Die Geschichte

Wir Menschen sind Wanderer durch die Zeiten.
Unsere Geschichte begann vor Milliarden von Jahren als sogenannte Einzeller.
Als solche bewegten wir uns angeblich planlos und millimeterweise über den damals noch kahlen Planten. Heute fühlen wir uns als ‚Krone der Schöpfung‘ und flitzen zielgerichtet mit (Fast-) Schallgeschwindigkeit dahin.
Hier die Geschichte, wie es zu dieser Beschleunigung kam und was sie uns wirklich einbrachte:
Einst, vor langer, langer Zeit lebten alle Wesen in vollkommener Harmonie im Paradies. Es war für alle und alles bestens gesorgt. Denn jedes einzelne Wesen fand genau das vor, was es für ein gutes Leben brauchte.
Da zu dieser Zeit das Denken, wie wir es heute kennen noch nicht ‚erfunden‘ war, verließen sich die paradiesischen Wesen auf ihre Intuition und lebten bestens damit. Denn in der Intuition gibt es weder Angst, noch Gier, noch Mangeldenken, sondern nur höchst einfache und befriedigende Lösungen. Kein Gedanke an eventuelle Erkrankungen, Verluste, Mängel oder den Tod, sondern ausschließlich einfaches, harmonisches Sein …
Alles war gut wie es war.

Aus heutiger, denkender Sicht gesehen, ist es auch völlig egal, ob ein allwissender Gott eine solch perfekte Schöpfung schuf oder ob sich die Wesen in vielen, vielen Evolutionsjahren so sehr an ihre Umwelt anpassten und diese sich so perfekt auf die, sie bewohnenden Wesen einstellte, dass für niemanden ein Mangel übrigblieb. Es war einfach perfekt und gut, wie es war! Es war alles paradiesisch. Wir würden heute sagen ‚natürlich‘. Es war ein Leben in, mit und von der Natur.

Doch der Mensch hatte den freien Willen geschenkt bekommen bzw. mit anderer Sicht: sich erworben. Ich weiß nicht, wie es wirklich lief! Jedenfalls begannen wir irgendwann zu denken.
Erst nur an die uns umgebenden Dinge, dann an deren Eigenschaften. Wir begannen alles zu benennen, später dann zu beurteilen. Und schon war unsere Harmonie dahin …
Denn Harmonie heißt EINheit. Benennen und erst recht beurteilen TEILT. Und Ge-TEIL-tes ist nicht mehr EINS.
Mit unserem Beur-teilen wuchs bald auch das Böse, das Negative, die Angst und wir versuchten, diesem vermeintlich schlimmen Paradies zu entkommen. Wir hatten begonnen uns unser eigenes Paradies – nennen wir es lieber ‚Schlaraffenland‘ – zu errichten.
Wir haben gebaut, konstruiert, verbessert, rationalisiert. Wir haben uns unsere Leben erleichtert, – und wie wir meinten, verbessert.

Heute ist einigen dieses Tun nicht mehr ganz geheuer. Viele sehen nun etwas genauer hin und sehen auch die andere Seite dieser Verbesserungen. Die segensreichen maschinellen Erleichterungen vereinfachten und beschleunigten zwar unser aller Leben. Doch sie erzeugten auch unfitte bewegungsarme Faule.
Das vermeintlich gute Essen hinterließ Menschen mit 99%iger Karies-Durchseuchung, jede Menge an Übergewichtigen und Kranken.
Die Bau- Aktivitäten zerstörten weiteste Landflächen.
Die bequeme Wegwerfgesellschaft häufte Müllberg an Müllberg, vergiftete Bäche, Flüsse, Seen und Meere.
Das immer umfangreichere Wissen ließ immer mehr Ängste entstehen.
Kinder, diese Wunder, die einst ausschließlich nur Freude hervorriefen, machen heute ‚Sorgen‘! Du weißt schon: ‚Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder …‘ und so!

Ja, während sich also das Gro der Menschen noch ihres vermeintlichen Reichtums erfreute, in Wahrheit aber krank und kränker, unzufriedener, gestresster und ängstlicher wurde, fiel diesen wenigen kritischen Beobachtern und offen Hinguckenden nicht nur die Schattenseite dieses Lebens auf. Sie begannen auch wieder, sich auf das alte Paradies zurück zu besinnen.
Sie fanden viele, einst von unseren frühen Vorfahren gelebten Verhalten, von den noch frei lebenden Tieren für uns ‚konserviert‘ vor. Sie beobachteten, dass es all unsere Zivilisationsprobleme in der Natur nicht gibt. Sie erkannten dass die Natur freigiebigst sich verschenkt, während in der Zivilisation alles mühsam erarbeitet werden muss.
Sie erkannten, dass einige der alten Paradies- Puzzle- Steine ganz wunderbar in unsere modernen Leben integrierbar sind und nichts mit Verzicht, Askese, CO2- Vermeidung oder Ökofußabdruck zu tun haben, sondern schlicht und einfach das Leben verbessern, sozusagen paradiesisieren. – Und als Nebeneffekt erreicht man damit bzw. mit dieser Art von Egoismus genau das, was Öko- Warner, Wissenschafter und Kyoto- Leute schon lange fordern.

Diese Geschichte ist längst zu einer wunderbaren Umkehr- und dennoch Bereicherungs- Geschichte geworden, die aber noch lange nicht zu Ende ist!
Ab nun schreibst auch DU an ihr weiter …. 😉

Denn WIR waren die Gestalter der Umweltzerstörung, der Flugzeuge, Krankenhäuser, Kriege, der Ängste, des Stresses und der zahllosen Krankheiten. Warum sollten WIR nicht auch die SCHÖPFER einer harmonischen, fried- und liebevollen und gesunden Welt sein!?

Wie das funktioniert und einfach realisier- und lebbar ist, ist auf diesem blog zu finden …

Wir ziehen sozusagen als unaufhaltsamer Strom, suchend und uns weiterentwickelnd, im Moment unsere Sackgasse zurückwandernd, weiter …

 
PS: Meine persönliche Geschichte, die mich zu dieser ’seltsamen‘ Lebensform, die mich zu solch ‚krausen‘ Überlegungen führte, ist weitaus banaler und kann hier – zwar etwas antiquiert, aber doch – nachgelesen werden.

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