Wir befinden uns im Medien- Krieg

23. Oktober 2021

Ich bemühe mich immer wieder, und lege das auch allen Bekannten, Freunden und den Lesern dieses blogs ans Herz, sich nicht für Positionen und Ideologien instrumentalisieren zu lassen, von denen wir zu wenig wissen, vielleicht sogar gar nichts wissen können.

Ich hab in puncto hemmungslosem Menschen-/ Massen- Belügen immer die Nazis vor Augen und kann nicht glauben, dass das eventuell auch heute durch höchst angesehene Menschen wieder passiert.

Doch es wird passieren bzw. passiert bereits. Denn wir absolut liebevolle, nur mit Neugeborenen oder Tieren vergleichbare, naive Urwesen, die wir tief in unserem Inneren noch immer sind, gehen der, nur all zu oft verlogenen Sprache ebenso auf den Leim, wie diesem verhängnisvollen, einen Milimeter am Abzug einer modernen Waffe der zwischen Tod und Leben eines oder vieler entscheidet.

Wir sind nicht gemacht für Medienkonsum, für Nachrichten aus weitgehend unbekannten Quellen. Viele kennen aus ihrer Kindheit noch das ‚Stille Post‘- Spiel, bei dem in einer Reihe von Kindern eine Nachricht flüsternd weitergegeben wird und am Ende laut ausgesprochen ein Riesenhallo hervorruft, da es mit der Ursprungsnachricht meist nichts mehr zu tun hat.

Nichts anderes passiert heute tagtäglich, wird aber als seriöse Medienarbeit gesehen.

Warum ich all das schreibe?

Eine ganz kleine Nachricht nur! Eine Nachricht, die obwohl die Quelle sehr seriös wirkte, mich völlig fassungslos machte:

Die EU- Kommission
bestellte im Mai 2021
– nur bei Pfizer! –
1,8 Milliarden Corona- Impfdosen!

Nur bei EINEM Hersteller 1,8 Milliarden Corona- Impfdosen für nur 450 Millionen Menschen!

– Um unser aller Geld natürlich!

Doch selbst die hochseriöse ‚Presse‘ vermeldete noch Schlimmeres: Allein Österreich kaufte 42 Millionen Impfdosen für 8 Millionen Menschen!

Ja klar, nun kann das alles erstunken und erlogen bzw. Teil des Informationskrieges sein … Wer will das mit Bestimmtheit sagen können!?

Ich will mit dieser absoluten Verrücktheit – egal in welcher Richtung die Wahrheit liegt – nur illustrieren, WIE ausgeliefert wir ‚Naturkinder‘ einer Welt sind, die NICHT für uns gemacht ist. – Obwohl wir wahnwitziger Weise daran mitgearbeitet haben!      

Doch irgendwann wird es für jedermensch klar, dass ein Kassasturz ansteht und die Entscheidung zu treffen ist, da noch länger mitzumachen oder nicht.

Ich empfehle denselben baldigst durchzuführen, ganz im Sinne von


 
 
 


Seid’s Ihr jetzt alle deppert!?

13. Oktober 2021

Ich plaudere mit einer Bekannten vor einem Laden. Eine Freundin von ihr kommt hinzu, dann deren Freund. Später auch noch dessen Mutter und noch so einige Leute … Und irgendwann einer meiner Schulkollegen, der gern mit Unkonventionalität glänzte.
Also waren wir ein ansehnliches Grüppchen, das irgendwann auch auf das Thema C kam. Einige schimpften auf die Maßnahmen, einige erzählten ihre persönlichen Erlebnisse.
Nach ein paar persönlichen C- Schilderung, so mit ‚Fieber‘, ‚Schüttelfrost‘, ‚Kopfweh‘, etc. rief plötzlich mein Schulkollege sichtlich verärgert die obige Überschrift mit der Ergänzung:

‚Haben’s Euch völlig das Hirn g’waschen? Das alles kennen wir doch alle von den Verkühlungen und Grippen von früher. Und von denen sind wir doch auch wieder ganz von alleine gesund geworden ohne daraus ein Drama zu machen, oder?‘
Er wartete erst gar keine Reaktion ab, wandte sich verärgert um und stapfte davon.

Natürlich hat er vollkommen recht.
Natürlich war das in seiner Gesamtheit das typische Bild der heutigen Spaltungen der Gesellschaft.

Tja, das Leben ist bunt und die Menschen unterschiedlich.
– Und zweifellos ist auch die Wahrnehmung bzw. Offenheit gegenüber verschiedener Inputs unterschiedlich …      


 
 
 


Corona- Zeit ist …

5. Oktober 2021

auch eine Holzengpass- Zeit     


Des Menschen Wille …

20. September 2021

… ist sein Himmelreich‘, heißt es doch in einem Sprichwort. Genauso richtig ist aber auch die Umkehrung: ‚Des Menschen Wille schafft ihm seine Hölle‘.
Sieh Dich doch einmal um! Alles, alles was uns umgibt, inklusive aller unserer Probleme beruht einzig auf unserem Wollen!

Ja! Nimm alles hin, wie es sein will und Du hast kein Problem mehr!

pfeire Sobald Du aber den Rasen unkrautfrei haben willst, gibt’s Gift-, Arbeits- und Unzufriedenheitsprobleme.
pfeire Sobald Du keinerlei, meist ohnehin geniale Reparatur-, Reaktionen Deines Körpers zulassen willst, brauchst Du einen Doc. Und damit beginnen die Probleme bzw. Nebenwirkungen und Reparaturen der Reparaturen der Reparaturen ….
pfeire Sobald Du Dir bestimmte Gemüse oder Kräuter in Deinem Garten oder auf Deinem Acker ‚einbildest‘, beginnen Deine Probleme. Lässt Du wachsen was wachsen will und nutzt das, bist Du aller Sorgen bar.

pfeire Sobald Du siegen willst, bist Du, je nach Anzahl der Mitbewerber, 1:10, 100, 1000 Verlierer.

pfeire Sobald Du weiterkommen willst, kann das auch schiefgehen.

pfeire Sobald Du willst, wollen auch andere! Nichtwollen jedoch zieht kooperieren Wollende an.

pfeire Sobald Du siegen willst, kannst Du auch verlieren!

muessenTreffe ich Schnecken auf den Kriecherln, des wild aufgegangenen Baumes, sprech ich liebevoll mit ihnen, wünsche ihnen ‚Guten Appetit‘ und nehm mir die restlichen. Erwisch ich sie jedoch auf meinen mühsam herangezogenen Jungpflänzchen, kenn ich kein Erbarmen mit ihnen.

Genau das macht den Unterschied: Als Sammler und Jäger freuten wir uns über alles uns ‚Zugefallene‘.

Als sesshafte Züchter ‚zerstört‘ und ärgert uns, bekämpfen wir, jeden Verlust, jedes Misslingen!

Und das absolut Verrückte daran: Es ist evolutionshistorisch völlig klar und belegt, dass wir Jahrmillionen bestens lebten und überlebten mit der Version, des ‚Uns-beschenken-Lassens‘!

Dennoch strampeln und hampeln wir uns heute lieber ab, ärgern uns über Überstunden, Ungerechtigkeiten, Schicksalsschläge, Krankheiten …, anstatt ‚artgerecht‘ und sorgenfrei zu leben.

Klar, ich versteh natürlich meine Mitmenschen. Denn mittlerweile stecken wir so tief in diesem Irrtum, dass wir die vermeintlichen Annehmlichkeiten ‚des Systems‘ für unverzichtbar halten.
Doch das ist bloß antrainiert, ankonditioniert, angewöhnt!

Wir könnten jederzeit eine elegante Wende zurück, was in Wirklichkeit ‚vorwärts‘ bedeutet, hinlegen.

Seh ich mir jedoch die heutigen Entwicklungen an, fürchte ich, dass ‚von oben‘ erzwungen werden wird müssen, was wir freiwillig nicht annehmen wollen.
In diesem Sinne: Ein ganz vom Herzen kommendes

 

 

 


Wie in der Nazizeit

8. September 2021

Die Übereinstimmungen zwischen dieser unsäglichen, glücklicherweise überwundenen und der heutigen C- Zeit sind unübersehbar bzw. werden für mich immer zahlreicher.
LehrerCämpel

Mein persönlich letztes Kapitel betrifft das Staunen über die vielen Videos im Internet von und über LehrerInnen, die diesen Test- und Masken- Schwachsinn einfach nicht mehr mittragen können oder wollen.
Das Ver-rückte und auch eine weitere Übereinstimmung mit der Hitlerzeit:
Man sieht da ausschließlich absolut engagierte, sozusagen ‚Herzblut- Lehrer‘ die das Handtuch schmeißen.
Im Umkehrschluss verbleiben nur mehr die ‚lauwarmen‘, aber systemtreuen Mitläufer übrig.

In Aschenputtel- Anlehnung: Die Guten ins Kriminalisierungs- und Außerschul- Töpfchen, die Schlechten in die Kinderkröpfchen und -hirnchen.
Eine Negativauslese par excellence!
– Die unsere Kinder und unser aller Zukunft auszubaden haben!

 

PS: Und der Oberskandal: Schon werden, anstatt diesen Schulwahnsinn zu ändern, sowohl gegen Eltern, die ihre Kinder aus den Schulen nehmen, als auch gegen derartig engagierte LehrerInnen, politische Pläne geschmiedet, diese paar Aufrechten zu kriminalisieren/ pathologisieren, ihnen jedenfalls das Leben schwer zu machen …

 

 

 


Pharma sticht Recht

7. September 2021

Oder, genau besehen: Der Pharma- Klüngel ‚Regierung‘ setzt sich über jegliche Rechtssprechung hinweg.

Nicht nur, dass Kurz’s unverschämte Einstellung ‚Unsere Verordnugen sind schneller als die Rechtsprechung‘ ständig umgesetzt wird, ist auch trotz des bahnbrechenden Verfassungsgerichts- Rechtsspruchs vom März 2021 absolut nichts davon in der Realität angekommen.

Dem Urteilsspruch gemäß haben wir weder eine Pandemie noch einen Grund für Lockdowns, Geschäfts- und Schulschließungen, Abstand von 2 Metern oder gar Masken.

Doch – was soll man sagen – wenn das tumbe Volk, sich lieber von regierungshörigen Medien lenken und unterdrücken, als von, von ihm bezahten, Höchstgerichtshöfen rechtlich aufklären lässt … dann ist wohl jede Mühe vergebens …      


 
 
 


Endlich! Da ist er!

13. August 2021

Nie wurde es so deutlich, wie in diesen unsäglichen Corona- Zeiten, wie sehr uns die Medien belügen bzw. ausschließlich zugunsten ihrer Herausgeber und Besitzer berichten.

Auch jetzt im Wechsel an der ORF- Spitze dringt durch, dass der scheidende Direktor ‚immer ein offenes Ohr‘ für Politiker hatte, während bereits bekannt ist, dass der Neue ein Wunschkandidat des Kanzlers Kurz war. Naja, kann man sich ja vorstellen die vermutlich noch schlimmer heraufdräuende Einseitigkeit, bei einem Liebkind eines Kanzlers, der fast 100 Mitarbeiter ausschließlich zur Medien’lenkung‘ beschäftigt und hunderte Millionen(!) unseres schönen Geldes für Eigen- Propaganda rausschmeißt …

Doch nun ist er da! Für alle, denen es ebenfalls schon unmöglich war noch Mainstream- Medien zu konsumieren und vom ständigen Gelösche und Zensurieren durch youtube genervt waren, gibts neben dem täglichen einen, aber meist sehr interessanten Beitrag auf KLA.TV, nun endlich einen hochprofessionell gemachten, kritischen, bestens informierenden und ‚aufklärenden‘ Kanal:


 


 

Egal, ob die Neurologin Dr. Margareta Griesz-Brisson uns da ihr Herz öffnet, der wunderbare Gesundheitsökonom Prof. Mag. Dr. Gerhard Pöttler ein wahres Feuerwerk an Informationen, Fakten und Begeisterung abschießt oder der sagenhafte Stefan Magnet hier einen echten Augenöffner bietet, Ihr werdet begeistert sein von diesem neuen Kanal!
Oder diese warmherzige Cordula Heller, dieser visionäre Heiko Schöning, und, und, und …
So viele Menschen mit kritikfähigem Grips und wunderbar aufrechtem Rückgrat …
Da findet sich eine heute leider schon sehr selten gewordene Mischung aus mutigen Zivilcouragierten und investigativen Journalisten.

Wir alle sind doch auch ehrliche, redliche und liebe Leute und haben uns doch ehrliche Medien und immer wieder Anschübe und Anregungen von Menschen, die schon einen Schritt weiter sind, verdient, oder?     


 
 
 


Na endlich!

2. August 2021


 
 
 


66-Jähriger stieg auf sein Rostrad und gewann

29. Juli 2021

Diese absolut zauberhafte Geschichte aus dem Spiegel kann ich Euch unmöglich vorenthalten:

Pole Position trotz Plattfuß: Gustaf Håkansson wurde 1951 nicht zum 1000-Meilen-Radrennen durch Schweden zugelassen. Mit einer List nahm der 66-Jährige trotzdem teil – und ließ der Konkurrenz keine Chance.

Wer hier anno 1951 gewinnen wollte, musste aus Stahl sein. Denn dieses Rennen war hart.

Die Piste: 1761 Kilometer, vom nordschwedischen Haparanda an der Grenze zu Finnland entlang der Küsten des Bottnischen Meerbusens und der Ostsee, über Straßen und Schlammwege, durch Wälder und Wiesen bis nach Ystad an der Südspitze des Landes. Und das nicht auf modernen Rennrädern mit federleichtem Karbonrahmen und 2×12 Gängen, sondern auf schweren Stahlrädern mit 2-Gang-Schaltung – oder ganz ohne.

Das jährliche »Sverigeloppet« (deutsch: »Schwedenrennen«) war ein unerbittliches Tausend-Meilen-Rennen, das nur der härteste schwedische Radler gewinnen konnte. Entsprechend fassungslos müssen Tausende Zuschauer gewesen sein, die sich am 7. Juli 1951 zum Zieleinlauf am Vergnügungspark von Ystad eingefunden hatten: Als Erster auf die Zielgerade bog kein Hochleistungsathlet – es war der Fahrer mit der seltsamen Startnummer null: ein faltiger Greis mit wallender Mähne, so schneeweiß wie sein Weihnachtsmannbart. Ein Redakteur des »Expressen« beschrieb den Anblick so:

»Es war, als hätte sich die Bibel geöffnet und
einer der Propheten hätte sich auf das Rad geworfen und
sei aus dem Alten Testament herausgeradelt.«

Der Fahrer wie auch sein rostiges Rad hatten sicher schon bessere Tage gesehen. Tatsächlich blieb es nur rund 700 Meter vor der Ziellinie liegen – mit einem Plattfuß. Doch der Senior stieg unbeirrt ab und schob das lädierte Vehikel weiter, um erst kurz vor der Ziellinie wieder aufzusatteln und seelenruhig durchs Ziel zu rollen. Eile war nicht nötig: Gustaf Håkansson hatte einen kompletten Tag Vorsprung vor seinem nächsten Verfolger.

Sein Sieg machte Håkansson in Schweden zum Volkshelden. Bis heute kennt man ihn dort als »Stålfarfar«, den »Stahl-Opa«. Obwohl er am Rennen eigentlich gar nicht hätte teilnehmen dürfen. Dennoch fand der Radler mit dem Rauschebart seinen Weg auf die Rennpiste und sogar an die Spitze des Feldes – mit einer ziemlich unkonventionellen Methode.

Man kann kaum sagen, dass Gustaf Håkansson zum Leistungssportler geboren wurde. 1885 kam er als Sohn eines Müllers zur Welt und wohnte im beschaulichen Dörfchen Gantofta nahe Helsingborg. Er lebte sein Leben, fuhr Bus, verliebte sich, heiratete und bekam einen Sohn, Karl Johan, der 1941 als Teenager starb.

Doch auch nach dieser Tragödie gab Håkansson sich nicht auf: Er lebte gesund, verzichtete auf das Rauchen – und radelte viel. Jahre später sollte er einem Reporter des »Expressen« erklären, so bleibe er gesund: »Ich halte mein Blut durch ständige Körperbewegung in einem gleichmäßigen und schnellen Kreislauf.« Dadurch sei er auch in seinem fortgeschrittenen Alter noch so fit.

Auf die alten Tage plötzlich Radsport-Star

Stolze 66 Jahre alt war Håkansson, als er beschloss, am Traditionsrennen »Sverigeloppet« teilzunehmen. Allein die Anreise hätte die meisten Altersgenossen abgeschreckt: Der Zielort Ystad lag nur rund 100 Kilometer von seinem Heimatdorf entfernt – aber der Start war in Haparanda, am anderen Landesende. Das war fast so weit wie die ganze Rennstrecke, und ein Zugticket hatte er nicht. Also tat Håkansson, was er am besten konnte: radeln. Er brach fast einen Monat vor Rennstart auf, am 3. Juni 1951.

Bei seiner Ankunft lief es nicht wie erhofft: Um noch greisenhafter zu wirken, hatte Håkansson sich vor dem Rennen die weiße Mähne und den 30-Zentimeter-Rauschebart wachsen lassen. Die Wettkampfleitung aber lehnte seine Teilnahme kopfschüttelnd ab – ethisch sei das nicht vertretbar. Offenbar fürchteten sie um die Gesundheit des alten Herren.

Håkansson allerdings dachte gar nicht daran, sich abwimmeln zu lassen: Kurzerhand nähte er sich selbst eine Startnummer – die Null. Und als am 1. Juli 1951 die 50 anderen Fahrer, Jahrzehnte jünger als er, am Start in Haparanda erschienen, reihte er sich mit seinem Rostrad ein. Sein Doping beschränkte sich auf etwas Zuckerwasser und ein paar schwedische Makronentörtchen.

Für Sten Ohlsson, Reporter der Zeitung »Expressen«, war der Greis mit den Törtchen der Lichtblick einer sonst öden Veranstaltung. Ohlsson hielt das Rennen für einen PR-Stunt, um Touristen anzulocken – doch dieser alte Schwede faszinierte ihn. Die Redaktion gab ihr Okay: Er sollte Håkansson exklusiv beim Rennen begleiten. Der »Expressen« startete mit einem großen Foto des sonderbaren Radlers und einem Bericht über seinen Rennausschluss.

Unverhofft fand sich Håkansson im Rampenlicht – und machte zunächst keine besonders gute Figur: Als er über die Startlinie rollte, lag er bereits rund eine Minute hinter dem Großteil des Feldes, und dieser Rückstand wuchs stetig. Zunächst.

Als Håkansson am Abend des ersten Tages nach rund 400 Kilometern mit seinem Exklusivreporter das Etappenziel Umeå erreichte, hing er 16 Kilometer hinterher. Die Konkurrenz hatte längst gegessen, alle machten sich bereit für die Nachtruhe zu den vorgeschriebenen Zeiten. Alle außer Håkansson, der das Regelwerk weniger verbindlich sah. »Man muss nur schlafen, wenn man müde ist – und ich bin noch nicht müde!«, sagte er dem Reporter. Und fuhr einfach weiter.

So simpel war der Trick, mit dem Håkansson sich vorankämpfte: Er schlief einfach nicht. Oder fast nicht. Während alle anderen abends stoppten und zu reglementierten Zeiten pausierten und schliefen, ruhte sich Håkansson höchstens ein, zwei Stunden aus und sattelte dann wieder auf, um die Nacht durchzufahren.

Sein Wegbegleiter Sten Ohlsson steckte den Schlafmangel weniger gut weg. Der »Expressen« tauschte den übermüdeten Reporter durch einen frischen Kollegen aus – der allerdings nach gut 30 Kilometern aufgab, den stramm weiterradelnden Håkansson zu verfolgen. Der alte Herr erwies sich als harter Fall.

Hart wie Stahl, wenn es nach den Zuschauern ging. Ein kleines Mädchen, das den Mann mit dem Rauschebart vorbeiradeln sah, soll ihm den Namen gegeben haben, unter dem er in ganz Schweden berühmt wurde: »Stålfarfar«. Der »Stahl-Opa« muss ihr wie ein Superheld erschienen sein – denn der Name war eine Anspielung auf »Superman«, in Schweden »Stålman«. Bald säumten Zuschauer die Strecke und feuerten »Stålfarfar« an. Und die Medien interessierten sich jetzt mehr für Håkansson als für den Rest des Rennens – immer mit der Sorge, sein Körper könnte vor den Strapazen kapitulieren.

Schaukelstühle als Geschenk für den Stahl-Opa

Håkansson aber blieb munter: Mit seiner Dauerradel-Strategie hatte er sich nach knapp 500 Kilometern schon einen Vorsprung von über 30 Kilometern erstrampelt. Nach den ersten drei Renntagen – mit nur fünf Stunden Schlaf – lag er fast 200 Kilometer vor dem nächsten Fahrer. Zwischenzeitlich versuchten sogar Polizisten, Håkansson zum Pausieren zu überreden, um ihn ärztlich untersuchen zu lassen. Er lachte nur.

Das Einzige, was ihm zusetzte, waren die Abgase und der Staub von Autos voll Schaulustiger, die nah neben ihm herfuhren, um einen Blick auf den Stahl-Opa zu werfen. Per Zeitungsinterview bat er die Fahrer, Abstand zu halten.

Als Håkansson schließlich am 7. Juli 1951 um 14.15 Uhr als Erster die Ziellinie überfuhr, war die Sensation perfekt. Dass er gar kein offizieller Teilnehmer war und damit auch nicht der offizielle Sieger werden durfte, interessierte niemanden mehr: Schweden feierte ihn. Selbst König Gustav VI. Adolf gab ihm eine Audienz. Menschen aus dem ganzen Land sandten Fanpost, nur adressiert an »Stålfarfar« – so viel, dass die schwedische Post sie an die korrekte Adresse umleitete.

Manche schickten Geschenke wie Schaukelstühle oder Matratzen, auf denen er sich von seinen Strapazen ausruhen möge. Seine liebste Zuschrift, so sagte Håkansson einmal, sei aber der Brief eines Herren gewesen, der schrieb: »Ich war ein kränkelnder alter Mann, ehe Sie auftauchten. Aber durch Ihr Beispiel fühle ich mich wieder jung, gesund und glücklich.«

Håkansson wurde ein Symbol dafür, was in älteren Menschen steckt. Man schrieb Lieder über ihn und ließ ihn selbst Schallplatten aufnehmen, Bücher über sein Rennen erschienen, Prediger zitierten sein Beispiel in Andachten als Vorbild. David Schwartz, Autor des Kinderbuches »Super Grandpa«, schrieb: »Håkansson sah aus wie ein alter Mann. Aber er fühlte sich nicht alt, und er benahm sich ganz gewiss nicht alt.«

Und das sehr lange noch: 1959 machte der Mittsiebziger eine Radreise von Schweden über Jugoslawien, Griechenland, die Türkei, den Libanon und Jordanien bis nach Israel. Und wieder zurück. Über Jahrzehnte nahm er weiter an Radrennen teil, zum letzten Mal mit 85 Jahren. Gustaf Håkansson radelte noch bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1987 – mit 102 Jahren.

Na? Ist das nicht rührend!?

Hier der link zum Original- Artikel.


PS: Für mich besonders berührend und unglaublich, da kürzlich ein guter Bekannter mit nur 71 Jahren verstorben ist. Doch genau besehen, war es kein Zufall, sondern sehr wohl der Lebensstil!


 
 
 


Das ist Demokratie

22. Juli 2021

Eben wollte ich schreiben: ‚Nehmt mich beim Wort! In einem Jahr lachen wir alle über diesen Corona- Unsinn‘.

Doch dann fiel mir wieder einmal auf, wie sehr ich zuviel erwarte von meinen Mitmenschen und auch von den Mechanismen, die diese so hochgelobte Demokratie ausmachen.

Sehen wir doch einmal am Beispiel Corona genauer hin, wie Massenbewegungen ausgelöst werden:

Von wenigen, ach was sag ich!? Von EINZELNEN ausgehend wurde über die WHO eine Pandemie ausgerufen, die nie eine war, was aber das Gro der Menschen nicht wissen, nicht beurteilen konnte. Über Regierungen und Medien wurden immer weitere Kreise verängstigt und in diesen Mitmach- Kreis hineingezogen. Einige fühlten endlich wieder einmal ihre Stunde als Hilfssheriffs gekommen, andere machten aus Überzeugung, teilweise auch Fürsorge mit. Auch fanden in diesem Schwachsinn viele neue Aufgaben und Einkommensmöglichkeiten.
Jedenfalls ist es gelungen den weit überwiegenden Teil der Menschen zu Überzeugungs- bis Mitmachtätern zu machen.

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Und genau DAS ist der große Haken der sogenannten Demokratie!
Die überwiegende Mehrheit wurde, wenn auch von Lügnern und Betrügern, von mir aus auch von ‚Überzeugung-Irregeleiteten‘, gewonnen und will nun sicher nie mehr als Verlierer oder als Dummköpfe dastehen.

Damit ist der Unsinn par excellence nun historisch ‚auf ewig‘ festzementiert.

Die paar hellen Köpfe können sich ihr Wissen und ihre wissenschaftlichen Beweis irgendwohin stecken. Dummheit und Mitläufertum haben sich durchgesetzt.
So funktioniert eben Demokratie!

Erst Generationen später – siehe die Nazi- oder ähnliche Zeiten – wird es möglich sein, auch dieses Thema ‚aufzuarbeiten‘. Wenn die jetzigen Mittäter verstorben sein werden.

Dieses traurige Kasperltheater könnte aber auch dann schon früher ein Ende finden, wenn die schiere Unmöglichkeit eingeträte, dass Menschen die Größe aufbrächten, ihren Irrtum einzusehen, einzugestehen …

Bis dahin spielen wir eben im kleinen Kreis weiter unser