Leckerer Weihnachts- Abfall

7. Dezember 2016

Auf diese befremdliche obige Wortkombination, kam ich als ich las, dass Deutschlands Supermärkte täglich Obstkisten in der Höhe des höchsten Gebäudes Deutschlands, des Berliner Fersehturmes, wegwerfen. Mit Obst gefüllt natürlich!
Und da besonders Bananen – wegen dieser eeeeklig braunen Tüpfchen! – wegwerfgefährdet sind, mein Vorschlag für Naschkatzen und auch die Industrie:
Die ungefähr weltbeste Weihnachts- Süßigkeit hat meine Wenigkeit erfunden. Ihre Basis sind vermixte Bananen. Das blitzschnelle Rezept (samt einem noch besseren Rezept im PS) findet Ihr hier:

stern1Das 5 Minuten- Weihnachts- Rezeptstern2
stern3

Der Industrie würde ich dieses Rezept gerne schenken, um damit dieses unsägliche Zucker/ Honig- Klebezeugs, mit dem sie ihre div. Riegel binden, zu ersetzen.

 
PS: Wer vielleicht seinen Christbaum mit selbergemachtem Süßen behängen möchte: Eingeweichte und gut abgetropfte Trockenfrüchte und Nüsse durch den Fleischwolf drehen. Aus dieser Masse Kugeln formen, in diese kleine, auf Zwirn aufgefädelte Trockenfruchtstückchen, Rosinen, Gojibeeren o.Ä. eindrücken und und fest umformen. In Sesam, Kakaopulver oder Kokosraspel wälzen. Fertig ist ein superleckerer rohköstlicher Süßbehang!
Wer sich mit Rezepten sicherer fühlt:

Natur pur- Rezepte

PPS: Ja, und wer schon jemals gedörrte Bananen gekostet hat, kann sich nur fassungslos an den Kopf greifen, wie soviele Tonnen davon einfach entsorgt werden können …

 

 

 


Mono (2)

15. März 2012

Vor einiger Zeit schon habe ich von der sehr empfehlenswerten Ernährungsart des Mono- Essens erzählt.
Beim Blättern in Gabriel Cousens ‚Ayurveda- Buch‘ fand ich heute eine, lang schon wieder vergessene Auflistung des indischen Yogis Paramahansa Yogananda.
Er fand konkrete Zusammenhänge zwischen einzelnen Lebensmitteln und deren spezifischer Wirkung auf Aspekte unserer Psyche.

Mich erinnerte diese Auflistung an Versuche, die ich als Jugendlicher machte. Ich verklebte jeweils für Wochen meine Fenster und Beleuchtungskörper mit einfärbigen Papieren um zu sehen, ob und welche Auswirkungen Farben auf die Psyche haben.
Ich nehme an, die Intensität der psychischen Farb- und Nahrungsmittel- Beeinflussung ist ähnlich gering, aber zweifellos vorhanden und sehr interessant. – Natürlich auch abhängig von unserer Sensibilität!

Zumindest Yogananda’s Zusammenhänge möchte ich Euch nicht vorenthalten. Vielleicht ermuntert das auch so manchen wieder, einen neuerlichen Mono- Anlauf zu nehmen:

    Mandeln fördern Selbstdisziplin und psychische Ausgeglichenheit
    Bananen steigern die Demut und Bescheidenheit
    Datteln fördern Verständnis und Empfindsamkeit und unterbinden damit eine zu kritische Sicht
    Brombeeren ermöglichen und fördern reinere Gedanken
    Himbeeren unterstützen unsere Gutmütigkeit und
    Orangen stimulieren unsere Gehirnaktivität und lindern melancholische Zustände.

Vielleicht fallen Dir ja bei Deinem nächsten Mono- Versuch weitere Zusammenhänge auf. Denn in großen Bereichen wie Gesundheit, Fitness und Lebenserwartung haben rohköstlich Lebende ja schon ausgiebigst den Spruch ‚Du bist, was Du isst‘ belegt. Warum sollte das nicht auch in den kleineren, feineren Lebensbereichen gelten?

Wähle eine Frucht, ein Gemüse, die/ das Dich zur Zeit besonders anspricht und leicht zu bekommen ist. Setz Dir einen Zeitrahmen und genieße es, nicht nachdenken zu müssen, was Du Dir morgen zubereitest … 😉

 


Das 1.000 001. Rezept

10. Juli 2010

Es gibt unzählige Kochrezepte in unzählige Kochbüchern und KöchInnen- Gehirnen.
Dennoch schreibe ich jetzt hier eines dazu.
Und wozu das?
Besonders lecker?
Besonders einfach?
Besonders gesund?

Ja!
Ja!
Ja!

Es ist ein einfaches Rohkost- Rezept. Das heißt es enthält noch alle Inhalts- und Vitalitätsstoffe so, wie sie die Natur für uns vorgesehen hat.
Die übliche Erhitzung reduziert nämlich Lebensmittel zu Nahrungsmitteln.
Macht aus Lebendigem, Totes!
Ein Samenkorn beispielsweise in die Erde gesteckt, ergibt eine wunderbar lebendige Pflanze, die wiederum keimfähige, lebendige Samen hervorbringt.
Ein abgekochtes oder anderswie erhitztes Samenkorn in die Erde gesteckt ergibt eine tote, schimmelnde Masse ….
Es wird noch einige Zeit dauern bis unsere wissenschaftlichen Kalorienzähler und ‚In-Kohlehydrate-Eiweiß-und-Fett’- Einteiler erkennen werden, dass unsere Körper auch ‚die Lebendigkeit’ der Lebensmittel brauchen und verwerten.

Also! [tusch! fanar!] Mein Rezept- Geschenk:

– Eine schwache handvoll Kakaobohnen im Mixer zu feinem Pulver mahlen
– eine kräftige handvoll Nüsse oder Mandeln dazugeben und weitermixen.
– 4- 5 braune Bananen schälen und mitmixen.
Fertig! (in weniger als 5 Minuten).

Über Weintrauben, gewürfelte Pfirsiche, o.ä. gegossen ergibt das ein herrliches Schokocreme- Dessert und hält ich im Kühlschrank einige Tage.
Da Kakaobohnen nicht immer leicht zu bekommen sind, ist als kleiner Rohkost- Kompromiss auch Kakaopulver möglich.
Wer es lieber knurpsig hat, mischt in die Creme, einige, einen Tag in Wasser eingeweichte und enthäutete, Mandeln.

 


Gourmet- Resteverwertung

18. März 2010

In der Kochkost ist Resteverwertung durch Neukombinationen und Wiederaufwärmen üblich, was dem Vitalstoffgehalt der Lebensmittel aber abträglich ist.
In der rohköstlichen Lebensweise wird primär durch schonendes (<42°C) Trocknen haltbar gemacht. Auch zur Resteverwertung eignet sich das schonende Dörren ganz wunderbar.

Bananen z.B. wenn sie beginnen braun zu werden, ergeben in Scheiben geschnitten und getrocknet noch ganz wunderbare Konfekts (links).
Detto Äpfel, wenn sie beginnen zu schrumpeln. Einfach mit einer 90°- Drehung nach jedem Schnitt, über eine Profil- Raffel ziehen und trocknen (rechts). In der Heizsaison ist das soagr kostenlos über dem Kachelofen oder auf den Radiatoren möglich …
Eine sehr leckere und attraktive Verwertung von Karotten sind die Karottennester (mitte). Karotten in lange Streifen raffeln oder schneiden, in pikanter Sauce (z.B. Apfel mit Datteln mixen) marinieren und häufchenweise trocknen.

Eine andere sehr leckere und einfache Verwendung älterer Bananen besteht in der Herstellung von Energie- Busserln (links), eventuell mit einem visuellen wie geschmacklichen Kontrast wie z.B. einem roten Pfefferkorn (mitte) oder Knusper- Blättchen (rechts).
Man mixt einfach die Bananen und vermischt sie mit beliebigen gehackten (Wal-, Hasel-, Pecan-, etc.) Nüssen , kleingeschnittenen Trockenfrüchten (Rosinen, Feigen, Marillen, etc.) und Samen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Buchweizen, etc.), formt die Masse zu Häufchen oder streicht sie flächig aus und trocknet sie unter 42°C.

Der bei der Saftherstellung anfallende, ausgepresste Trester von Kokosnüssen (links) oder Karotten (rechts) kann ebenfalls mit beliebigen Bindestoffen (vermuste Früchte, Trockenfrüchte, Nüsse, Leinsamen) vermischt, geformt und getrocknet werden.
Am einfachsten und dennoch eine wunderbar pikante Gaumenfreude ist, Äpfeln das Kerngehäuse auszustechen, sie in Spalten zu schneiden und zu trocknen (mitte). 2 kg Äpfel sind in 15 Minuten verarbeitet, in ca. 30 Stunden am Radiator (mit einem einfachen Vertikalrost, platzsparend) getrocknet und ergeben ein Riesen- Schraubglas (2l) voller herrlichster Apfelscheiben.

All diese Köstlichkeiten schmecken absolut lecker und sind in Anbetracht der einfachen Herstellung oder gar in Hinblick auf ihre vermiedene Entsorgung wunderbare Geschenke.

Durch die schonende Trocknung bleiben alle Vitamine und Vitalstoffe erhalten und diese Konfekts sind sogar topgesund und keine ‚Gefahr für die Linie‘ 😉