Geschlachteter Weltfrieden

26. Dezember 2019

Ich bin es kaum noch gewohnt mit ’normalen‘ Menschen und deren Gebräuchen zusammenzutreffen.
Umso tragischer war es heuer beim und rund ums Weihnachtsfest.

Mit welcher Selbstverständlichkeit sogar beim ‚Fest des Friedens‘ ausschließlich von Konsistenzen, Geschmäckern und Zubereitungsarten von Braten, also ermordeten Tieren, gesprochen wird, ist für mich nahezu unglaublich.
Und auch noch vor Kindern! Vor diesen Wunderwesen und Geschenken des Himmels, die nie und nimmer Tiere töten würden!
Die ausschließlich aus Liebe zu ihren Eltern dieses Zeugs essen, das aus getöteten Tieren stammt!

Das heißt aber nicht, dass ich solche Menschen verurteile oder missachte. Nur zu gut erinnere mich mich noch daran, dass ich irgendwann vor Jahrzehnten schon vegetarisch lebte aber den Wahrspruch Tolstoi’s

    Solange es Schlachthöfe gibt,
    wird es auch Schlachtfelder geben

noch immer nicht verstand. Heute kann ich mich diesgezüglich selber nicht mehr verstehen. Ebensowenig wie mich andere heute verstehen, wenn mir in solchen ‚Weihnachtssituationen‘ einfach nur die Tränen runterrinnen …

Jaja, langsam, langsam mahlen nicht nur Gottes Mühlen, sondern sickern auch unsere Gedanken ‚in den Bauch‘ um sich in Gewohnheiten zu mainifestieren …
Oft schmerzlich langsam!
Doch ich bin zuversichtlich. Es wird …

 

 

 


Vater unser

23. Dezember 2019

Was war das!?

Das war ja schrecklich!
Eine Folter!
Eine Qual!

Nein, ein Albtraum!
Ja, es war ein Albtraum!
Solange ich ihn noch ‚frisch‘ hab, schreib ich ihn Euch hier auf:

[mein Sohn betritt den Raum, fällt auf die Knie] ‚Vater mein, …‘

‚Wie bitte? Ich bin’s doch! Noch immer, Dein Papa!‘

‚…im Haushalt!‘, fährt er ernst und unbeirrt fort.
‚Gepriesen werde Dein Name.‘

‚Was redest Du denn da? Kind, hast Du Fieber? Hast Du was genommen?‘

‚Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie hier im Haus so überall.‘

‚Jetzt wird’s mir aber gleich zu bunt! Was ich will, setze ich schon durch, wo ich will und an Politik, geschweige denn Weltpolitik, hab ich Null Interesse! Und jetzt steh endlich auf und hör mit diesem Blödsinn auf!‘

‚Mein tägliches Brot gib mir heute.‘

‚Geh bitte! Du weißt doch, wo der Kühlschrank, wo die Brotdose, steht! Warum nimmst Du Dir nicht einfach, so wie immer?‘, war ich fassungslos.

‚Und vergib mir meine Schuld, wie auch ich vergebe meinen Schuldigern.‘

‚Schnulli, jetzt reicht’s aber! Du bist mein Kind, ich liebe Dich und seh nirgendwo Schuld. Du entwickelst Dich einfach und machst Erfahrungen. Das ist ganz normal und doch keine Schuld!‘, versuchte ich ihn an unser ‚altes‘, lockeres Leben zu erinnern. Doch, mit völlig unterwürfigem und bittenden Ausdruck plapperte er weiter:

‚Und führe mich nicht in Versuchung, sondern erlöse mich von dem Bösen.‘

Ich konnte nicht mehr! Laut prustend klatschte ich mir auf die Schenkel und stammelte: ‚Nein, ich werd nicht mehr … In Versuchung führen! … Ich führe Dich in Versuchung! …
Kinderl, Du läufst ständig in diverse Konsumtempel, um Dich von neuesten Games oder Süßigkeiten in Versuchung führen zu lassen! Nicht ich!
Und …‘, wieder kriegte ich mich vor Lachen nicht ein. ‚Und ich soll Dich vom Bösen erlösen!? Wo ist da irgendwo Böses, bitte!?‘
Nichts, absolut nichts, nützten meine Einwände! Er war völlig gehirngewaschen …

‚Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.‘, endete er.

Ich war aufgesprungen, um ihn in meiner Verzweiflung durchzuschütteln. Da setzte er nach:

‚Amen!‘

Ich wachte auf und stand schweißnaß im Bett …

 

 


 

 

 


Es ist alles so kompliziert

2. Dezember 2019

Wir kommen mit allem was wir brauchen in diese Welt!

Dürften wir uns ‚artgerecht‘ ent-wickeln, hätten wir alles, was wir für ein gutes Leben bräuchten!

ABER: Vom ersten Tag an beginnt unsere Er-zieh-ung.
In den diversen Schulen wird unserem Allwissen, unserem natürlichen Interesse, mit dem absolut alles verstehbar wäre, der Todesstoß versetzt.

DAS ist der Grund, warum uns alles so kompliziert erscheint!

Physik? Da blick ich nicht durch!
Mathematik? Ist doch nur für Spezialisten!
Chemie? Viiiel zu kompliziert!
Musik? Ich kann doch nicht singen …
usw.

Man sieht, das allgegenwärtige, oft auch nur unausgespochene ‚Du kannst nichts und musst erst alles lernen‘ hat sehr erfolgreich Früchte getragen …

Dabei wäre Leben so einfach, sooo unvorstellbar einfach!
Ich hab das hier immer wieder versucht darzustellen, dass es all dieses Komplzierten, all dieses Raffens, all des vielen Lernens nicht bedürfte:

Wir sind Götter, vermögen alles und leben in der Fülle.

Eine Erklärung dieser – fast absurden – Kompliziertheit schenkte mir u.a. der wunderbare Walter Russell, der seit seiner ‚Erleuchtung‘ mit 56 ebenfalls all seine materielle Intentionen links liegen ließ und sich auf die Vermittlung seiner Einblicke fokussierte.

Er vergleicht die Kompliziertheit all unserer Disziplinen mit hochkomplexen Kaleidoskop- Bildern, an deren Gesetzmäßigkeits- Erforschung wir arbeiten und immer wieder scheitern (müssen).

Erst wenn wir uns zurücknähmen und sähen, dass es nur ein paar Glasperlen mit 3 Spiegeln sind, würden uns die Augen für Kaleidoskope als auch für die Einfachheit des Lebens geöffnet.

Genauso verhält es sich mit dem Lebensglück, mit der Gesundheit, mit den Krankheiten, mit und der Medizin.

Glück und Gesundheit waren Jahrmillionen das Einfachste und Selbstverständlichste der Welt.

– Bis wir begannen sie zu zerstören!

Ab dann begannen unsere Körper zahllose Symptome, unsere Leben zahllose Krisen, zu zeigen, die von der Medizin, vom Wissen – Kaleidoskopbild- mäßig – nicht durchschaut und weiter aufgebläht wurden, um uns letztendlich in ‚endlose‘ aber einträgliche Krankengeschichten und Krisensituationen zu verstricken.

Dabei bräuchten wir für ein lebenslang gesundes und glücjliches Leben bloß aufzuhören, unsere Natur, unseren Paradieszustand zu zerstören

In diesem Sinne: Danke, Walter Russell
und Dir ein herzliches

 

 

 


Wie reich sind die Reichen?

28. Oktober 2019

Ok! Wir alle wissen, dass einzelne (Familien) den weitaus größten Wert des gesamten Globabl- Reichtums besitzen …
Doch wieviel ist das!?
Haben wir ‚armen‘ Würstel auch nur einen Hauch des Schimmers, wieviel Geld uns vorenthalten wird!?

Ich fürchte, nicht!
Allein schon diverse ‚Königinnen- Zeitschriften‘ lassen vermuten, dass diese Leute weitaus mehr Geld zur Verfügung haben und natürlich auch ausgeben, als ‚Mitzi Normalverbraucherin‘ sich auch nur jemals vorstellen konnte.

Kürzlich titelte GMX, dass ‚Raketenangriffe Saudi-Arabien mindestens 500 Milliarden Dollar in einer einzigen Nacht‘ kosteten.

Leute! Rechnet solchen Wahnsinn einmal nach!
Das ist doch absoluter Wahnsinn, dass einzelne, derartige Geldmengen verschieben können!
So etwas macht mich fassungslos!

Doch sehr schnell kann ich mich auch wieder völlig entspannt zurücklehnen.
All dieser Sch… gehört mir ja nicht!
Ich hab alles was ich liebe und das kostenlos …
Also, don’t panic!

Deshalb kann ich auch immer wieder nur herzlich lachen über angebliche Gurus oder andere vorgeblich Wissende, die sehr wohl ordentlich abcashen (wollen), obwohl man eigentlich als letzte Wahrheit nur vermitteln kann, dass Geld, Reichtum, Kosumismus absolut keine Bedeutung für paradiesisches Glück haben.

 

 

 


Jesus setzte sich in ihre Mitte …

9. Oktober 2019

… und sagte: ‚Wahrlich, ich sage Euch, niemand kann glücklich sein, außer er hält das Gesetz.‘
Und die anderen antworteten: ‚Wir halten all die Gesetze von Moses, dem Gesetzesbringer, genau wie sie in den Heiligen Schriften geschrieben sind.‘
Und Jesus antwortete: ‚Sucht nicht das Gesetz in den Schriften, denn das Gesetz ist Leben, während die Schrift tot ist. Wahrlich, ich sage Euch, Moses erhielt die Gesetze nicht aufgeschrieben von Gott, sondern durch das Lebendige Wort. Das Gesetz ist das Lebendige Wort des Lebendigen Gottes an lebendige Propheten für lebendige Menschen. In allem Lebendigen ist das Gesetz. Ihr findet es im Gras, im Baum, im Fluss, im Berg, in den Vögeln des Himmels, in den Fischen des Meeres; doch sucht es hauptsächlich in Euch selbst. Denn wahrlich, ich sage Euch, alle lebendigen Dinge sind Gott näher als die Schrift, die ohne Leben ist. So machte Gott das Leben und alle lebendigen Dinge, dass sie durch das Ewige Wort die Gesetze des wahren Gottes den Menschen lehren können. Gott schrieb die Gesetze nicht auf Buchseiten, sondern in Eure Herzen und Euren Geist. Sie sind in Eurem Atem, Eurem Blut, Euren Knochen, in Eurem Fleisch, Euren Eingeweiden, Euren Augen und Ohren und in jedem kleinsten Teil Eures Körpers. Sie sind gegenwärtig in der Luft, im Wasser, in der Erde, in den Pflanzen, in den Sonnenstrahlen, in den Tiefen und Höhen. Sie sprechen alle zu Euch, damit Ihr die Sprache und den Willen des Lebendigen Gottes verstehen könnt…‘

 

 

 


Es wird Zeit …

26. September 2019

… dass wir endlich aufhören, immer nur nach außen, immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Es gibt keine Guten und Bösen!
Wir alle hängen an ein und demselben Mobile. Wir alle hängen zusammen, leben in ein und demselben System.
Egal ob die Pharmas, die Manager oder die Multis. Sie alle leben in einem System, das Tüchtige belohnt. Und danach richten sie sich. Das leben sie!
Und wir alle akzeptieren dieses System (mit)!
Wir sollten also eher auf uns sehen, um zu erkennen inwieweit wir da mitspielen, inwiefern wir erst all diesen Wahnsinn (mit)ermöglichen.
Es ist ausschließlich eine Frage der Perspektive.
EINE unter vielen Möglichkeiten ist, einfach für sich oder in kleinen Gruppen sein Ding, im Sinne von zu machen.

 

 

 


Leider …

23. September 2019

Leider, leider scheint es nicht anders zu funktionieren. Leider scheinen die Menschen erst unter Leidensdruck einsichts- und veränderungsfähig. Oft, viel zu oft musste ich diese Erfahrung machen, musste ich das beobachten.
Eine sehr lyrische Form davon entdeckte ich erst kürzlich:

Endlich bricht der heiße Tiegel

Endlich bricht der heiße Tiegel,
und der Glaub empfängt sein Siegel,
gleich dem Gold in Feu’r bewährt.
Zu des Himmels höchsten Freuden
werden nun durch tiefe Leiden
Gottes Lieblinge verklärt.

Unter Leiden prägt der Meister
in die Herzen, in die Geister,
sein allgeltend Bildnis ein.
Wie er dieses Leibes Töpfer,
will er auch des Künftgen Schöpfer
auf dem Weg der Leiden sein.

Leiden bringt empörte Glieder
endlich zum Gehorsam wieder,
macht sie Christo untertan,
dass er die gebrochnen Kräfte
zu dem Heiligungsgeschäfte
sanft und still erneuern kann.

Leiden sammelt unsre Sinne,
dass die Seele nicht zerrinne
in den Bildern dieser Welt,
ist wie eine Engelwache,
die im innersten Gemache
des Gemütes Ordnung hält.

Leiden stimmt des Herzens Saiten
für den Psalm der Ewigkeiten,
lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn,
wo die selgen Psalmenträger
mit dem Chor der Harfenschläger
preisend vor dem Throne stehn.

Leiden macht im Glauben gründlich,
Macht gebeugt, barmherzig, kindlich,
Leiden, wer ist deiner wert?
Hier heißt man dich eine Bürde;
droben bist du eine Würde,
die nicht jedem widerfährt.

Im Gefühl der tiefsten Schmerzen
dringt das Herz zu Jesu Herzen
immer liebender hinan.
Und um eins nur fleht es sehnlich:
mache deinem Tod mich ähnlich,
dass ich mit dir leben kann!

Endlich mit der Seufzer Fülle
bricht der Geist durch jede Hülle
und der Vorhang reißt entzwei.
Wer ermisset dann hienieden,
welch ein Meer voll Gottesfrieden
droben ihm bereitet sei?

Jesu, lass zu jenen Höhen
heller stets hinauf uns sehen,
bis die letzte Stunde schlägt.
Da auch uns nach treuem Ringen
heim zu Dir auf lichten Schwingen
eine Schar der Engel trägt.

(Karl Friedrich Hartmann, 1743 – 1815)

               
               

 
Dabei ginge es, wie payoli- Leser wissen, und wäre es immer schon auch anders gegangen, im Sinne von