Kindertode

27. Februar 2018

Die UNICEF hat einen 44- seitigen Bericht über die weltweite Kindersterblichkeit herausgegeben. Wieviel diese Arbeit gekostet hat, will ich lieber erst gar nicht wissen.
Die Herangehensweise aber, ist typisch für diese kranke Gesellschaft.
Da werden akribisch Statistiken geführt wann, wo, wieviele Babys warum gestorben sind …
Der Ruf nach dieser unsäglich sinnlosen ‚medizinischen Versorgung‘ ist natürlich auch allgegenwärtig.
Bloß EINES findet man nirgends!
Die einzig wirkliche Ursache findet sich im ganzen Report nicht!

ARMUT!

Oder besser gesagt, da wir es ja schaffen Kinder selbst durch Reichtum zu ruinieren:

ARTGERECHTES LEBEN!

– Das auch nicht teuer wäre!

Niemand bedenkt, dass all diese Völker, die heute die höchsten Kindersterblichkeitsraten ausweisen, Jahrmillionen gesunde Kinder großzogen. Sonst wären sie wohl schon ausgestorben.
Erst heute werden sie von den Reichsten der Reichen ausgeblutet, müssen deren Mütter in ‚unseren‘ Textil- und Sportschuh- Fabriken malochen, anstatt sich um die Kleinchen zu kümmern. Geben die Mütter zivilisationsverdummt den Babys lieber Fertigmilch statt die Brust, versaufen die Väter lieber den ‚Westalkohol‘ anstatt in die Familie zu investieren.
Und nicht zuletzt setzen die wenigen Superreichen die einzelne Gedanken an Globalprobleme verschwenden berechnend scheinheilig bis unwissend auf Impfungen und anderen Medizinunsinn, anstatt diesen Menschen schlicht und einfach Informationen und die Unabhängigkeit zu schenken.

Ich kann jetzt nichteinmal über dieses Sinnlospapier der UNICEF schimpfen, denn mein Beitrag hier bewirkt noch weniger und bewegt auch nur einige Pixels …
Andererseits ist von ‚großen Lösungen‘ ohnehin nichts zu erwarten.
Liebe Leute, auch wenn es vermutlich noch schmerzlich lange Zeiten dauern wird, kann nur jedermensch SEIN Leben in Ordnung bringen, kann nur versuchen so zu leben, dass er niemandem schadet. – Und damit anderen als Vorbild dienen.
Das tun immerhin alle die sich um sich und ihre Mitwelt bemühen durch
paradise your life!

 
PS: Nur ein kleines Beispiel für alle, die noch nicht ganz so konsequent leben wollen.

 

 

 


Was uns schon alles gelungen ist

15. Februar 2016

Neben all den Katastrophen die der Zivilisation schon ‚gelungen‘ sind, gibt es doch auch immer wieder Leistungen die man, zumindest für eine begrenzte Zeit für gut hält. Diesbezüglich hat vermutlich jeder so seine persönliche Liste im Kopf.
Eine nette, ganz persönliche Zusammenstellung all unserer ‚gelungenen Veränderungen‘ (von Simon Büchler) erinnerte mich wieder einmal an ‚meine Badewannenkurve‘.

Zuerst einmal seine Liste, was uns schon alles gelungen ist:
redball friedlicher Zusammenbruch der Sowjetunion
redball amerikanische Bürgerrechtsbewegung
redball Aufklärung
redball Frauenwahlrecht
redball Ächtung der Todesstrafe in Europa
redball Ende des Sklavenhandels
redball rechtliche Gleichstellung der ‚Homo- Ehe‘
redball Verhinderung Kraftwerk Hainburg
redball Gründung div. Nationalparks
Roser-Diagrammredball Anti- Atombewegung
redball Anteil der Menschen die in Armut leben konnte in den letzten 20 Jahren halbiert, seit 1820 gesechstelt werden

Soweit, so gut.

– Und so absurd, wenn man sich einmal den Schritt aus dem Zentrum des Wahnsinns, aus der Mitte der Scheuklappen heraus, gönnt. Denn nur für unsere völlig zivilisationsblinde Gesellschaft sind diese läppischen Schrittchen ‚Errungenschaften‘.
Jetzt stell Dir einmal ein freilebendes Tier, einen Bonobo, Dachs oder Regenwurm vor. Ich schreib doch hier immer, dass die weder Krebs, noch Allergien, Asthma, Diabetes oder sonst eine unserer zahlreichen Zivilisationserkrankungen kennen und ganz ohne Kindergartenpädagogen, Pädagogen, Schul- Ärzte und Psychologen ratzfatz lebenstüchtige Junge aufziehen, während unsere ‚head down‘- Generation nach 14 Tagen im Wald tot wäre.
Nun geh diese ‚großartige Liste‘ doch unter diesem Aspekt nocheinmal durch!
Kein, auch noch so ‚dummes‘ Tier hat je ein so krankes System, wie die Sowjetunion es war, geschaffen. – Um dann dessen Zusammenbruch feiern zu müssen.
Welche Tier- Familie, Gattung hätte jemals ihre Artgenossen derartig entrechtet um einer Aufklärung, Bürgerrechtsbewegung oder Wahlrechtsreform zu bedürfen!?

Ja … so könnte man die ganze Liste durchgehen. bis zu den Armuts- Punkten mit ihrem herrlichen Diagramm, auf das man als Vertreter unserer Spezies so richtig stolz blicken kann, gell! 😉
Muss ich dazusagen, dass diese Daten ‚based on the World Bank data‘ sind!? Als hätts vor den Banken, vorm Geld kein Glück, keine Zufriedenheit, keine Paradiese gegeben! Das ist die vorrangig amerikanische Art von Armut in der sich die armen, armen Menschen keinen Hamburger leisten können sondern die herrlichen Äpfel aus dem Garten hinterm Haus essen müssen … 😉

Und das ist genau ‚meine Badewannenkurve‘ mit der ich ursprünglich nur unseren Gesundheitsstatus, unsere Lebenserwartung dargestellt habe. Aber so passierte es in allen Bereichen!
Erst stürzen wir uns ab. Dann bejubeln wir jeden unserer Schritte hinauf als Fortschritt!
Klar, wenn man sich verirrt, freut man sich über jeden Schritt zurück in die richtige Richtung … Aber müssen wir uns tatsächlich so oft verlaufen!?     🙂

Ich will mit dieser Sicht keinesmenschs Leistung schmälern. Aber vielleicht kann sie verdeutlichen was wir uns, einzig aus einem ‚Krone der Schöpfung’s- Wahns heraus, aus präpotenter Missachtung der genialen Natur, alles antun …

 

 

 


System- blinde Statistiken

13. März 2012

Wie kommen unsere News, wie kommen Erkenntnisse zustande?
Es wird berichtet, was jemand gehört oder gesehen hat, Zusammenhänge die jemandem aufgefallen sind, Themen, die viele Menschen bewegen, usw.

Zwei gerne angewandte Effekte verwundern mich ob ihrer Unsinnigkeit immer wieder:

eine gewisse Systemblindheit und
statistische ‚Tricks‘

Wie, zum Beispiel, wird die ärmste Region, das ärmste Land ermittelt?
Indem erhoben wird, wer die wenigsten Dollars verdient oder besitzt!
Egal ob die Menschen dort vielleicht geldlos ohnehin alles haben oder im Paradies leben. Arm ist, wer weniger als einen Dollar pro Tag zur Verfügung hat!
Oder die zahllosen Sozial- Untersuchungen, die alle zu demselben Schluss kommen, nämlich, dass Armut krank macht.
Da stecken die Menschen, die Untersucher, die Wissenschaftler so tief in ihrem Systemdenken, dass ihre Scheuklappen ihnen verunmöglichen zu erkennen, dass Gesundheit NICHT korreliert mit Medizinischer Versorgung, mit teuren Lebensmitteln, mit sozialer Höherstellung.
Primaten zum Beispiel sehen ihr ganzes Leben weder einen Doc, noch ein Krankenhaus, kaufen nicht im Feinkostladen ein und haben weder eine Vorzimmerdame, noch x Untergebene. Und dennoch kennen sie nicht eine unserer zahlreichen Zivilisationserkrankungen, die bei uns mittlerweile bereits 90- 95% aller Erkrankungen ausmachen!
Sie leben sozusagen einfach in einem anderen System; und wie man sieht, in einem offensichtlich besseren.
Über diesen Tellerrand zu gucken, vergessen eben viele Wissenschafter, Journalisten, Mitmenschen …

Der zweite Effekt zählt zur Gruppe der Statistik- Irrtümer.
Man kann alles zählen. Man erhält bei allen erfassten Größen irgendwelche Funktionen. Wenn man deren Abhängigkeit von Jahreszeiten, Einkommen, Sozialstatus, Körpergewicht, Ländern, Breitengraden, und, und, und aufzeichnet, erhält man sogar wunderbare Kurven.
Kaum korreliert eine dieser Kurven mit einer anderen, wähnen wir auch schon einen Zusammenhang.
Entdecken wir z.B. eine Region, in der die Menschen besonders alt werden, wird sofort durchgezählt, was dort häufig verwendet, gegessen, geredet, getrunken, etc. wird. Und wehe, man findet eine ähnlich signifikante Größe in dieser Region, wie bei der Ausgangs- Größe! Schon bekommen wir ‚Oliven machen Korsen alt‘, Zitronen verhindern Krebs‘ oder ähnlichen Schwachsinn frei News ‚geliefert‘.
Doch auch hier spielt die oben angesprochene Bescheuklappung, um nicht zu sagen Benarrenkappung, eine entscheidende Rolle. Wir können uns einfach keine anderen, als die uns bekannten, also System- immannenten Faktoren vorstellen.
Doch unser System ist nun mal fehlerhaft, wie wir allerorten sehen.
Es ist relativ absurd, Hilfe für ein Fehlersystem in ebendiesem zu suchen …
Nur scheinbar, nur für das Monetär- System ist das Gegenteil von Armut Reichtum.
Für Lebensqualität, Gesundheit und Glück hat Reichtum keine Relevanz.

Deshalb: Steig aus! Steig ein ins Parardies 😉
Es gibt soviele erfolgreiche Mitwesen, die keine Kriege führen, nicht an Krebs oder Diabetes leiden, keinen Schulstress kennen, sich nicht vor Supermarktkassen anstellen, die keine Müllberge anhäufen …
Warum nicht von ihnen lernen?

 


Geld ist böse!

27. August 2011

Menschen, die mit ihrer Hände Arbeit oder mit Hilfe der kostenlos sich verschenkenden Natur Lebenswichtiges, wie z. B. Nahrung produzieren, tauschen diese freiwillig gegen bunt bedrucktes Papier ein, freuen sich auch noch über dieses ‚gute Geschäft’ um es später gegen wertlosen, zumindest jedoch sicherlich völlig lebensunwichtigen Tand weiterzutauschen.
So weit haben wir uns bringen lassen!
Die Gegenstücke der wertlosen Glasperlen, die wir in der Hochblüte der Kolonialisierung den Indios und Schwarzen reinwürgten, werden mittlerweile uns allen angeboten. Ja, werden sogar gerne von uns gekauft!

Geld ist das Untaten- Verschleierungsmittel Nr. 1!
Geld anonymisiert Untaten, ja sogar Verbrechen!
Geld ist kein harmloses Tausch-, sondern ein perfides Verschleierungs- Mittel!
Nie würden wir wissentlich die Sauereien (mit)finanzieren, die wir unwissend durch unser Geld (mit)finanzieren!

Nie und nimmer würden wir Politikern, Direktoren und Managern das Vielvielvielfache unseres Einkommens bezahlen, wenn wir es in Naturalien sähen.
Niemand würde Waffen herstellen, wenn er das Leid, das sie anrichten, sehen würde.
Niemand würde seine Arbeitsleistung für Kriege, fürs Töten hergeben, wenn er die Auswirkungen sähe.
Niemand würde Produkte aus ‚Dritte Welt- Ländern’ beziehen, wenn er sähe, welche Armut er damit verursacht.
Niemand würde es mitverantworten wollen, dass Menschen die genauso hart arbeiten wie wir, in Armut leben.
Niemand würde Geld verwenden, wenn er die fatalen Zusammenhänge erkennen könnte.
Dennoch geschieht all das!
Dennoch tauschen wir mit Geld Gutes gegen Böses!
Dennoch lassen wir uns durch Geld die grauenhaftesten Zusammenhänge verschleiern!
Deshalb ist Geld nicht das neutrale Tauschmittel, als das es uns ‚verkauft’ wird, sondern ein höchst perfides Verschleierungsmittel für Dinge und eine Welt, die niemand will.