Himmel und Hölle

1. Juni 2017

himmelhoelleMenschen, die an einen jenseitigen Himmel oder eine nachtodliche Hölle glauben sind wohl eher am Aussterben. Auch weiß ich nicht wie Religionen diese beiden Orte gemeint hatten.
Doch eines weiß ich:
Himmel und Hölle gibt es!

Beide erwerben wir uns durch unsere Verhalten, unsere Gedanken.

Auch bei diesem Thema gilt Joki Kirschner’s ‚Rechtzeitig drauf schauen, dass man’s hat, wenn man’s braucht‘.
Für die 70jährige mit ihren Ängsten allein zu sein, ist es zu spät.
Für den 62jährigen mit seinem Krebs ist es zu spät.
Für jemanden vor dem Scheidungsrichter ist es für diese Partnerschafts- Chance zu spät.
Für den Prüfling der blank vor der Kommission steht, ist es zu spät.

Ok, letztere Beispiele sind vielleicht noch keine ‚Höllen‘. doch eine Panikattacke, eine unheilbare Krankheit, Alterseinsamkeit können sehr wohl diesseitige Höllen sein. Und sie denken, essen, verhalten wir uns an!

Im hohen Alter jedoch topfit, gutgelaunt, gesund und von allen hoch geschätzt zu sein könnte man sehr wohl ‚Himmel‘ nennen. All das wird nur den wenigsten geschenkt, kann sich aber jedermensch ‚anleben‘.
In diesem Sinne:
paradise your life!

 

 

 


Ärzte be – handeln

29. Mai 2017

 

 

 


Kinder kaputt!

25. Mai 2017

 

 

 


Glyphosat + 10 Jahre

23. Mai 2017

Als die Europäische Union noch EWG hieß, war das zumindest noch ehrlicher. Es prangte schon im Namen dass es einzig um die Wirtschaft ging.
Heute wird verlogen auf Union gespielt. Doch es geht immer noch und immer nur um die Wirtschaft und die Konzerne.

Glyphosat ist ein Herbizid dem von genug aufhorchend machenden Studien Toxizität und Kanzerogenität attestiert wird. Wie immer gibt es ähnlich viele Unbedenklichkeits- Studien.

Die EU der Konzerne aber, missachtet selbst das simple ‚Im Zweifelsfall für die Gefährdeten‘ und denkt daran, dieses Giftzeugs für weitere 10 Jahre zuzulassen.

Und warum dieses? Geht es vielleicht um’s Überleben der Europäer? Muss Nahrungsknappheit abgewendet werden? Droht Europa von ‚Unkräutern‘ überwuchert zu werden?
Nein, es geht schlicht und einfach um die Gewinnmaximierung der Konzerne und der Agro- Industrie!
Die Größten der Großen sollen wieder einmal begünstigt werden, zu Ungunsten der Schwächsten!
Nicht genug, dass

landwirtschaftliche Massenprodukte immer Inhaltsstoff- ärmer werden,
kaum noch als Lebensmittel bezeichnet werden können,
weit überwiegend als Viehfutter dienen,
die Menschen ob der Billigkeit dieser Wertlosprodukte sie zu Massen in die Mistkübel werfen und
wir mit unseren exportierten Billigüberschüssen die Märkte und Menschen der Dritten Welt ruinieren,

soll dieser Boden- und Menschen- Missbrauch jetzt auch noch verlängert werden!

Leute, gutes Leben braucht gute Lebensmittel!
Es ist doch völlig klar, dass diese wertlose NPK- gedüngte Mangelware (3, anstatt 82 Elemente!!!) schleunigst durch hochwertige Qualität aus gesunden, lebendigen Böden ersetzt werden muss.

Auch ist aus vielen Bereichen bekannt, dass sogenannte Schädlinge sich ihren Giften anpassen und immer höhere Dosen erforderlich machen. Wir müssen also ohnehin baldigst die Weichen hin zur – vermutlich wieder kleinräumigeren – Qualitäts- und Spezialitäten Landwirtschaft stellen. Wann bitte, wenn nicht jetzt!?

Auch völlig absurd, in Zeiten der aufkommenden Wildkräuter- Begeisterung, dem fast schon durchgängig bekannten Wissen um die Inhaltsstofffülle der sogenannten Unkräuter gegenüber den inhaltsarmen Nutzpflanzen, dennoch von Unkräutern zu sprechen und diese mit Giften zu bekämpfen!
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen! Das Gesundheitssystem erstickt förmlich an den krankmachenden Auswirkungen der landwirtschaftlichen Massen- und Tierprodukte. Doch für den Getreide-, Zucker- und Futtermittelanbau werden aufwändigst und giftigst Kräuter zu Tode gespritzt, die genau die Lösung all dieser Probleme wären!

Doch selbst wenn man diese unsägliche Agro- Industrie weiterführen wollte, gäbe es in einer Zeit, in der mittels high tech- Elektronik- und Mechanik beliebige Stoffe und Materialien erkannt und getrennt werden können, weitaus bessere Techniken, als mit Breitband- Giftkeulen zu arbeiten. Schon in den 1980er- Jahren waren Kreisfelder mit Millimeter- genauer vollautomatischer Bodenbearbeitung umsetzungsfertig.
Vollautomatisches ‚Unkraut‘- Jäten wäre heute, egal ob mit Drohnen, mit GPS oder mit optischer Erkennung gelenkten kleinen Selbstfahrern, technisch längst kein Problem mehr.

Doch um das alles durch- und umzusetzen bräuchte es mündige Konsumenten und starke Politiker. Beide seh ich nirgends …

 

 

 


Für Erziehungs- Verfechter

22. Mai 2017

„Entgegen dem noch vorherrschenden naiven Sprachgebrauch ist Erziehung das Wort zur Bezeichnung von objektiv kinderfeindlichen, menschenfeindlichen, lebensfeindlichen Handlungen, die aus vordemokratischer und faustrechtlicher Tradition stammen, Machtansprüche durchsetzen und Herrschaftsgelüste befriedigen sollen, die Abhängigkeit von Kindern schamlos ausbeuten und Kindern gegenüber die allen Menschen in unserem Grundgesetz garantierten Rechte auf Achtung ihrer Würde und auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit mit Füßen treten. Wer Kinder erziehen will, will Kinder zerstören – ob er es schon weiß, oder ob er es noch nicht weiß: für die Kinder macht das keinen Unterschied.“

(Ekkehard von Braunmühl)

 

 

 


Rettung in der Religion

18. Mai 2017

religionEs gibt ein hochinteressantes Phänomen bei uns Menschen, das nicht durch Logik, eventuell aber mit unserer Evolutionsgeschichte erklärbar ist: Wir glauben eher, wie die Werbung es sich auch zunutze macht, dem oftmals Wiederholten, als dem rational Richtigen.
Nun weiß man aber auch, dass viele bekannte Naturwissenschafter sich am Ende ihrer Arbeit oder ihres Lebens, in letzter Hoffnung, doch noch eine Erklärung dieses Wunders Natur oder Lebens zu finden, den Religionen zuwandten.
Und hier wird es absolut absurd. Klügste Köpfe, die oft nie zuvor Erdachtes oder Entdeckes fanden, suchen die letztendliche Erklärung in Disziplinen, an denen überhaupt nichts stimmt oder je bewiesen wurde!
Aber, und hier schließt sich der Kreis zum Eingangssatz, die Religionen sind einfach überaus fleißige Wiederholer ihrer Geschichtchen und Konstrukte.

Warum ich davon hier schreibe?
Du kannst Dir dieses Phänomen zunutze machen! Einerseits kommst Du damit langfristig und sicher dorthin, wo Du hinwillst. Andererseits kannst Du Dich wappnen gegen Wiederholungen von Dingen die Du nicht in Deinem Leben willst.
Für’s Paradies muss man sozusagen etwas mehr tun, als bloß Medien zu konsumieren und ‚Alltags- Gespräche‘ zu führen. Diese verzurren uns massiv in dieser Gesellschaft, was auch ok ist, – wenn wir das wollen!
Doch viele, die hier mitlesen, wollen mehr! Mehr Paradies! 🙂

 

 

 


107.600 Tote durch Dieselskandal

16. Mai 2017

AUTO SERVICE bezieht sich auf eine amerikanische Studie und schreibt:

Stickoxide schaden der Gesundheit – darum gibt es Grenzwerte für den Ausstoß. Eingehalten werden die von vielen Dieselfahrzeugen allerdings nicht. Was das konkret bedeutet, haben Forscher nun errechnet.

Rund 38.000 Menschen sind einer Hochrechnung zufolge wegen nicht eingehaltener Abgasgrenzwerte bei Dieselfahrzeugen allein im Jahr 2015 vorzeitig gestorben. 11.400 dieser Todesfälle entfallen auf die EU, wie ein wissenschaftliches Team um Susan Anenberg von der Organisation Environmental Health Analytics (LLC) in Washington berichtet. Die Gesamtzahl vorzeitiger Todesfälle durch Stickoxide aus Dieselabgasen lag demnach für die weltgrößten Automärkte bei 107.600.

Die Wissenschaftler errechneten, dass Dieselfahrzeuge jährlich rund 4,6 Millionen Tonnen Stickoxide mehr ausstoßen als sie nach geltenden Abgasgrenzwerten dürften. Im Jahr 2015 habe der Gesamtausstoß in der Folge bei 13,1 Millionen Tonnen gelegen, schreiben die Forscher im Fachmagazin «Nature». Stickoxide gehören zu den Vorläuferstoffen bodennahen Ozons: Bei starker Sonneneinstrahlung lösen sie chemische Reaktionen aus, in deren Verlauf Ozon entsteht. Zudem tragen Stickoxide zur Feinstaubbelastung bei.

Seit Beginn des Volkswagen-Abgasskandals vor zwei Jahren wurde nach und nach bekannt, dass viele Dieselfahrzeuge auf der Straße mehr Schadstoffe ausstoßen als auf dem Abgas-Prüfstand. Durch Systeme, die Abgase direkt im Straßenverkehr messen, konnte in einer Reihe von Untersuchungen festgestellt werden, wie groß der Mehrausstoß ist.

Anenberg und Kollegen nutzten diese Ergebnisse und etablierte Modelle zur Ausbreitung von Schadstoffen, um den über den Grenzwerten liegenden Ausstoß und die Folgen für die elf größten Märkte für Dieselfahrzeuge abzuschätzen. Diese Märkte sind Australien, Brasilien, China, die 28 EU-Staaten, Indien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Südkorea und die USA. In diesen Ländern und Regionen werden rund 80 Prozent aller Dieselfahrzeuge verkauft.

Die Forscher konzentrierten sich auf Stickoxide wie Stickstoffoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2). Insgesamt entfallen demnach auf fünf Märkte – Brasilien, China, die EU, Indien und die USA – 90 Prozent des Zusatzausstoßes. Bei ihren Modellberechnungen unterschieden die Wissenschaftler nach Autos, Lkw und Bussen. «Der Schwerlastverkehr – größere Lkw und Busse – trug bei Weitem am meisten zu den überschüssigen Stickoxiden bei, nämlich zu 76 Prozent», sagt Josh Miller vom International Council on Clean Transportation (ICCT) in Washington, Mitautor der Studie.

Lediglich in der EU ist die Situation demnach anders, da Diesel-Pkw dort erheblich weiter verbreitet sind: Dieselautos verursachen in den EU-Ländern etwa 60 Prozent des Mehrausstoßes an Stickoxiden pro Jahr. «Europa trägt unter den größten Automärkten die größte Gesundheitslast durch zusätzliche Stickoxid-Emmissionen», sagte ICCT-Experte und Mitautor Ray Minjares. Von den 28.500 vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide aus Dieselabgasen in der EU entfallen demnach rund 11.400 auf den Zusatzausstoß infolge nicht eingehaltener Abgasgrenzwerte.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), erklärt zu den Ergebnissen: «Die neuen Berichte des ICCT bestätigen den dringenden Handlungsbedarf, wonach praktisch alle Diesel-Fahrzeuge inklusive Euro 6 ab 2018 mit einem Fahrverbot für belastete Innenstädte belegt werden müssen». Ausnahmen dürfe es nur für nachgerüstete Diesel-Fahrzeuge geben, die den Euro-6-Grenzwert von 80 Milligramm Stickoxiden pro Kilometer auf der Straße auch im Winterhalbjahr sicher unterschreiten. «Die neue ICCT-Studie widerspricht auch der Ignoranz von Teilen dieser Bundesregierung, die gemeinsam mit den Autokonzernen die gesundheitsschädlichen Effekte von NOx und hier insbesondere Stickstoffdioxid in Abrede stellt», so Resch.

Als «überfällig» bezeichnet Benjamin Stephan von Greenpeace die Studie: «Sie stellt Daten zur Verfügung, die wir bisher in der Diskussion vermisst haben». Die Studie sei solide durchgeführt, allerdings fehlten genauere Angaben zu Autoklassen und -marken. Er erhofft sich durch die Studie einen anderen Schwerpunkt in der Aufarbeitung des Dieselabgas-Skandals. «Bisher stand oft der Betrug an den Autobesitzern im Mittelpunkt. Jetzt wird klar, welche Größenordnung der Skandal hat und welche Auswirkungen dies auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen hat.»

Der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags zum Abgasskandal, der in Kürze veröffentlicht wird, spricht allerdings eine andere Sprache. Darin heißt es: «Epidemiologisch ist ein Zusammenhang zwischen Todesfällen und bestimmten NO2-Expositionen im Sinne einer adäquaten Kausalität nicht erwiesen». Dem widersprechen eine Reihe wissenschaftlicher Experten. So sagt Nino Künzli vom Schweizer Tropen- und Public-Health-Institut (TPH) in Basel: «Die Kombinationswirkungen von NO2 mit anderen immer präsenten Schadstoffen sind auch toxikologisch kaum erforscht, weshalb es auch nicht angemessen ist, NO2 per se als unbedenklich zu bezeichnen».

Original- Artikel hier nachzulesen

Hier nicht angeführt, aber wohl klar, dass es bei Einhaltung der Grenzwerte keine Toten gäbe. Doch das gehört zu unserem heutigen Lebensstil, dass mit jedem Produkt, mit jeder Handlung, eine gewisse Anzahl an Toten mit in Kauf genommen wird. So etwas ist heute kein menschlich moralisches, sondern ein rein rechnerisch volkswirtschaftliches Thema.
– Aber solange es die anderen trifft … 😉