Holly Butcher bewegt …

10. Januar 2018

… eben das Netz.
Mit erst 27 Jahren hat sie diese Welt verlassen und hat einen sehr bewegenden Brief für die Nachwelt hinterlassen, den ihre Eltern ihrem Wunsch gemäß auf facebook posteten:
(https://www.facebook.com/hollybutcher90/posts/10213711745460694)

Soetwas ist tragisch, ist furchtbar, ist traurig, ist unfassbar …
Aber es geschieht tagtäglich zig- bis hunderttausendfach.
Und es geschieht – das ist noch tragischer – ohne dass es sein müsste.

Wir alle verschenken durch unseren unbewussten, gedankenlosen, uns schädigenden Lebenswandel Jahrzehnte unseres Lebens!
Viele völlig richtige Faktoren zählt Holly in ihrem Brief auf. Wir sollten tatsächlich jede Sekunde dieses wunderbaren Lebens genießen, uns weniger um all diese unnötigen Zivilisations- und Konventions- peanuts scheren, sollten mehr genießen, mehr lachen, singen, geben, freuen, mehr lieben, mehr sein, mehr …

Aber, und das hat Holly vermutlich auch übersehen:
Wir sollten in Einklang mit der Natur, wir sollten schöpfungskonform und artgerecht leben

UND

wir sollten uns nicht alles gefallen lassen, alles hinnehmen. Wir müssen aufstehen gegen Kriege, Pestizide, Funkstrahlung, Gifte, Unterdrückungen jeglicher Art, gegen Umweltverschmutzungen, AKWs, und, und, und …

Es geht um UNSERE Leben!

Mögest Du, liebe Holly Butcher in Frieden ruhen und möge Dein bewegender Brief viele, viele Menschen zum Nach- und Umdenken bringen …

 

 

 

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Ihr könnt mich gern …

9. Januar 2018

… Nein! Das nicht
aber für blöd oder sentimental halten, aber ich war eben völlig gerührt, als ich las, dass eine Albatros- Dame – die älteste beforschte – jetzt mit 67 noch ein Ei bebrütet, also nocheinmal Mutter werden wird.

Es war zu lesen:

Die Forscher wissen über das Alter von Wisdom (Weisheit) recht genau Bescheid, weil ihr schon 1956 ein Ring angelegt wurde.

Damals brütete sie zum ersten Mal, was Laysan-Albatrosse frühestens im Alter von fünf Jahren machen. Nach ihren Angaben ist es das älteste bekannte Albatros-Weibchen der Welt.

Seit 2006 werden Wisdom und ihr Partner Akeakamai jährlich an der gleichen Brutstätte beobachtet.

Allein in dieser Zeit haben die stattlichen Vögel, die weitestgehend monogam leben, mindestens neun Junge gemeinsam ausgebrütet und aufgezogen. Stirbt eines der Elternteile während dieser Aufzuchtphase, kann auch das Jungtier nicht überleben.

Brut gilt als besonders wichtiges Ereignis

„Wenn man bedenkt, dass Albatrosse nicht in jedem Jahr ein Ei legen und wenn sie es tun, dann auch nur ein Küken großziehen – dann ist jedes einzelne Ei überaus wichtig für den Bestand der gesamten Kolonie“, erläuterte Bob Peyton vom Midway Atoll Reservat.

Ist das nicht süß!?

 

 

 


Sag, Smiley zu mir!

8. Dezember 2017

Da es in den letzten Tagen einige ’schlimme‘ Beiträge gab, heute etwas zum Lachen.
Allerorden werden wir ja informiert über den angeblich schon so hohen Standard der Gesichtserkennungs- Programme.
Ich dachte erst an einen Witz, als ich erfuhr, dass mich jemand mit einem Foto von mir gegoogelt hatte und aud seltsames stieß. Eben hab ich dieses Bild selber hochgeladen und google’s Bilderkennungs- software antwortet:

Vermutung für dieses Bild: smile

Und setzt dazu den Wiki- Text:

Das Lächeln ist in der Physiologie ein Gesichtsausdruck, der durch das Spannen der mimischen Muskulatur stets in der Nähe der Mundwinkel, beim „echten“ Duchenne-Lächeln auch um die Augen erzeugt wird.

Und liefert als ‚Bildergebnis‘:

Da könnte es noch lustig werden in einigen Kontrollzentren, wenn ich dieses Gesicht noch einige Jahrzehnte durch die Welt trage …

 
PS: Vielleicht ist ja auch das heutige Adventkalender- Fensterchen des dschungulösen Affen heute lustig. In jedem Fall aber, wie ich ihn kenne, ist es nützlich.

 

 

 


Eine Krähe …

15. November 2017

… war mit mir
Aus der Stadt gezogen,
Ist bis heute für und für
Um mein Haupt geflogen.

Krähe, wunderliches Tier,
Willst mich nicht verlassen ?
Meinst wohl, bald als Beute hier
Meinen Leib zu fassen ?

Nun, es wird nicht weit mehr geh’n
An dem Wanderstabe.
Krähe, laß mich endlich seh’n
Treue bis zum Grabe !

textete Wilhelm Müller und vertonte Franz Schubert ganz wunderbar. Wer es nicht kennen sollte:

Ich bemerkte kürzlich auch eine Krähe, die mich ganz frech ansah. Da dachte ich bei mir: ‚Wie kann man wissen, ob das nicht vielleicht eine illegal hier zurückgebliebene russische Krähe ist?‘.
Ich sah genauer hin und es wurde mir noch klarer: ‚Natürlich! Dieses ausländische Biest macht sich hier auf unsere Kosten ein gutes Leben! Frisst unsere österreichischen Regenwürmer, von einheimischen Bauern gekaufte Getreidekeimlinge und von echt österreichischen Autoreifen überfahrene Kröten!
Und unsere Krähen!? Die legal eingewanderten, schon seit Generationen hier lebenden? Denen macht dieser Immigrant Konkurrenz! Das gehört verboten! Jawoll!
Hat diese Biest nicht unsere deutlich wahrnehmbare rot-weiß-rote Grenze gesehen? Oder hat es sich etwa gar bewusst dumm gestellt?
Und unsere Luftraumüberwachung? Wo blieb die? Wozu füttern wir die durch, wenn sie nichteinmal Illegale am Befliegen Österreichs hindern können?
Schreibt einen Brief an Kurz! Und an Sobotka! Und an alle in Frage kommenden künftigen Verteidigungsminister. Die müssen aufrüsten!
Wie kommt man denn schließlich dazu? Da arbeitet man ein Leben lang, schafft etwas für dieses Land, hält sich an alle Gesetze, reist ausschließlich legal. Und kann dann mit ansehen wie solche Parasiten sich ins gemachte Nest legen!
Die gehören alle abgeschoben.
Und alle diese Paradies- Träumer, auch diesen payoli oder wie der heißt und alle Zivilisation auflösen möchte, gleich mit dazu! Wie soll denn das gehen, so ganz ohne Grenzen und Gesetzen, hm? Ist doch Utopie!‘.

[Utopie ist der Entwurf einer fiktiven Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist]

 

 

 


So schön, der Herbst!

27. Oktober 2017

Die Verfärbung der Blätter!
Die Buntheit der Wälder!
Fast unnatürlich die Farben des wilden Weines. Unglaublich fantasievoll die Farbtöne und Zeichnungen der Birnenblätter. Herrlich diese Farbteppiche unter den Bäumen!
Nicht nur schön sind sie. Sie decken auch den Boden zu als wüssten sie schon, dass Kälte kommt. Sie sind Futter für Myriaden von Pilzen, Bakterien, Kleinstlebewesen, Regenwürmer.
Und sie düngen und remineralisieren den Boden, bringen Mineralien die der Baum aus der Tiefe holte in die oberen Erdschichten.
Nur Dummköpfe können all das rüppelhaft mit lauten und ineffizienten (ein Radiosender verglich kürzlich Laubbläser mit Rechenden und konnte keinen Vorteil finden) Laubsaugern und -bläsern verhindern und ruinieren.
Die Süße der Weintrauben steigt und steigt trotz ihrer Schrumpel und Schimmel …
Die Nebel balsamisieren förmlich die Haut und hauchen geheimnisvolle Vorhänge durchs Land. Langsam senkt sich Stille, die im Winterschnee dann ihr wattiges Schweigsamkeits- Maximum erreichen wird, über alles.
Man freut sich wieder auf heimelige Zimmer, auf das Knistern der Öfen, schnuddelt sich in warme Decken …
Ach, herrlich, dieses Leben …

 

 

 


Heut‘ hab ich …

26. Oktober 2017

… meinen letzten Ribiseln ihre Nachfolger vorgestellt!
Die Granatapfel- Saison hat begonnen!

Ich bin froh, dass die Natur mir da eine Entscheidung, die ich nie treffen könnte, abnimmt.
Beide Beeren sind einfach köstlich!
Ein Augen-, wie Gaumenschmaus!
Allein schon diese Farben! Herrlich!
Dieses ‚rudelhafte‘ Auftreten und Natur- Beispiel der Fülle! Wunderbar!
Diese prickelnden Geschmäcker! Sie berauschen mich förmlich.
Und auch diese entzückenden Kernchen im Inneren, die ich mit Hochgenuss zerbeiße. – Unvergleichlich!

Bei den Granatäpfeln das vorsichtige Öffnen und achtsame Herauskitzeln (den ganzen Granatapfel, wie es meist gemacht und vielfach gezeigt wird, durchzuschneiden und diese kleinen Schätzchen blutend herauszuschlagen, wäre mir unmöglich!) dieser wunderbaren Rubine. Jedesmal wieder ein Erlebnis!
Bei den Ribelseln das Suchen und Finden dieser herrlichen Miniträubchen zwischen ihren Blattverstecken ….
Ach, was werd‘ ich doch beschenkt!

 

 

 


Bub (15), brandgefährlich …

25. Oktober 2017

… befindet ein Gerichtspsychiater den Angeklagten.
Eine Zeitung zeigt Fotos eines übergewichtigen Buben, zeigt seine übergewichtige Mutter, die sie besucht haben:
„An den Wänden hängen bunte Landschaftsbilder, auf der Couch im Wohnzimmer liegen flauschige Decken und Zierpölster, in den Regalen stehen, neben Büchern und Nippes- Figuren, Fotos in silbernen Rahmen.
Alles wirkt so normal in diesem Haus.
‚Glauben Sie mir‘, sagt seine Mutter, während sie selbstgebackenen Kuchen und Kaffee serviert, ‚mein Bub ist in geordneten Verhältnissen aufgewachen‘.“

Genau DAS ist das Problem!
Wir alle erkennen heute nicht mehr in welch kranker Welt wir stecken, wie unnatürlich unsere Leben sind. ‚Geordnet‘ und ‚fauschige Decken‘ sind keine Zeichen gesunder Psychen!

Nun steht dieses Kind vor Gericht, muss ’sich verantworten‘!
Verantworten dafür, dass er krankgefüttert wurde?
Verantworten dafür, dass er deswegen verspottet wurde?
Verantworten dafür, dass Kinder heute so leicht an Waffen kommen?
Verantworten dafür, dass er in TV und Videos schon abertausende Schießereien gesehen hat?
Verantworten dafür, dass es in seiner Wohnung, in seinem Leben nie wirkliches, lebendiges Leben gab?
Verantworten dafür, dass er nie alle Facetten von Natur und wirklichem Leben erlebt hat?
Verantworten dafür, dass sein Charakter, seine Fantasien, sein Weltbild von klein an von ebenfalls gestörten Erwachsenen und skrupellosen Medien verunstaltet wurden?

Ein Kind hat ’sich zu verantworten‘ für eine kranke Welt!?
Während all die Waffen-, Brutalfilm-, Mistnahrungs- Händler und Hersteller hochangesehen ihr Leben weiterhin genießen!?
DAS nennt sich ‚Recht(!)- Sprechung‘!?

Natürlich bin ich nicht für die Verurteilung ‚der anderen Seite‘! Denn alle Täter sind selber auch Opfer. Und wenn auch oft ’nur‘ die des Zeitgeistes, des Umfeldes.
Auch ich verurteile natürlich nicht die hier Kritisierten! Ihnen allen müsste geholfen werden.
Sieht man sich diese langen, langen Ursachen- und Verursacher- Reihen an, wird erst klar wieviel Wichtiges noch zu tun wäre in dieser Gesellschaft!
Aber Österreicht hat sich ja kürzlich eher für das Gegenteil entschieden …

 
PS: Sollte jemandem das ‚Übergewicht‘ und die ‚Nahrung‘ in diesem Beitrag als unpassend/ übertrieben erscheinen, kann ich nur empfehlen, ein paar Rohkostwochen, oder im Umgekehrten Fall ein paar fastfood- Wochen, einzulegen und zu beobachten wie sehr sich die Psyche, das Empfinden, die Weltsicht allein durch andere Ernährung ändert!