Verlogene Gesellschaft

29. November 2018

oder
Jean-Claude Juncker’s Getorkel

Kürzlich hatte diese unsere verlogene Gesellschaft wieder einen Aufreger!
Der EU- Kommissionspräsident torkelte!
– Angeblich unter Alkoholeinfluss! – Was von seiner Seite aus, natürlich heftig dementiert wurde.

Also wie jetzt!?
Um Milliarden an Steuergeldern werden tagtäglich Bankette gegeben, bei denen reichlichst Alkohol fließt, aber niemand darf betrunken sein!?

Alkohol ist spottbillig und überall erhältlich. Aber seine Auswirkungen sind pfui, kriminell und geächtet!?
Alkoholkonsum ist praktisch Normalität, seine Auswirkungen an Leid und Toten aber werden ignoriert, obwohl unübersehbar?

Me too: Normalste Normalität seit Jahrmillionen wird durch Zivilisations- Bescheuklappung zum Verbrechen par excellence?

‚Arbeitgeber/ Arbeitnehmer‘: Kräfteverhältnisse die sich immer schon von selbst regulierten sind heute ein (medial aufgebauschtes) Problem.

Kinderkriegen: Was Jahrmillionen problemlos und unspektakulär funktionierte wird heute zum Krankheits- bis Notfall mit enormem Aufwand.

Schulen: Lebenswichtiges, das Kinder Jahrmillionen- lang einfach und unkompliziert durch simples Mitleben mit Älteren lernten, wurde zur künstlich hochkomplexen Kindergarten-, Schul-, Hochschul- Pädagogik.

Krankheiten: Was unsere ganze Evolution hindurch von allein heilte, bedarf heute hochkomplizierter, teurer Medizin!

Ernährung: Was Jahrmillionen kostenlos, fitness- und lebenserhaltend zu haben war, ist heute gesundheitsgefährdend denaturiert oder kostet viel Geld.

Bewegung: Spaß im Freien, der uns immer schon erfreute und uns lebenslang gesund erhielt, ist heute zum stressenden ‚indoor- must do‘ verkommen.

Soziales: Sowohl die Omas, als auch die Enkel, die früher höchst effizient voneinander lernten, sind heute in sündteuren, dafür aber unmenschlich anonymen Einrichtungen untergebracht.

All unser Essen stammt aus Verbrechen – egal ob gegen Tiere, Menschen oder Naturgesetze – aber keiner will etwas davon wissen

Und all diese Lügen werden für normal gehalten, werden uns sogar als unverzichtbar bis unentbehrlich vorgelogen.

Leider, leider könnte ich diese Liste jetzt noch fast endlos fortsetzen. Doch mir geht es eher darum, aufzuzeigen WIE ver-rückt unsere Gesellschaft ist, WIE einfach es sein könnte, WIE sehr wir verbogen und verdummt werden.

Liebe Leute! Diese Gesellschaft, diese Kultur, diese Wirtschaft, lügt wie gedruckt!
Sieh genau hin!
Du wirst sehen, meine paar Beispiele sind läppisch gegen das, was tatsächlich heute abgeht.
Ich will niemandem sagen was falsch läuft!
Ich will, dass alle sehen WIE ver-rückt unsere heutigen Leben sind.

Oder umgekehrt gesagt, sozusagen wieder heimgeführt:

 

 

 


Herzerkrankungsrisiko um 92% (!) reduzieren

4. Juni 2018

6 läppische Lebensstil- Änderungen Maßnahmen umzusetzen und frau hat ein stark reduziertes Risiko am Herzen (KHK) zu erkranken, schreibt das Journal of the American College of Cardiology (JACC). Mehr als 88.000 Frauen wurden für diese Studie über 20 Jahre beobachtet.

Zu diesen ‚großartigen‘ Veränderungen gehören:
nicht zu rauchen,
mehr als 2.5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche,
eine gesunde Ernährung,
ein normales Körpergewicht,
weniger als 1 alkoholisches Getränk/Tag und
weniger als 7 Stunden fernsehen/Woche

Angesichts dieser epochalen Erfolge durch diese paar läppischen Maßnahmen können payolis sich leicht ausmalen mit welchen wilden Tänzen, Reisen oder Festen sie topgesund ihren 120er begehen werden …

 

 

 


Alltagssüchte

8. Januar 2018

Als ich noch Kind war, waren die sogenannten Doppler, also ein Doppel- bzw. 2 Liter Wein bei allen Weinhauern der Gegend üblich und selbstverständlich. – Täglich getrunken natürlich!
Heute nennt man soetwas alkoholkrank.

Detto mit dem Rauchen. Männer meiner Kindheit die nicht rauchten waren seltene Ausnahmen. Oder noch eine Generation davor: Ein Bauer, der kein Pfeifchen im Mundwinkel hängen hatte, war kaum denkbar.
Heute, in Zeiten der Raucherverfolgung und dem vielen Wissen um die Krebsauslöser im Zigarettenrauch, kaum mehr vorstellbar

Bei der Sucht also wird die Absurdität und Tragik des Tuns deutlich sichtbar: Wir tun am intensivsten, was am meisten schadet.

Als payoli, sieht man genau diesen Effekt nicht nur bei den ‚offiziellen‘ Süchten sondern allerorten. Die Menschen hängen an ihren schädigenden Gewohnheiten, die sie krank machen und ihnen Lebenszeit rauben in einer echt absurden Form und Intensität.
Egal ob es die Kochkost, fastfood oder der Bewegungsmangel ist, der Handy- oder Auto- Gebrauch, der Arbeits- oder Schulstress. Wir tun so, als ob es ohne diese Dinge nicht ginge …

Bleibt nur zu hoffen, dass auch dieses absurde Tun in einigen Jahren oder Jahrzehnten ähnlich ‚dumm dastehen‘ wird, wie für uns heute die ‚alten Süchte‘ …

 

 

 


Jetzt weiß ich nicht genau …

12. November 2015

… ist DAS Kultur?

S1

 

 

 

 

 

 
Oder DAS Zivilisation? S2

 

 

 

 

 
Oder DAS erstrebenswert …
S3

 

 

 

 

 

 

 
Aber ich mag Alkohol! Er zeigt uns was wir sind, was unsere Probleme sind, was wir zu tun haben …
WENN wir h i n s e h e n !     😉

 

 

 


Warum saufen wir?

12. September 2013

saufereiWarum nehmen wir Drogen?
Warum flüchten wir mit ‚Hilfe‘ von Romanen, Filmen, Träumereien, Drogen, Alkohol aus dieser Welt?

Eine einfache Antwort:
Wir sind für eine gänzlich andere Welt, für eine Paradieswelt gemacht. Nur unsere ‚Kopf- Konditionierungen‘, unsere Erziehung lässt uns – scheinbar – zurecht kommen mit dieser Zivilisationswelt.
Doch nur zu gerne flüchten wir aus ihr.
Wir alle tragen noch Uralt- Erinnerungen und Sehnsüchte nach unserer lang, lang zurückliegenden Paradieszeit in uns, in der es weitaus weniger Stress, kaum Verantworungen, Pflichten, weitaus weniger Gesellschaftskonventionen, etc. gab, die alle uns heute weitaus mehr belasten und beugen als wir gemeinhin annehmen.
Vergegenwärtige Dir vielleicht einmal, dass kein Tier etwas aus Pflichtbewusstsein, Gehorsam, wegen gesetzlicher Auflagen, religiöser Gebote, etc. tut bzw. tun muss. Sie alle tun ausschließlich, was ihnen Freude macht, was ihnen gut tut.
Klar verstehen wir nur schwer, dass es auch eine Lust sein kann in verfaultem Obst, in toten Körpern, im Schlamm, etc. zu wühlen, andere Tiere zu erlegen, etc. Zu sehr sind wir auf ‚Appetitliches‘ konditioniert. Dennoch tun alle Lebewesen aus obiger Aufzählung das Ihre ausschließlich aus Lust und Genuss!

Wie dieser blog in zahlreichen Beiträgen zeigt, lässt sich dieses Paradies samt Paradiesgefühl natürlich auch mit weitaus Gesundheits- und Sozial- verträglicheren Mitteln herstellen … 😉

Bitte mich nicht falsch zu verstehen, aber natürlich läßt sich jede Sicht auch umkehren. So auch dieses Flucht-, Drogen-, Alkohol-, was immer Thema.
Wir können aus allem auch Nutzen ziehen bzw. daraus lernen.
Wir können beispielsweise unser geändertes Verhalten unter Alkoholeinfluss beobachten bzw. beobachten wann und warum wir Alkohol trinken, aus der Realität flüchten, Drogen nehmen.
Vielleicht sehen wir dann welche Hemmungen uns im Normalleben bremsen, welche Interessen wirklich die Unseren sind, welche Eigenschaften ‚heraus wollen‘, etc. …

Einige weitere Anregungungen zu diesem Thema findest Du, wenn Du in das Suchen- Kästchen (rechts ->) ‚Alkohol‘ eingibst.

 


Alk ist geil!

9. Juni 2012

‚Wenn Alkohol nicht so normal wär, müsst ich sagen er ist einfach geil‘ schnappte ich kürzlich von einem jungen Burschen auf.
Auch ich hab‘ schon die Erfahrung gemacht, dass mit Alkohol vieles anders, teilweise auch angenehmer aussieht/ sich anfühlt.
Sieht man aber genauer hin, decken wir damit nur Probleme und anerzogene ‚Fehlverhalten‘ zu.

Bei aller Naturliebe die ich hier ‚predige‘, muss ich schon ‚eingestehen‘, dass es auch Affen gibt, die liebend gerne alkoholische Früchte essen und danach ’selig herumtorkeln‘.

Nicht lachen, aber ich seh darin unsere Sehnsucht nach der letztendlichen Göttlichkeit bzw. die Erinnerung an unseren ur- harmonischen Ursprung.
Auch Natur ist noch hart und eine Lernaufgabe. – Die wir schon lieber überwunden hätten, als wir das vermögen.

Zum ‚Über-unseren-Zaun-gucken‘ und davon lernen kann Alkohol ja mal ganz nett sein. Lösung ist er aber sicherlich keine!
Wenn Du eine gewisse Alkohol- Affinität hast versuch einfach einmal einige Wochen ohne einen Tropfen davon auszukommen. Falls das ein Problem ist, hast Du ein Problem bzw. eine zusätzliche Lernaufgabe!

In diesem Sinne:
paradise your Trocken- life 😉

 


Lebensfreude pur

26. März 2012

Ich geb’s ja zu. Ich war perplex, als ich diesen Film sah.
Ich geb’s ja zu, ich war völlig ‚von den Socken‘ als ich erstmals Äthiopier tanzen sah.
Ich geb’s ja zu, mich überschauderten die Gänsehäute als ich im Salzkammergut die Einheimischen sich zusammensingen hörte.
Ich geb’s ja zu, ich bin immer wieder hin und weg, wenn ich Menschen erlebe, die Lebensfreude leben, austrahlen und versprühen.

Bei allen guten Tipps, – bei allen wirklich guten Tipps! 😉
die ich hier gebe:
Liebe Leute! Freude, Lebensfreude, überbordende Lebensfreude ist es, die wir brauchen!
Aber bitte nicht mit bzw. abhängig von Hilfs- und Suchtmitteln!
PURE Lebensfreude! DAS ist es, was wir verlernt haben und – wenn vielleicht auch unbewusst – schmerzlichst vermissen!
Entweder müssen wir dafür ‚vorglühen‘, Alkohol trinken, Drogen nehmen, Spektakuläres erleben, präsentiert bekommen, oder anderswie ‚aus unserer Spur sein‘, wenn nicht sogar ‚aus unserer Spur geworfen werden‘.

Wirkliche Lebensfreude aber sollte aus dem normalen Leben quellen, sprudeln, spritzen …

Mach Dir bewusst WIE wunderbar Leben, WIE wunderbar jede Sekunde Lebens ist!
Wenn Du dafür ein praktisches Beispiel brauchst, guck Dir z.B. den Film ‚Nur für Personal!‘ an …
Oder bedank Dich beim Leben, wenn Du in einem Umfeld aufgewachsen bist, in einem Umfeld leben darfst, in dem die Lebensfreude, das helle Lachen, die Herzlichkeit Dauergast sind.
Wenn nicht, mach Dir klar, dass das unser Daseinszweck sein sollte und erschaffe es mit Deinen Lieben neu! Singt miteinander, umarmt Euch, lacht, spaßt, jagt Euch, veralbert Euch, …… werdet wie die Kinder!

 

 
PS: Auf die Gefahr hin, dass ich auch hier alle nerve, aber jetzt sind die Wildkräuter- smoothies die mit Abstand besten im ganzen Jahreslauf! Ich hatte heute Vogelmiere, Giersch, Brennesseln, Taubnesseln und – Trommelwirbel! – den grenzgenialen Bärenklau im ‚Breichen‘. – Wunderbar diese Frühlingsfrische und Würze auf jedem Löffelchen!