Liebes- Logik

10. August 2012

Was haben wir nicht alles an Logik- Formen. Beginnend bei der einfachen Mathematik, mit der wir bereits unsere Kleinsten verdummen, über die Logik der Mengenlehre, der Logik des Stärkeren, der Logik des Mangelbewusstseins, der Logik der Bequemlichkeit, die Zinseszins- Logik, die Geldgeschäfts- Logik, und, und, und.
Selbstredend für einen echten payolianer ist das alles mehr oder weniger großer Unsinn.
In der Natur gibt es keine Logik, zumindest keine lineare, wie praktisch alle menschlichen Logiken es sind. – Demnächst mehr darüber.

Ein Beispiel möchte ich heute bringen, das vielleicht dazu angetan sein könnte, einiger Denken etwas umzukrempeln.
Nähern wir uns doch der Liebes- Logik in logischen Schritten:

1. Schritt: Liebe ist doch wunderbar, oder?

2. Schritt: Die Frage ob lieben zu können oder geliebt werden besser ist, wird meiner Erfahrung nach ca. 50:50 beantwortet.
Wer aber schon erlebt hat, geliebt zu werden ohne lieben zu können wird erkannt haben, dass das größere Geschenk ist, lieben zu können/ zu dürfen.

3. Schritt: Ganz zweifellos genießt jedermensch ganz besonders die unbedingte Liebe.

4. Schritt: Es müsste also doch wunderbar sein uneingeschränkt unbedingt lieben zu dürfen. – Oder?

5. Schritt: Also sind die größten Geschenke für uns die besonders schwierigen Menschen, die behinderten Kinder, die Gauner, Verirrten und Bestien … 😉

DAS ist die Liebes- Logik, die seit diesem charismatischen Mann vor ca. 2000 Jahren einer lebendigen Umsetzung harrt …
Vielleicht haben wir bisher das Lieben der Ungeliebten bloß deshalb nicht geschafft, weil wir immer dachten, damit seien wir gefordert, darum müssten wir uns bemühen, solch ein Verhalten sei zwar edel, aber eine Plackerei.

– Wenn das Ganze mit der neuen Logik nun aber plötzlich ein seltenes Geschenk ist … hmmmmm, hmmmm, hmmmmmmmmmm 😉

 


Das Geheimnis der Liebe

6. November 2010

Was ist es, das uns immer wieder in Wogen des Glücks hinweggespült werden lässt?
Was ist es, das uns anrührt am Verhalten kleiner Kinder?
Was freut uns bei der Begrüßung durch einen Hund?
Was erhoffen wir uns von jeder neuen Liebe?
Was macht die Mutterliebe so einzigartig?
Wonach suchen wir, oft ein Leben lang?

Das Zauberwort heißt

B E D I N U N G S L O S E   Liebe!

So schwierig es in unserer heutigen beurteilenden, abwägenden, einordnenden. zählenden und vergleichenden Grundeinstellung ist, bedingungslos geliebt zu werden, so einfach ist es bedingungslos zu lieben.

Wie wir bereits in ‚Liebe, Energie, Können‘ gesehen haben, sind es nicht die Gegebenheiten im Außen, die uns lieben lassen, sondern UNSERE Fähigkeit zu lieben.
Wenn uns diese also ohnehin geschenkt wurde, wir diese also ohnehin jederzeit und kostenlos ‚anzapfen’ und weitergeben können, dann tun wir das doch!
Bereiten, versprühen wir doch Liebe und Freude!
Nur das erhöht die Chance, auch selber geliebt zu werden. – Auch wenn wir dessen dann vielleicht gar nicht mehr bedürfen … 😉

Und unter uns gesagt: Wer Bedingungen stellt, wer alles genauso haben will, wie er es sich vorstellt, zeigt doch eigentlich bloß wie unflexibel er ist, wie eng sein Denken ist, wie wenig er sich auf neue Erfahrungen einlassen kann, wie wenig Interesse er an Neuem hat 😉
Und wie sehr man sich mit einem ev. solch egozentrischen Verhalten selber schadet und sich das Altern vergällt, siehst Du hier.