Bankgeheimnis ade!

13. Februar 2018

Wer noch immer am Geld- und Banken- Tropf hängt wird vermutlich auch am 1.1. dieses Jahres nichts bemerkt haben. Es gab ja auch im Mai 2016, als der 500€- Schein abgeschafft wurde, keinen Aufschrei. Es gibt kaum Aufschreie …
Denn die Lenker dieses Geld- und Wahnsinnssystems wissen genau wie fein die Scheibchen, die sie uns abschneiden, sein müssen, damit die Schafherde weiterzieht wie gewohnt.
Auch die Inder haben nie aufgeschrien. Mit dem letzten Streich der Finanzwelt, unter Federführung von US- Finanzgrößen, getarnt als Entwicklungshilfe (US AID) und Bargeldreform wurden 80% des Indischen Bargeldes für wertlos erklärt.
Hier wird es noch etwas dauern, aber es wird – Scheibchen für Scheibchen – daran gearbeitet.
Der letzte Schritt war, dass seit 1. Jänner alle Finanzdienstleister uneingeschränkten Zugang zu unser aller Kontodaten haben …

 

 

 


2x Geld

3. Juli 2017

Du akzeptierst und lebst doch vermutlich ebenso Dein Leben mit Geld, wie praktisch alle es tun. Ja, es erscheint uns sogar so selbstverständlich, dass wohl die meisten es für unverzichtbar halten werden.
Dazu möchte ich Dir heute gern zwei Beispiele geben, die vielleicht etwas zum Denken anregen bzw. die Wichtigkeit des Geldes relativieren:

Es ist bekannt, dass der Nominalwert des Geldes durch keinerlei Realwert gedeckt ist. Es handelt sich sozusagen um erfundene, künstlich und willkürlich festgelegte Werte die auf Papier oder Metall gedruckt oder geprägt werden. Deshalb könnten wir weltweit alle Währungen auch vereinheitlichen und ein gemeinsames überall verhandenes Material verwenden.
Scheiße zum Beispiel!
Wir könnten Scheiße, deren Entsorung ohnehin aufwändig ist in Nuggets von gewissem Wert pressen und ansatt der heutigen Währungen in Umlauf bringen. Das Geschäfts- und Finanzwesen und -Leben würde in keinster Weise beeinträchtigt oder verändert.
Die Reichsten und Angesehendsten hätten dann bloß die höchsten Scheißehaufen, die Menschen würden zu den Banken pilgern und um sich Scheiße zu borgen, mit dem hoch und heiligen Versprechen mehr Scheiße zurückzugeben, als man ausgeborgt hat. Die Banken würden dank der Scheiße weiterhin florieren, jede Preiserhöhung würde mehr Scheiße kosten, jede Gehaltserhöhung würde freudigst willkommengeheißen mehr Scheiße bedeuten, usw.
Das wär doch ein wunderbar beschissenes Leben, oder!? 😉
Und mit unserem wertlosen Papier ist es weniger besch…. !? 😉

Das zweite Beispiel:
Stell Dir vor ein TV- Kanal, eine Firma, irgendein Veranstalter castet in einer Art big brother oder Dschungelcamp die 100 tüchtigsten und attraktivsten Menschen für ein Zusammenlebensprojekt. Die Frauen und Männer hampeln und strampeln um nur ja in diese Gruppe zu kommen. Irgendwann stehen diese 100 Schönsten und Tüchtigsten fest. Jeder bekommt 1000€ und alle beziehen ein Dorf um dort mit ihrem geschenkten Geld gut und glücklich zusammen zu leben.
Was wird passieren!? Wie wird es nach einiger Zeit dort aussehen?
Die denkunmöglichste, unwahrscheinlichste Variante ist, dass alle glücklich sind, alles was sie brauchen durch Tausch haben und am Ende jeder noch immer seine 1000€ besitzt.
Höchstwahrscheinlich werden einige wenige reich sein und viele nichts mehr haben oder bei den Reichen verschuldet sein. Solche Schulden entstehen durch kurzfristige Bedürfnisse, die zwar bald wieder vergehen oder befriedigt werden/ wurden aber Ungleichgewichte generieren. Dieses Ungleichgewicht bleibt sozusagen hängen, obwohl der Bedarf schon längst gedeckt ist.
Das ist ähnlich zweier Bankkunden. Einer ist stets unverschuldet, der andere immer am Rande seines Überziehungsrahmens. Beide geben monatlich dasselbe aus. Nur einer bezahlt dafür zusätzlich Zinsen.
Es kann aber auch sein, dass nach einiger Zeit gar keine Euros im Dorf sind, dass sich einige begnadete Abcasher damit aus dem Staub gemacht haben.
Doch das Leben wird weitergehen … Es ‚funktionierte‘ vor diesen 1000€. Warum sollte es nach diesem Betrag nimmer funktionieren?

Was lernen wir daraus?

a) Die Wahrscheinlichkeit, so rein rechnerisch gut leben zu können, ist praktisch Null.
b) Wir strampelten und bemühten uns um etwas, das uns genau nichts bringt.
c) Wir hatten auch schon davor und haben auch noch danach all unsere Fähigkeiten und Bedürfnisse, die wir immer schon und immer wieder mit anderen austauschen könenn oder nicht, ohne sofort dafür bezahlen zu müssen oder einen rechnerisch genau festgelegten Betrag dafür erlegen zu müssen.

Also, was bringt uns dieses Geldsystem?
Dem ‚Normalo‘ gar nichts! Doch denen mit dem goldenen ‚Händchen‘ riesige Vermögen!
– Und wer erwirtschaftet denen ihre Vermögen, hm …?
Es ist wie auch in der derzeitigen Wirtschaft leicht beobachtbar: Diese paar ‚Händchen- Leute‘ drücken mit aller Energie der Großzahl an kleinen Leuten ‚Ihre‘ Produkte rein! Und die nehmen sie bereitwillig an!
– Wer mitspielt ist selber Schuld! 😉

  Die Alternative:


 

 

 


Die Erfolgsmasche des Geldes

11. Februar 2016

EuroGeld vereinheitlicht ALLE!
Die Schönen, die Geschickten, die Skrupelosen, die Intelligenten, die Originellen, die Witzigen, die Spieler, die Schürfer, die Dramatischen, die Lügner, die Rattenfänger, die Erfinder, die Betrüger ….

Geld gibt allen ein Maß, wie begehrt ihre Arbeit, wie begehrt ihr Produkt, wie undurchschaubar ihre Lüge ist.
Geld fließt sowohl als Spende, als auch als Waffenbezahlung. Geld macht Reiche reicher und Arme ärmer.
Geld entmenschlicht!
Wo früher noch der Blick in die Augen des Gegenübers war, ist heute ein papierener Zahlschein.
Wo früher noch das Wissen um die Reputation, Nützlichkeit, Menschlichkeit des Gegenübers war, ist heute ein online banking- Mausklick.
Kein Mensch weiß welche Sauereien seine Bank mit seinem Geld finanziert!
Kein Mensch kann mehr durchschauen woher und unter welchen Bedingungen seine Konsumgüter hergestellt und finanziert werden.
Durch die Lenkung von Geldflüssen wird weitaus mehr entschieden als durch Wahlen.

Willst Du das alles?
Nein?
Warum verwendest Du dann noch Geld?     😉

 

 

 


Wirtschafts- Erleuchtung

1. September 2012

«Die Aufgabe der Wirtschaft und jedes Unternehmens, das in der Wirtschaft tätig ist, ist eigentlich nicht die Gewinnerzielung – wie auch der Zweck des Arbeitens nicht das Geldverdienen ist –, sondern etwas zu erzeugen, zu produzieren oder als Dienstleistung zur Verfügung zu stellen, was andere brauchen.
Wirtschaft ist Bedarfsbefriedigung!
Das ist ein bisschen verloren gegangen als Bewusstsein. (…)
Das öffentliche Denken ist ein völlig anderes. Es ist aber eigentlich Unfug. Es ist wirklich Unfug. Wenn man sich überlegt: Wir sind als Menschen doch nicht unterwegs – jeder für sich alleine und auch nicht in der Gemeinschaft –, um so etwas Idiotisches wie Gewinn zu erzielen. Sondern diese ganze Wirtschafterei haben doch Bauern und tüchtige Leute angefangen, weil man Hunger hatte, weil man sich was anziehen musste, weil man dies, weil man jenes brauchte, und haben dabei heute eine sehr beeindruckende Produktivität entwickelt. Und diese Produktivität sollte den Menschen dienen.»

«Es kann niemals so sein, dass es ein Mangel an Geld gibt. Es ist ja auch überall zu sehen, dass es eigentlich das riesigste Problem ist, das wir haben, dass das Geld sich überall auftürmt und staut und nicht sinnvoll eingesetzt werden kann.»

(Werner Landwehr, Leiter der GLS-Bank Berlin)

 


Bankgeschäfte

11. März 2012

Stell Dir vor, jeden Morgen stellt Dir eine Bank 86.400 Euro auf Deinem Konto zur Verfügung. Du kannst den gesamten Betrag an einem Tag ausgeben. Allerdings kannst Du nichts davon sparen. Was Du nicht ausgegeben hast, verfällt.
Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, eröffnet Dir die Bank ein neues Konto mit neuen 86.400 Euro für den kommenden Tag.

Ausserdem kann Dir die Bank das Konto jederzeit ohne Vorwarnung schließen. Sie kann sagen: das Spiel ist aus. Was würdest Du tun?

Wäre es nicht das Beste, jeden Euro zu genießen und die nicht mehr ausgeb- und genießbaren Euros an andere zu verschenken und sich damit Freunde zu machen?

Dieses Spiel ist Realität!
Jeder von uns hat so eine magische Bank: die Zeit.
Jeden Morgen bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist für immer verloren. Aber jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen.

Was also machst Du mit Deinen täglichen 86.400 Sekunden?

Ich habe diese schöne Geschichte von Anthony de Mello ein wenig erweitert. Er möge mir das verzeihen, Euch möge sie erfreuen …