Frage:

5. August 2017

Bist Du schon mal im Supermarkt an der Obstabteilung vorbeigegangen und hast Dir gedacht ‚Was duftet denn da so herrlich?‘?

Mich fragten die letzten Tage schon x Leute was in meinem Garten so herrlich duftet. Obwohl die Straße gute 10 m und hinter einer dichten Hecke neben meinem Apfelbaum (Gravensteiner), mit nicht nur herrlich duftenden, sondern ebenso schmeckenden Äpfeln, vorbeiführt.

Das ist was die Natur uns schenkt! Sozusagen Paradiesisches!

 

 

 


Apfeltorte ‚Himmelsgeschenk‘

30. August 2013

OLYMPUS DIGITAL CAMERABitte nicht übersehen! Die Apfelbäume beginnen nun, uns ihre Geschenke ‚zuzuwerfen‘!
Leider nur zu oft verbleiben diese runden Genussbällchen achtlos unter den Bäumen …
Nimm sie Dir! Sie wurden Dir geschenkt! Sie sind das Ergebnis eines ganzen Jahres Arbeit. Das Produkt aus den allerbesten Zutaten.
Und ein Wunder!
– Oder kennst Du sonst jemanden, der ausschließlich aus Erde, Luft, Wasser und Licht derartig Schönes und Schmackhaftes herstellen kann? 😉

Nicht nur ein herzhafter Biss in einen frischen Apfel ist wunderbar. Auch in kürzester Zeit lässt sich daraus eine der besten Torten zaubern für die Du – jede Wette! – alle gekauften oder selber gebackenen Kuchen und Torten gerne stehen lässt.
Wie das geht; so ganz ohne Backofen, Backhilfen, Eiern und Mehl?

Höchst, ja sogar Kinder- einfach:

redball Mit viel Liebe,
redball eingeweichte Trockenfrüchte, mit der Freude an ihrer Süße, und
redball Wal- (oder anderen) Nüssen, und der Begeisterung über unsere geschickten Finger während des Knackens und Auslösens,
redball in eine der wunderbaren Haushaltsmaschinen geben und, mit dem Staunen über deren Hilfsbereitschaft und Flinkheit, zu einer knetbaren Masse zerhacken.
redball Diese in eine Tortenform drücken, und staunen, wie wunderbar ölig Nüsse sind und Deine Haut pflegen und nähren.

redball Einige dieser wunderbaren Fund- Äpfel entkernen und
redball in ebendieser Maschine fein zerschnitzeln.
redball Einen Teil des Apfelsaftes ausdrücken und genießen.
redball Die herrlich duftenden Apfelschnitze mit
redball Zimt, und der Dankbarkeit für die Schiffe und Menschen die uns diese Köstlichkeit aus Übersee bringen, und
redball Rosinen, und der Vorfreude auf ihre pikante Süße
redball vermengen und
redball in die Tortenform drücken.
redball Eventuell etwas Deko für Auge und Geschmack drauf!
redball Fertig!

Eine bessere – gesündere sowieso – Torte hast Du noch nie gegessen!
Probier’s!
Und glaub nicht, dass die ‚Gefühlszutaten‘ weniger wichtig wären als die ‚hardware‘! 😉

 


Gewissenskämpfe

23. April 2012

Auch ich habe so meine Gewissenskonflikte und ‚Kämpfe‘ mit mir bzw. meinen alten Gewohnheiten und Gustos auszufechten.

Kürzlich musste ich sehr angeschlagen von viel Arbeit und einigen zig Rad- Kilometern ca. 50 km zu einem Termin radeln.
Ich dachte, ich würd es nicht mehr schaffen und war sehr frustriert.
Bei einem Laden hielt ich an um mir etwas stärkendes und Frust- Beschwichtigendes zu kaufen.
Als ich bei einer höchst verlockenden fair trade – Schokolade vorbeigekommen war merkte ich, dass ich nur mehr 2 € in der Tasche hatte.
Was tun? Eine fair trade- Schokolade gegen den Muskelkater-, Erschöpfungs-, Stress-, kommenden Bergtour- Frust oder 2- 3 erfrischende Äpfel?
Ich hab mich, ehrlich gesagt eher ’schweren Herzens‘, für Zweiteres entschieden.

Irgendwann während der Weiterfahrt griff ich zu einem Apfel und war restlos zufrieden und begeistert von meiner Wahl.
– Wunderbar so ein Biss in einen saftig frischen und erfrischenden Apfel!
Pickige, wenn auch faire Schokolade hätte mir todsicher weit weniger Freude gemacht!

Wieder ein Schritt, wieder eine Erfahrung mehr, die mich in Zukunft gegen Zivilisations- ‚Versuchungen‘ feien wird … 😉

Das Schöne für mich ist, dass mit der ‚richtigen‘ Einstellung man aus allem lernt. – Wie eine ‚Schraubendreher- oder Schraubenschlüssel- Ratsche‘! Egal in welche Richtung man sie dreht, sie zieht immer die Schraube an oder löst sie mit jeder Bewegung wenn man umschaltet.

Wähl ich den Apfel,freu ich mich über seine wunderbare Saftigkeit. Wähl ich die Schokolade ärgere ich mich über ihre ‚Nichterfrischung‘ und Klebrigkeit.
Jedes ’nächtes Mal‘ wird besser!
Ist das nicht wunderbar!? 😉

 


Einfach ein Apfel …

17. Januar 2011

Ein Biss in einen frischen, kühlen Apfel kann ein ganz wunderbarer Genuss sein!
Natürlich MIT Schale!
Auch auf die Bio- Qualität ist zu achten.
Neuerdings werden leider alle, auch die Bio- Äpfel, durch ein 52°C- Tauchbad gegen Fäulnis behandelt um damit ihre Lagerfähigkeit zu erhöhen. Eine private oder anderweitig verlässliche Quelle ist also anzuraten.
Auch sollte man auf Sorten achten, die noch gut ausgebildete Kerne besitzen, da das von hoher Vitalität zeugt.
Die Kerne sollte man mitessen. Enthalten sie doch das seltene und wertvolle B17 (Amygdalin) das u.a. in der Krebs- Prävention zu Anwendung kommt.
Auch (schonend und unter 45°C) getrocknet sind Apfelringe ein großartiger Genuss. Die gekauften Apfelringe sind leider meistens geschält und gebleicht. Aber es ist sehr einfach sich Apfelringe selber zu trocknen. Mit einem Kernausstecher das Kerngehäuse entfernen, den Apfel in Scheiben schneiden und die Ringe auf Schnüre oder Stäbe auffädeln, die man dann – im Winter – über Radiatoren oder andere Heizungen hängen kann.
Natürlich kann man sie auch in Dörrgeräte legen, doch das erfordert natürlich zusätzliche Energie.

Ein nettes Apfelrezept und pikantes Naschwerk sind Karotten- Nester:

  • Karotten zu feinen Stiften raffeln
  • einen Apfel im Mixer zermusen
  • Karottenstifte im Apfelmus wälzen und
  • kleine Stifte- Bündel/ Nester zum Trocknen auf Backpapier legen

Nicht zufällig sagen die Engländer ‚An apple a day, keeps the doctor away’ 🙂

 


Das Rezept der Rezepte

12. April 2010

Kürzlich hatte ich über das Benaschen einer Wiese, über das Verkosten von Wildkräutern geschrieben.
Das wird viele, die es vielleicht probiert haben, ziemlich befremdet haben. Wir sind diese ursprünglichen Geschmacksrichtungen einfach nicht mehr gewohnt, da wir alle primär mit unnatürlichen, meist zu süßen Geschmäckern und mit zu weichen Konsistenzen sozialisiert wurden.
Nicht nur am Essverhalten der Primaten aber sieht man, sondern auch aus Untersuchungen weiß man, dass Bitterstoffe essentiell wichtig sind für unser Verdauungssystem und nicht minder wichtig für unsere Vitalität sind.
Um uns wieder langsam an diese Ur- Geschmäcker heranzutasten, gibt es zwei wunderbare Rezepte. Mit einem davon macht gerade eine Amerikanerin Furore und vermutlich auch jede Menge Geld 😉
Darüber ein andermal.
Jetzt stell ich Euch das Rezept der Rezepte vor, das nicht nur

    lecker schmeckt,
    keinerlei Arbeit,
    sondern nur Vergnügen macht,
    die Küche in den Mund verlegt,
    auf Deine individuellen Bedürfnisse eingeht und
    einen spannenden survival- und Überraschungs- Anteil beinhaltet.

Ich habe es genannt:

‚Eine Banane geht durch den Garten‘
Dazu nimmt man sich eine Banane und geht damit über eine Wiese oder durch den Garten und nascht von verschiedenen Wildkräutern.
Wenn es zu bitter wird im Mund oder man neugierig ist auf eine süßere Kräuter- Kombination, beißt man von der Banane ab und nascht und mischt je nach Geschmack und zufällig auftauchenden Kräutern, weiter.

‚Alles Geniale ist einfach‘ hat mal ein gescheiter Mensch gesagt 😉

Ähnlich leckere Rezepte sind ‚Ein Apfel geht über die Wiese‘ oder ‚Eine Avocado umschmeichelt Wildkräuter‘.
Du glaubst jetzt ich verarsche Dich?
Nein, sicher nicht!
Versuch’s! 😉

 


Sonne essen

19. März 2010

Was wird aus einem Apfelbaum, der im dunklen Keller steht?
Richtig! – Nichts! – Kein Wachstum, keine Äpfel. – Tod!
MIT Sonnenlicht dagegen lebt und gedeiht er.
Mehr sogar! Er produziert aus Luft, Wasser und Erde – und natürlich Sonnenlicht – völlig kostenlos und wundersam, herrlichste Äpfel.
Und wie kommt dieser, für den Apfel und uns, lebenswichtige Teil Sonne in den Apfel?
Es fliegt ein Stück der Sonne, in Form von Sonnenlicht die unvorstellbare Strecke von 150 Millionen Kilometern, trifft hier auf unseren Apfel und belebt ihn!
Das heißt nichts anderes, als, dass Du mit einem frischgepflückten Apfel DEN Sonnenstrahl mitisst, der 8 Minuten (solange braucht das Licht von der Sonne bis zur Erde) zuvor noch ein Teil der Sonne war.

Und da gibt es noch Leute, die meinen es gäbe keine Wunder …. 😉

 
PS: Dasselbe gilt natürlich für alles pflanzliche Wachsen. Besonders auch für die eben jetzt wieder zahlreich auftauchenden, wunderbaren Wildkräuter.
Zwei der geilsten Wildkräuterrezepte demnächst hier!

 


Gourmet- Resteverwertung

18. März 2010

In der Kochkost ist Resteverwertung durch Neukombinationen und Wiederaufwärmen üblich, was dem Vitalstoffgehalt der Lebensmittel aber abträglich ist.
In der rohköstlichen Lebensweise wird primär durch schonendes (<42°C) Trocknen haltbar gemacht. Auch zur Resteverwertung eignet sich das schonende Dörren ganz wunderbar.

Bananen z.B. wenn sie beginnen braun zu werden, ergeben in Scheiben geschnitten und getrocknet noch ganz wunderbare Konfekts (links).
Detto Äpfel, wenn sie beginnen zu schrumpeln. Einfach mit einer 90°- Drehung nach jedem Schnitt, über eine Profil- Raffel ziehen und trocknen (rechts). In der Heizsaison ist das soagr kostenlos über dem Kachelofen oder auf den Radiatoren möglich …
Eine sehr leckere und attraktive Verwertung von Karotten sind die Karottennester (mitte). Karotten in lange Streifen raffeln oder schneiden, in pikanter Sauce (z.B. Apfel mit Datteln mixen) marinieren und häufchenweise trocknen.

Eine andere sehr leckere und einfache Verwendung älterer Bananen besteht in der Herstellung von Energie- Busserln (links), eventuell mit einem visuellen wie geschmacklichen Kontrast wie z.B. einem roten Pfefferkorn (mitte) oder Knusper- Blättchen (rechts).
Man mixt einfach die Bananen und vermischt sie mit beliebigen gehackten (Wal-, Hasel-, Pecan-, etc.) Nüssen , kleingeschnittenen Trockenfrüchten (Rosinen, Feigen, Marillen, etc.) und Samen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Buchweizen, etc.), formt die Masse zu Häufchen oder streicht sie flächig aus und trocknet sie unter 42°C.

Der bei der Saftherstellung anfallende, ausgepresste Trester von Kokosnüssen (links) oder Karotten (rechts) kann ebenfalls mit beliebigen Bindestoffen (vermuste Früchte, Trockenfrüchte, Nüsse, Leinsamen) vermischt, geformt und getrocknet werden.
Am einfachsten und dennoch eine wunderbar pikante Gaumenfreude ist, Äpfeln das Kerngehäuse auszustechen, sie in Spalten zu schneiden und zu trocknen (mitte). 2 kg Äpfel sind in 15 Minuten verarbeitet, in ca. 30 Stunden am Radiator (mit einem einfachen Vertikalrost, platzsparend) getrocknet und ergeben ein Riesen- Schraubglas (2l) voller herrlichster Apfelscheiben.

All diese Köstlichkeiten schmecken absolut lecker und sind in Anbetracht der einfachen Herstellung oder gar in Hinblick auf ihre vermiedene Entsorgung wunderbare Geschenke.

Durch die schonende Trocknung bleiben alle Vitamine und Vitalstoffe erhalten und diese Konfekts sind sogar topgesund und keine ‚Gefahr für die Linie‘ 😉