Henry David Thoreau

12. Juli 2017

Heute denke ich an den wunderbaren Henry David Thoreau der vor 200 Jahren in diese Welt kam. Ich wiege sein Walden- Buch in den Händen und erinnere mich an die vielen wunderbaren Bilder die es in mir hervorrief und Wehmut kommt auf, wie der Zivilisations-, Konsum- und Modernisierungs- Wahnsinn an den Wahrheiten dieses einzigartigen Sehers vorbeirauschte …

Wer WALDEN nicht kennt, sollte vielleicht diesen 200jährigen Jahrestag zum Anlass nehmen sich diesen nicht nur visionären, sondern auch literarischen Genuss und Gewinn zu gönnen.

Wem mein ‚Uralt- Beitrag‘ (klick hier) nicht reicht, dem darf ich noch eines seiner weitsichtigen, ein heute nahezu unglaubliches, aber nur zu wahres Zitat ans Herz legen:

 

Wer einen Beruf ergreift, ist verloren

 

 

 

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Du bist einzigartig!

18. Januar 2016

einzigartigJa! Du bist sogar das wundervollste Wesen dieses Universums!
Klar gibt es auch andere, ganz wundervolle Wesen, vielleicht ebenso wunderbare Wesen wie Du. Doch Du bist einzigartig. Dich gibt es nur einmal!
Wie oft bedenkst Du das?
Wie sehr schätzt Du Dich bzw. diese Tatsache?

Der böse Trick dieser Gesellschaft, Dich klein zu machen besteht darin
redball die Zahl Deiner Eigenschaften einzugrenzen,
redball eine bestimmte fremdgeforderte Art Deiner Eigenschaften einzufordern.
Damit werden wir vergleichbar, beurteilbar und abwertbar!

Deshalb lass Dir das nicht gefallen! Bleib groß!
Sei Dir immer ALLER Deiner Fähigkeiten, sei Dir der Fülle Deiner Fähigkeiten bewusst!
Gerade heute in dieser großen (Internet-)Welt! Da gibt es immer irgendwo jemanden, der genau das, was Dich interessiert, das Du kannst schätzt/ braucht!

– Und verwechsle nie was Du hast mit dem was Du bist!
Denn auch das ist ein Trick, die Menschen zu begrenzen!
In dieser Gesellschaft geht es meist nur um’s Haben. Das geht so weit, dass Berufe – das sind diese lebenslangen Käfige – nur ausgeübt und nach dem Gesichtspunkt des Einkommens ausgewählt werden.
Dabei sollte es, will man glücklich sein, so sein, dass wir ausschließlich dem nachgehen, bei dem uns die Ohren glühen. Das Geld kommt dann sozusagen als Nebeneffekt von allein hintennach …
Denn was man gerne macht, macht man gut. Und haben all unsere wunderbaren Mitwesen nicht das Allerbeste verdient!?     😉

 

 

 


Alltägliche Persönlichkeits- Destruktion

4. November 2011

Es gibt Berufe hinter denen die Persönlichkeit verschwindet, Leben in denen Frühstück, Mittag- und Abendessen bloß als Kontrollpunkte dienen, die zeigen, dass die Zeit nicht stehen geblieben ist.
Berufe in denen einstmalige Persönlichkeiten hinter Bürowänden, Bildschirmen, in Fabrikshallen, also in der Anonymität verschwinden. Sie reden miteinander, aber verständigen sich nicht. Sie sind anwesend, spüren sich aber nicht. Sie hören anderen zu, nehmen aber nicht Anteil.
Viele halten das für das normale Berufsleben, ich sehe darin das düster- traurige Bild einer menschlichen Psyche die emotionale Probleme hat.
Solch ein Leben, solche Jobs können nicht nur zu burn-out führen, sondern sind der Wegbereiter für Gefühlsblindheit (Alexithymie).
Davon betroffene Menschen können weder eigene noch fremde Emotionen wahrnehmen und agieren sehr zurückgenommen. – Also eigentlich ohnehin wie der typische Zivilisationsmensch 😉

Warum wir an solch einer Depersonalisierung zugrunde gehen?
Ganz einfach! Wir sind dafür nicht ‚gebaut‘!
Sieh Dir unsere bedürfnisbildende Frühgeschichte – die uns die Primaten bis heute konserviert haben – an. Wir sind Familien- bis Gruppenwesen mit individuellen Bedürfnissen und Charakteren. Es ist uns ein Urbedürfnis, als solche in der uns vertrauten Gruppe wahrgenommen zu werden.

DAS bitte beachte, wenn Du einen Job wählst oder bereits ‚in diesem aufgehst‘.