Und keiner merkt es …

11. Januar 2016

„In meinem Leben war ich mal an einem Punkt, wo es mir sehr schlecht ging. Aber bevor es mir so schlecht ging, da ging es mir eigentlich hervorragend. Zumindest dachte ich das. Alles fing auf meiner Arbeit an. Ich arbeite in einem großen Unternehmen und hatte dort die Leitung mehrerer Projekte. Eine Arbeit, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Meine Arbeit war sozusagen meine Erfüllung gewesen. Ich konnte einfach nicht genug davon bekommen. Das hätte man meinen können, so sehr habe ich zusätzliche Arbeiten an mich gezogen. Und niemand hat mir zum damaligen Zeitpunkt angesehen, dass ich mal so schlimm krank werden würde. Es gab keine Vorwarnung, kein Hinweis darauf, was dann alles passiert ist…“

schreibt die ‚Rohkostlady‘ (http://rohkostlady.de/) auf ihrem blog.

Was meinst Du WIEVIELE solcher Geschichten tagtäglich laufen!?
Was meinst Du WIEVIEL Leid tagtäglich entsteht durch dieses vermeintlich ‚ganz normale‘ Leben!?
Was meinst Du WIEVIELE solcher Geschichten auch ich kenne!?
Was meinst Du WIE einsichtsresistenz die Menschen sind, solange es bei ihnen noch – scheinbar! – gut läuft!?

Es ist einfach fatal wie Menschen Menschen kaputt machen können, wie derartige kaputt machende Lebensweisen so sehr Verbreitung finden und zum Allgemeingut …. äh, Allgemeinschlecht werden konnten …

Deshalb, man kann es nicht oft genug sagen:
paradise your life!     😉

 

 

 


Gute Gründe?

28. Oktober 2015

So eine ver- rückte Welt!
Es werden uns so viele Gründe genannt
redball mehr zu arbeiten
redball mehr zu kaufen
redball mehr zu lernen
redball besser auszusehen
redball gebildeter zu sein
redball schlagfertiger zu sein
redball sportlicher zu sein
redball uns gesunder zu ernähren
redball glücklicher zu sein
redball uns kulturell zu bilden
redball unsere Kinder in höhere Schulen zu schicken
redball zu studieren
redball Medien zu konsumieren
redball wohltätig zu sein
redball ein Gutmensch zu sein
redball ins Fitness- Center zu gehen
redball Karrieren zu machen
redball schöne Frauen zu haben
redball gut versorgt zu sein
redball

Aber niemand sagt uns die Gründe dafür
greenball einfach nur zu leben!
zwinkergreenball oder nur einfach zu leben wie die Natur es für uns vorgesehen hat …

Dabei gibt es dafür weitaus mehr und bessere Gründe!

 

 

 


Diese vielen, vielen schönen Leben, …

18. Juni 2015

… diese vielen, vielen schönen Leben“ stammelte fassungslos ein Besucher einer Konzentrationslager- Dokumentation mit Tränen in den Augen immer wieder.

bloß EinerIch denke mir sehr oft dasselbe, wenn ich die Menschen morgens in ihre Jobs hasten oder bei ihren völlig sinnlosen Arbeiten sehe.
Was könnten sie nicht alles an Schönem tun und genießen!

Allein, wenn ich mir überlege, wieviel nur ich in meinen 30 Technikerjahren rationalisiert habe! Die durch Automaten freigesetzten Leute könnten heute noch ihr Leben genießen mit dem was die Maschine erarbeitet.
Die Leute aber wurden gekündigt und das Geld fließt zu ‚Schwarzen Ar…, äh, Geldlöchern‘ die ohnehin längst mehr als ausgesorgt haben. – Akzeptiert, ja nichtmal nur akzeptiert sondern sogar hofiert und bewundert von der ausgenommenen tumben Masse!

Die Frucht und Arbeit aller unserer Erfindungen, Maschinen und Rationalisierungen hätte uns allen längst ein wunderbares Paradies bescheren müssen. Aber nein! Wir alle unterstützen
Pfeil ein Geldsystem, das das völlig verunmöglicht,
Pfeil wählen immer wieder Politiker die das perfidest hintertreiben,
Pfeil fallen auf Medien rein, die uns im Hamsterrad halten,
Pfeil lassen uns von Werbung immer neuen Krempel aufschwatzen den im Grunde niemand braucht,
Pfeil akzeptieren widerspruchslos Zins- und Steuerbelastungen für die wir Jahre(!) arbeiten,
Pfeil lassen uns gefallen, dass genialste Patente von Konzernen nur deshalb gekauft werden um sie verschwinden und uns weiterschinden zu lassen,
Pfeil vergiften uns mit Dummgebrutzeltem, fast food, unsäglichem Mikrowellen- und Nahrungsindustrie- Zeugs,
Pfeil nehmen hin, dass das Gro der Berufe völlig sinnlos ist und
Pfeil schicken unsere Kinder in Schulen, die sie für genau diesen Wahnsinn konfigurieren!

Um ganz sicher zu gehen wes‘ Herren unsere Politiker sind, brauchst Du Dir bloß ansehen wofür Geld da ist. Da werden Gesundheits- und Bildungs- Ausgaben in läppischen Millionenhöhen immer wieder hinausgeschoben. Aber Abfangjänger um Milliarden werden ruckzuck angekauft. Da werden Steuerreformen endlos vertagt, da die dafür erforderlichen Millionen nicht vorhanden sind. Eine Bank oder die EU brauchen bloß kurz nach Schwächeln aussehen werden Milliarden überwiesen!

Aber ich hab in diesem Fall für Politiker mehr Verständnis, als für die Wähler, die sich das alles gefallen lassen! Denn wer würde nicht, wenn’s ihm so leicht gemacht wird!? 😉

redball Die Menschen wählen ja die Politiker, die versprechen Arbeitsplätze zu schaffen! Also darf man sich nicht wundern über die vielen sinnlosen Arbeitsplätze! 😉
redball Auch wählen die Menschen die Politiker wieder, die sie bereits belogen oder die versagt haben! Also darf man sich nicht über die vielen Lügner und Bankrotteure wundern!
redball Die Menschen merken ja nichteinmal, dass, egal wie sie wählen, immer dieselben Leute im Parlament sitzen!
Sie werden bloß zur ‚Unterhaltung‘ der Wähler in verschiedene Fraktionen aufgeteilt. Das verschleiert höchst erfolgreich, dass immer dieselben Ideologien umgesetzt werden.
Oder kennst Du eine Partei oder einen Politiker,
greenball der sofort all die unnötigen Tintenburgen leeren und alle Beamten heimschicken würde?
greenball Der kein Geld mehr von halsabschneiderischen Banken aufnehmen, sondern eine gold-, arbeitskraft- oder sonstwie gedeckte Staatswährung ausgeben würde?
greenball Jemanden, der Ärzten verbieten würde von Kranken oder gar Dauerpatienten Geld zu nehmen?
greenball Jemanden der jedem Neugeborenen nicht eine Schuldenlast, wie heute 30.000€(!), sondern seinen Anteil am Land zuerkennen würde?

Und warum gibts diese Politiker nicht?
Weil sie
a) von den Medien (die in Händen noch mächtigeren sind) ignoriert werden/ würden
b) weil sie von den Medien- verdummten Menschen gar nicht verstanden würden

Wie hab ich kürzlich hier geschrieben?
Gute Nacht Abendland!        😉

Aber es gibt ja noch die Alternative, sich nicht um ‚große Politik‘ zu kümmern und auf Änderungen ‚von oben‘ zu warten. Es gibt noch immer genug ‚Narrenfreiheiten‘ und Nischen um sein eigenes Roh- Süppchen zu bereiten. Im Sinne von

paradise your life!          🙂

 

 

 


Tag der (Nicht-)Arbeit

1. Mai 2015

Noch schnell zum 1. Mai ein schöner Text, den mein einmaliger Lieblingssender Ö1 heute brachte:

Ich spreche zu Euch vom Leben, wie ein Wassertropfen zu toten Fischen. Ich spreche zu spät, weil Ihr tot seid. – Für immer tot!
Ich schlage Euch kein besseres Leben vor, ich spreche nur von dem Leben, das Ihr haben hättet können.
Ihr seid nichts, weil Ihr nichts wollt.
Was Ihr wollt ist Schein.
Ihr wollt, was andere wollen. Ihr wollt, was Eure Eltern wollen. Ihr wollt, was Eure Lehrer wollen. Ihr wollt, was Eure Lehrherren wollen. Ihr wollt, was Eure Lebensmittelkonzerne wollen.
Ihr orientiert Euch an Reisebüros, an Zeitungen, an Büchern, Filmen, am Fernsehen, an Versicherungen, an Parteien, an der Caritas, an den Kirchen, an den Autofahrervereinigungen.
Ihr wollt, was die Großkonzerne wollen. Ihr wollt, was die Alternativen wollen. Ihr wollt, was die Gesellschaft will.
Dass Ihr nichts Eigentliches wollt, nichts, das Euch selber gut täte, Ihr wollt, was der Stabilität der Macht gut tut.
Ihr wollt Fremdes. Ihr wollt nichts Gutes für Euch selbst. Ihr habt glauben gelernt, dass das einzig gute Wollen das Wollen der Gesellschaft ist.
Ihr habt das gesellschaftliche Wollen, das ein Wollen der Versteinerung von Macht ist, verinnerlicht.
Ihr kennt Euch nicht anders, als auf dem Weg zur Macht.
Dieser Weg ist Euer Fortschritt!
Euer Aufstieg ist vorgezeichnet auf der Leiter des Kapitals.
Eines Tages wollt Ihr Euch des Kapitals als Mittel bedienen, für das gute Leben.
Doch dieser Tag kommt nicht!
Dieser Tag ist schon gekommen! – Schon längst ist er gekommen!
Für die Kapitalisten die das Kapital schon zerfressen hat.
Sie verbringen Ihr Leben mit dem Beschützen ihres Kapitals.

Habt Ihr nicht das beste Leben?
Frei ist, wer nichts zu verlieren hat!
Ihr alle seid frei!
Aber nur, wenn Ihr erkennt, dass das alles, was Ihr besitzt nichts ist. Erst wenn Ihr seht, dass Ihr Verwalter von Gerümpel seid, das Euch die Gerümpelerzeuger verkauft haben, erst wenn Ihr fähig seid Gerümpel zum Abfall zu werfen, erst dann werdet Ihr frei sein …

Ich rufe Euch zum Nichtstun auf, weil Eure Arbeit krank ist und krank macht! Wenn Ihr leben wollt, lasst Euch zuerst in das Nichtstun hinabgleiten.
Sie nennen es sozial wenn Ihr Arbeitslosengeld bekommt. Es ist das Geld, mit dem sie ihre Unfähigkeit bezahlen Euch weiterhin anstelle von Maschinen zu beschäftigen.
Sie haben Euch die Arbeit verschrieben und sie verschreiben sie weiterhin.
Habt Ihr nie, wirklich noch nie bemerkt, dass die verordnete Arbeit, das Verordnen der Arbeit als Arbeit betrachten?

Wer immer Euch ein besseres Leben verspricht, der tut es nicht, ohne Gegenleistungen von Euch zu verlangen.
Glaubt ihm nicht!
Alles, was jetzt nottut, ist L e b e n !
Seid unnützlich!
Leistet nichts!
Seid zu nichts nutze.
Lasst Euch vor keinen Karren spannen.
Euer Leben hat nur ein einziges Ziel: Das Leben selbst!
Traut keinem der spricht und nicht lebt!
Traut auch mir nicht, solange Ihr mein Leben nicht kennt.

(aus „Nie wieder Arbeit – Schivkovs Botschaften vom anderen Leben“ von REINHARD P. GRUBER)

 

 

 


Keine Zeit …

21. April 2015

… zu denken. Keine Zeit zu sich zu kommen. Keine Zeit für Seelebaumeln. Keine Zeit für Kreativität. Keine Zeit für uns.

Einer der perfiden Tricks der ‚Herrschenden‘ oder auch ’nur‘ Vorgesetzten ist, die Menschen in ihrem ‚Hamsterrad‘ zu halten. Sie von sich selber fernzuhalten. Sie von ihren Bedürfnissen, von ihrem Nachdenken fernzuhalten. – Egal ob im Job oder in der Freizeit, die ja ebenfalls meist schon völlig durchstrukturiert ist.
Wer bitte kann und darf ganz ohne Termine, ohne Verpflichtungen!? Wer kann noch über sich verfügen, kann sich wirklich selber und unabhängig entscheiden!?
Kannst Du Dir z.B. vorstellen, dass Menschen in Jobs wie diesem auch nur irgedetwas Vernünftiges denken können den ganzen Tag:

fließband

Doch dieses Prinzip beschränkt sich nicht nur auf ‚einfachere‘ Arbeiten. Nein, wir sind auf allen Ebenen durchorganisiert und damit völlig reduziert und bescheuklappt! Geh Berufe durch soviel Du willst!
Welche Verkäuferin kann beliebig lange ihren Gedanken nachhängen? Welcher Taxifahrer kann sein Ding durchziehen!? In welchem Büro, in welcher Werkstätte gibt es großzügig Zeiten einzig für die Angestellten!?

Selbst Kreative wie z.B. Journalisten sind heute soweit konfiguriert, dass sie sich kaum noch ein Selberdenken – ja, das gab es einmal!
S E L B E R D E N K E N !!! – leisten und nur mehr Agenturmeldungen sichten, ordnen und bearbeiten können. Morgen erzähle ich Dir, was ich mit Armin Wolf dem angeblich so kritischen Journalisten und ZIB2- Anchorman, der laut Wiki mit ‚inquisitorischer Fragetechnik Hohlheiten abklopft‘, erlebte.

Bis dahin sieh Dir kritisch und achtsam Deinen Tagesablauf an, wieviel der Zeit Du wirklich bei Dir bist      😉

 
Wichtiger Nachsatz:
Dieses ‚bei Dir sein‘ ist absolut wörtlich gemeint!
Es ist nicht egal ob Du beim Zeitunglesen oder Radiohören (mit Deiner Aufmerksamkeit) IN der Zeitung, IM Radio bist oder diese Informationen IN DICH REINKOMMEN lässt!

Wo Deine Aufmerksamkeit ist, da ist Deine Energie
                               ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !
                                            !


 

 

 


fit 2 work

2. Januar 2015

f2wNa so ein Jubel aber auch!
Sozialminister Hundsdorfer freut sich über die ‚gute Bilanz‘ seines fit2work- Programmes.

Gabs da nicht schon mal ein ‚fit for life‘!? – Ja, vor 30 Jahren!
Aber gut leben ist in Globalisierungs- und Liberalisierungs- Zeiten längst kein Thema mehr!
Bitte, wer sollte schon Interesse daran haben, dass Menschen gut leben oder gar glücklich leben!
Heute wird geworked was das Zeug hält. Zwar zu Minilöhnen, die den Lebensunterhalt oft kaum decken. Aber wir sind eben eine so wunderbar liberale Gesellschaft … 😉

Liebe Leute!
Wer da mitspielen will in diesem Wahnsinn, dem wünsche ich viel Glück! – Er/ sie wird es brauchen!

Alle anderen, alle payolis HABEN viel Glück!
Sie sind fit for life! Denn sie nehmen ihr Leben selber in die Hand. Sie paradiesen ihr Leben!

 

 

 


Was tut Wegwerfen mit DIR?

2. Oktober 2014

Ok, wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Soweit, so bekannt, soweit ein geflügeltes Wort.
Aber was heißt das für DICH persönlich!?
Frag Dich das einmal!

wegwerfEs bedeutet, dass Deine Arbeit, Deine Leistung nicht wertgeschätzt wird?
Es bedeutet, dass das was Du mehr oder weniger mühsam erarbeitet hast von anderen weggeschmissen, missachtet wird.
Es bedeutet, dass Du für den Mülleimer, dass Du für Ignoranten gearbeitet hast.

Aber, es bedeutet auch, dass Du die Arbeit anderer minder- bis gar nicht schätzt.
Dass Du ebenso gedankenlos konsumierst und wegwirfst.
Dass auch Du die Arbeit, die Mühe anderer nicht wertschätzt. Niemandem dankbar für diese Geschenke, für deren Leistung bist.

Du schenkst keine Freude!
Und Du hast keine Freude!
Ist es das was Du wirklich willst!?

Wärs nicht schöner, Du gingest zum Schneider, fanatsierst ihm vor, was Dir diffus vorschwebt und würdest dann durch seine Ideen, durch seine Leistung überrascht und beschenkt. Du würdest Dich überschwänglich bedanken, er würde sich sehr darüber freuen.
Du würdest ihn gern bezahlen, er würde mit seinem Lohn Genugtuung, Dankbarkeit und Stolz empfinden Beide wärt ihr glücklich!
Ist es nicht das was Du gern hättest!? 😉

 

 

 


Arbeitsplätze

4. Oktober 2013

ArbeitsplätzeSeit den 70er- Jahren sind ‚Arbeitsplätze‘ ein geflügeltes Wort und einer der, ich denke für alle, wichtigsten Polit- und Forderungs- Vokabel.
Auch heute noch: Keine Polit- Diskussion ohne den Themen ‚Arbeitsplätze‘ und ‚Arbeitsplatzsicherung‘.
Selbst die allermeisten Arbeitnehmer werden es vermutlich für vordringlich halten, genügend gute Arbeitsplätze zur Auswahl zu haben.

Doch was genau wünschen sie sich damit!?
a) eine unselbständige,
b) gleichförmige und damit langweilige,
c) unschöpferische, da angeordnete,
d) persönlichkeitsdeformierende, gleichschaltende Tätigkeit.

Und wofür?
Um Geld zu verdienen! – Anstatt ihrer Passion, Fantasie, ihren Interessen oder Leidenschaften nachzukommen!

Und wofür brauchen sie das Geld?
Um all die Dinge sich von anderen tun zu lassen, die sie selber auch könnten, die sie bereichern, von denen sie lernen, könnten.

Wofür aber wären wir angelegt?
Wir sind, wie ‚alte payoli’s wissen, schöpferische Götter, die alles könn(t)en!

Wie anders könnte unsere Welt aussehen?
Wir könnten in der Vielfalt und Fülle leben. Wir könnten endlich unser ganzes Potenzial ausschöpfen. Wir könnten uns auf allen Gebieten weiterentwickeln, uns durch Austausch und ‚learning by doing‘ enorm bereichern. Wir könnten unser Leben bunter gestalten. Wir könnten in einem Leben BäckerInnen, GärtnerInnen, MaurerInnen, TischlerInnen, NäherInnen, KöchInnen, ÄrztInnen, PflegerInnen, HeilerInnen, VorleberInnen, JournalistInnen und noch vieles mehr sein.

Was spricht dagegen?
Dass ‚Professionisten‘ schneller, effizienter und fehlerfreier arbeiten.
Das allerdings, stimmt leider nicht all zu oft.
Zudem muss man bedenken, dass diese Menschen von ihrer Arbeit, das Gro von ihnen sogar allerbestens, leben wollen. Sie verrechnen also weitaus mehr, als sie ‚wert‘ sind!

Mach eine einfache Rechnung:
Bestell Dir einen Fliesenleger oder Installateur und rechne durch wieviele Stunden Du für die Begleichung seiner Rechnung arbeiten musst und wieviele Stunden er gearbeitet hat.

Natürlich ist es nicht sinnvoll, für jeden Nagel Erz schürfen zu gehen und ihn zu schmieden. Arbeitsteilung ist etwas Wunderbares!
Doch unsere heutige, arbeitsteilige Spezialisten- Gesellschaft hat den Bogen bereits mehr als überspannt und hat mittlerweile etwas von Begrenzung, Bescheuklappung und Einschränkung.
Sie verarmt und beschränkt, bis entmündigt uns!

 

PS: Unter diesem Aspekt sollte vielleicht auch die derzeit stattfindende Bildungs- Diskussion gesehen werden, bei der die ‚Fortschrittlichen‘ für die Förderung der Stärken sind und nicht die Konzentration auf die Schwächen favorisiert wird. Vielleicht ist der Weg dazwischen der ‚richtige‘. Doch lies vielleicht selber demnächst meine Bildungs- Serie …

 


Kein Sportler …

28. November 2012

… kein Läufer, kein Turner, kein Schwimmer …
Absolut kein Sportler bewegt sich richtig, naturrichtig, für ihn förderlich!

Bitte lass Dir das auf der Zunge zergehen!
Wir haben so viele Sportvereine, so viele Fitness- Center, so viele Fitnesstrainer, so viele, viele …
Und dennoch werden wir immer schwächer, unbeweglicher und dicker!
Immer ‚aus-der-mittiger‘!

Ich sag‘ Dir warum:
Kennst Du das YIN- YANG- Zeichen?

Es ist, obwohl es Ggegensätze darstellt, eine wunderbar ‚runde Sache‘.
YIN und YANG, obwohl sie so gegensätzlich sind, bilden im angesprochenen Symbol eine Einheit, eine ‚runde Sache‘.

Würde man unsere Art von Leben, von Sport oder Bewegung darstellen wollen, sähe das in etwa so aus:

Denn wir sitzen Stunden vorm PC, im Büro, in der Fabrikshalle und schinden uns danach beim Sport. Anstatt beides näher und zusammen zu bringen, den Lift, das Auto, die Bohrmaschine, und, und, und zu meiden …

 


Wir Sklavenhalter

17. September 2012

Mittlerweile wissen die Leser dieses blogs, dass Geld erbärmlich stinkt! 😉

Ein bereits angesprochener Aspekt des pösen, pösen Geldes ist, dass es vieles perfekt verschleiert.
So zum Beispiel die Tatsache, dass wir uns immer noch Sklaven halten.
Ja, wir halten uns Sklaven, ohne sie zu sehen. Ohne von ihnen zu wissen.
Wir zwingen über unsere Geldmittel Mindestentlohnte zu Arbeiten, die früher Sklaven verrichteten.
Wir verbrauchen Erdöl mit einem jährlichen Sklaven- Äquivalent von mehr als 20 Milliarden Sklaven.
Geld schwindelt uns über das wichtigste aller Produktionskriterien hinweg, dem Wirkungsgrad. Die Förderung eines Fasses Erdöl kostet uns mittlerweile vier Fässer Erdöl! – Aber niemanden interessiert das! Die Arbeit die so verschwendet wird, wird ja von realen und imaginären Sklaven verrichtet.
– Die wir minderbezahlen, mit Geld, das wir nicht erarbeitet, sondern verdient haben!
– Indem wir unser Geld arbeiten ließen! …

Geld lässt uns den wichtigsten Wirtschafts- Grundsatz missachten: ‚Verkaufe nie Dein Kapital und nenne es Einkommen‘
Wir vernichten Jahr für Jahr Ressourcen zwischen 3 und 5 Trillionen(!) Dollar allein durch Aholzungen.
Wir haben unsere Meere praktisch leergefischt und die Erdölreserven zukünftiger Generationen verjubelt.

Und warum das alles?
Denk mal nach!
Doch sicher nicht um glücklicher zu sein! Oder?!