Täglich Neues erleben!

7. September 2017

Ist Dir eigentlich klar wie sehr wir uns selber begrenzen und vereinförmigen, indem wir auf bereits gemachte Erfahrungen zurückgreifen?
In die immer selbe Firma fahren,
um immer dieselbe Zeit aufstehen,
das immer gleiche frühstücken …!?

Wir könnten auch täglich neue Wege einschlagen!
Uns tagtäglich, ja sekündlich überraschen lassen! …

Viele Tiere leben so!
– Und wiederholen nur einzelne bewährte ‚werkzeugliche‘ Abläufe.
Wir leben fast nur Wiederholungen bzw. nennen unsere Wiederholungen ‚Leben‘ und ‚lebendig‘.

Was ist es, was uns so fixiert am Bekannten kleben lässt?
Ich sag es Dir:

Angst!

 

 

 

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Weltkrebstag

4. Februar 2017

KrebsEs gibt einen Weltkrebstag! Und dieser füllt regelmäßig die Medien mit Angstmache.
Soooo viel wird gegen diese ‚heimtückische‘ Erkrankung getan. – Vermeintlich getan!
In Wirklichkeit wird Krebs erzeugt! Durch Angst gefördert und (mit)erzeugt!
Kaum ein Kommentar oder Report kommt ohne Begriffe wie ‚bewältigen‘, ‚heimtückisch‘, ‚überwinden‘, ‚bekämpfen‘, ‚Opfer‘, ‚Kampf‘ und ähnlich unpassendem Unsinn aus. Immer ’neue Strategien‘ werden versucht … Immer wieder neue Jubelmeldungen die sich rückblickend fast immer als zu vorschnell erwiesen.
Es wird das Bild eines Feindes gezeichnet, den es gar nicht gibt! Das Bild eines unberechenbaren Außenfeindes, der bekämpft werden muss.
Tatsächlich aber wurde das Thema Krebs in so unverantwortlicher Weise aufgebauscht und wird so grottenfalsch dargestellt, dass man mittlerweile nur mehr von sich selbsterfüllenden Prophezeihungen sprechen kann und diesem Wahnsinn kaum mehr entrinnen kann.
DAS ist der eigentliche ‚Medizinische Fortschritt‘!
Eine Erkrankung die es in der ganzen freilebenden Tierwelt nicht gibt, die es in 99,99% unserer Evolutionsgeschichte nicht gab, zur größten Angst und durch diese irreal große Angst zum größten nur denkbaren Geschäft gemacht zu haben.
Was früher noch Einzelfälle waren ist zu einem einträglichen Selbstläufer geworden, durch steigenden Wohlstand, dessen fatale Auswirkungen niemand ehrlich kommuniziert und durch diese unverantwortlich angstmachende Medien- Gebetsmühle.
Dies ist ein Negativ- Beispiel dafür, dass wir tatsächlich schöpferische Götter sind. Wir haben ein Monster erschaffen, dem kaum noch zu entkommen ist.

Um diesen Wahnsinn etwas klarer darzustellen, um zu zeigen in welche nahezu unentrinnbare Fehlinformations- und Angst- Ecke die Menschen bereits getrieben wurden, hier ein paar fiktive Gesprächsfetzen aus vielen geführten und gehörten ‚Krebs‘- Gesprächen.
Ich hab nicht der ‚paradise your life‘-Stimme mehr Gewicht gegeben als der Betroffenen- Stimme, weil ich mich in den Vordergrund spielen möchte. Nein, ganz im Gegenteil! Unser aller Umwelt ist voll diesen irregeleitenden mainstream- Infos die nur fremde Geldbörsen füllen, uns aber nicht helfen. Deshalb gebe ich der Minderheit, der noch dazu wirksameren und effizienteren Seite, den ihr zustehenden Platz:

‚Jetzt, wo ich es weiß, …‘
Wie bitte!? Gar nichts weißt Du!
Die Fehlerrate von Laboruntersuchungen bei Krebs beträgt bis zu 40%!
Du weißt nur, dass irgendjemand, der vielleicht grad einen schlechten Tag hatte, irgendetwas auf einen Zettel geschrieben hat, das Dir Dein Doktor verantwortungslos so gesagt hat.
Erinner Dich an den Fall in Linz, bei dem die Sprechstundenhilfe eines Gynokologen die positiven Befunde weggeschmissen hat, weil ihr die Frauen so leid getan hatten. Und was war? Nichts, gar nix ist passiert! Nicht eine ist an Krebs verstorben!

‚Ich hab die Diagnose bekommen …‘
Wie bitte!? Gar nichts hast Du ‚bekommen‘! Im Gegenteil! Alles haben sie Dir genommen! So sieht es aus!
Deine ganze Energie, die Macht Deines Immunsystems, Deine Zukunft … Alles haben sie Dir, die ja in Wirklichkeit gar nichts wissen, genommen.
Bekommen hast Du Angst, unendliche Angst und die größte Schwächung Deines Lebens!
Es ist nachgewiesen, dass erst solch niederschmetternde Diagnosen dem Krebs wirklich Tür und Tor öffnen.

‚Ich lass mir den Knoten rausschneiden. Ich will den weg haben‘
DEN Knoten!? Weißt Du was das ist? Das sind DEINE Zellen in DEINEM Körper! DEIN Körper, also DU, hast den genau so wie er ist, wachsen lassen. Der ist ein Teil von Dir!
Du kannst von dem nicht reden als wär das ein körperfremder Egel oder Parasit, der in Dich eingedrungen ist um Dir zu schaden!
Dieser Knoten, dieser Krebs, das bist Du! Das ist ein Teil von Dir! Den kannst Du nicht bekämpfen. Denn
a) wer kämpft kann auch verlieren und
b) was bitte soll dabei herauskommen, wenn man sich selber bekämpft!?

‚Ich bin seit der Diagnose fix und fertig. Ich hab noch nie so viel geweint‘
Sehr spannend! Du hast genau das gekriegt was Du wolltest. Und jetzt zerstört Dich das!
Denn, sieh mal genau hin!
Was war?
Einfach ein Knoten!
Jeder Außerirdische, jeder ‚Unzivilisierte‘, jedes Tier würd das hinnehmen wie einen Pickel. Und er wäre vielleicht auch wieder vergangen, vielleicht auch noch ein Stück gewachsen und dann verschwunden. Oder er wäre fortan Teil Deines Körpers geblieben. Wer weiß das schon!?
Aber durch den Gedanken- Virus ‚Krebs‘ werden die Leute sofort panisch und wollen wissen was das ist. Und wenn sie die Diagnose dann kriegen sind sie fertig wie sie ohne ihr nie fertig gewesen wären.
Ja, sie wären vielleicht sogar daran gestorben. Aber der Tod ist nicht das Schlimme! Die Angst, die angstvollen Jahre, die Angst vor der Op, die Angst vor der Chemo, die Angst vor jeder Nachuntersuchung, die Angst vor jedem Arzt- Anruf, vor jedem Brief … das ist das Schlimme!

‚Ja, aber was kann ich tun?‘
1. Deinem Körper das Beste, im Sinne von naturrichtig, naturbelassen, artgerecht geben, psychisch wie
2. physisch
3. Dieses Signal, diesen Hinweis Deines Körpers dankbar annehmen und
4. daraus lernen, entsprechendes ändern und
5. zuversichtlich in die Zukunft blicken

‚Ja, aber das xy will ich nicht!‘
Alles hat eine Ursache! Dein So- Sein der letzten Jahre hat ein Ergebnis gezeitigt.
Es ist völlig ver-rückt zu meinen, diesen Zustand abändern zu können, ohne etwas zu ändern!

‚Jeder sagt etwas anderes. Aber ich red gern mit den Menschen, denn ihre Anteilnahme tut mir gut‘
Ja, eine Cremschnitte tut Dir auch gut, – meinst Du! Du fühlst Dich gut beim Essen; im Innern aber zerstört sie Dich.
Bei jedem Kontakt geht es auch um Energien! Und beim Thema Krebs wirst Du kaum jemanden finden, der ‚die richtige‘ Energie, eine ‚gesunde‘ Einstellung zu dem Thema hat. All diese Gerede zieht Dich bloß runter! Das verstrickt Dich noch tiefer in diesen zivilisatorischen, medizingemachten Irrtums- Strudel.
Denn wären diese Energien ok, gäbe es ja keinen Krebs mehr! 😉
Allein schon jedes Mitleiden, jedes Bedauern, jedes Mitgefühl zieht Dich runter, bestätigt Deinen – vermeintlich! – ‚erbärmlichen‘ Zustand und bringt ihn erst dadurch Schritt um Schritt weiter in die Realität.

‚Ich werde den Kampf gegen den Krebs nicht verlieren!‘
Hat man ersteinmal die Gesetzmäßigkeiten unseres Denkens und göttlichen Schöpfens erkannt, ist klar, dass alles ‚Gegen‘ genau dieses Ungewollte erst ins Leben zieht!
Jedes ‚kämpfen gegen‘ gibt genau diesem Aufmerksamkeit und damit DEINE Energie! Dafür gibt es tausende Beispiele. Ob Donald Ducks Wassertropfen, der ihn vom Einschlafen abhält oder genau dieses eine Wort, genau dieser eine Satz Deines Chefs oder Partners, der Dich auf die Palme bringt. Auch das Rauchen kann man sich nur mit einem ‚Ich bin (ab jetzt) Nichtraucher‘, nie mit einem ‚Ich werde aufhören zu rauchen‘ abgewöhnen. Das Unterbewusstsein weiß nur zu gut, dass jedes ‚Ich werde‘ bedeutet ‚Es ist noch nicht‘!
Energie ist immer dort, wo unsere Aufmerksamkeit ist. So bekommt diese Erkrankung – durch diese gesellschaftliche Krebsangst- Gleichschaltung nahezu unentrinnbar – viel, viel zu viel Energie!

 

 

 


Geschichte im Extrem- Zeitraffer

25. Februar 2016

Würdest Du von, selbst so bekannten Liedern wie ‚Stille Nacht‘ oder ‚Happy birthday‘ jedes Jahr nur einen Ton hören, könntest Du sie nicht erkennen, könntest Du deren Melodien- Bögen und Verläufe nicht wahrnehmen.
Noch schwieriger ist es, so lange Zeiträume wie die Jahrtausende, Jahrzehntausende, Jahrmillionen unserer Entwicklungsgeschichte zu durchschauen. Zu viele ‚Lieder‘ und Einzel- ‚Geschichtchen‘ stecken da drinnen.
Wir lernen in der Schule von Auf- und Abstiegen von Ländern, Herrscherhäusern und Volksgruppen. Doch wimmelt es da neben all der vermeintlichen Siege und Niederlagen förmlich von weitaus mehr Geschichten und ‚Liedern‘ …
Die Notenfolge eines eher unbeachteten, unbedachten kleinen Liedes, weder in Dur, noch in Moll, sondern in Psychologie, möchte ich Euch heute hier aufschreiben:

redball Babys/ Kindern wird die ihnen zustehende Zuwendung und Liebe (‚Affenliebe‘) versagt
redball dadurch entsteht in ihnen ein Mangelbewusstsein
redball und ein Minderwertigkeitsgefühl.
redball Diese dann wenig bis nicht selbstbewussten und eigenverantwortlichen Erwachsenen
redball müssen sich zu Gemeinschaften zusammenrotten.
redball Aus ihrem Mangeldenken heraus schaffen, raffen, rackern sie und häufen an.
redball Dadurch entstehen globale Ungleichheiten und verschiedene ‚Kulturen‘,
redball die zwangsläufig in Feindschaft fallen müssen,
redball denn Mangeldenken beinhaltet Neid und
redball Schwächlinge fühlen sich leicht von ‚Andersartigem‘ bedroht.
redball Zudem sind ‚Kulturen‘ leicher einordenbar/ schubladisierbar als eine Vielzahl von Individuen, und
redball bieten sich als Feinbilder für andere Schwächlinge an.
redball In der Folge wird enger zusammengerückt
redball sich bewaffnet.
redball Ängste und Aversionen werden häufig von Politikern und Herrschenden instrumentalisiert.
redball Damit beginnt eine Entmündigungs- und Einengungs- Spirale die wir eben erleben …

Hollande schart eben Frankreich um sich, verspricht die Stärkung der Exekutive, Kommunikations- Zensur- Rufe werden immer lauter, die weltweit mächtigste Nation hat sich mit ihren Einreisebestimmungen bereits auf völlig absurde Weise eingeigelt …

Und diese ganze Abfolge nur deswegen, weil Mütter sich verwirklichen, kochen, arbeiten, ‚müssen‘, anstatt die Kleinen herumzutragen und abzuknuddeln bis diese das von sich aus nicht mehr wollen – überspitzt gesagt.

Damit habe ich nicht gesagt, dass Gemeinschaften nicht auch schön sein können oder viele Vorteile böten. Doch nur freiwillige Gemeinschaften Selbstbewusster! Wir dagegen bilden Angst- Gemeinschaften und bezahlen dafür mit unserer Freiheit und individuellen Eigenständigkeit!

 

 

 


Neugierig sein!

21. September 2015

‚Neugierig‘ ist kein schönes Wort finde ich, da das ‚gierig‘ drinnensteckt. Aber es ist die, für ein glückliches Leben vermutlich wichtigste und wirksamste Vokabel.
‚Interessiert‘ klänge schöner, ist aber m.E. zu ’schwach‘ für das was wir brauchen.

Warum neugierig sein so wichtig ist?
Weil alles MÜSSEN vom Kopf kommt, Zwang bedeutet und deshalb von uns unbewusst schon von vornherein abgelehnt wird.
Alles Müssen ist Krampf, ist Planerfüllung. Und wer plant lässt nicht nur, wie wir ja schon wissen, Gott schmunzeln, sondern ist auch ‚unlebendig‘.
Denn wirkliches Leben ist bewegt, ist lebendig, birgt unerwartetes, überrascht und beschenkt uns.
Alles andere ist Angst- verkrampft!

Denn warum wollen und planen wir!?
Weil wir Angst haben überrascht zu werden, Angst haben Unerwartetes nicht zu schaffen, Angst haben überfordert zu werden, zu verhungern, nicht zu entsprechen, nicht geschätzt zu werden, nicht angenommen, nicht geliebt zu werden …

Und die Neugierde?
Genau sie ist es, die uns das alles erspart!
Klar könnt‘ ich auch sagen ‚Liebe alles wie es ist, vergiss Deine Ängste‘. Aber das wäre ein vermutlich zu großer und unrealistischer Schritt.
Ja klar, der Jesus hat angeblich nach der ersten Watsche die andere Wange auch noch hingehalten und hat sich sogar zu seinem ‚Liebet Eure Feinde‘ – für viele vermutlich – ‚verstiegen‘. Doch wer ist schon ein Jesus, eine Jesusin!?    😉

Aber neugierig sein auf die Welt, auf das Leben, auf andere Menschen, auf andere Wesen, das ist schon einmal ein ganz wichtiger und wunderbarer Schritt.
Zu beobachten: ‚Na, was wird da jetzt wohl passieren? Was wird das jetzt mit mir machen?‘
neugierigSozusagen ein Stück weit auch aus sich raustreten und als Beobachter fungieren.
DAS entängstigt! DAS verlebendigt!
Probier’s! Du wirst begeistert sein!     🙂

Auch Einstein sagte einmal: ‚Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig‘.
Das sei auch Du! Leidenschaftlich neugierig!
Oder beobachte Tiere! Sie sind immer neugierig, immer am Beobachten, immer interessiert an allem, an ihrer Umgebung. Ich hab kürzlich aus der Hängematte heraus stundenlang ein Huhn das sich in meinen Garten verirrt hatte beobachtet. Ich sag Dir, die leben ein so wunderbares Leben, wie kaum jemand von uns sich das vorstellen kann. Das braucht nichts zu planen, nichts zu denken, gehorcht keinen Zwängen, hat keinerlei Aufgaben, muss keine Erwartungen erfüllen.
Es ist einfach. Und der Rest läuft (wie) von alleine.
Und auch dieses Huhn braucht dazu nur seine Neugierde. Es geht einfach rum und ist neugierig. Dabei findet es beste Leckerbissen, Schattenplätze, Sonnenplätze, geeignete Nistplätze, feuchte Stellen, Sandstellen zum Baden. Findet es der Hahn dreht es auch erst ihre Kreise und sieht wie er sich benimmt, was das werden könnte, um sich dann naja … eh schon wissen …     😉
Ihr Leben LÄUFT einfach …
Deines auch? Oder planst, erfüllst, strebst, rackerst, arbeitest, grübelst, lernst, trainierst … Du noch?

 

 

 


Ich verrate Dir ein Geheimnis!

29. Januar 2015

topsecretEin Geheimnis das so absurd ist, dass Du Dich selber gleich wundern wirst, welchen sinnlosen Konstruktionen und Denkgebäuden wir tagtäglich aufsitzen.

Warum sind wir keine Engel? Warum sind wir nicht perfekt, im Sinne von dauerglücklich, losgelöst, entspannt?
Weil wir uns an Sorgen und Ängste, an Dinge und vorgeblich Unentbehrliches klammern, weil wir nicht loslassen können!
Dieses Festhalten bindet uns – biblisch gesprochen – an die leidvolle Erde, hält uns ab von unseren Höhen- und Himmelsflügen.

Und jetzt wirds richtig absurd und spannend!
Was genau ist es was wir nicht und nicht loslassen wollen/ ‚können‘?
Was genau ist es, was wir nur loszulassen bräuchten, um endlich unendlich glücklich und zufrieden zu sein?

Keine Angst! Nichts, was wir hätten oder schätzten!
Nein!
WIR BRÄUCHTEN NUR LOSZULASSEN,
WAS WIR OHNEHIN NICHT HABEN !

Nur das was wir nicht haben, macht uns Ängste. Nur das was wir verlieren könnten macht uns unsicher, macht uns Angst.
Und je mehr Unsicherheit und Angst, desto mehr klammern wir uns daran.
Doch es gibt Dinge, praktisch ALLES, das man nicht festhalten KANN!
Wir GLAUBEN nur, diese Dinge halten zu können. Da wir das aber von Dingen glauben, die wir nicht halten KÖNNEN, ist das eine ÜBERGROSSE Anstrengung.
Und diese absurde Festhalte- Energie bindet uns ans Leid!
Oder positiv formuliert: Lass los, was Du ohnehin nicht hast! 😉
Nie gesichert haben kannst, nie haben wirst können!

Ja! Nimm Dir ein paar Minuten Zeit! Geh alle Deine Ängste durch …
Du wirst sehen, es ist so (absurd)!

 

 

 


Wachstum

20. Juni 2013

(von der Finanzkrise zum Kindsein)

WachstumWachstum – ich spreche vom Wirtschafts-, nicht vom Kinder- Wachstum – ist einer der Zivilisations- Begriffe der zeigt wie sehr die Menschen unter ‚Hypnose‘ stehen, wie wenig sie mitdenken, wie sehr sie sich alles überstülpen lassen. Denn ‚Wachstum‘ ist ein gut eingeführter, völlig gängiger und selbstverständlicher Begriff und jedermensch ist überzeugt davon, dass Wachstum notwendig und nichts Böses ist.

Dabei – verwenden wir doch wieder einmal unser kindereinfaches ‚paradise your life‘- Denken oder vergleichen wir mit der Natur – sind wir das einzige Wesen, das auf Wachstum beharrt, das meint, Wachstum erwirtschaften zu müssen.
Und kaum jemand bedenkt was für ein Irrwitz mit Wachstum verbunden ist.

Wachstum leitet sich ab von der ebenfalls völlig zu unrecht üblichen Zinswirtschaft.
Jeder der sich Geld ausborgt, muss mehr zurückzahlen als er ausgeliehen hat. Das kann er aber nur, indem er es anderen wegnimmt. Denn die Geldmenge wird ja nicht mit jedem Kredit mehr, sondern bleibt gleich!

Sowie wir aber jemandem Geld wegnehmen, muss dieser entweder wieder einem anderen Geld wegnehmen oder wiederum einen Kredit aufnehmen und wieder Geld zurückzahlen das es zuvor nie gab.

So jagen wir ein Unglück nach dem anderen rund um den Globus, obwohl wir bloß arbeiten und tauschen – und uns irreleiten lassen. – Und einige wenige kassieren und werden davon unendlich reich!

Und was treibt all diesen Wahnsinn an?
Die Angst!
Angst morgen zu wenig zu haben. Angst weniger als der Nachbar oder Kollege zu haben. Angst deswegen weniger geliebt, anerkannt, gewertschätzt zu werden …
Also Ängste vor der Zukunft!

Doch wir leben nicht in der Zukunft. Wir leben JETZT!
Zukunft gibt es in diesem Lebens- Sinne nicht!
Also ist auch die Angst davor irreal.
Also gibt es auch nicht wirklich diese Angst.
Wir könnten wunderbar entspannt im Hier und Jetzt und damit völlig angstfrei leben.

Tun wir aber nicht!

Und warum nicht?
Weil unfassbare Verbrechen an uns verübt wurden.
Weil wir nie die Möglichkeit bekamen, Zuversicht und Sicherheit zu erleben, zu erfahren.
Von Anfang an, von Geburt an war die Angst unser Begleiter. Wir haben sozusagen die Angst, die Unsicherheit schon mit der Muttermilch eingeflößt bekommen.
Die Angst verlassen zu werden (wenn die Mutter rausging).
Die Angst nicht genug zu bekommen (wenn bei Hunger nicht sofort die nährende Brust angeboten, sondern erst das Fläschchen gewärmt, wurde).
Die Angst nicht geliebt zu werden (wenn wir alleine im Bettchen lagen, anstatt von der Mutter geherzt zu werden).

Dieses fehlende Urvertrauen, lässt uns ein Leben lang angstvoll handeln und immer mehr Menschen ins Unglück stürzen.

Zuwendung, Liebe und Urvertrauen, die für jedes Tierkind selbstverständlich sind, vermissen Menschenkinder in den allermeisten Fällen und oft auch lebenslang.

Erspar‘ das der nächsten Generation, liebe Dein Kind mit aller ‚Affenliebe‘!

 


Eigentlich erschreckend …

16. Juni 2013

… wenn man bedenkt, dass die eine Hälfte der Menschheit permanent und unterschwellig immer Angst vor der anderen Hälfte der Menschheit hat, diese für potentielle Täter hält und sich stets vor ihnen in Acht nimmt.

AngstJa, Du hast richtig getippt! Es geht um Frauen und Männer.

Wie muss ein Leben aussehen, frage ich mich als Mann, in dem man jeden Mann als potentiellen Täter sieht, in dem jeder schnelle Schritt hinter sich einen Angst- Impuls auslöst, in dem man meint, ein erstes Treffen immer in die Öffentlichkeit verlegen zu müssen, in dem man beim Reinigen immer die Hotelzimmer-, die WC-, welche auch immer, Tür offenlassen, muss?

Schon kleine Mädchen werden gewarnt mit keinem Fremden mitzugehen, unbekannte, fremde Männer vor Schulen und Kindergärtnen zu melden.

Teils sind diese Ängste natürlich berechtigt, teils ruinieren sie unbegründet Frauen- Leben, Entspanntheiten und Vertrauen.
Aber nicht nur für die Frauen! Es ist auch für Männer unangenehm, wenn eine Frau demonstrativ die Straßenseite wechselt, einen vorgehen lässt etc.; man ist ja schließlich ein Netter und kein Verbrecher …

Und warum das Ganze?
Weil Sex – immer noch! – hoffnungslos tabuisiert ist. Weil das, was Männer von Frauen wollen immer noch von diesen verknappt wird. Weil Männer bezüglich Frauen immer noch Exklusiv- und Besitzansprüche stellen.
Oder ganz schlicht und einfach gesagt, weil wir uns für ein stressiges Schimpansen-, anstatt für ein entspanntes Bonobo- Leben entschieden haben bzw. dazu entschieden ‚wurden‘.
Siehe ‚Diametrale Geschwister‘

 

 
PS: Und all diese uns gar nicht bewussten Gedankengänge kosten uns genau die Energie, die ich im letzten Beitrag beschrieben habe.