Ehret’s Geheimnis

11. April 2019

Schon vor mehr als jundert Jahren wusste der deutsche Naturheilkundler und Buchautor mehr als wir ‚Aufgeklärten‘ heute. Ich musste die entscheidende Aussage sogar hervorheben, so unbedeutend wie unglaublich erscheint sie uns in unserer heutigen, grottenfalschen ‚Nahrung nährt‘- Hypnose:

… Dies ist eines der größten Probleme, das ich gelöst habe, und es ist eines, das alle ‚Fachleute‘ vor ein Rätsel stellt, die glauben, daß die Nahrung selbst das Problem ist. Sobald Sie den Magen wieder mit Nahrung füllen, wird die Ausscheidung unterbrochen, und Sie fühlen sich besser! Ich muß sagen, daß dieses Geheimnis, das ich entdeckt habe, zweifellos die Erklärung dafür ist, warum das Essen eine Gewohnheit wurde und nicht mehr länger das ist, was die Natur damit beabsichtigte, nämlich ein Zufriedenstellen, ein Ausgleich des Bedarfs der Natur an Nahrung.
(Arnold Ehret in seinem Buch ‚Die schleimfreie Heilkost‘)

 

 

 


Kasperl- Welt

18. Februar 2019

Was sonst früher die Kinder spielten, nämlich alles ‚auf den Kopf‘ zu stellen, alles spaßeshalber umzudrehen und zu verkehren, ist heute unsere tagtägliche Realität. – Und keiner merkt es!

So wie bei Krankheiten die Bedeutung umkehrt wurde. Also heilsame Ausscheidungs- und Gesundungsphasen wurden zu – zu bekämpfenden – Krankheiten gemacht.
Genauso wurde das Essen irriger Weise zu unserem Erhalt hochstilisiert. Dabei ist es eine Belastung und Gewohnheit für uns die nach immer mehr verlangt. Es geht nicht darum wieviel Nahrung wir brauchen, sondern wieviel wir ertragen, bevor wieder eine ‚Erkrankung‘ her muss!
Dafür wurde die Heilungs- unterdrückende Medizin zum Heilmittel gemacht!
Selbst sogenannte natürliche Heilmittel sind bloß Gifte, die der Körper umgehend ausscheidet, – und dabei ev. anderes Schadzeugs ‚mitnimmt‘.
Auch die ‚belebende‘ Wirkung des Kaffees beruht auf dessen Giftigkeit.
Keine Frage, dass auch sogenannte ‚Schönheitsmittel‘ bloß die Hautporen verstopfen, verspachteln, d.h. Probleme überdecken bzw. Ausscheidungen zurückdrängen.
Vergiftungssymptome werden als Mangelerscheinung gesehen, es wird umgehend ’nachgefüllt‘, damit die Ausscheidung unterbrochen, die ‚Beschwerden‘ sind weg, der Patient ‚geheilt‘ und der arme Körper muss sich neue Ausscheidungswege suchen! Doch das sind dann ‚andere Erkrankungen‘ die niemand in Zusammenhang mit dem Vor- Problem bringt …

 

 

 


Ein optimaler Ernährungs- Tagesablauf

10. Dezember 2013

Wie in „Abwaschwasser trinken“ angekündigt, ist es nicht egal ob wir dem alten, aber grottenfalschen Sprichwort ‚Frühstücken wie ein Kaiser, zu Mittag essen wie ein König und abendessen wie ein Bettler‘ fröhnen oder diese Reihenfolge umkehren.

Generell ist es so, dass wir um so
redball gesünder,
redball kraftvoller,
redball geistklarer und
redball langlebiger sind, je weniger wir essen!

Das klingt vermutlich für viele unglaubwürdig. Das aber nur, weil sie sich so falsch ernähren, dass sie damit x- fach schon die Erfahrung gemacht haben, dass immer wieder gegessen werden muss um die Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Ess- UhrBei optimaler Ernährung aber gilt genau das Obengesagte; dass wir damit gesünder, fitter und mit klarerem Kopf älter werden.
Soweit so gut und richtig, aber vermutlich weit entfernt für die meisten Menschen.
Egal ob optimal oder weniger gut ernährt, alle sollten zumindest die günstigste Tagesverteilung der Ernährung beachten:

Wir können unsere täglichen 24 Stunden grob in

redball Nahrungs- Aufnahme,
redball Nahrungs- Verarbeitung und
redball Ausscheidung

einteilen.
Ca. von Mittag bis 20 Uhr ist es günstig Nahrung aufzunehmen.
Von 20 Uhr bis 4 Uhr (morgens) sollte der Körper Ruhe und damit alle Energie für die Körper- internen Verdauungs-, Zerlegungs-, Abtransport-, ‚Umrangierungs‘-, Deponier-, etc- Arbeiten haben.
Von 4 Uhr bis Mittags ist die letzte der drei, die Ausscheidungs- Phase. Diese sollten wir durch wenig bis nichts essen und durch viel Flüssigkeits- Zufuhr unterstützt werden.

Gönn‘ Deinem Körper diese Struktur und Du wirst nach einigen Tagen bis Wochen merken, dass es gut tut und damit richtig ist.

 


Windeln für alle!

12. September 2012

Babys quietschen – zumindest wenn man der Windelwerbung glaubt – in ihren – natürlich Wegwerf – Windeln vor Vergnügen.
Alte Menschen hassen ihre Windeln, die sie fallweise im Alter brauchen.

Was liegt dazwischen?

Zum Einen ein ‚falsches‘ Leben. Ein Leben, dass durch Bewegungsmangel, Sexmangel, falsche Ernährung zur Inkontinenz führte.

Zum Anderen zwei völlig konträre Denkmuster. Einerseits – als Baby – die Nichtbewusstheit des Problems, dass Ausscheidungen verschmutzen.
Andererseits – als AlteR – das übertriebene Schuldgefühl durch die Ausscheidungen schmutzig zu sein.
Zweiteres ließe sich ändern!
Erinnere Dich: ‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe‘

Jetzt die gute Nachricht:
Beides entsteht und ist in unserem Kopf!

Wir können auch dauergesund und damit Ausscheidungs- kontinent leben.
Und wir können unsere gewohnte Hygienewelt relativieren. Wir können mit Genuss in die Badewanne pinkeln, uns keine Gedanken über Flecken am Laken machen. Wir können unsere Ausscheidungen in ’neuem Licht‘ sehen; sie sind ein Teil von uns, ein Teil unserer (guten) Ernährung.
Und/ oder wir können unsere Inkontinenz (die mit gesunder Ernährung olfaktorisch ‚halb so schlimm‘ ist) leben bzw. sie als Teil unseres Alters, unseres So- Seins sehen.

Also, Du siehst, soviel Unterschied ist gar nicht zwischen Baby und Greis.
– Beide könnten glücklich sein … 😉

 


Setz Dich mal hin …

6. April 2011

… und nimm Dir ein paar Minuten Zeit für Dich.

Zuerst stell Dir plastisch vor, dass ein gesunder Körper absolut Null Probleme macht.
Danach gehe Deinen Körper und die letzten Wochen im Geist durch und notiere Dir alle Deine Wehwehchen oder auch nur Unannehmlichkeiten.
Notiere sowohl die Kleinigkeiten, wie Hautunreinheiten, Körpergeruch, fallweises Jucken, etc., als auch die akuten Erkrankungen, wie Schnupfen, Husten, Fieber, Kreuzschmerzen, etc. und vergiss auch nicht Deine ‚alten Begleiter’.
Interessanterweise sind nämlich viele Erkrankungen für die Leute so selbstverständlich und Teil ihres Lebens, dass ihnen gar nicht mehr auffällt, dass sie noch Taschentücher brauchen, sich Räuspern müssen, immer wieder mal Kopfschmerzen oder kalte Hände, oder eine Unzahl ähnlicher ‚Selbstverständlichkeiten’, haben.
Ein absolut gesunder Mensch ist auch psychisch gesund, d.h. er hat weder Depressionen, noch negative Gedanken. Er ist stets ansteckend gut gelaunt, empathisch und sieht statt Problemen nur Herausforderungen.
Diese Liste ist ein erster Schritt zu Deinem wunderbar dauergesunden Leben.
Probleme unter den (Denk- oder Wahrnehmungs-)Teppich zu kehren ist keine Lösung! Unser Körper gibt uns durch seine Problemstoff- Ausscheidungs- oder Deponier- Aktivitäten nicht ‚just for fun’ Signale. Sondern sie wollen erkannt werden und Verhaltensänderungen auslösen.
Dir muss bewusst werden, wie unzufrieden Dein Körper ist. Denn Untersuchungen an Krebspatienten zeigen, dass diese meist sehr viele Vorzeichen missachtet haben.
Außerdem kann solch eine Liste gut zeigen, wie schnell, was, durch welche Verhaltensänderungen verschwindet.
In diesem Sinne: Mit einer gewissenhaft erstellten ‚Wehwehchen- Liste’ beginnt Dein ‚paradise your life’ 😉

Um zu verdeutlichen an welche Qualen wir uns schon so sehr gewöhnt haben, dass sie uns gar nicht mehr in den Sinn kommen, gibt’s morgen eine Geschichte.

 


Toleranzstarre

22. Juni 2010

Vielleicht hast Du schon einmal gehört, dass Krebspatienten häufig wenig bis keine Vorerkrankungen, nie Fieber, hatten.
Krebs ist der letzte Rettungsversuch des Körpers Schadstoffe (lt. Dr. Wendt das Eiweiß- Zuviel) aus dem Vitalkreislauf zu nehmen und (im Tumor) zu deponieren.
Dieser letzten und heftigsten Maßnahme gingen viele harmlosere Ausscheidungs- oder Deponier- Versuche voraus, die aber übersehen oder (medikamentös) unterdrückt wurden.
Dr. Reckeweg zeigt in seinen Tabellen sehr schön, dass verschiedene Erkrankungen während eines Lebens keine zufälligen, unabhängigen Geschehen sind, sondern eine zusammenhängende Kette von, immer massiver werdenden Körperreaktionen, ist. Er nennt das Symptomverschiebung.

Unter diesem Geschehen aber liegt ein Effekt, den ein schlauer Mensch einmal Toleranzstarre nannte.
Dazu ein Bild:
Ihr kennt sicherlich die Situation, wenn ein Baby gefüttert wird.
Das Kind liegt relativ flach am Rücken und die Mutter füllt Löfferl um Löfferl in dessen Mund (Fühl Dich da einmal rein! Eine Horrorsituation!). Das Kleine drückt immer wieder den Brei heraus und die Mutter kratzt geduldig das Herausgepresste immer wieder mit dem Löffel von Kinn und Lippen ab und füllt es wieder ein! Denn die Frau ist – ganz Gesellschafts- konform – überzeugt davon, dass das Kleine das Essen erst lernen müsse.
Tatsächlich aber, kann man an kleinen Primaten und Rohkostkindern beobachten, dass diese sehr wohl essen, und sogar gewisse Präverenzen zum Ausdruck bringen, können.
Unsere Babies spucken das Zeugs bloß aus, weil es so Sch…. schmeckt!
Und irgendwann hat das Kleine nicht Essen gelernt, sondern sein Widerstand ist erlahmt, es hat aufgegeben, es befindet sich in der Toleranzstarre.
Genau dasselbe passiert mit nahezu allen unseren Nahrungsmitteln, mit den Zigaretten, wo wir bei der ersten, vielleicht die Hose füllten, beim ersten Schluck Alkohol der uns spuken und zur Wasserleitung stürzen ließ, beim ersten Schluck Kaffee, der außer bitter nur noch scheußlich schmeckte, das Fieber nach dem ersten Fleisch, Schorf nach der Kuhmilch, und, und, und.
An all das gewöhnen wir uns! Bei all dem resigniert unsere Abwehr irgendwann. Bei all dem verfallen wir in die Toleranzstarre, bei der nach außen hin alles wunderbar aussieht, der Körper und das Immunsystem aber, intern immer mehr leisten müssen.
Beginnt der Körper irgendwann seine vollen Speicher zu leeren und versucht diesen gefährlichen Sondermüll bei dessen Einfüllung er so lange still halten musste dann doch zu entsorgen, nennen wir das Krankheit und unterdrücken es erst wieder. Man ‚muss‘ doch schließlich die rinnende Nase, den Durchfall, stopfen, den Brechreiz oder Husten unterbinden, den Hautausschlag wegcortisonieren, das Fieber senken, usw. 😉

Und was will ich damit sagen?
Ohne jemandem Angst machen zu wollen: Gesund aussehen, sich gesund fühlen, ist nicht gleichbedeutend mit gesund sein!

Und das Verrückteste ist: Sobald wir artgerechte Lebensmittel zu uns nehmen erinnert sich unser Körper an ‚alte Zeiten‘, schöpft sozusagen Hoffnung und beginnt sofort mit der Reparatur, richtiger Weise zuerst mit dem Dringlichsten und das ist das Entsorgen der Schadstoffe. Kaum aber bekommt jemand auf Erdbeeren einen Ausschlag, auf Kraut Durchfall, etc. sagen die Leute ‚Ich vertrage Erdbeeren/ Kraut/ Rohkost nicht!‘ und kehren zur Normalkost zurück, bei er der Körper sofort weiß ‚Aha, wieder stillhalten!‘.