Der Hase

24. August 2020

Nein, nicht der vom Dürer!

Meine Enkelkinder haben einen Hasen.
Er hat (noch) keinen Namen. Er ist der Hase.
Er behoppelt ein Gehege, das größer ist, als so mancher Reihenhausgarten.
Dadurch ist gut zu beobachten, wie so ein Tierchen ‚tickt‘.

Ach, was red‘ ich! Von wegen ‚beobachten‘!
Es drängt sich förmlich auf, dass wir absolut nichts verstehen von seinem, von wirklich natürlichem, Leben!

Letzten Winter z.B. hab ihm in sein Häuschen trockenes Laub geschüttet, damit er es ‚flauschig warm‘ hat. Er bleibt lieber im Freien!
Ich geb ihm Abfälle meiner absoluten Köstlichkeiten. Er lässt sie liegen! – Fährt aber voll auf die letzten paar Löwenzahn- oder Kleeblätter ab, die er oder ich noch finden können.

Oder im Sommer! Als wir alle dachten: ‚Der Arme muss doch Durst haben‘: Er trampelte völlig unverständlich im Wasserschälchen herum und schüttete es aus. – Morgens konnte ich aber beobachten wie er die Tautropfen von Blattspitzen leckte!
Auch viele Hundebesitzer haben schon beobachtet, dass ihren vierbeinigen Freunden jede ’schmutzige‘ Regenlache lieber ist, als Leitungswasser.
Auch frisst der Hase, hat er eine leckere Wildpflanze entdeckt, diese nie völlig ab, sondern knabbert bloß etwas daran herum und hüpft dann weiter.

Wäre doch auch eine Option für uns, auf 2 Bissen in ein Retaurant zu gehen um danach auf die nächsten 3 Bissen ins nächste zu ‚hüpfen‘

Ich könnt‘ da jetzt noch viel aufzählen, was wir Menschen alles dumm, im Sinne von ’naturfalsch‘ machen, will Euch aber nicht um die Freude bringen, selber zu beobachten und zu forschen

 

 

 


Ich schau Dir ins Gehirn Kleines

21. Juli 2014

Leider oder vielleicht glücklicherweise können wir anderen Menschen nicht ins Gehirn sehen. Wir können nur aufgrund ihrer Äußerungen, Gesten, Handlungen, etc. mutmaßen, was in ihnen vorgeht.
denkenDabei ist besonders unser Unterbewusstsein sehr gut. Wir erkennen sofort wenn jemand ‚etwas auf dem Herzen hat‘, in Eile, ungeduldig oder sonstwas ist. – Naja, fallweise zumindest 😉

Da ja unser zivilisiertes Denken einer der 4 großen Brocken ist, der uns von einem glücklichen Paradiesleben fernhält, sehen wir uns heute dieses ‚in fremde Hirne sehen‘ vielleicht einmal genauer an.
So wie wir bei Menschen die Art des Denkens erahnen können, können wir bei ‚richtigem‘ Hinsehen, auch nachempfinden wie Tiere ticken.
Ich meine jetzt nicht in der Art wie Hunde-, Katzen- oder ähnliche Tierhalter es meinen, die davon überzeugt sind, dass ihr Tierchen jedes Wort versteht! 😉
Nein, ‚richtiges Hinsehen‘ ist gefordert!
Versuchs eher mit freilebenden Tieren! Setz Dich still in die Natur und beobachte. Versuche, ohne viel zu denken Dich in das jeweilige Tier einzufühlen. Wenn’s Dir hilft, kannst Du auch seine Bewegungen, sein Verhalten, sein Schauen, Lauschen, Schnuppern … nachspielen.
Du wirst schnell merken, dass das eine völlig andere Welt ist. Eine Welt im absoluten Hier und Jetzt, eine Welt der Aufmerksam- und Achtsamkeit, eine Welt aller Sinne.
Kein menschliches Beurteilen, Überlegen, Grübeln, Abtriften in Fantasien oder Vergangenheit, keine sinnlosen Fiktiv- bzw. Kopf- Dialoge usw.

So, wie diese Tiere ’nichtdenken‘, sollten auch wir den allergrößten Teil unserer Zeit verbringen!
In einer aufmerksamen Präsenz, in einem, mit allen Sinnen Wahrnehmen.
DAS wünsch ich Dir für Dein erfolgreiches
‚paradise your life‘ 😉