Bei uns daheim …

13. November 2017

 


 

 

 


Zitronenschnittchen

24. April 2014

Ich bin zwar kein wirklicher rawfood chef, mach mir aber immer wieder so zwischendurch neben abwechslungsreichen rohköstlichen Hauptspeisen innerhalb weniger Minuten auch gerne Desserts, Kuchen oder Torten.
Irgendwann jetzt einmal dachte ich: ‚Ich hab bei meinen Süßen immer einen dunklen Kakao- Anteil. Wie wärs mal mit einer ausschließlich hellen Süßigkeit?‘
Kaum gedacht, steht eine liebe Freundin mit sensationellem ‚Weißgebäck‘ (natürlich weder wirklich weiß, noch gebacken, aber rohköstlich genial und sehr hell) vor der Tür!
Es schmeckte grenzgenial!
Diese Schnittchen waren noch schneller wieder weg, als die Freundin 😉

Heute hab ich sie sozusagen Stehgreif ’nachkomponiert‘!
Und sie waren unvergleichlich!
Sie waren Megasuperzitroniggrenzgenial‘!
Zitronenschnitten! Hmmmmmmmmmmmmmmm herrlich!

ZitronenschnittchenSoweit die gute Nachricht!
Die schlechte: Ich habs wieder mal stehgreif gemacht und keinen Schimmer von Gewichten, Mengenverhältnissen …

Sorry!
Aber auch Du schaffst das locker!
* Gib eine handvoll Nüsse (je Cashew desto heller! Aber ein paar Mandeln oder Haselnüsse schaden auch nicht)
* und eine kleine handvoll rohköstlicher Kokosraspel
* in den Mixer und male alles fein.
* Gib die Schale einer (natürlich ungespritzten) Zitrone und
* den Saft einer halben Zitrone und
* ev. 1 oder 2 frische Datteln (die ‚verdunkeln‘ aber natürlich etwas) dazu.
Und jetzt wirds ungenau. Ich hab keinen Schimmer wieviel
* Banane ich dazugetan hab (beginn vielleicht bei 1/4 und steigere, wenns zu trocken ist)
* alles mixen
* 1- 2cm dick auf eine Folie oder Platte streichen
* für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen
* in Quadrate schneiden
* in Kokosraspel wälzen u n d
* hmmmmmmmmmmmmmmm, g e n i e ß e n ! ! !

 

 

 


Traubenkur

9. Oktober 2011

Weintrauben- und Weinlesezeit ist!
Man kann natürlich mit jedem Obst wenn es vollreif ist eine Kur machen. Oder um es weniger medizinisch zu sagen: Es genießen, wenn es am besten ist!

Doch besonders die herrlich süßen Weintrauben bieten sich dafür an. Sie entschlacken und werden häufig bei Hautproblemen, Übergewicht, Verdauungsproblemen und rheumatischen Beschwerden empfohlen, – und sie schmecken wunderbar!

Man sollte auf biologische ungespritzte Qualität achten und kann davon essen soviel man will …
Beachtet man einige einfache Kauregeln auch beim Trinken, kann man die Trauben auch als Saft genießen.

Auch ‚Eine Banane geht durch den Garten‘ kann mit Weintrauben statt Bananen ‚gespielt‘ werden bzw. eignet sich wunderbar dazu, Weintrauben mit Wildkräutern zu kombinieren.
Zur Abwechslung zwischendurch würde sich auch eines meiner Lieblingsrezepte anbieten. Es ist fein gehobelter roher Weißkrautsalat mit Kümmel, Salz, Avokados (zerdrückt) und Weintrauben … Hier zum Nach- und Wiederlesen.

 


‚Blöde Neger‘

31. Juli 2011

Es gab Zeiten, da brachen sich hungrige Schwarze einfach die kostenlos wachsenden Bananen von der Staude.
Heute arbeiten sie in (unseren) Fabrikshallen, um sich dieselben Bananen im Supermarkt kaufen zu ‚können’.
Tja, früher waren sie eben ‚Wilde’. Heute sind sie ‚zivilisiert’. Dank den so gutmenschigen Missionaren …

Es geht aber auch umgekehrt. Viele Leute denen hier alle Möglichkeiten offen stünden, steigen aus und leben mit Begeisterung in südlichen Ländern und essen die Papayas und Bananen, die in ihren Gärten kostenlos wachsen …

 


Eiszeit!

19. Mai 2011

Hoffentlich nicht im Sinne von Kälteeinbruch, Eisheiligen oder Beziehungs- Eiszeit … 😉
Die Tage werden heißer und wir sind nun mal von Kindheit an auf Eiscreme an heißen Tagen konditioniert.
Ganz gesund und rohköstlich ist das leider nicht möglich, aber wenn man nicht täglich Unmengen dieser kühlen Leckereien verschlingt, steht einem relativ naturkonformen Eis- Genuss nichts im Wege.
Das Einfrieren von Früchten kostet diesen zwar auch viel von ihrer Vitalität und ihren Inhaltsstoffen, doch ist es doch noch harmloser als das Erhitzen, das in der Rohernährung ja bekanntlich völlig verpönnt ist.
Rohe Eiscreme ist noch dazu sehr einfach selber herstellbar:

Variante 1:
Früchte wie Erdbeeren, Bananen, Äpfel, Mangos, etc. klein schneiden und – vorportioniert ins Tiefkühlfach stellen.
Die gefrorenen Stückchen kurz durchmixen und sofort servieren! Herrlich pur!

Variante 2:
Wer es lieber ‚zubereiteter‘ mag, kann Früchte im Mixer vermusen und nach Geschmack vermischen, würzen oder (mit gemixten Datteln) süßen.
Diese Masse dünn ausstreichen und einfrieren.
Vor dem Servieren in Stücke brechen und kurz durchmixen!

Ganz genial – da es absolut exklusiv und sonst nirgends erhältlich ist, ist Wildkräuter- Eis!
Dazu brauchst Du bloß einen Teil Deines letzten green smoothie dünn ausstreichen, einfrieren und vor dem Servieren zerbrechen und kurz durchmixen. Herrlich!

Wer sein Eis gerne cremig hat, kann mit feinst vermahlenen Cashew- Nüssen oder rohköstlichem Mandelpüree ’nachhelfen‘ …

 


Not- Ernährung

20. August 2010

Das sogenannte Paradies hat es tatsächlich einmal gegeben und zwar zu Zeiten unseres Lebens in unserer Afrikanischen Ur- Heimat. Da lebten wir in der Fülle!
Was heute seltene Leckereien für uns sind, vollreife Mangos, frische Feigen, Papayas, Bananen, etc. war damals unser Alltag. Ohne zu arbeiten ‚wuchsen’ uns diese Herrlichkeiten zu.
Ende mit dem Paradies war, als wir in kältere Klimazonen auswanderten. Nichts mehr war hier mehr so köstlich und zubereitungslos zu genießen. Es musste gejagd und gehegt werden. Und vor allem, es musste alles zubereitet werden.
Fleisch, Getreide, Kartoffel schmecken einfach nicht und müssen erst gewürzt oder mit Schmackhafterem vermischt werden.
Wir waren sozusagen auf völlige Not- Ration reduziert.
Das Verrückte ist, dass wir immer noch an diesem unattraktivem Müll hängen und uns auch noch einbilden, gut zu essen.
All unsere Kochkünste sind nur notwendig, weil die Grundzutaten verbessert werden MÜSSEN. All die Spitzenköche machen nichts anderes als relativ wertloses Zeugs so aufzumotzen, dass die vermeintlichen Gourmets sich darum reißen.
Eine Sapote muss nicht verändert, braucht nicht gewürzt oder gegart zu werden. Sie ist vollendet wunderbar. Eine Weintraube braucht weder Zutaten noch Verarbeitungsschritte.
Die gängige Kochkost beruht auf ein, zwei Dutzend Grundzutaten, während die rohköstliche Küche hunderte Naturprodukte kennt und verwendet.
Die vermeintliche Kochkost- Fülle und Vielfalt ist schlicht und einfach inhaltslose Schaumschlägerei. Allein schon, dass man die verschiedenen Körperteile des Schlachtviehs unterschiedlich benennt um daraus eine Pseudo- Vielfalt anzubieten ist lächerlich. Beobachtet man Raubtiere, sieht man, dass die all das Muskelfleisch, das unsere Speisekarten füllt gar nicht oder erst zuletzt angerührt wird.
Detto all die Getreideprodukte! Ob man aus dem Teig Semmeln, Kipferl oder Baguettes formt, ob man das Brot mit ein paar Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreut oder ob man die Nudeln in dutzenden verschiedenen Formen presst, ist vollkommen egal. Es ist und bleibt ungenießbares verschleimendes und Arthrose- verursachendes Weizenmehl.
Ebenso, all die Milchprodukte! Muttermilch von fremden Arten wäre für erwachsene(!) Menschen schon unpassend bis schädigend genug. Dass man daraus dann noch dutzende bis hunderte pseudo- verschiedene und auch noch schädlichere als die Ausgangs- Produkte und Käse herstellt, wiegt bloß die Konsumenten in einer höchst suspekten Vielfalt.
Die wirkliche Fülle wächst in der Natur! An sie sind wir perfekt angepasst. Sie ist Genuss und mittlerweile leider Luxus! Sie bedarf keines Würzbetrugs, braucht nicht verarbeitet zu werden. Ein Apfel, eine Orange, eine Karotte sind Genuss auf den ersten Biss!
Sie sind vollwertige Nahrung und nicht essbar gemachte Relikte aus Not- Zeiten, wie die Kochkost es ist.
Das, all den Schicki- Micki- Köchen und noch mehr den Konsumenten, die dafür auch noch fürstlich bezahlen ins Stammbuch geschrieben …

 


Brennessel … mjammmm …

31. Mai 2010

Mjammmmmhhhh! Eben probiert! Seeeehr lacka!

Rezept:


Die Brennessel haben übrigens 20x mehr Vitamin C als Orangen und 200x mehr als Bananen!
Probier’s gleich aus! – Ist wirklich ein Geschenk!!!

 


Das Rezept der Rezepte

12. April 2010

Kürzlich hatte ich über das Benaschen einer Wiese, über das Verkosten von Wildkräutern geschrieben.
Das wird viele, die es vielleicht probiert haben, ziemlich befremdet haben. Wir sind diese ursprünglichen Geschmacksrichtungen einfach nicht mehr gewohnt, da wir alle primär mit unnatürlichen, meist zu süßen Geschmäckern und mit zu weichen Konsistenzen sozialisiert wurden.
Nicht nur am Essverhalten der Primaten aber sieht man, sondern auch aus Untersuchungen weiß man, dass Bitterstoffe essentiell wichtig sind für unser Verdauungssystem und nicht minder wichtig für unsere Vitalität sind.
Um uns wieder langsam an diese Ur- Geschmäcker heranzutasten, gibt es zwei wunderbare Rezepte. Mit einem davon macht gerade eine Amerikanerin Furore und vermutlich auch jede Menge Geld 😉
Darüber ein andermal.
Jetzt stell ich Euch das Rezept der Rezepte vor, das nicht nur

    lecker schmeckt,
    keinerlei Arbeit,
    sondern nur Vergnügen macht,
    die Küche in den Mund verlegt,
    auf Deine individuellen Bedürfnisse eingeht und
    einen spannenden survival- und Überraschungs- Anteil beinhaltet.

Ich habe es genannt:

‚Eine Banane geht durch den Garten‘
Dazu nimmt man sich eine Banane und geht damit über eine Wiese oder durch den Garten und nascht von verschiedenen Wildkräutern.
Wenn es zu bitter wird im Mund oder man neugierig ist auf eine süßere Kräuter- Kombination, beißt man von der Banane ab und nascht und mischt je nach Geschmack und zufällig auftauchenden Kräutern, weiter.

‚Alles Geniale ist einfach‘ hat mal ein gescheiter Mensch gesagt 😉

Ähnlich leckere Rezepte sind ‚Ein Apfel geht über die Wiese‘ oder ‚Eine Avocado umschmeichelt Wildkräuter‘.
Du glaubst jetzt ich verarsche Dich?
Nein, sicher nicht!
Versuch’s! 😉