„Idiotisch“

11. Juli 2017

Eben brachte mein Lieblingssender Ö1 eine ‚Denkwürdigkeit‘ die ein gutes und weiteres Beispiel für meinen Wirkungsgrad- Beitrag (klick!), man könnte auch sagen, eine weitere Unglaublichkeit heutiger Pseudofortschritts- Dummheit, darstellt.

Der Ökologe Ulrich Eichelmann (riverwatch) rechnet vor: „Die EU hat 23.000 gemeldete Wasserkraftwerke. Davon liefern 2000, 90% des Stroms. Das heißt 21.000 liefern nur 10% des Wasserkraftstroms. Würde man 10.000 davon wegreißen, würde das niemand am Strommarkt auch nur merken.
Noch krasser ist es in Österreich! Laut Ministerium gibt es 5000 registrierte Wasserkraftanlagen. Die kleinsten 4800 davon produzieren 2,8% des Wasserkraftstromes in Österreich, machen aber 4800 mal die Natur kaputt! Das ist komplett idiotisch!“

Diese Gesetzmäßigkeit der Idiotie ist charakteristisch für saturierte Wohlstandsgesellschaften. Sie stecken völlig gedankenlos unvorstellbare Vermögen in die letzten paar Prozent des Fortschritts. Völlig egal ob es um landwirtschaftliche Dünge- oder Schädlingsvernichtungs- Praktiken, um Schönheitsoperationen, um’s Öl- fracking, um den allerletzten Urlaubs- Hype, die noch schnellere Medienberichterstattung, die letzten Hinterkommastellen für Spekulanten, die letzte Absurdbequemlichkeit im Superauto, in der Superküche oder den letzten Schnäppchen- Cent geht.
Wir haben es einfach nicht mehr notwendig – meinen wir! – nach dem Aufwand, nach den Energien, die wir reinstecken, nach dem Verhältnis von aufgewandter zu gewonnener Energie zu fragen. Hauptsache wir können das Vorhandene nochmal und nochmal und nochmal toppen …

Oder anders, positiver formuliert: Die ‚großen Würfe‘ für ein gutes Leben wurden von der Natur und den ersten Pionieren und Erfindern längst geleistet und uns geschenkt. Wir verbringen die letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte nur mehr mit lächerlichem Kanonenschießen auf Spatzen und vergeuden damit unsere wunderbare Lebenszeit. Sichtbar auch an der heutigen Absurdität, dass uns mit steigendem Fortschritt immer weniger abgenommen oder erleichtert, sondern immer mehr Stress, Arbeitslosigkeit und Armut aufgebürdet, wird.

Deshalb:
paradise your life!
Es lebt sich so wunderbar einfach mit den Geschenken der Natur

 

 

 


Glyphosat + 10 Jahre

23. Mai 2017

Als die Europäische Union noch EWG hieß, war das zumindest noch ehrlicher. Es prangte schon im Namen dass es einzig um die Wirtschaft ging.
Heute wird verlogen auf Union gespielt. Doch es geht immer noch und immer nur um die Wirtschaft und die Konzerne.

Glyphosat ist ein Herbizid dem von genug aufhorchend machenden Studien Toxizität und Kanzerogenität attestiert wird. Wie immer gibt es ähnlich viele Unbedenklichkeits- Studien.

Die EU der Konzerne aber, missachtet selbst das simple ‚Im Zweifelsfall für die Gefährdeten‘ und denkt daran, dieses Giftzeugs für weitere 10 Jahre zuzulassen.

Und warum dieses? Geht es vielleicht um’s Überleben der Europäer? Muss Nahrungsknappheit abgewendet werden? Droht Europa von ‚Unkräutern‘ überwuchert zu werden?
Nein, es geht schlicht und einfach um die Gewinnmaximierung der Konzerne und der Agro- Industrie!
Die Größten der Großen sollen wieder einmal begünstigt werden, zu Ungunsten der Schwächsten!
Nicht genug, dass

landwirtschaftliche Massenprodukte immer Inhaltsstoff- ärmer werden,
kaum noch als Lebensmittel bezeichnet werden können,
weit überwiegend als Viehfutter dienen,
die Menschen ob der Billigkeit dieser Wertlosprodukte sie zu Massen in die Mistkübel werfen und
wir mit unseren exportierten Billigüberschüssen die Märkte und Menschen der Dritten Welt ruinieren,

soll dieser Boden- und Menschen- Missbrauch jetzt auch noch verlängert werden!

Leute, gutes Leben braucht gute Lebensmittel!
Es ist doch völlig klar, dass diese wertlose NPK- gedüngte Mangelware (3, anstatt 82 Elemente!!!) schleunigst durch hochwertige Qualität aus gesunden, lebendigen Böden ersetzt werden muss.

Auch ist aus vielen Bereichen bekannt, dass sogenannte Schädlinge sich ihren Giften anpassen und immer höhere Dosen erforderlich machen. Wir müssen also ohnehin baldigst die Weichen hin zur – vermutlich wieder kleinräumigeren – Qualitäts- und Spezialitäten Landwirtschaft stellen. Wann bitte, wenn nicht jetzt!?

Auch völlig absurd, in Zeiten der aufkommenden Wildkräuter- Begeisterung, dem fast schon durchgängig bekannten Wissen um die Inhaltsstofffülle der sogenannten Unkräuter gegenüber den inhaltsarmen Nutzpflanzen, dennoch von Unkräutern zu sprechen und diese mit Giften zu bekämpfen!
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen! Das Gesundheitssystem erstickt förmlich an den krankmachenden Auswirkungen der landwirtschaftlichen Massen- und Tierprodukte. Doch für den Getreide-, Zucker- und Futtermittelanbau werden aufwändigst und giftigst Kräuter zu Tode gespritzt, die genau die Lösung all dieser Probleme wären!

Doch selbst wenn man diese unsägliche Agro- Industrie weiterführen wollte, gäbe es in einer Zeit, in der mittels high tech- Elektronik- und Mechanik beliebige Stoffe und Materialien erkannt und getrennt werden können, weitaus bessere Techniken, als mit Breitband- Giftkeulen zu arbeiten. Schon in den 1980er- Jahren waren Kreisfelder mit Millimeter- genauer vollautomatischer Bodenbearbeitung umsetzungsfertig.
Vollautomatisches ‚Unkraut‘- Jäten wäre heute, egal ob mit Drohnen, mit GPS oder mit optischer Erkennung gelenkten kleinen Selbstfahrern, technisch längst kein Problem mehr.

Doch um das alles durch- und umzusetzen bräuchte es mündige Konsumenten und starke Politiker. Beide seh ich nirgends …

 

 

 


E- Mobilität

18. April 2017

Die Umstellung unseres Straßenverkehrs auf e- Mobilität ist bereits voll im Gange.
Dennoch Ich rechne ich nochmal schnell nach:

Pfeil 6,54 Mio. zum Verkehr zugelassene Kraftfahrzeuge in Österreich,
Pfeil durchschnittliche jährliche Fahrleistung 13.100 km
Pfeil macht: 85674000000 jährlich gefahrene Kilometer

Pfeil Der Durchschnittsverbrauch eines e- Mobils ist 15kWh/ 100km
Pfeil also bedürfen die jährlich gefahrenen km Österreichs 12851100000 kWh
oder 12851100 MWh
oder 12851 GWh

Pfeil Das leistungsstärkste Wasserkraftwerk (Grafenwörth) liefert 1967,6 GWh jährlich.
Pfeil Das heißt wir bräuchten ca. 7 weitere ‚leistungsstärkste‘ Donaukraftwerke oder
man rechnet mit Solarkollektoren:

Pfeil In unseren Breiten sind solar ca. 1000kWh pro Quadratmeter zu erzielen.
Pfeil Das heißt für Österreichs e- Mobilität bräuchte man 12851100 qm oder
1285 ha Kollektorfläche
Pfeil das wären 3212 Fußballplätze. Keine schlechte Herausforderung, wenn man bedenkt dass es nur 2100 Gemeinden gibt in Österreich! 😉
Pfeil Oder 214185 durchschnittliche Südseiten Hausdach- Kollektoren, in jedem Ort also 100 Dächer! Ich kenn
Orte die haben nichtmal 100 Häuser! 😉

Von dem allen erfährt aber Konsument nichts. Im Gegenteil auf den entsprechenden web- und Hochglanz- Seiten wird mit Förderungen verschleiert was das Zeug hält und wird viel von Öko und von günstiger als Bezin schwadroniert.

Ok, e- Autos sind tatsächlich vom Wirkungsgrad her besser als Benziner, auch die Eleganz der Beschleunigung und Laufruhe sind bestechend.
Nur hätte ich im Zuge einer so massiv geförderten Umstellung schon auch gern mehr Bewusstheit gesehen. Denn kritisch betrachtet ist der weit überwiegende Teil der gefahrenen Kilometer nicht notwendig. Und Gedankenlosigkeit mit steuerlichen Fördergeldern zu fördern ist absolut kontraproduktiv.

Wenn man dann auch noch bedenkt, was derartige Massen von irgendwann kaputten Akkus und Solarpanelen für die Umwelt bedeuten und dass der erforderliche Strom – zusätzliche Wasserkraft wird nicht zu finden sein – dann aus kalorischen Giftschleudern oder gar AKWs kommen wird, sieht man, dass Autofahren bei allem Öko- Getöns, weiterhin dumm und umweltzerstörend bleiben wird.

 

 

 


Fastenbeginn

1. März 2017

fastenHeute beginnt die kirchliche Fastenzeit. Egal ob gläubig oder nicht, der heutige Beginn der Fastenzeit ist eine gute Erinnerung für alle.
Oft schon, hab ich hier in diesem blog über diese vielen fast Wunder des Fastens geschrieben. Deshalb heute nur die Erinnerung daran, dass wir in einer Wohlstands- bis Überfluss- Gesellschaft und Zeit leben.

Unsere Heilung, Normalisierung, Er-leicht-erung, Entlastung kann nur über ein WENIGER geschehen.
Selbst unsere Erkrankungen zeigen uns unser ZUVIEL! Zu hohe Körpertemperatur (Fieber), zuviel Gewebe (Krebs), zuviel Blutdruck (Hypertonie), zuviel Gewicht (Adipositas), zuviel Luft (Asthma), zuviel Bewegung (ADHS), zuviel Abwehr (Allergie), zuviel …

Das Fasten war uns ein treuer Begleiter durch die Jahrmillionen unserer Entwicklung, in denen wir immer wieder karge Zeiten erlebten und uns ihnen perfekt anpassten. Deshalb ist Fasten auch heute für unser Wohlbefinden und ein langes Leben unumgänglich.

Ob unseres Überflusses ist es eigentlich egal, wo wir mit dem Fasten beginnen. Weniger Auto- Kilometer, weniger essen, weniger Stress, weniger denken, weniger Streit, weniger fernsehen, weniger rauchen, weniger Alkohol, weniger Regeln, weniger Ordnung, weniger schnell, weniger genau, weniger verschwenden, weniger kaufen, weniger verbrauchen, weniger Hygiene, weniger Tiermorde und -qualen, weniger Politiker, weniger Unrast, weniger tun, weniger Mist, weniger allein, weniger laut, weniger …
Praktisch jedes ‚Weniger‘ kann nur heilsam sein für diese heutigen, überladenen Menschen, diese übervolle Gesellschaft!
Beginn noch HEUTE damit!

 

 

 


Jungbrunnen entdeckt!

9. Dezember 2016

yoshinoriMorgen wird der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi in Stockholm den Medizin- Nobelpreis für die „Entdeckung des Mechanismus der Autophagie“ entgegennehmen. Er konnte an Hefezellen zeigen, wie Zellen sich selbst abbauen, recyceln, daraus Energie oder auch neue und benötigte Bausteine gewinnen.

Damit ist die bekanntlich der Natur und alten Weisheiten immer hinterherhinkende Wissenschaft wieder ein Schrittchen vorgerückt.
Ganz einfach ‚übersetzt‘: Yoshinori Ohsumi glaubt nun erklären zu können wieso Fasten gesund bzw. sogar lebensverlängernd wirkt und wieso das in Samenflüssigkeit und Keimen vorkommende Spermidin zellerneuernd und damit gesund und lebensverlängernd wirkt. Beides unterstützt bzw. ’startet‘ Autophagie.

Diese erstrebenswerte ‚Zellenaufarbeitung‘ ist also durch Fasten zu erreichen; ab ca. 12- 14 Stunden ohne Nahrungsaufnahme beginnt sie. Deshalb ist es neben längeren Fastenperioden günstig nur einmal am Tag zu essen oder nur zwei, zeitlich möglichst eng zusammenliegende Mahlzeiten einzunehmen.
Da man sich Autophagie auch als zelluläres Aufräumen vorstellen kann, ist das die Erklärung für die Hautreinheit und auch mentale Klarheit nach Fastenperioden.
Tja, und und die männlichen Samenspenden scheinen unsere Frauen jung zu halten    😉

Für eine naturrichtige Praxis nichts Neues. Doch mensch freut sich eben, wenn er wieder mal meint, etwas erklären zu können    🙂

 

 

 


Geben’s uns jetzt den Rest?

5. September 2016

Im oberösterreichischen Micheldorf wollte man Energie sparen und rüstete alle Straßenbeleuchtungen auf LED um.
Aber nicht lange!
Nach einigen Wochen mussten die LED- Lampen wieder abmontiert werden, weil die Leute nicht mehr schlafen konnten!
Soweit so gut, könnte man nun sagen. Doch auch gegen die neuen Lampen in New Yorks Cental Park, in Innsbruck und auf Malta regt sich Widerstand.
Bedenklich, dass auch TV- Geräte, Tablets, Handy- und PC- Displays LED- Licht, und diese monochromen 100 Hz- Blinker schon in unsere Wohnungen und Häuser Einzug gehalten, haben.

Kürzlich hat die American Medical Association (AMA) eine Studie veröffentlicht, in der sie mögliche negative Auswirkungen von LED-Licht auf den menschlichen Organismus nennt. Von Schlaflosigkeit bis zu schweren chronischen Erkrankungen und sogar Krebs ist dort die Rede.

LED- LichtAls Hauptproblem blaustichigen LED- Lichts wird derzeit das Hemmen der Melatoninbildung im Körper gesehen. Das ’scharfkantige‘ 100 Hz- Pulsen sieht im Moment nur payoli als Problem. Die Astronomen zetern wegen der stärkeren Lichtverschmutzung und viele Experten sehen in den LED’s gar kein Problem.
In Wien z.B. sind bereits ca. 8000 Standorte ohne nennenswerte Beschwerden auf LED umgerüstet und täglich werden’s mehr.

Also so wirklich paradiesisch ist LED- Licht nicht! Die Liebe ist bei Mondschein oder Kerzenlicht sicher immer noch weitaus schöner und ob wir die Leuchtdioden langfristig aushalten werden wir schon noch sehen … 😉
Blöd nur, dass man Veränderungen die alle betreffen kaum merkt! Oder fällt auch nur irgendjemandem noch auf, WIE verblödet wir seit Handys schon sind!? 😉

 

 

 


Tierqualen durch Spendengelder

23. August 2016

Harald Ullmann auf fisch+fleisch verdanke ich die Information, dass die Organisation „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ eine Reihe spendenfinanzierter Organisationen aufdeckte, die Tierversuche in Auftrag geben.
Der Tupfen auf diesem Wahnsinn:

Pfeil Man weiß aus zahlreichen Studien, dass Ergebnisse von Tierversuchen ohnehin nicht 1:1 auf den Menschen umlegbar sind

Pfeil Es werden dafür gesunde Tiere künstlich krank gemacht, teilweise werden ihnen Karzinome implantiert, was nicht einer tatsächlichen Erkrankung entspricht und die Ergebnisse weitgehend verfälscht und entwertet und

Pfeil der Gipfel der Frechheit: Es handelt sich ausschließlich um Erkrankungen, die von den Menschen/ Patienten ‚hausgemacht‘ sind und durch entsprechende Aufklärung locker vermeidbar wären.

Auf der Liste der tierquälenden Stiftungen finden sich die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Herzstiftung, die Deutsche Herz-Lungen Stiftung und die VolkswagenStiftung, die Tierversuche für die Bereiche der Neurobiologie und Schmerzforschung finanziert.

Also, selbst Spenden ist nicht immer einfach und ’nur gut‘!

Dass der Tierschützer Ullmann korrekter Weise auch noch eine Reihe von Stiftungen und Vereinen aufzählt die sich dezitiert gegen Tierversuche aussprechen ist zwar nett, berücksichtigt aber nicht, dass auch sie ausschließlich an zivilisations- und wohlstandsverursachten Themen forschen.

Tja, wer sagt schon gern den Menschen die Wahrheit, wenn man von deren Krankheiten doch – vermeintlich! – soooo gut leben kann … zwink