möchte, gleich mit dazu! Wie soll denn das gehen, so ganz ohne Grenzen und Gesetzen, hm? Ist doch Utopie!‘.

[Utopie ist der Entwurf einer fiktiven Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist]

 

 

 


Vorwärts, es geht zurück

14. November 2017

Was als Spruch der erleichterten Soldaten über Rückzüge am Ende des 2. Weltkriegs- Wahnsinns überliefert ist, lässt sich auch heute noch und immer wieder anwenden.

Nicht nur beim Klimawandel wäre ein ‚vorwärts, wir bauen rück‘ bzw. ein Weniger mehr. Nicht nur für all die Wohlstandskranken wäre ein Weniger mehr. Auch puncto Verarbeitung von Nahrungsmitteln, Konsum, Schulunterricht, Technisierung, Automatisierung, Landschaftszerstörung, Verpackungsmüll, Energieverbrauch, Bodenversiegelung, Umweltvergiftung, Licht- und Elektro- smog, Luftverschmutzung, Lärm, Stress, und, und, und wäre ein Weniger ein Segen für alle.
Auch führende Hirnforscher wie Joe Dispenza haben ‚ermessen‘ und sagen, was von Jahrtausende alten Weisheitslehren bekannt ist: Erst das Weniger- bis Nichtdenken öffnet dem Leben die wirklich ungeahnte Fülle.

Auch hier im blog war schon wiederholt die Rede vom ‚mentalen Rückzug‘ auf den harmonischen Seins- Level den uns die Natur tagtäglich in atemberaubender Komplexität vorführt. Nicht zufällig ist das ‚richtige‘ Denken eine der 4 – Säulen.

Solange die Menschen so angstvoll am Haben hängen, werden sie in ihren Hamsterrädern verbleiben müssen.
Nur wenigen gelingt der heilsame ‚Quanten‘- Sprung ins allerorten bestätigte

Weniger ist mehr!
bzw.
Das Haben und Raffen verunmöglicht uns glückliche Erfüllung!

Nur wenige erkennen den einfachen Zusammenhang:
Nicht alles (vermeintlich) Gute ist gut!
oder
Gutes ist nur gut, wenn es langfristig und für alle gut ist

 

 

 


Wir sind überfordert!

8. November 2017

Leopold Kohr der große Österreicher hat es gesagt und wissenschaftlich bearbeiet und untermauert:
Small is beautiful.
Zahllose kleinräumige Strukturen funktionieren in aller Welt bestens. Ich, der nach wie vor begeisterte ‚Wir sind immer noch Affen‘- Postulierer empfahl immer wieder Kleinstrukturiertes.
Und wie geht der Trend in unseren Gesellschaften?
Genau umgekehrt!

Hat der, selbst aufmerksame und gebildete Österreicher früher schon nie wahlwichtige staatspolitische Details verstanden, so ist er heute mit der EU- Dimmension völlig überfordert.
Den Menschen wird Demokratie vorgespielt, dabei stimmen sie mit maximal Hausverstand etwas ab, was von diesem nie und nimmer verstanden werden kann.
Es ist aber nicht so, dass staatspolitische Themen so überaus kompliziert wären. Es ist nur die Bandbreite für die Menschen zu groß. Sie können nicht alle Fragen von ihrem kleinräumigen sozialen Umfeld, über ihren Beruf, über Kommunalpolitik, bis zu Staats- und EU- Politik überblicken.
Da dürfen dann schon einmal Populisten Zuwandererpanik verbreiten die fern der Realität ist, ohne aufzufliegen. Da darf ein Donald Trump in den großen USA schon mal von der Errichtung von Grenzmauern, als Arbeitslosen- Maßnahme schwadronieren, ohne dass die Menschen wissen, dass längst mehr Mexikaner aus- als einwandern.
Da dürfen sich schon mal EU- Bürger über diesen genialen Türkei- deal der uns alle Emigranten fernhält, ohne zu sehen, dass uns das ein Vermögen kostet und ausschließlich negativ gecastete Syrer und Millionen von Türken bringt, wundern.
Durchschnittsmensch KANN das nicht alles wissen und verstehen! Und diese Themen kontrolllos unseren Politikern zu übergeben ist einfach verrückt!

Wir haben uns Jahrmillionen an kleinstrukturierte Gemeinschaften gewöhnt, wurden in ihnen sozialisiert, haben uns an sie angepasst. Wir sind darin perfekt!
Warum leben wir nicht, was wir gut können, für das wir ‚ausgelegt‘ sind und in dem wir uns wohlfühlen?
Warum lassen wir uns, mit unseren Familien, Gemeinschaften, Dörfern und Grätzeln in Staaten oder noch größer zusammenfassen!?
Es wird uns damit Entscheidungsmacht genommen, Sand in die Augen gestreut. Wir führen damit ‚die Mächtigen‘ in unverantwortliche Versuchungen und haben deren ‚Ausrutscher‘ bis Sauereien zu bezahlen.

Detto Firmen!
Ein Tischler, ein Mauer, der schlampt ist in ’small- town‘ bald entlarvt und weg vom Fenster. Was uns Multis reinwürgen, können wir nur höchst aufwändig analysieren und entdecken’s meist erst Jahre zu spät, wenn überhaupt.

Detto das Bildungswesen, die Medizin, die Wissenschaft …!

Bitte, wozu die vielen, vielen Auszeichnungen und Ehrungen, das weltweite Ansehen Leopold Kohrs, wenn wir es nicht nutzen!?
Werden wir doch wieder small! Pfeifen wir doch auf die Bundesregierung. Lösen wir diesen Staat auf! Lasst doch jedem Schuldirektor seine Schule führen wie er will! Macht er’s schlecht wird er es zu spüren kriegen
Sieh doch einmal genau hin! Was hat uns all dieser Fortschritt, auch so ein Kind ‚der Größe‘, gebracht? Ok, vielleicht sieht die Arbeit heute leichter aus als vor 100 Jahren. Doch dafür sind wir seltene Schlaffis, anfälliger für Erkrankungen, gestresster, haben weniger Zeit …

 

 

 


Unglaublich!

2. November 2017

Schon 1956 schrieb der wunderbare Erich Fromm in seinem genialen ‚Die Kunst des Liebens‘:

Der moderne Mensch ist sich selbst, seinen Mitmenschen und der Natur entfremdet. Er hat sich in eine Gebrauchsware verwandelt und erlebt seine Lebenskräfte als Kapitalanlage, die ihm unter den jeweils gegebenen Marktbedingungen den größtmöglichen Profit einzubringen hat. Die menschlichen Beziehungen sind im wesentlichen die von entfremdeten Automaten.
Jeder glaubt sich dann in Sicherheit, wenn er möglichst dicht bei der Herde bleibt und sich in seinem Denken, Fühlen und Handeln nicht von den anderen unterscheidet. Während aber jeder versucht, den übrigen so nahe wie möglich zu sein, bleibt er doch völlig allein und hat ein tiefes Gefühl der Unsicherheit, Angst und Schuld, wie es immer dann entsteht, wenn der Mensch sein Getrenntsein nicht zu überwinden vermag.
Unsere Zivilisation verfügt über viele Betäubungsmittel, die den Leuten helfen, sich ihres Alleinseins nicht bewußt zu werden: Da ist vor allem die strenge Routine der bürokratischen, mechanischen Arbeit, die verhindern hilft, daß sich die Menschen ihres tiefsten Bedürfnisses, des Verlangens nach Transzendenz und Einheit, bewußt werden.
Da die Arbeitsroutine hierzu nicht ausreicht, überwindet der Mensch seine unbewußte Verzweiflung durch die Routine des Vergnügens, durch den passiven Konsum von Tönen und Bildern, wie sie ihm die Vergnügungsindustrie bietet; außerdem durch die Befriedigung, ständig neue Dinge zu kaufen und diese bald wieder gegen andere auszuwechseln.
Der moderne Mensch kommt tatsächlich dem Bild nahe, das Aldous Huxley in seinem Roman „Brave New World“ (1946) beschreibt: Er ist gut genährt, gut gekleidet und sexuell befriedigt, aber ohne Selbst und steht nur in einem höchst oberflächlichen Kontakt mit seinen Mitmenschen …

So früh, so treffend!
Was würde er wohl zu den heutigen tablet- ‚Wischern‘ und Couch-Potatos sagen!?

 

 

 


Ganzheitliche Medizin

23. Oktober 2017

So, wie Arbeitsamt- Berater den Jobsuchenden nicht sagen, dass sie eh keine Chance auf einen Job haben, weil wir die letzten Jahrzehnte so hemmungslos ausgelagert und rationalisiert und es politisch vergeigt haben, dass der Fruchtgenuss dieser Maßnahmen auf alle Gekündigten aufgeteilt wird, so verhält es sich auch in der Medizin.
Anstatt den Menschen zu sagen, wie sie lebenslang gesund bleiben könnten, krallen sich zigtausende Mediziner an das gute Einkommen aus Krankheiten und prolongieren diese ganz nach Eugen Roth’s:

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit,
b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe

Doch einigen Medizinern dämmert mittlerweile, dass Virchow’s reduktionistische Unterbrechung der ganzheitlich medizinischen Heilkunst vor fast 200 Jahren und die Miteinbeziehung der Naturwissenschaften auch nicht das Gelbe vom Ei war. Doch das Abwenden von der Profitmedizin, von den Pharmas, ist noch lang nicht ganzheitlich!
Im Gegenteil!
Nun werden – wie im AMS – den Patienten unter dem Thema Ganzheitlichkeit Probleme aufgehalst für die sie gar nichts können.
Unter Ganzheitlichkeit wird nun work- life- balance, werden psychische Belastungen, wird Psychosomatik und vieles andere einbezogen für das die Patienten nichts können.

Liebe Leute! Die GESELLSCHAFT ist krank!
Solange wir in dieser mitschwimmen brauchen wir keine Fehler in uns zu suchen. – Außer dass wir da mitmachen
Was soll Ganzheitlichkeit, wenn das GANZE krank ist!?
Allein schon die Arbeitswelt, die Gesellschaftszwänge, die Erziehungs- Erwartungen, usw. sind grottenfalsch und Menschen- und Gesundheits- zerstörend.
Wir sind tagtäglich konfrontiert mit, als normal hingestellten Belastungen, die uns krank machen, die den Weltfrieden verhindern, die andere Wesen unterdrücken bis vernichten …
Ohne uns von dieser ‚gesellschaftlichen Normalität‘ zu trennen. haben wir nicht die geringste Chance auf ein Weiterleben, geschweige denn Gesundheit oder Frieden!
Vergiss medizinische Ganzheit!
Sieh auf die Natur:
Guck, wie ‚dumme‘ Tiere leben!:

Sie wollen nichts.
Sie nehmen, was da ist.
DAS ist wirkliche Ganzheitlichkeit!

All die ’neue Ganzheitlichkeit‘, all die Psychotherapie, die Psychosomatk, alle Trainings, Seminare … unterstellen – unausgesprochen natürlich! – den Patienten nicht ok zu sein.
Früher waren es die Außenfeinde, die Erreger, die Viren, die Bakterien. Nun versteht man unter Ganzheitlichkeit, dass die Patienten falsch ‚ticken‘!

Doch wir sind immer richtig!
Unser Körper ist das Ergebnis einer Jahrmillionen- langen Erfolgsgeschichte.
Daran können und sollten wir nichts ändern.
Alles was uns stört, nervt, krank macht MUSS falsch sein!
DAS verinnerliche Dir!

Lass Dich unter dem Ganzheitlichkeits- Deckmäntelchen nicht entmündigen, verblöden!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
DAS lass Dir gesagt sein!
DAS glaube und wisse!

 

 

 


Demokratie …

19. Oktober 2017