Ganz einfach gefragt …

22. Dezember 2020

… jedoch, mit dieser so gängigen Schul- und Medien (Ver-)Bildung nicht ganz so einfach zu beantworten:

Was ist der Urgrund, die Ur- Ursache, die alles antreibt, die die Bäume wachsen, fruchten und sich selbstlos verschenken lässt?

Was ist die Grund- Ursache, dass alle Wesen sich weiterentwickeln, gegenseitig helfen, sich verpaaren, ihre Nachkommen liebevoll und zu lebenstüchtigen Wesen heranziehen?

Ups! Jetzt hab ich mich schon verraten! Mir ist jetzt vor der Beantwortung dieser Frage schon die ‚Liebe‘ rausgerutscht!

Ja! Die Liebe ist es, die alles antreibt!

Dieser angebliche/ vorgebliche Urknall war in Wirklichkeit eine Liebes- Explosion!

Jaja, ich weiß, darüber kann man leicht und locker lächeln …

Doch was sonst sollte derartige Urgewalten hervorrufen können!?

Viele sagen: ‚All das Leben vermehrt sich doch bloß um die Art zu erhalten‘.

Na hallo! Wer bitte glaubt denn, dass Bäume z. B. denken? ‚Ich werd jetzt hubschrauberähnliche Samen machen und fliegen lassen, um mich zu vermehren‘ haben sich die Ahornbäume gedacht!?

‚Muss ich doch glatt Kerne in meine leckeren Kirschen einbauen, damit, die Vögel Baumsamen scheißen‘, müssten sich die Kirschenbäume gedacht haben!?

Das alles sind doch völlig verwirrte Menschengedanken! Nichts in der Natur macht sich doch Gedanken oder plant UM etwas zu erreichen! Alles geschieht selbstlos.

Ausschließlich Zuvilisationsverwirrte tun, UM etwas zu erreichen! (siehe das UMZU)

‚Warum denn sonst?‘, könntest Du fragen.

‚Selbst- und Ziel- los!‘, sag ich Dir!

Diese Selbst- und Ziellosigkeit bietet sozusagen allen Wesen der Evolution, die Unabwägbarkeit des Lebens, das wirkliche, lebendige Leben, die absolute Freiheit, der jeweiligen Naturströmung an, um ‚das Größere‘ daraus wählen zu lassen.

Und was bedeutet das, etwas anzubieten, ohne etwas davon zu erwarten? Hm?

Ja, richtig! LIEBE!

Die Liebe, dieses Schenken und Geben ohne zu erwarten, ist die Ur- Energie, das Ur- Gesetz allen Lebens!

Wir leben aus der Liebe, wir entstanden aus der Liebe, wir genießen die Produkte der Liebe und wir geben aus Liebe. Denn all das Wichtige, nämlich Leben, geben wir einzig aus Liebe.

Alles aus der Liebe, aus der Natur Erwachsene nährt uns wirklich! Alles was durch unsere Zivilisation ‚danach‘ kommt ist vielfach schon, zivilisationsverzerrt, berechnend und ungesund.

Ich weiß, das ist für viele …, ach, was heißt ‚für viele‘!? … Für nahezu alle – jedoch auch lückenlos Zivilisationsverbildeten – un- bis schwer verständlich.

Denn auch dieser Begriff der Liebe wurde von uns im Laufe der Zeit völlig verbogen, abgewertet und verfälscht.

Was heute unter ‚Liebe‘ verstanden wird, hat viel mit ‚Verlieben‘, Verliebtheit‘, Liebesfilmen, Romantik, Märchen, Romanzen u. Ä. zu tun. – Aber NICHTS mit der wirklichen Liebe!

Wirkliche Liebe ist selbstlos!

Wirkliche Liebe ist unerklärlich!

Wirkliche Liebe ist weder plan- noch steuerbar!

Alles nach ‚Was er mir bietet‘, ‚Wie sie aussieht‘, ‚Wenn er mir treu ist‘, ‚Wenn sie mich liebt‘, etc. hat absolut nichts mit Liebe zu tun!

Denk an die Bäume, an die Blumen! Sie geben ohne auch nur ‚hinzugucken‘ wer und ob jemand ihre Früchte oder Blüten nutzt! Sieh Dir die Tiere an! Die schnuffeln und schon wissen sie ob das Leben einen Rausch mit bald nachfolgendem neuen Leben für sie bereithält oder nicht. Klar entstand daraus zielstrebiger sinnvoller Sinn. Jedoch erst in der Folge! Nicht umgekehrt!

Unsere heutigen Lieben sind viel zu berechnend!

Und der ‚Witz‘ dieser Verirrung: Dieses ‚zu berechnend‘, das wir für unseren Vorteil erachten schadet ausschließlich UNS selber!

Und die ‚dummen‘ Tiere und Pflanzen leben besser, ‚glücklicher‘ und weitaus effizienter als wir!

Ja! Denk Dir das einmal durch! Mit unserer vorgeblichen Schlauheit produzieren wir praktisch alle unsere Probleme!

Ja! Es ist – für Wissende – wirklich zum Lachen! Wenn es nicht so traurig wäre, was wir alles anrichten auf dieser, einzig auf Schönheit und Lebendigkeit ausgerichteten Welt, müsste man fast lachen.

Liebe Leute, Ihr als Stammleser dieses blogs wisst es ja bereits:

Das Paradies ist da! – Sozusagen als, neben dieser Zivilisationswelt unbemerkte und immer weiter zerstörte ‚Parallelwelt‘.

Wir bräuchten bloß dahin zurückzukehren!

Das ist wie mit einem – vielleicht von der oder dem Geliebten erwärmten – Bett. Wir könne da reinschlüpfen oder weiter in der kalten (Realitäts-) Nacht herumirren

Ganz in diesem Sinne kann ich Dir nur aus ganzem Herzen empfehlen:


 
 
 


Die neue Zeit

17. September 2020

Der Regisseur Carlos Wagner spricht über seine Inszenierung von Puccinis ‚Il Trittico‘. Er sagt unter anderem:
‚Jeder Mensch hat zwei Seiten. Es werden wohl alle eine böswillige, eine gutwillige, eine bescheidene, eine liebenswürdige, eine überraschende Seite haben. Und es sind eigentlich die Lebensumstände die diese verschiedenen Seiten von uns herausbringen‘.
Eine doch ganz unauffällige Äußerung, oder?

Und doch ich sage Dir dazu:
Ja, das war einmal! Das war gestern, das war unsere Zeit des Reagierens.
Doch wir sollten längst in unserer Götter- Zeit angekommen sein.
Ist ja schließlich schon mehr als 2000 Jahre im Buch der Bücher nachzulesen, dass wir ’nach Gottes Ebenbild geschaffen‘ wurden, also ebenfalls Götter sind.
Und Götter sind keine bloßen Reagierer, keine ‚Wetterfahnen‘ die Außeneinflüsse bräuchten oder gar, sich Außeneinflüssen nicht entziehen könnten.
Götter sind schöpferische Wesen, die ‚ihr Ding‘ tun.
Wie die Sonne, wie die Bäume. Sie geben immer unbeirrbar das Beste das sie haben.

Wär‘ das nicht ein wunderbares Leben, wenn niemand mehr beleidigt, gekränkt, aggressiv reagieren würde auf ein vielleicht unpassendes Wort? Wäre es nicht ein wunderbares Leben, wenn wir wie ein Ozeanriese unseren Kurs bebehalten könnten und uns von keiner dieser läppischen Wellen beirren ließen?

Das alles ist möglich!
Wer in sich ruht, wer seine Energie nicht an läppische Außeneinfluss- Peanuts verschwendet, ist eine Sonne, die immer strahlt, ein Ozeandampfer der stets seinen Kurs in allen Lagen beibehält.
Das ist eine unserer Eigenschaften im neuen Zeitalter!
Dieses Zeitalter nennt sich

 

 

 


Er meinte es immer schon gut mit uns

19. Juli 2019

 

 
Siehe dazu auch ‚Grün, grün, grün‘

 

 

 


So schön, der Herbst!

27. Oktober 2017

Die Verfärbung der Blätter!
Die Buntheit der Wälder!
Fast unnatürlich die Farben des wilden Weines. Unglaublich fantasievoll die Farbtöne und Zeichnungen der Birnenblätter. Herrlich diese Farbteppiche unter den Bäumen!
Nicht nur schön sind sie. Sie decken auch den Boden zu als wüssten sie schon, dass Kälte kommt. Sie sind Futter für Myriaden von Pilzen, Bakterien, Kleinstlebewesen, Regenwürmer.
Und sie düngen und remineralisieren den Boden, bringen Mineralien die der Baum aus der Tiefe holte in die oberen Erdschichten.
Nur Dummköpfe können all das rüppelhaft mit lauten und ineffizienten (ein Radiosender verglich kürzlich Laubbläser mit Rechenden und konnte keinen Vorteil finden) Laubsaugern und -bläsern verhindern und ruinieren.
Die Süße der Weintrauben steigt und steigt trotz ihrer Schrumpel und Schimmel …
Die Nebel balsamisieren förmlich die Haut und hauchen geheimnisvolle Vorhänge durchs Land. Langsam senkt sich Stille, die im Winterschnee dann ihr wattiges Schweigsamkeits- Maximum erreichen wird, über alles.
Man freut sich wieder auf heimelige Zimmer, auf das Knistern der Öfen, schnuddelt sich in warme Decken …
Ach, herrlich, dieses Leben …

 

 

 


Wald der Verwirrungen

22. Januar 2012

Du kennst sicher den Ausdruck ‚Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen’.
Er meint nichts anderes als auf das Kleine zu fokussieren und dabei das Große zu übersehen.
Obwohl solch eine Sicht relativ absurd anmutet, ticken praktisch alle Menschen der heutigen Zivilisationsgesellschaft so.
Die Medien, die Gespräche, die Arztgespräche, die Apotheker- und Berater- Empfehlungen, der schulische Lernstoff … Sie alle beziehen sich praktisch ausschließlich auf einzelne Punkte, Details, Produkte und Empfehlungen. Es werden einzelne Nahrungsergänzungsmittel, bestimmte Bewegungs- Methoden, spezielle Selbsterfahrungs- Seminare und so viele Fakten und Produkte angeboten, dass mensch vor lauter Angebots- Bäumen tatsächlich ‚den Wald des Einfachen, Gesunden’ nicht mehr sieht.
Und dieser Wald ist genauso einfach, wie der tatsächliche Wald, aufgebaut!
Er wächst einfach vor sich hin. Er wächst von alleine optimal, ohne auch nur irgendeine Form von Eingriffen zu benötigen.
DIESER Wald sollte uns als Vorbild dienen!
Vergiss alle Medien- Einflüsterungen bis – Marktschreiereien. Horch auf Deinen Körper und fokussier‘ eventuell auf die ‚dummen Affen’.
Diese, in Freiheit lebenden Kollegen, kennen weder Krebs, noch Allergien, Asthma, Arthrosen, Verkühlungen.
Dieser einfache Wald verliert sich weder in Details, noch verwirrt er Dich durch Details. Er hat sich zwar detailreich von selbst gestaltet, bietet Dir aber ‚das ganze Paket‘ zum Nutzen und Genießen an. Du musst nicht Baum 4312 kennen oder wissen zwischen welchen Bäumen der Weg verläuft. Du kannst schlicht und einfach in den Wald gehen und ihn genießen. Du kannst, wenn Du willst, Dir einige oder alle Bäume genau ansehen, sie bewundern und bestaunen. Wenn Du das aber nicht tust, ist er dennoch da, der Wald in seiner Gesamtheit.

Mach’s auch so in Deinem Leben!
Verlier Dich nicht in Details! Sieh auf das Große! Ernähr Dich so einfach wie es für uns wächst!
Beweg‘ Dich, wie es Dich lenkt, wie es die Natur in uns von uns ‚erwartet’!
Denke, das heißt eigentlich, denke nicht, wie unsere Tier- Geschwister, die nicht in all unsere Kognitiv- Fallen tappen.
Schmurgel’ Dich in irgendeine Körper- oder Gefühls- bewusste Gruppe ein, such’ Körperkontakt zu Mitwesen.
Verhalte Dich so, wie Du Lust hast, so wie es Dir Dein Bauch sagt.
Und irre nicht weiterhin durch den, von den Profiteuren errichteten verwirrenden Detail- Wald! 😉
Denn bedenke: Das einzig Große und Wichtige in Deinem Leben ist Dein Leben!– Nicht irgedwelche Vorlieben, Süchte, Marotten, Gewohnheiten, Bequemlichkeiten, Tagesthemen, etc. …

 


Bäume sind Gedichte

14. Januar 2011

Bäume sind Gedichte,
die die Erde in den Himmel schreibt.
Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier,
um unsere Leere zu dokumentieren.

(Khalil Gibran)