Wo ist bloß dieser Balken?

15. Februar 2021

Kürzlich stellte ich hier dar, dass so ein Unsinn wie ein Virus- Glaube oder gar eine Virus- Angst nur auf dem Substrat unserer Kultur gedeihen konnten.
Heute möcht ich ein recht ähnliches Thema ansprechen, das sowohl für diesen Corona- Irrblick als auch für unsere gesamte Welt gilt.
Es ist der biblische Span, den wir in den Augen anderer sehen, dabei aber den Balken in unseren Augen nicht wahrnehmen. Oder anders gesagt, uns sind alle noch so konstruierten Außenfeinde lieber als unseren eigenen Anteil am Problem zu sehen.


So sehen wir lieber ein pöses, pöses Virus, wollen aber nicht und nicht die wirkliche Ursache unserer Krankheiten sehen.

So vergiften wir lieber die ganze Umwelt, als einzusehen, dass wir einen völlig unnatürlichen Blick auf das Leben entwickelt haben.

So treiben wir lieber unseren Kindern all ihre Liebe, Unbeschwertheit und Intuition aus, (er)ziehen sie lieber in unsere Leben, anstatt zu sehen, dass wir auf dem totalen Holzweg sind.

Wir raffen lieber ein Leben lang, anstatt zu erkennen, dass wir nicht in einer Mangel-, sondern Fülle- Welt leben.

usw. usf.

Allein wegen dieses unseligen Virus derzeit! Was wir alles aufführen um es zu bekämpfen!
– Einfach unglaublich!
Dabei leben wir seit Jahrmillionen mit Viren zusammen. Ja, kooperieren sogar mit ihnen!
Was wir uns schon alles eingebrockt haben, allein dadurch, dass wir das naturnahe und naturrichtige Leben verlassen haben! Das ist eine einzige Endloskette an Problemen, die wir schon durch die Jahrtausende schleppen!
Und ein Problem zieht das nächste nach sich.
Wir verbringen mittlerweile schon mehr Zeit mit Reparaturen der Reparaturen, als wir vorwärtsschreiten!

Ein kurzer Schritt nur, in ein – Leben macht einem diesen Wahnsinn erst klar …

In diesem Sinne:


 
 
 


Die payoli- Sinne: Das Auge

18. Dezember 2013

[payoli- Gebetsmühle an] Wir alle leben in Körpern die mit denen der Primaten zu 98,6% ident sind. Deshalb brauchen wir für ein gesundes und glückliches Leben, das die Primaten haben/ uns vorleben, auch die Dinge die Primaten brauchen, sollten wir das tun, was Primaten tun.
– Aber maximal zu 98,6%, gell! 😉
[payoli- Gebetsmühle aus]

payoli-augeSehen wir uns doch einmal unsere oder die Augen unserer Mitwesen an!
Was für Wunder an Schönheit und Funktion!
– Zumindest bei Jungen oder freilebenden Tieren! Denn gerade die Augen spiegeln sehr schnell und deutlich auch den Lebenswandel der jeweiligen Person …

Sehen wir es mal ganz praktisch:
Warum sind wir vielfach fehlsichtig, Affen aber nicht?
Warum brauchen wir Brillen, Affen aber nicht?
Warum sehen wir vieles nicht, das Affen sehen?
Was läuft bei uns falsch? Was ruiniert uns unsere Augen?
Was machen die Affen richtig? Was hält deren Augen fit-all und vital bis zuletzt?

Die höchst einfache Antwort: Das Scharfstellen, das Fokussieren unserer Augen passiert über Muskeln.
Unsere Muskeln sind untrainiert, degeneriert und schwach.
Die Augenmuskeln der Primaten aber sind (lebens)trainiert und kräftig.

Und warum dieser Unterschied!?
Das Leben der Primaten ist (auch optisch) höchst abwechslungsreich. Sie beobachten ständig ihre ständig sich verändernde Umgebung, sowohl durch ihr Umherziehen, durch ihre Baumkronen- Erdboden- Wechsel, als auch durch ihr Gruppenleben, in dem ständig spannende Bewegung und Begegnung ist. Nicht zuletzt bewegt sich selbst ihr ‚Hintergrundbild‘ in Form von windbewegten Blättern, Ameisen, etc. ständig.

Und bei uns? Bei den Menschen? In der Zivilisation?
Primär gleiche, unveränderte Blick- Abstände/ Fokussier- Weiten! Egal ob wir Zeitung oder ein Buch lesen: immer nur EIN Abstand!
Egal ob wir TV oder Film gucken: Stundenlang EIN Abstand!
Egal ob wir Bildschirm- oder Papier- arbeiten: stundenlang nur EIN Abstand!
Selbst unsere Kinder sehen nur die sterilen und statisch unveränderten Einfärbigkeiten der Kinderzimmer. Während Affenkinder dem hochkomplexen Schattenspiel, den zahllosen Blattbewegungen in den Bäumen, den Wolkenbildern, dem aktiv bewegten Gruppenleben folgen können …

Und was braucht das Auge, wie wir von den nie fehlsichtigen Affen wissen?
Ständigen Abstandswechsel! Bewegung! Immer wieder sich ändernde Fokus- Weiten! Ständig sich bewegende Bilder!
– Und zwischendurch Augen- Ruhepausen!

Doch selbst die kriegen Zivilisationsmenschen, trotz ihrer Faulheit, nicht!
Sie machen sich sogar die Nacht zum Tag und halten das auch noch für Fortschritt!
– Naja, stimmt ja auch! Brillen sind eben fortschrittlich 😉
Nur ‚dumme‘ Affen haben keine wunderbar intellektuellen Brillen! Galten doch lange Zeit Brillenträger als ‚Studierte‘ 🙂

Was wir gegen Fehlsichtigkeit tun könnten?
Zum Beispiel jede Menge Augenübungen machen!:

redball Wir könnten minutenlang fern- nah- fokussieren.
redball Wir könnten unserem sich immer schneller bewegenden Zeigefinger nachsehen.
redball Wir könnten palmieren.
redball Wir könnten die geschlossenen Augen kreisen.
redball Wir könnten mit Maximalfrequenz blinzeln.
redball Wir könnten Augenspülungen machen.
redball Wir könnten …

Oder wir könnten einfach abwechslungsreich, das heißt wirklich lebendig leben! 😉
Manche sagen dazu auch ‚paradiesisch leben‘. In neudeutsch:

paradise your life ! 😉

 

 

 


Der Regenbogen ist tot!

20. November 2012

Schon Johann Wolfgang von Goethe erkannte:

Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Die Sonne könnt es nie erblicken …

und meinte damit, dass all unser Sehen und Leben sich unter unserer Sonne entwickelt und sich ihr angepasst hat.
Jedes Kind ist begeistert von den Farben des Regenbogens:

Die neue Farbspektralverteilung aber sieht so aus:

Das ist die Farbverteilung der EU- erzwungenen Energiesparlampen.
Es werden damit nicht nur unsere Augen betrogen, sondern uns auch noch der Großteil der Farben vorenthalten; Farbenklau sozusagen.
Dazu kommt noch, dass Sonnenlicht kontinuierlich scheint, die Glühbirne schon leicht (100 mal pro Sekunde) blinkte, die Sparlampe aber völlig unregelmäßig flackert. Auch wenn unser Auge zu träge ist, dies wahrzunehmen, sind diese Schwankungen sehr wohl in unseren Nervenbahnen nachweisbar und stehen sogar im Verdacht Stress auszulösen.

Was wollen wir uns eigentlich noch alles antun!?

Das Auge bekommt nicht, was es braucht. Denn Film, TV- Bild und elektrische Beleuchtung flackern und blinken was das Zeug hält.

Das Ohr bekommt nicht was es braucht. Denn Radio und CD sind längst digitalisiert und damit ebenso zerhackt wie das Licht.

Der Verdauungstrakt und Geschmackssinn bekommt nicht was er braucht. Denn der Würzbetrug ist essentieller Teil unserer Kulinarik.

Unsere Nase bekommt nicht was sie braucht. Denn künstliche Aromen sind nicht nur allgegenwärtig und ähnlich ‚lückenhaft‘ zusammengestellt wie Kunstmusik, sondern verfälschen uns so ziemlich das ganze Leben.

Unsere Haut bekommt nicht was sie braucht. Denn wir sind rund um die Uhr durch unsere Kleidung von der Umwelt isoliert und von Klimaanlagen thermostiert.

Unsere Muskeln bekommen nicht was sie brauchen. Denn wir ziehen es vor, es bequem zu haben.

Selbst unser Gehirn bekommt nicht mehr die Aufgaben, die es bräuchte. Denn wir haben ja Computer und Handys …

Hauptsache das Auto kriegt das Bezin und die Waschmaschine den Strom, den sie brauchen!

WIR funktionieren ja auch mit den falschen Inputs!
– Glauben wir !!! 😉