Was ist das?

18. Januar 2018

Wir alle haben es, obwohl es noch niemand gesehen hat. Wir beharren darauf, obwohl es uns nervt, einschränkt und ein Vermögen kostet.
Es ist nichts Natürliches, kein Tier, keine Pflanze hat es, kennt es und lebt ohne ihm bestens.
Auch wir lebten Jahrmillionen ohne es und es ging niemandem ab.
Doch je reicher wir werden, desto wichtiger wird es uns. Seine Achtung oder Missachtung erregt die Gemüter und entscheidet sogar Wahlen.

Ja, jetzt plötzlich als eines der reichsten Länder der Welt lieben wir unsere Grenzen, die wir vor Jahren noch begeistert abgeschafft haben. Die größten und reichsten Staaten wie USA oder Israel übertreffen sich in Mauerbauen. Und wir sind auf dem besten Weg, es ihnen nach- und gleich zu tun.

Dabei man kann gucken, so genau man will! Nirgends in der Natur gibt es wirkliche Grenzen. Ja, ok, es gibt Übergänge. Doch jeder der kann und will, kann diese überwinden, überqueren.
Doch mensch macht es genau umgekehrt. Er erklärt Nichtübergänge zu Grenzen, die nur aufwändigst mittels Überwachungs- und Waffenaufwand gehalten und mit nicht weniger Aufwand mittels Papieren kontrolliert werden können.
Also eine ziemlich absurde Sache …

Und wozu? Um das zu erhalten, was wir – vermeintlich – haben! Ja, natürlich gibt es auch außerhalb unserer Grenzen Schönes. DAS wollen wir sehr wohl auch mitgenießen. WIR dürfen ja! Aber die Anderen, die sollen gefälligst draußenbleiben!
Das nennt sich Gerechtigkeit, Humanismus und Demokratie. Staatsdemokratie natürlich, Grenzdemokratie! Natürlich nicht Weltdemokratie!

Ok, ein Regenwurm, eine Krähe oder Schlange, selbst eine Schlingpflanze oder ein Pflanzensame darf über jede Grenze. Aber die sind ja auch nicht zivilisiert. Die haben ja nichteinmal Pässe!
Da sind wir schon aus anderem, aus sogenanntem Zivilisations- Holz geschnitzt! Wir sind dank unseres Verstandes einfach in der Lage Grenzen zu errichten.
Ok, jahrelang sind wir vor diesen Grenzen im Stau gestanden, haben uns über sie geärgert. Aber das ist vorbei! Verstand darf schließlich auch vergesslich sein! JETZT wollen wir wieder Grenzen!
Wir wollen unter uns bleiben. Jawoll!

Und sieht man sich diese Sache von der anderen Seite an: Was tut uns gut? Was genießen wir?
Tut dem Kind die Mama, der Papa gut, die sagen ‚Ach, ich liebe meinen Schatz!‘ oder die die sagen ‚Räum erst Dein Zimmer auf, dann bist Du mein Liebling‘? Freuen wir uns über eine Blumenwiese und laufen spontan rein um Blumen zu pflücken oder sie zu beschnuffeln, benaschen. Oder sagen wir ‚Guck, der schöne Zaun, der uns von der Wiese aussperrt!‘?
Kennst Du eine Katze die sich nur von einem streicheln lässt und alle anderen kräftig reinbeißt? Wieviele Bäume kennst Du, die ihre fruchtenden Äste von Dir wegbiegen, die sich zur Seite biegen, wenn Du ihren Schatten suchst? Sind Dir Menschen sehr sympathisch die sagen ‚Scher Dich weg. Mit Dir will ich nichts zu tun haben!‘? Tut Dir der Banker, der ausschließlich an Deinem Geld interessiert ist gut oder die Oma die sagt: ‚Setz Dich her zu mir. Magst‘ einen Kuchen?‘?

Wir wissen also schon, was gut ist und genießen auch all die kostenlosen Naturgeschenke! Aber wie man andere vor den Kopf stößt, wissen wir auch! Tja, so kann man sich die Welt immer dunkler und dunkler dimmen …

 

 

 

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Vom Regen in die Traufe

17. Januar 2018

Wurden wir bisher über den Zinseszinstrick, von dem schon Henry Ford sagte: ‚Würden die Menschen das Prinzip des Zinssystems verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh‘, unverschämt ausgesackt (siehe auch

    Money makes the world go round …

    2x Geld

    Der neue 20er gibt zu denken),

stehen nun Abzocken weit unvorstellbareren Ausmaßes vor der Tür.
Die geplanten Frechheiten sind so umfassend und unglaublich, dass bei einer sofortigen Einführung die Menschen auf die Barrikaden steigen würden. Deshalb läuft ein höchst perfides ‚Klein-um-klein‘- Programm.

Über Scheibchen wie Bargeldobergrenzen (bei Käufen und über Grenzen), Reduzierung von Bargeld- Annahmen- und Ausgaben in Banken und Abschaffung großer Banknoten werden wir in eine bargeldlose Zukunft getrieben.
Nicht nur, dass wir damit Kriminellen und dem Staat die Möglichkeit einräumen, uns mit einem Mausklick zu enteignen, wird dieses Ziel angestrebt um Negativzinsen problemlos und flächendeckend eintreiben zu können. Das bekannte Geldabheben und zu Hause horten im Krisenfall muss unterbunden werden können.

Es ist mittlerweile keinem Staat mehr möglich die bankrotten Großbanken zu stützen, die selber keinerlei Anstalten machen sich zu konsolidieren, sondern mit ‚leeren Werten‘ weiterzocken. Den einzigen Ausweg aus dieser ‚too big to fail‘- Falle sehen die Staaten und Wirtschaftsgemeinschaften im schleichenden Zugriff auf die Gelder der fleißigen und sparsamen Kleinsparer.
Das kann man so natürlich nicht sagen. Deshalb werden diese Maßnahmen – das hat man von George W. Bush, diesem IQ- Heroen, gelernt – zum Schutz vor pösen, pösen Terroristen, Geldfälschern und Steuerhinterziehern umdeklariert. Und schon halten alle, alle still. Auch wenn keiner dieser Arbeitsamen je derartige Ambitionen verspürte …

So schlimm das alles klingt und ist, es folgt bloß einer gewissen ‚Gerechtigkeit‘. Denn Menschen, die diese Entwicklung gedankenlos vorantreiben, weil sie sogar zu faul sind, eine Geldbörse bei sich zu tragen, können vermutlich nicht anders über einen verantwortungsvollen Umgang mit einem Tauschmittel ‚belehrt‘ werden, als durch Enteignung …

Wir werden uns noch freuen, endlich wieder, uns in die Augen sehend, uns beschenken zu können und beschenken zu lassen, durch

 

 

 


Ich verspreche Dir …

11. Januar 2018

… Du wirst Dich, wenn Du konsequent Deinen ‚paradise your life‘- Weg weitergehst, irgendwann fassungslos gegen die Stirn klatschen. So unglaublich ist es, wie wir von klein an verarscht werden, wie sehr die Menschheit mit Blindheit geschlagen sich in einer völlig absurden Hypnose befindet.
Alles Raffen, Streben, Abmühen, alle Probleme, Erkrankungen, psychischen Probleme … alles hausgemacht, absolut entbehrlich und locker abwerfbar …

Doch vermutlich brauchen wir all das um auf unserem Weg weiterzukommen, um aus unserer Zivilisations- Sackgasse wieder rauszukommen.
So wie wir generationen- und jahrtausendelang da reinstolperten, müssen wir uns auch wieder rausrappeln um auf die pulsierende Hauptstraße des Lebens zurück zu kommen. Dann vielleicht dankbarer und demütiger den Natur- und Paradiesgeschenken gegenüber …
Und jedes Problem das uns dabei bewusst wird ist ein weiterer Aufgabenschritt um da rauszukommen …

 

 

 


Holly Butcher bewegt …

10. Januar 2018

… eben das Netz.
Mit erst 27 Jahren hat sie diese Welt verlassen und hat einen sehr bewegenden Brief für die Nachwelt hinterlassen, den ihre Eltern ihrem Wunsch gemäß auf facebook posteten:
(https://www.facebook.com/hollybutcher90/posts/10213711745460694)

Soetwas ist tragisch, ist furchtbar, ist traurig, ist unfassbar …
Aber es geschieht tagtäglich zig- bis hunderttausendfach.
Und es geschieht – das ist noch tragischer – ohne dass es sein müsste.

Wir alle verschenken durch unseren unbewussten, gedankenlosen, uns schädigenden Lebenswandel Jahrzehnte unseres Lebens!
Viele völlig richtige Faktoren zählt Holly in ihrem Brief auf. Wir sollten tatsächlich jede Sekunde dieses wunderbaren Lebens genießen, uns weniger um all diese unnötigen Zivilisations- und Konventions- peanuts scheren, sollten mehr genießen, mehr lachen, singen, geben, freuen, mehr lieben, mehr sein, mehr …

Aber, und das hat Holly vermutlich auch übersehen:
Wir sollten in Einklang mit der Natur, wir sollten schöpfungskonform und artgerecht leben

UND

wir sollten uns nicht alles gefallen lassen, alles hinnehmen. Wir müssen aufstehen gegen Kriege, Pestizide, Funkstrahlung, Gifte, Unterdrückungen jeglicher Art, gegen Umweltverschmutzungen, AKWs, und, und, und …

Es geht um UNSERE Leben!

Mögest Du, liebe Holly Butcher in Frieden ruhen und möge Dein bewegender Brief viele, viele Menschen zum Nach- und Umdenken bringen …

 

 

 


Alltagssüchte

8. Januar 2018

Als ich noch Kind war, waren die sogenannten Doppler, also ein Doppel- bzw. 2 Liter Wein bei allen Weinhauern der Gegend üblich und selbstverständlich. – Täglich getrunken natürlich!
Heute nennt man soetwas alkoholkrank.

Detto mit dem Rauchen. Männer meiner Kindheit die nicht rauchten waren seltene Ausnahmen. Oder noch eine Generation davor: Ein Bauer, der kein Pfeifchen im Mundwinkel hängen hatte, war kaum denkbar.
Heute, in Zeiten der Raucherverfolgung und dem vielen Wissen um die Krebsauslöser im Zigarettenrauch, kaum mehr vorstellbar

Bei der Sucht also wird die Absurdität und Tragik des Tuns deutlich sichtbar: Wir tun am intensivsten, was am meisten schadet.

Als payoli, sieht man genau diesen Effekt nicht nur bei den ‚offiziellen‘ Süchten sondern allerorten. Die Menschen hängen an ihren schädigenden Gewohnheiten, die sie krank machen und ihnen Lebenszeit rauben in einer echt absurden Form und Intensität.
Egal ob es die Kochkost, fastfood oder der Bewegungsmangel ist, der Handy- oder Auto- Gebrauch, der Arbeits- oder Schulstress. Wir tun so, als ob es ohne diese Dinge nicht ginge …

Bleibt nur zu hoffen, dass auch dieses absurde Tun in einigen Jahren oder Jahrzehnten ähnlich ‚dumm dastehen‘ wird, wie für uns heute die ‚alten Süchte‘ …

 

 

 


Meine Silvester- Kracher

31. Dezember 2017

Auch wenn es nicht passieren wird.
Auch wenn heuer wieder, schon in diesem kleinen Österreich, in wenigen Stunden über 10 Millionen € sinnlos verpulvert werden werden.
Auch wenn heuer wieder dabei über 200 Menschen verletzt werden werden,
über 100 davon bleibend für den Rest ihres Lebens.
Auch wenn heuer wieder Sekt in Strömen fließen wird und
Millionen Kinder und Tiere verängstigt werden werden,

wünsche ich mir und Euch allen
für jede Rakete eine konstruktiv funkelnde Zukunftsvision, der alle zujubeln.
Für jeden Böller- Kracher Hilfe für eineN HilfloseN.
Für jeden Sektknaller das Erleben prickelnder Frische von alkoholfreien Naturgeschenken.
Jeder/ jedem betrunken über irgendwelche Silvesterpfade TorkelndeN die Klarsicht ihrer/ seiner Erbärmlichkeit.
Für jedes Silvesterschwein ein Tier in unbeschränkter Freiheit.

Und allen, allen, vielleicht auch nur eine kurze, aber klare Einsicht WIE wunderbar das neue Jahr, mit auch nur etwas Bewusstheit, für alle sein könnte.
Oder umgekehrt gesagt: Was kann man schon von einem Jahr erwarten, das mit aus Kinderarbeit entstandenen und verschreckender Knallerei und vielem Nerven- und Lebergift beginnt, erwarten?

In diesem Sinne, Euch allen ein visionsreiches und paradiesisches

 

 

 


Alle Jahre wieder ….

23. Dezember 2017

… erinnert uns das Weihnachtsfest an die Ankunft der Liebe auf diesem wunderbaren Planeten.
Alle Jahre wieder wünschen wir uns gegenseitig, was wir uns tagtäglich wünschen sollten und könnten.
Alle Jahre wieder kommen wir in ein Gefühl, in eine Stimmung von Nächstenliebe, die wir das ganze Jahr über haben könnten.
Also, auch heuer wieder einmal ganz konkret:
Ich wünsche Euch allen wieder ganz, ganz herzlich:

 
John Lennons wunderbares Weihnachtslied wird in diesem Video damit illustriert, was aus dieser, in die Welt gekommenen Liebe geworden ist:

 
Doch wir dürfen auch zuversichtlich sein. Ich sehe soviele wunderschöne Ansätze und viele junge Knospen, die fast schon platzen vor Tatendrang, aus dieser Welt das zu machen, was sie schon einmal war:
Ein wunderbar harmonisches, liebevolles Paradies.
Jeder darf an ihm mitgestalten, darf und soll es genießen!
In diesem Sinne, werde ich nicht müde zu sagen: