Bei uns daheim …

13. November 2017

 


 

 

 

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Martini- Gansl

11. November 2017

Und wieder einmal ist heute ein Bedenktag, an dem mit verharmlosenden Begriffen, Katholen- Legenden, geschönten Bildern, Berufung auf Traditionen, Qualität, Bio, Kulinarik, etc. verschleiert wird, dass ‚Zivilisation’smensch just for Gaumenkitzel Millionen wunderbarer Wesen erst quält und dann ermordet …
Vielleicht mag ja jemand zu seinem heutigen Ganslessen ‚Das Gänsekind Martina‘ des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz, der mit der Beobachtung und Erforschung dieser wunderbar liebenswerten Wesen sein Leben verbrachte, als Beilage mitnehmen …

 

 

 


Sternebrot

5. Oktober 2017

Seit mehr als 2000 Jahren gibt es das Essener- Brot, das man, soferne man außer Acht lässt, dass der Mensch kein Granivore (Körnerfresser) ist, als gesund bezeichnen könnte. Es wird nicht über 42°C erhitzt, also gebacken. Dadurch bleiben Biophotonen, Enzyme, Vitamine, Eiweißstrukturen, also praktisch alle Vitalstoffe erhalten.
Zudem werden die Körner vor der Verarbeitung angekeimt, was ihren Wert und die Bioverfügbarkeit steigert, sie nahrhafter und ernährungsphysiologisch günstiger macht und die schädlichen Enzymhemmer (Enzyminhibitoren) abbaut.
Was sich daraus bis heute entwickelt hat wird immer noch Brot genannt, hat mit dem ursprünglichen Lebensmittel aber nichts mehr gemein. Im Gegenteil, es gibt hunderte, wenn nicht tausende Arbeiten und Beobachtungen die die gesundheitlichen Nachteile dieser heutigen, gebackenen Brotsorten zeigen.

Nun haben wir die Wissenschaft, die bekanntlich zwar am Geld- Tropf der Wirtschaft hängt, aber wenn, dann ja doch ordentlich arbeiten müsste, möchte ‚kleiner Mensch von der Straße‘ denken.
Denken wir aber nur!
Diese Wissenschaft, genauer gesagt die Hochschule Joanneum in Graz, hat sich mit seinen Studenten die Aufgabe gestellt ein gesundes, Kinder ansprechendes, Brot zu entwickeln und die Rezeptur der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.

Ich machs kurz, sonst wird mir schon beim Schreiben schlecht:
Eine Sternenform und (mittels Kurkuma) gelbe Farbe ist ihnen eingefallen!
Nicht EINER der oben genannten, bestens belegten gesundheitsfördernden Punkte wurde berücksichtigt, geschweige denn mit eingearbeitet!
Und diese Leute werden – und das nichtmal schlecht! – von Dir und mir, von uns allen, auch vielen Eltern, bezahlt!

Somit gilt für Sternenbrot, was auch für Gemeinden und Schulen gilt: Soferne ‚GESUND‘ draufsteht, mach einen grooooßen Bogen um sie!

– Und mach Dir und Deinen Kindern einfach, im wahrsten Sinn des Wortes, Dein Brot selber: Unser tägliches Brot

Falls Du noch mehr der längst bekannten Grauslichkeiten über herkömmliches Brot wissen willst, guck Dir diesen Uralt- Artikel an: Leben ohne Brot …
und

paradise your life!

 

 

 


2 Antworten

6. September 2017

Danke für die vielen mails zum gestrigen Beitrag!
Hier meine zwei ‚Generalantworten‘:

1) Ich wähle politisch nicht mehr. Erwarte mir auch nichts ‚von oben‘, sondern lenke lieber selber. Unsere tagtäglichen Entscheidungen und ‚Wahlen‘ sind m.E. die wirklichen Wahlen.

2) Ich habe, weder für diese, noch irgendeine politische Wahl, ein ‚Rezept‘. Ich glaube auch nicht, dass es für eine Wählerherde, in der sich kaum jemand noch an die unfassbaren Desaster der letzten schwarz- blauen Regierung, die wir heute noch abbezahlen, erinnert und die sich nun anschickt dieselben Parteien, die auch die letzten Jahre versagten, als wär nichts passiert, wieder wählen werden, gar kein Rezept geben kann.
Außer: – nicht lachen! – naturrichtige Ernährung.
Damit stellt sich nicht nur ein breitbandigeres, im Sinne von sinnlicheres Weltbild ein, sondern es entwickelt sich auch das Antoine de Saint-Exupéry’sche ‚Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar‘, das sehr lebenshilfreich sein kann.
Ist aber, wie wir alle wissen, ein Minderheitenprogramm und kein Generalrezept.

 

 

 


Krebs- versus Fritten- Kultur

1. September 2017

Man fasst es einfach nicht!
Seit den 1930er- Jahren ist wissenschaftlich eindeutig die Schädlichkeit von Koch- gegenüber Rohkost belegt.
Und jetzt – 2017! – läuft diese unsägliche ÖVP Sturm gegen eine EU- Verordung, die

Nein! Nicht, die Kochkost abschaffen will!
Nein! Auch nicht bloß die allerverbranntesten Nahrungsmittel verbieten will!

Nein, die EU möchte bloß zu dunkle Pommes verhindern!
Also eine Maßnahme die kaum noch den Hauch einer ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘- Einstellung mitbringt.
Selbst DAGEGEN zu sein und von Pommes- KULTUR(!) zu schwadronieren, disqualifiziert sich m. E. von selbst. Die Wähler mögen uns demnächst von derartiger ‚Kultur‘ bewahren …

Also, alles beim Alten! Es wird weiterhin profitabel behandelt, operiert, chemosiert und um Jahre zu früh gestorben.
Ach, ist das schön, von sooo ‚revolutionären Neuerungen‘ nicht verunsichert zu werden …
Mahlzeit!

 
PS: Lesern denen diese Wahnsinnsdosis noch zu gering war, kann ich gern ein paar Zähne zulegen. Ich hab da ein wirklich unglaubliches G’schichterl das demnächst erscheint …

 

 

 


Das absolut beste Wasser

15. März 2017

Du hast sicher schon einmal wirklich gutes Wasser getrunken! Ach, was sag ich ‚getrunken‘!?
Wirklich gutes Wasser trinkt man nicht!
So wirklich gutes Wasser zelebriert man!

Trotz allem muss ich Dir sagen. ‚Du hast hochwahrscheinlich bloß ein mäßig gutes Wasser getrunken‘! Eventuell sogar totes Flaschenwasser das bloß mit etwas Pipapo an Werbung und Hochpreis zur Köstlichkeit gepuscht wurde. Oder ein Gebirksbachwasser, das meist erfrischend und lebendig aber häufig auch hart ist. Oder wenn Du Dich schon einmal mit der Filterung und Wiederbelebung von Leitungswasser befasst hast … Ein wenig erfolgreiches Unterfangen …
Ich spreche heute von bestem Wasser, das von ‚Freunden‘ liebevoll und haarfein ausgewählt und sozusagen ‚gesiebt‘ wurde!

Birkenwasser!
Jetzt ist die richtige Zeit Birkenwasser zu zapfen!
Ok, genaugenommen klauen wir es. Denn die Birken wollen daraus beste Knospen und Blätter, die Schlaue ihnen dann auch wiederum klauen, entstehen lassen …
Doch eine derartige Köstlichkeit ‚darf‘ man sich praktisch nicht entgehen lassen!

Ich schreib das aber nur im Vertrauen, dass Du das verantwortungsbewusst und in kleinem Maße machst und danach die Verletzung der Birke wieder ‚verarztest‘ um unnötiges ‚ausbluten‘ zu verhindern.
Leute, dieses Wasser ist einfach wunderbar!
Genießt es!

 

 

 


Zauberbreie

13. Dezember 2016

Hier eine kleine Fortsetzung meines gestrigen Zaubertrankes bzw. eine weitere Erfolgsmeldung meiner derzeitigen Säuerungs- Orgie 😉
Du kannst neben den erwähnten Zaubertränken, Sauerkrauten und milchsauer eingelegten Gemüsen auch alle möglichen Muse und Breie versuchen zu milchsäuern. Es werden köstlichste Joghurte daraus.
Mein bisheriges highlight war das Vermixen und Warmstellen von Quinoakeimlingen. Es entstand nach 2 Tagen eine selten leckere säuerliche Creme, die nur noch zweier reingemixter Dateln bedurfte um mich förmlich in einen Genuss- Rausch zu versetzen.
Doch auch ein, um eine Handvoll Sonnenblumenkerne ergänzter, Wildkräuter- Smoothie Rest, kurz durchgemixt und warmgestellt, war nach einigen Stunden angenehm säuerlich. Mit der Restsüße und -Würze des Smoothys, eine herrliche Geschmacks- Kombination!

Bei meiner derzeitigen Begeisterung für milchsauer Vergorenes erübrigt es sich ja fast schon zu erwähnen, dass meine Salatdressings im Winter praktisch immer vermixte Sauerkraute, Kimschis oder andere milchsauer eingelegte Gemüse oder Wildkräuter beinhalten.
Mein diesbezüglich absolute Favorit war der leider schon zusammengefutterte milchsaure Bärlauch. Sein Geruch war während der Gärzeit so ‚umwerfend‘ dass ich ihn schon entsorgen wollte. Seine letzten Reste aber kratzte ich fast wie ein Süchtiger aus dem Glas 😉

Falls Du nun ebenfalls Lust auf milchsaure Experimente bekommen haben solltest wünsch ich Dir viel Freude und Erfolg damit!