Was hat die Mutter damit zu tun!?

15. November 2021

Meine geneigte Leserschaft kennt bereits meinen ‚Fimmel‘, die Ursache hinter der Ursache, hinter der Ursache, hinter der Ursache … zu suchen.

Was also hat die derzeitige Welt und Gesellschaft zu der gemacht, die sie ist?

Die Gier, dieses ‚Geiz ist geil‘!
Ja, richtig!

Das Geld ist die Ursache allen Übels!
Ja, richtig!

Die Anonymität in den allermeisten Geschäfts- und anderen Beziehungen!
Ja, richtig!

Die Unüberschaubarkeit der heutigen Gesellschafts- und Firmengeflechte.
Ja, vollkommen richtig!

Die Erziehung und Schul(ver)bildung!
Ich kann Dir nur recht geben!

Die Massenlenkung durch Medien!
Vollkommen richtig!

Diese Aufzählung könnte man nahezu beliebig fortsetzen. Doch irgendwann kommen wir bei unserer Suche nach der letztendlichen Ursache zum Menschen, zu uns selber.
Warum sind wir gegen all dieses Aufgezählte so anfällig?
Warum sind wir so leicht ‚umdrehbar‘, ‚einsackbar‘ und manipulierbar?
Warum sind wir so sehr hinter Ansehen, Erfolg, Anerkennung, Lob und Liebe her?

Weil wir in der lieblosesten und zuwendungsärmsten aller Zeiten leben. Weil wir in eine Gesellschaft, weil wir in Familien reinsozialisiert wurden und in immer steigenderem Maße werden, die keine Liebe mehr kennt.

Auch wenn Du es nicht glaubst! Wirkliche, herzliche Liebe ist kaum noch zu finden! Mütter meinen das akribische Aussuchen besonders putziger Babykleidung wäre Liebe. Väter die für sich und ihre Kleinen Partner- t-shirts bestellen, halten das für Liebe! Auch das, noch so begeistert auf Instagram oder in facebook Geteilte, hat mit Liebe nichts zu tun! Schon gar nicht das ‚Belohnen‘ mit Süßigkeiten und möglichst frühe Überantworten der Kleinen in pädagogisch ausgebildete Hände! Oder gar das unkritische Überlassen der Kinder an Regelschulen, die viel, aber sicher nicht das Glück und die Gesundheit der Kinder im Sinne haben.

Ich kann mich noch gut erinnern wie Mutterliebe noch vor wenigen Jahrzehnten aussah. Die Mutter war nahezu ausschließlich und ganztägig für Ihre Kinder da. Oma, Opa, Papa waren nahe und ebenfalls nahezu immer erreichbar. (Schmuse-)Tiere waren allgegenwärtig. Kind war geliebter Mittelpunkt vieler Familien und Dorfgemeinschaften.
– Alles zerstört heute!
Selbst die wenigen heute noch selber den Kinderwagen Schiebenden haben permanent das Handy am Ohr!

Liebe Leute, wir können schimpfen über die ‚da oben‘, können uns politisch engagieren, können die Wissenschaft vorantreiben, können therapeutische Hilfe suchen, können jammern, uns Besserung geloben, und, und, und …

Doch solange wir nicht wieder zurück zur ‚Affenliebe‘ kommen, auch in der Partnerschaft und Gesellschaft, haben wir nicht die geringste Chance auf ein wirklich glücklich gesundes und erfülltes Leben!

Ich hab das Wort ‚Affenliebe‘ nicht zufällig gewählt. Diese unsere uns so ähnlichen Tiere haben uns sozusagen das Leben, das wir selber Jahrmillionen lange führten, an das wir uns perfekt angepasst hatten, bis heute ‚konserviert‘. Wir brauchen bloß hinzugucken! Egal ob auf Affen, andere Tiere oder unsere Babys. Sie alle haben noch drauf, was mittlerweile völlig verschwunden ist aus dieser, dementsprechend kranken, Gesellschaft.

Und dasWunderbare: Alle Liebe, alles was wir, unsere Kinder, Partner und Mitmenschen brauchen ist da, ist in uns noch immer angelegt! Wir bräuchten bloß damit aufzuhören es partout zu unterdrücken.
All diese Sprüche, wie ‚Der Mensch ist des Menschen Wolf‘ stammen doch bereits aus Zivilisationszeiten! Die wortlose Kinder- und Tierkommunikationen jedoch zeigen, dass alle Liebe noch da ist!

In diesem Sinne:


 
 
 


Wachstum

20. Juni 2013

(von der Finanzkrise zum Kindsein)

WachstumWachstum – ich spreche vom Wirtschafts-, nicht vom Kinder- Wachstum – ist einer der Zivilisations- Begriffe der zeigt wie sehr die Menschen unter ‚Hypnose‘ stehen, wie wenig sie mitdenken, wie sehr sie sich alles überstülpen lassen. Denn ‚Wachstum‘ ist ein gut eingeführter, völlig gängiger und selbstverständlicher Begriff und jedermensch ist überzeugt davon, dass Wachstum notwendig und nichts Böses ist.

Dabei – verwenden wir doch wieder einmal unser kindereinfaches ‚paradise your life‘- Denken oder vergleichen wir mit der Natur – sind wir das einzige Wesen, das auf Wachstum beharrt, das meint, Wachstum erwirtschaften zu müssen.
Und kaum jemand bedenkt was für ein Irrwitz mit Wachstum verbunden ist.

Wachstum leitet sich ab von der ebenfalls völlig zu unrecht üblichen Zinswirtschaft.
Jeder der sich Geld ausborgt, muss mehr zurückzahlen als er ausgeliehen hat. Das kann er aber nur, indem er es anderen wegnimmt. Denn die Geldmenge wird ja nicht mit jedem Kredit mehr, sondern bleibt gleich!

Sowie wir aber jemandem Geld wegnehmen, muss dieser entweder wieder einem anderen Geld wegnehmen oder wiederum einen Kredit aufnehmen und wieder Geld zurückzahlen das es zuvor nie gab.

So jagen wir ein Unglück nach dem anderen rund um den Globus, obwohl wir bloß arbeiten und tauschen – und uns irreleiten lassen. – Und einige wenige kassieren und werden davon unendlich reich!

Und was treibt all diesen Wahnsinn an?
Die Angst!
Angst morgen zu wenig zu haben. Angst weniger als der Nachbar oder Kollege zu haben. Angst deswegen weniger geliebt, anerkannt, gewertschätzt zu werden …
Also Ängste vor der Zukunft!

Doch wir leben nicht in der Zukunft. Wir leben JETZT!
Zukunft gibt es in diesem Lebens- Sinne nicht!
Also ist auch die Angst davor irreal.
Also gibt es auch nicht wirklich diese Angst.
Wir könnten wunderbar entspannt im Hier und Jetzt und damit völlig angstfrei leben.

Tun wir aber nicht!

Und warum nicht?
Weil unfassbare Verbrechen an uns verübt wurden.
Weil wir nie die Möglichkeit bekamen, Zuversicht und Sicherheit zu erleben, zu erfahren.
Von Anfang an, von Geburt an war die Angst unser Begleiter. Wir haben sozusagen die Angst, die Unsicherheit schon mit der Muttermilch eingeflößt bekommen.
Die Angst verlassen zu werden (wenn die Mutter rausging).
Die Angst nicht genug zu bekommen (wenn bei Hunger nicht sofort die nährende Brust angeboten, sondern erst das Fläschchen gewärmt, wurde).
Die Angst nicht geliebt zu werden (wenn wir alleine im Bettchen lagen, anstatt von der Mutter geherzt zu werden).

Dieses fehlende Urvertrauen, lässt uns ein Leben lang angstvoll handeln und immer mehr Menschen ins Unglück stürzen.

Zuwendung, Liebe und Urvertrauen, die für jedes Tierkind selbstverständlich sind, vermissen Menschenkinder in den allermeisten Fällen und oft auch lebenslang.

Erspar‘ das der nächsten Generation, liebe Dein Kind mit aller ‚Affenliebe‘!