Wenn Ihr geliebt werden wollt …

19. Juli 2018

Wenn Ihr geliebt werden wollt, so beginnt damit, andere zu lieben, die Eure Liebe brauchen.
Wenn Ihr Mitgefühl von anderen erwartet, so zeigt zuerst anderen gegenüber Mitgefühl.
Wenn Ihr von anderen respektiert werden wollt, so lernt zuerst, alle anderen Menschen, ob jung oder alt, zu achten.
Vergesst nie, dass Ihr zuerst selbst jene Eigenschaften besitzen müsst, die Ihr von anderen erwartet.
Dann werdet Ihr feststellen, dass sich andere gegenüber Euch ebenso verhalten.

(Yogananda)

 

 

 


Indianische Weisheit

16. Juli 2018

So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung,
daß diese Schönheit niemals enden wird.
Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir,
ist es schon immer gewesen.
Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie.
Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt.

(Indianische Weisheit)

 

 

 


Schau, schau …

5. Juli 2018

… andere haben das auch schon gedacht und sogar schöner formuliert als ich
Folgendes fand ich in der Besprechung eines Dieter Broers- Buches:

Die Entmachtung des Individuums durch das System hat Methode. Dieser Verdacht beschleicht früher oder später jeden, der einfach nicht begreifen kann, wieso die Menschheit seit Jahrtausenden in puncto Frieden, Gerechtigkeit, Erfüllung und Glück nicht wirklich weiterkommt, obwohl wir alle das tiefe, sehnsüchtige Wissen in uns tragen, dass die Welt eigentlich ein Paradies war, sein könnte und wieder werden wird. Aber der Fortschritt beschränkt sich seit ewigen Zeiten auf eine Technik, die den Planeten zerstört und alles immer lauter, hässlicher und dunkler macht. …
Wir sind freie göttliche Wesen, und der Garten Eden ist unser Geburtsrecht. Alle Manipulatoren können uns daher nur mit unserer bewussten oder unbewussten Zustimmung und Erlaubnis benutzen. Wenn wir zu unserem wahren Wesen erwachen und beginnen, uns selbst zu leben statt der vorgegebenen Matrix-Programme aus Gewohnheit, Ignoranz und Herzens-Trägheit, befreien wir uns wie Schmetterlinge aus ihrem Kokon. Diese Befreiung muss jeder für sich selbst vornehmen.

 

 

 


Mal ein paar Bibel- Sprüche

7. Juni 2018

Ja, ich weiß, es steht auch viel Blödsinn in der Bibel. Aber so ein bisserl zum Nachsinnen sind einige Zitate ja doch ganz nett.
Wem’s zu ‚heilig‘ wird, kann ja ‚Gott‘ oder ‚Jesus‘ auch durch ‚Natur‘ ersetzen …
Und bumm, zack! Schon stimmt alles!

In seiner göttlichen Macht hat Jesus uns alles geschenkt, was zu einem Leben in der Ehrfurcht vor ihm nötig ist (2.Petrus 1,3)

Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen (Gen 1,29)

Mein Volk stirbt aus Mangel an Erkenntnis (Hosea 4, 6)

Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus (Sprüche 17, 22)

Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig (2. Kor. 3,6)

Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk (Joh 4, 34)

Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? (Mt 6, 25)

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? (Mt 6, 26)

Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen (Mt 6, 28-29)

Siehe, Gott ist mein Heil! Ich bin getrost und fürchte mich nicht. Denn meine Stärke und mein Loblied ist der Herr (Jes 12, 2)

Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben (Mt 10,8)

Wer ein reines Gewissen hat, für den ist alles rein (Tit 1, 15)

 

 

 


Warmherzigkeit

12. März 2018

Kürzlich fragte ich, was wir dringendst bräuchten.
Also, was ist der schlimmste Mangel dieser Gesellschaft?

Warmherzigkeit
        Liebe
Herzensbildung

Es nützt nichts, wenn KindergartenpädagogInnen und PädagogInnen akademisch ausgebildet werden. Hirn und Intellekt gibts ohnehin schon genug! Kinder brauchen Liebe und liebevolle Vorbilder!
Es nützt nichts, wenn Pflegeberufe akademisch ausgebildet werden. Kranke und Hilfebedürftige brauchen nicht Intellekt sondern Herzlichkeit, Empathie und Zuwendung!
Es nützt nichts, wenn wir weiterhin Techniker ausbilden. Unsere Welt, Mistkübel und Schrotthalden sind schon mehr als voll mit diesem Krempel, der alle in Hamsterräder nötigt, aber nicht glücklich macht!
Es nützt nichts, wenn wir weiterhin Wissenschafter ausbilden, denen dann dennoch ‚Pannen‘ wie die Elektroschocks, Medikamentennebenwirkungen, Atombomben, Glyphosat, AKWs, Nano- und Gentechnologie, und, und, und ‚passieren‘.
Es nützt nichts wenn wir weiterhin Ärzte ausbilden, wenn schon die vorhandenen nicht die Eier haben den Menschen zu sagen wie sie zu leben hätten um lebenslang und medizinlos dauergesund zu sein.
Ich könnte diese Reihe beliebig fortsetzen …

Doch schau Dich selber um!
Haben wir zuwenig Häuser, zuwenig Hochhäuser?
Zuwenig Straßen?
Zuwenig Gesetze?
Zuwenig Waffen?

Nein!
Wir brauchen wieder den liebevollen Blick auf alle Mitwesen!
Wir brauchen wieder die automatischen Hilfsimpulse wenn wir Ungerechtigkeiten oder Hilfebedürftige sehen!
Wir brauchen wieder den Körperkontakt, den uns prüde Pfaffen wurzeltief austrieben!
Wir brauchen wieder Empathie, Warmherzigkeit, Herzensbildung, liebevolles Denken und Fühlen.

Sei Du jemand mit einem Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesen-

 

 

 

 

 

 


Werde Krieger!

1. März 2018

Nein, ich rufe natürlich zu keinerlei Bestialitäten a la IS oder anderer Terroristen oder Militärs auf. Im Gegenteil, ich selber bin der friedfertigste, nur denkbare Mensch. Doch habe ich schon lange vor, etwas über unsere erschreckende Verweichlichung zu schreiben.

Es ist wunderbar, dass wir immer friedfertiger, immer sensibler werden. Die Menschen die Tierleid, Tierausbeutungen und Tiertötungen ablehnen werden immer mehr. Zahllose Menschen halfen und helfen Flüchlingen, sozial Gestrandeten. Es gibt jede Menge an Studienrichtungen die soziale Hilfe, den Frieden, die Hilfe in allen Bereichen zum Thema haben. Alles wunderbar!

ABER es bedarf neben Empathie, passiver Anteilnahme und Hilfsbereitschaft auch einer aktiven Kraft!
Eine Energie, die etwas durchzieht, auf die Beine stellt. Eine Energie die sich zu 100% für etwas einsetzt, die sich nicht verbiegen lässt und konsequent ist. Das Bild eines ‚edlen Kriegers‘!
Damit meine ich nicht nicht das Bild berserkernder Schlachten- Schläger, sondern das Bild des aufrechten, konsequenten und starken Kämpfers für eine bessere Welt, wie Martin Luther, Gandhi oder Nelson Mandela.

All die vielen Achtsamkeits- Seminare und Übungen sind ganz wunderbar. Doch darüber hinaus sollten wir nicht unsere enormen Kraftreserven übersehen!
Unser Fall ins weiche Passive, oft sogar Letargische, das ich immer häufiger beobachte, müsste nicht sein! Wir besitzen, besonders wenn wir schon naturrichtig leben, enorme Kräfte, die auch zur Anwendung kommen wollen. Bei vielen Frauen mit behinderten Kindern, bei vielen engagierten Entwicklungshelfern und ähnlich motivierten Menschen ist das zu beobachten.
Die Kraft ist da, wir haben bloß – vielleicht auch aus falsch verstandener Rücksichtsnahme – verlernt, sie anzuwenden, für etwas zu stehen, etwas zu vertreten.

Sieh Dir alte Fotos von Menschen anfang des vorigen Jahrhunderts an, welch entschlossenen Ausdruck die noch in den Gesichtern hatten. Die Frauen wurden mit jeder Geburt, mit jedem Kind stärker, die Männer leisteten oft Unglaubliches.

Klar liefen sie, völlig blödgemacht, mit dieser Energie auch in den ersten Weltkrieg oder dem Hitler nach. Doch das sollte nun, in dieser Gesellschaft des mehr Denkens und mehr Fühlens, ja nun nicht mehr passieren. Doch Sauereien, gegen die wir kraftvoll aufstehen sollten gibt es immer noch genug.
Um ein ganz ein kitschiges Bild zu beschreiben:
Ich würde mir mehr aufrechte, kraftvolle Kämpfer mit mitfühlenden Herzen und Visions- strahlenden Auren wünschen.

 

 

 


Aufarbeiten, Aufarbeiten, Aufarbeiten

28. Februar 2018

Aufarbeitungen historischer Fehlverhalten allerorten!
Alles bestens, müsste man meinen.
Mitnichten!
Was heute unter ‚Aufarbeitung‘ läuft ist ein erbärmliches Winzstückchen des ganzen Notwendigen und ein Winzwinzstückchen einer möglichen allumfassenden Harmonie und Liebe, nach der aber, wir alle uns sehnen.

Was tun wir beim Aufarbeiten?
Meist bloß mehr oder weniger objektiv darstellen was war.
Als Sahnehäubchen wird fallweise dann noch entschuldigt! Das ist aber auch schon das Maximum des Denkbaren!

Und was tut ‚Entschuldigen‘?
Es ent-schuld-igt ganz buchhalterisch, stellt also bloß den Zuvor- Zustand wieder her. Doch auch dieser hing ja schon schief! Denn wie sonst hätte es zu den Differenzen, zum ‚letzten Unrecht‘ kommen können!?

Das heißt, all unser Aufarbeiten, Entschuldigen, ja sogar alle Schadenersätze stellen bloß ein altes Unrecht wieder her!

Von dort aber müssen wir weg, müssen noch weiter zurück gehen in dieser schier endlosen Unrechts- und Unbewusstheitskette.
Wir müssen weiter, und weiter, viiiel weiter zurück! Zu immer kleineren Unrechten, immer kleineren Verletzungen. Wir müssen sensibler und sensibler werden …
Wir dürfen uns nicht zufriedengeben mit einer ‚kleinen‘ (Scheinbar-)Lösung!
Wir müssen groß denken, großzügig denken, größer als wir es uns noch vorstellen können!
Wir müssen paradiesisch, wir müssen in unvorstellbaren Liebes- Dimmensionen denken!
Erst dann, erst dort, an diesem noch virtuellen Harmonie- Ort, werden wir diese winzig kleinen Verletzungs- und Unrechts- Viren wahrnehmen und vermeiden können, aus denen immer größere Unrechte, immer schrecklichere Rachen entstanden und aus denen der heutige Riesenberg an Vergeltungen, Verletzungen, Kämpfen, Unrechtsschmerzen, und, und, und angehäuft wurde.

Also auch beim Thema Aufarbeitung gilt:
paradise your life!

Natürlich wird es auf diesem ‚Weg zurück‘ immer wieder Situationen geben, in denen man meint: ‚Es reicht!’/ ‚Irgendwann muss doch Schluss sein!‘.
Ja, das sind ganz einfach die uralten Erinnerungen und Sehnsüchte nach den alten Paradieszeiten, in denen alles in Harmonie war.
Trotz dieses Gefühls ist das Stoppen auf dem Weg keine Lösung …