Oft steh ich vor ihren Gräbern …

1. November 2018

Freunde, Freundinnen, Kolleginnen, Schulkollegen, in meinem Alter, teils auch jünger …
Und ich denk mir: ‚Alles, alles haben sie richtig und gut gemacht. Haben ihre Familien versorgt, waren freundlich, haben sich etwas geschaffen, waren erfolgreich, beliebt, umgänglich, ehrlich …
Nur eines! Nur einen einzigen Punkt haben sie übersehen! Und der hat sie das Leben gekostet.
Sie waren nicht gut zu sich!‘.

Ja klar, haben sie sich auch etwas gegönnt. Leckere Torten, Braten, Kurzurlaube, neue Autos, schicke Kleider, Bälle, Feste …
Doch das ist nicht wirklich ‚gut zu sich‘!
Das alles tut nur scheinbar, nur kurzzeitig gut.
Wirklich gut tut uns, uns unsere Urbedürfnisse zu erfüllen. Das Bedürfnis nach Harmonie, nach Nähe zu bedriedigen, wenig zu denken, viel wahrzunehmen, tagzuträumen, Müßiggang, befriedigende Tätigkeiten, frische Luft, Natur, Ruhe, Schönes um sich, naturrichtige Ernährung, lustvolle Bewegung …
DAS ist das Einzige, das fast alle übersehen bis missachten.
Das ist der Grund warum so viele Jahrzehnte wunderbaren Lebens wegwerfen!
Und ich wiederum höre so oft: ‚Mit Deiner Energie kann ich unmöglich mithalten …‘
In diesem Sinne: Verlängere und


Was fehlt uns?

8. März 2018

Ja! Was meinst Du, fehlt unserer Gesellschaft, fehlt uns allen?
Was wäre das Wichtigste für uns?
Was könnte unser aller Leben eine neue Qualität geben?

Mehr Geld?
Mehr Autos?
Mehr Klamotten?
Mehr Technik?
Mehr Sport?
Mehr Essen?
Mehr Bürokratie?
Mehr Gesetze?
Mehr Kosmetik?
Mehr TV- Kanäle?
Mehr social medias?
Mehr Handys?
Mehr …
                    

Stell Dir vor, Du wärst für einen Tag irgend ein Kanzler, Präsident, Minister …
Was würdest Du den Menschen schenken?
Was würdest Du als das dringendst Notwendige erachten?

Ich lass Dir Zeit zu überlegen …
Demnächst meine Meinung.

 

 

 


Alltagssüchte

8. Januar 2018

Als ich noch Kind war, waren die sogenannten Doppler, also ein Doppel- bzw. 2 Liter Wein bei allen Weinhauern der Gegend üblich und selbstverständlich. – Täglich getrunken natürlich!
Heute nennt man soetwas alkoholkrank.

Detto mit dem Rauchen. Männer meiner Kindheit die nicht rauchten waren seltene Ausnahmen. Oder noch eine Generation davor: Ein Bauer, der kein Pfeifchen im Mundwinkel hängen hatte, war kaum denkbar.
Heute, in Zeiten der Raucherverfolgung und dem vielen Wissen um die Krebsauslöser im Zigarettenrauch, kaum mehr vorstellbar

Bei der Sucht also wird die Absurdität und Tragik des Tuns deutlich sichtbar: Wir tun am intensivsten, was am meisten schadet.

Als payoli, sieht man genau diesen Effekt nicht nur bei den ‚offiziellen‘ Süchten sondern allerorten. Die Menschen hängen an ihren schädigenden Gewohnheiten, die sie krank machen und ihnen Lebenszeit rauben in einer echt absurden Form und Intensität.
Egal ob es die Kochkost, fastfood oder der Bewegungsmangel ist, der Handy- oder Auto- Gebrauch, der Arbeits- oder Schulstress. Wir tun so, als ob es ohne diese Dinge nicht ginge …

Bleibt nur zu hoffen, dass auch dieses absurde Tun in einigen Jahren oder Jahrzehnten ähnlich ‚dumm dastehen‘ wird, wie für uns heute die ‚alten Süchte‘ …

 

 

 


Menschen- Havarien

21. September 2017

Versucht jemand ein repariertes Havarie- Auto als unfallfrei zu verkaufen macht er sich strafbar.
Operierte , medikamentierte oder sonstwie behandelte Menschen aber gelten völlig straffrei als gesund!

Kein Mensch mehr denkt sich etwas dabei die Summe an Reparaturmedizinern und Krankenhäusern als Gesundheits- System zu bezeichnen.

Dabei ist die Gesundheit unsere geburtsrechtliche ‚Jungfräulichkeit‘ die 99,99% aller Wesen ein Leben lang behalten. Der Zivilisationsmensch hingegen verspielt aus Unwissenheit dieses wunderbare Geschenk, erkrankt baldigst, muss symptomunterdrückt und repariert werden und glaubt dann auch noch gesund zu sein!
Doch schon österreichs Nobelpreisträger Konrad Lorenz sagte: ‚Der Glaube reinen Unsinns ist ein Privileg des Menschen‘     😉

 

 

 


E- Mobilität

18. April 2017

Die Umstellung unseres Straßenverkehrs auf e- Mobilität ist bereits voll im Gange.
Dennoch Ich rechne ich nochmal schnell nach:

Pfeil 6,54 Mio. zum Verkehr zugelassene Kraftfahrzeuge in Österreich,
Pfeil durchschnittliche jährliche Fahrleistung 13.100 km
Pfeil macht: 85674000000 jährlich gefahrene Kilometer

Pfeil Der Durchschnittsverbrauch eines e- Mobils ist 15kWh/ 100km
Pfeil also bedürfen die jährlich gefahrenen km Österreichs 12851100000 kWh
oder 12851100 MWh
oder 12851 GWh

Pfeil Das leistungsstärkste Wasserkraftwerk (Grafenwörth) liefert 1967,6 GWh jährlich.
Pfeil Das heißt wir bräuchten ca. 7 weitere ‚leistungsstärkste‘ Donaukraftwerke oder
man rechnet mit Solarkollektoren:

Pfeil In unseren Breiten sind solar ca. 1000kWh pro Quadratmeter zu erzielen.
Pfeil Das heißt für Österreichs e- Mobilität bräuchte man 12851100 qm oder
1285 ha Kollektorfläche
Pfeil das wären 3212 Fußballplätze. Keine schlechte Herausforderung, wenn man bedenkt dass es nur 2100 Gemeinden gibt in Österreich! 😉
Pfeil Oder 214185 durchschnittliche Südseiten Hausdach- Kollektoren, in jedem Ort also 100 Dächer! Ich kenn
Orte die haben nichtmal 100 Häuser! 😉

Von dem allen erfährt aber Konsument nichts. Im Gegenteil auf den entsprechenden web- und Hochglanz- Seiten wird mit Förderungen verschleiert was das Zeug hält und wird viel von Öko und von günstiger als Bezin schwadroniert.

Ok, e- Autos sind tatsächlich vom Wirkungsgrad her besser als Benziner, auch die Eleganz der Beschleunigung und Laufruhe sind bestechend.
Nur hätte ich im Zuge einer so massiv geförderten Umstellung schon auch gern mehr Bewusstheit gesehen. Denn kritisch betrachtet ist der weit überwiegende Teil der gefahrenen Kilometer nicht notwendig. Und Gedankenlosigkeit mit steuerlichen Fördergeldern zu fördern ist absolut kontraproduktiv.

Wenn man dann auch noch bedenkt, was derartige Massen von irgendwann kaputten Akkus und Solarpanelen für die Umwelt bedeuten und dass der erforderliche Strom – zusätzliche Wasserkraft wird nicht zu finden sein – dann aus kalorischen Giftschleudern oder gar AKWs kommen wird, sieht man, dass Autofahren bei allem Öko- Getöns, weiterhin dumm und umweltzerstörend bleiben wird.

 

 

 


Wichtig

22. September 2016

Was ist wichtig?

Politik?
Landesgrenzen?
Welche Sprache wir sprechen?
Welche Noten wir in Geographie, Mathe und Turnen hatten?
Wer mehr Kochrezepte kennt?
Wer mehr bedrucktes Papier (Geld) gehortet hat?
Wer die schönere Frau, den mächtigsten Mann hat?
wichtigIst die Anzahl der Autos wichtig?
Oder die Größe der Wohnung?

Was ist eigentlich mit dem Leben?
Wieviele davon haben wir?
Ist es unwichtig wie lange und wie gesund wir leben?
Ist es von Bedeutung, ob wir glücklich, zufrieden, ‚lebendig‘ im Sinne von abwechslungsreich leben?

Beginnen wir mit dem zweiten Absatz:
Wir haben (gesichert) nur dieses eine Leben. Je gesünder, glücklicher, zufriedener, lebendiger und länger wir es genießen können, desto besser!

Und wer kümmert sich darum?
Niemand!
Die Menschen werden nicht darin geschult das Leben in dessen Interesse, in unserem Interesse zu leben.
Die Wirtschaft, Medizin und Politik verfolgt völlig andere Interessen, nämlich den Profit.
Also kümmere ‚zumindest‘ Du Dich um Dein Leben! zwink

 

 

 


Kismet?

27. März 2014

KismetSehen wir doch einmal genau hin!
Sehen wir uns doch unsere Geschichte, sehen wir uns unsere Entscheidungen, Erfindungen, Errungenschaften … genau an!
Wieviel haben wir nicht schon wohlmeinend, doch letztendlich dennoch vergebens, wenn nicht sogar zum Schaden, getan!?

Wäre es da nicht legitim oder sogar sinnvoll uns tun ‚zu lassen‘?
Alles dem ‚Schicksal‘ zu überlassen?
Alles so kommen zu lassen, wie es kommt?

Weniger zu planen – es heißt doch auch nicht ganz unrichtig ‚Wer plant, bringt Gott zum Schmunzeln‘. Mehr den Zeichen der Zeit, den unausgesprochenen Hinweisen und ‚Aufträgen‘ anderer nachzukommen. Uns Entscheidungen abnehmen zu lassen … ?

Mir geht es hier beim ‚paradise your life‘- Thema eher um die Dinge, die dem Gro der Zivilisations- Menschen so selbstverständlich erscheinen, letztendlich aber unsinnig bis unnötig verkomlizierend und verschwierigend sind.
Mir geht es eher darum all die Rationalisierungen, Hilfsmittel, Werkzeuge, Fahrzeuge als das zu sehen was sie sind: Nur in Ausnahmesituationen wirkliche Hilfe.
In den allermeisten Fällen aber Zeitfresser und Lebensqualitäts- Vernichter!
Egal ob sie laut sind, die Umwelt verpesten oder andere Menschen in Fabrikshallen zwingen.
Egal ob sie unschuldige Mitwesen inhaftieren, gefährden, unseren schönen Planeten zubetonieren oder die Menschen verrohen …
Sie stellen sich als Fortschritt dar, erschweren aber und ruinieren letztendlich unser aller Leben.

So schön und angenehm ein Auto beispielsweise, sein kann. Überleg Dir einmal was da, von der Erz- und Ölgewinnung bis zur giftigen Lackiererei, an Plackerei und Wahnsinn drinnensteckt!
Und selbst für den Nutzer hat ein Auto mehr Nach- als Vorteile. Schließlich will dieses Ding angeschafft und erhalten werden, was nichts anderes bedeutet, als mehr Zeit, als man sich damit einspart, in Jobs abzusitzen oder sich abzurackern, um das Geld dafür zu verdienen!
Ja, wirklich! Rerchne es Dir aus (oder lies nach: ‚Wahnsinn Auto‘! Du bist mit Deinem Auto langsamer als jeder Radfahrer!

Sieh vielleicht in Zukunft kritischer hin!
Oder sieh in Zukunft vielleicht gar die ‚Zeichen der Zeit‘, die ‚Zufälle‘ und ‚versteckten Hinweise‘ die Dich beschenken, die Dir etwas abnehmen wollen.
Horch genauer hin!
Zieh andere und früher unbedachte Schlüsse!
Sieh, früher unbeachtete, neue Möglichkeiten …

Vielleicht erfährst Du dann plötzlich mehr von Mitfahrgelegenheiten, Angeboten, Einladungen und Möglichkeiten, als wenn Du Dich konsequent durchplanst …

Lass Dich lieber beschenken, als Dich ‚abzustrudeln‘ …
Lass Dich öfter mal ‚treiben‘ …
Und Dich damit bereichern! 🙂