Perverse Helfer?

22. Dezember 2017

Ich frage mich oft, ob Helfern nie die Idee kommt, mit ihrer Hilfe doch schon früher anzusetzen. Besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit wusselt es ja allerorten nur so von Helfern. Egal ob es sich um ‚Licht ins Dunkel‘ handelt, ob Freiwillige die Telefonseelsorge unterstützen, ob für Unfallopfer oder Obdachlose gespendet wird oder ob der Herr Primar mit seiner Operation Leben rettet. Immer wird erst geholfen wenn schon ‚das Haus brennt‘.
Die Ärzte- Wartezimmer beispielksweise sind voll während Gesundheitstrainer ordentlich strampeln müssen um überhaupt Klienten zu finden. Die Privat- Akademie bei der ich meinen Akademischen Gesundheitstrainer machte ist in Konkurs gegangen, während die Medizin- Unis Zugangsbeschränkungen kontinuiertlich verschärfen müssen …

Ist dieses heroische Retten und Helfen vielleicht irgendwie erregend oder geil? Kommt man sich besser oder größer vor, wenn man sich als Retter aufspielen kann, wenn man sich mit den Letzten der Letzten umgibt?
Oder können diese Leute bloß nicht – schachspielmäßig – ein paar Züge vorausdenken? Denn es wäre doch praktisch jedes Problem vermeidbar, begänne man nur früh genug zu informieren. Aus dem Gesundheitsbereich z.B. weiß ich, bestens belegt, dass 90- 95% all unserer Erkrankungen vermeidbar wären.
Warum also wird so wenig präventiv getan?
Oder ist bloß mehr Kohle zu machen, wenn den Leuten das Wasser bereits bis zum Hals steht?

 
PS: Ups! Jetzt hätt ich fast vergessen auf den heurigen Adventkalender! – So kurz vorm Finale

 

 

 

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Ärzte be – handeln

29. Mai 2017

 

 

 


Gute Ärzte

27. April 2017

Gute, im Sinn von ‚heilkräftigen‘ Ärzten ‚verschreiben‘ Liebe!
Nein, Du hast Dich nicht verlesen!
Ich will jetzt nicht unverschämt sein und sagen ‚alle‘. Aber viele, viele, viele Erkrankungen beruhe auf Liebesmangel.
Das wird vermutlich der überwiegende Teil der Leser nicht glauben können. Doch Liebe zieht gar weite Kreise!    😉
Ein liebender Mensch isst keine Tiere oder von Tieren stammende Produkte. Ein liebender Mensch isst keine Dinge für die andere Menschen malochen müssen. Ein liebender Mensch sieht auch die viele unnatürliche Arbeit, die Familienzerstörungen und ungesunden Arbeitsbedingungen hinter all unseren Produkten. Ein liebender Mensch schafft Harmonie in seinem Umfeld ….
Diese lebensaufbauende und -erhaltende Kraft der Liebe geht sogar so weit, dass an Rattenbabys gezeigt werden konnte, dass das Fehlen der mütterlichen Zuwendung das Genom der Jungen veränderte.

herzarztNun ist durch unser krankes, im Sinne von unnatürlichem, Gesellschaftssystem schon einiges passiert an uns, an unseren Kindern und Mitgeschöpfen. Daraus resultierende Krankheiten sind allgegenwärtig. Doch es ist nie zu spät. Vieles kann auch später noch in Liebe aufgelöst werden.
Und das ist der Grund, warum die Profitmedizin überhaupt Erfolge aufweisen kann. Schon Hippokrates von Kos, der berühmteste Arzt des Altertums wusste vor 2000 Jahren, dass es wichtiger ist, zu wissen welcher Mensch eine Krankheit hat, als zu wissen welche Krankheit ein Mensch hat. Diesen feinen Unterschied haben charismatische Ärzte erfasst und gehen heilsam auf die Biographien der Patienten ein, was nichts anderes ist als Zuwendung und Liebe zu geben.
Doch das kann natürlich jedermensch!
Wir sind wieder einmal, sogar in ganz ‚egostischem‘ Interesse, gefordert zu lieben, zu lieben, zu lieben und noch mehr zu lieben.
Oder umgekehrt gesagt: Solange nicht jedeR jedeN liebt, werden wir in Form von Problemen und Krankheiten dafür zu zahlen haben.
In diesem Sinne:
paradise your life!   😉

 

 

 


Unglaublich!

6. Februar 2017

Schon als meine Kinder noch mit Begeisterung Märchen hörten, konnte ich nicht umhin, immer wieder zu ergänzen wie unglaublich schlau und unverfroren so wunderbare Könige und Königinnen waren und sind. Die schaffen es, vom Volk dafür verehrt und geliebt zu werden, dass sie sich von ihm nicht nur erhalten lassen, sondern mit, von ihm Erarbeiteten auch noch rumprotzen und in Saus und Braus zu leben.
Heute sind diese ‚Altparasiten‘ weitgehend von Politikern und Millionären abgelöst. Doch das Prinzip blieb dasselbe.
Mindestens ebenso absurd ist das Verhalten der Menschen gegenüber Kirchen und Ärzten:

Kirchen und Medizin

 

 

 


Aphorismen über den Arztberuf

6. Dezember 2016

Herrlich!
Schaut mal was auch andere sich so über die Ärzte denken:

Aphorismen über den Arztberuf

 

 

 


Was wünschen sich alle Menschen?

12. Mai 2016

Gesundheit und FriedeGesundheit und Frieden in der Welt!
Zwei legitime Wünsche.
Doch:

ball_red Wer bitte lehrt sie Gesundheit!?
Keine Schule, kein Arzt, kein Ministerium! Die Wissenschaft tappt im Dunkeln und die Wirtschaft ruiniert die Gesundheit solange das Kohle bringt …
Und die Menschen hängen so sehr am Gewohnten und Werbe- Reingedrückten, dass jeder Warner und Aufklärer sofort aus Wegnehmens- Ängsten zum Feind erklärt wird.

ball_red Welche Partei sollte man wählen, wenn man Waffen, Kriege und Heere ablehnt!?
Die ‚friedliebenden‘ Menschen selber werfen alle paar Jahre ihr ‚Ja für eine Armee‘ in die Wahlurnen. Klar, alle Heere werden zur Verteidigung gehalten. Aber auch alle Kriege werden von Verteidigungsheeren geführt!
Lässt Du, wenn Du aufhören willst zu rauchen, saufen, Schoki essen, Zigaretten, Alk- botteln und Naschereien daheim herumliegen!?

 

 

 


Licht ins Dunkel …

10. März 2016

Licht ins Dunkel… ist eine der bekanntesten ‚Langläufer‘- Spendenaktionen Österreichs.
„Licht ins Dunkel“ gibt es mittlerweile lange 43 ORF- Jahre.
Es wird auf einer Seite gesammelt was das Zeug hält, andererseits angeblich sehr unbürokratisch geholfen und verteilt.
So weit so gut.

Was aber könnte man daraus sonst noch ablesen?
Dass es ein Skandal ist, dass es derartiger Aktionen überhaupt noch bedarf!
Peinlich für den ORF, der einen Bildungsauftrag hat, dem er Quoten- schielend in erbärmlich geringem Maß nur nachkommt. Peinlich für die Politiker, die sich bei dieser Aktion bloß gerne telegen produzieren.
Die Frage die sich leider niemand stellt, müsste sein: Was hat man 43 Jahre lang an Prävention versäumt? Was wäre jetzt zu tun und zu verhindern?
„Licht ins Dunkel“ über so lange Zeit zeigt bloß, dass das Dunkel nach sovielen Jahren noch immer nicht erhellt werden konnte. Was auch nicht weiter wundert wenn man sich ausschließlich auf’s Stopfen ‚alter Löcher‘ konzentriert ohne auch nur einen Gedanken an die locker vermeidbare Entstehung dieser Probleme verschwendet.
– Wäre medial auch nicht so gut ausschlachtbar, wenn es all die alljährlich beholfenen Probleme erst gar nicht mehr gäbe …     😉
Erinnert mich sehr an die Situation der Ärzte, die sich auch nur solange als ‚gute Onkels‘, Lebensretter und ‚Götter in Weiß‘ produzieren können, solange sie so erfolglos sind, dass es immer noch Kranke gibt     😉

Um nur ein Beispiel zu nennen: Der heurige „Licht ins Dunkel“- Autismus- Schwerpunkt von Ö1.
Es wird mit dem Ersammelten etwas für Betroffene getan. Gut!
Völlig ignoriert aber, werden die Indizien für die Dramatik, die uns in ein paar Jahren puncto Autismus ins Haus stehen wird, obwohl dieser Entwicklung längst gegengesteuert werden müsste. Mit der ORF- Reichweite wäre das locker möglich. Doch davon ist der ORF Lichtjahre entfernt! Dafür werden lieber seichte Serien gebracht und wird auf Aufregung und Hilferufen gemacht werden, wenn die versäumten Chancen Realität geworden sind …