Muskel- Feinheiten

28. April 2014

Ich trommle zwar ständig die 4 Säulen von ‚paradise your life‘ vernachlässige aber immer wieder den Bewegungsteil.
Irgendwie kommt er mir so selbstverständlich vor, dass ich gar nicht glauben kann, dass dazu jemand meine Tipps brauchen könnte.
Noch dazu ist gerade das Bewegungs- Abgebot durch Sportvereine, Fitnesscenter, (Marathon-)Läufe, Wanderungen, Qi Gong-, Yoga-, Judo- Karate- und, und, und Angebote mehr als ausreichend.
– Möchte man meinen!
Doch, möchte ich heute auf zwei Punkte aufmerksam machen die gerne übersehen werden:

greenballDie allermeisten Sportarten trainieren nur die wenigen Hauptmuskeln!
Wir verfügen aber über mehr als 650 Muskeln!
Und ALLE wollen bewegt und trainiert werden!
Sie alle tragen zu unserem Allgemeinbefinden, zu unserer Fitness, zu unserer Attraktivität, zu unserem So- Sein bei.
Wir erreichen und aktivieren sie durch Grimassieren, Schütteln, Händig- und Füßigkeit wechseln, heftigeres Gestikulieren, ungewohnte Bewegungen, Verkehrtgehen, Baumklettern, Herumtollen, Raufen, etc.

Tanzgreenball Freude!
‚Körperertüchtigung‘ ertüchtigt den Körper, trainiert die Muskeln. Aber es wäre weit mehr möglich!
Bewegung sollte auch Freude machen, unseren Mental- Teil ‚mittrainieren‘.
Einfaches, begeistertes, bejaendes ‚Ja, ja, ja!‘ bei jedem Schritt, bei jeder Übung, bei jedem festen Zugriff … kann uns schon enorm beflügeln.
Oder beim Wandern! Die Betrachtung, das Begeistern über die wunderbare Natur, ist Mentaltraining, das auch wieder rückwirkt auf das reine Muskeltraining, pur.
Oder Tanzen! Bewegen zu Musik!
Sie verstärkt viele unserer inneren Antriebe!
Oder die Dynamische Meditation nach Osho! Wunderbar! Am Morgen zum Beispiel!
Lass Deine Fantasie spielen! Du kannst Bewegung überall einbauen!
In Schulen beim Vokabeltraining, beim Mathe- Wiederholen …
Praktisch alles Lernen funktioniert auch besser, um nicht zu sagen, NUR mit Bewegung, wie man aus Baby- Beobachtungen weiß.

Also
redball mehr, viiiiel mehr, bewegen (das heißt nicht unbedingt, mehr Sport!) und
redball ‚richtig‘ im Sinne von artgerecht und vielfältig bewegen!

Oder soll ich’s wieder mal kurz sagen! 😉
Ja!?
Ok!:
paradise your life

 

 

 


Ich hab’s versucht!

25. Mai 2013

Fragt mich nicht warum es mir dazumals so wichtig erschien, mit dem Rauchen nicht gänzlich aufzuhören, sondern versuchte, es langsam und ‚genussvoll‘ zu reduzieren.

Es funktioniert nicht!
Oder es hätte seeehr lange gedauert, bis ich das geschafft hätte.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es mit der Ernährung(s- Umstellung) nicht anders ist.
Bloß, ich wusste es damals schon vom Rauchen, dass es weitaus besser klappt, wenn man einen ‚harten Schnitt‘ macht und von einer Minute auf die andere Schluss macht.
So hab ich es auch mit der Ernährungsumstellung gemacht und es funktionierte wunderbar.

Wenn ich mir heute Leute anseh, die sich immer noch mit der Fleischreduktion herumplagen, wenn ich Medien- Artikel sehe, die seit Jahren einen minimalen Fleischverzicht trommeln, tun mir diese Leute eigentlich nur Leid.

Denn was ist schon der Fleischverzicht allein?
Ein Baum weniger von einem ganzen Irrtums- Wald!
Und damit kaum wirklich erfolgversprechend.

Wir leben heute soooo falsch, dass das eine Änderungsliste ergibt, die einem wirklich das Fürchten lehren könnte.
Allein schon bei der Ernährung gehört weg:

redball das Fleisch,
redball Wurstwaren sowieso,
redball Milch,
redball Milchprodukte,
redball Brot,
redball Süßigkeiten,
redball Backwaren,
redball Teigwaren,
redball Eier,
redball das Kochen,
redball Backen,
redball Braten,
redball das Mikrowellen sowieso,
redball Drogen,
redball Alkohol,
redball Chemikalien
redball Salz,
redball Zucker,
redball

Damit aber ist noch nicht Schluss!
Dazu wäre auch noch soviel an unserem

redball Bewegungsverhalten, an unseren
redball Denkgewohnheiten und bei unserem
redball Sozialverhalten zu ändern, um ein wirklich gutes Leben zu haben …

Dazu kommt noch, dass manche Gewohnheiten, manche Bilder so fest in uns verankert sind, dass Menschen mich natürlich für verrückt erklären, wenn ich statt Kaffee mit Marmeladesemmeln, zu Blattgrün mit Früchten zum Frühstück rate.

Deshalb, der ‚payoli- Trick‘!
Vergiss alle Entsagungen, alle Verzichte, alles detailierte Weglassen!
Hol Dir einfach – wie beim Rauch- Stopp – von einer Minute auf die andere ein neues Bild in Dein Leben!

Das Bild einer topgesunden, entspannten und zufriedenen Primaten- Gruppe! 😉
Ja! Klingt verrückt, aber es gibt leider noch zu wenige vorzeigbare attraktive Menschenbilder …
Und diese süßen FellgesellInnen sind ja ohnehin zu 98,6% mit uns genetisch ident! 😉
Oder bau Dir aus Deinem Detail- Wissen EIN Bild zusammen, benenn‘ es und ruf das Dir immer wieder in Erinnerung!

Vergiss die ‚TAUSEND‘ Verbote!
Lebe EIN Positivbild!

Du wirst sehen, es ist herrlich!
Das ‚Normal- Leben‘ ist absurd! 😉

 


Kein Sportler …

28. November 2012

… kein Läufer, kein Turner, kein Schwimmer …
Absolut kein Sportler bewegt sich richtig, naturrichtig, für ihn förderlich!

Bitte lass Dir das auf der Zunge zergehen!
Wir haben so viele Sportvereine, so viele Fitness- Center, so viele Fitnesstrainer, so viele, viele …
Und dennoch werden wir immer schwächer, unbeweglicher und dicker!
Immer ‚aus-der-mittiger‘!

Ich sag‘ Dir warum:
Kennst Du das YIN- YANG- Zeichen?

Es ist, obwohl es Ggegensätze darstellt, eine wunderbar ‚runde Sache‘.
YIN und YANG, obwohl sie so gegensätzlich sind, bilden im angesprochenen Symbol eine Einheit, eine ‚runde Sache‘.

Würde man unsere Art von Leben, von Sport oder Bewegung darstellen wollen, sähe das in etwa so aus:

Denn wir sitzen Stunden vorm PC, im Büro, in der Fabrikshalle und schinden uns danach beim Sport. Anstatt beides näher und zusammen zu bringen, den Lift, das Auto, die Bohrmaschine, und, und, und zu meiden …

 


4 von 5 Kindern …

6. September 2012

… können keinen Purzelbaum mehr! – Oder auch nur rückwärts laufen …
Das meldeten kürzlich Österreichische Medien.

DAS bitte, muss man sich einmal bildlich vorstellen! Da ‚muss‘ man sich mal reinfühlen!

Was diesen Kindern an Lust entgeht! Wie ‚behindert‘ diese Kleinen, wie behindert damit unser aller Zukunft ist!

Viel noch, wäre zu diesem Thema zu schreiben:

Wie sehr wir ‚verhirnt‘ und erstarrt sind.
Wie sehr wir einfaches Bewegen zu Sport, zu Stress, zu Druck, zu Leistung, zu Wettkampf gemacht haben.
Wie sehr allein schon durch Benoten und Beurteilen vielen Kindern Bewegung verleidet wird.
Wieviele Erkrankungen und verfrühte Tode auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind.
Wieviel Lust und Spaß wir uns durch mangelnde Bewegung versagen

Doch ich schließe hier, denn mir ist es lieber jede Leserin, jeder Leser stellt sich diesen Wahnsinn selber vor, fühlt sich da rein und kommt aus eigener Kraft und Überzeugung gestärkt da heraus, um etwas dagegen zu tun. – Als Euch hier zuzuschwallen nur um ‚unterhaltsamen Text‘ zu liefern …

In diesem Sinne:
paradise your life auch im Sinne von move and fun your life!

 


Geständnis

13. August 2012

Was ich durch all die Tipps hier und Theorien und Beispiele schon viel zu lange nicht mehr gesagt habe, das aber das Wichtigste ist und ich sehr wohl tagtäglich empfinde und nun wieder einmal auch Euch sagen MUSS, ist:
















Es ist so herrlich, paradiesisch zu leben!
Es ist tagtäglich bis sekündlich ein seltenes Geschenk, diesen Planeten bewundern zu dürfen, die Sonne aufgehen zu sehen, die vielen Wesen zu erleben.
Es ist immer wieder wunderbar, seinen Körper zu spüren!
Es ist selten wunderbar, die Kraft und die herrlichen Geschmäcker rohköstlicher Nahrung kosten und genießen zu dürfen.
Es ist traumhaft einfach und bereichernd, so einfach denken und so einfach sein zu können.
Es ist ein wunderbar seltenes Geschenk lieben zu können und Liebe und Nähe spüren zu dürfen.
Es ist herrlich, so lebendig, – so wirklich lebendig, zu leben!
Es ist soooo schön glücklich zu sein!
So schön, in sich und in dieser Welt zu sein.
So schön, einfach zu sein …

 


Rohkost, Rohkost, Rohkost …

30. Juli 2012

Ok, ich hab fast 20 Jahre Rohkost ‚getrommelt‘, meine – Seite war eine der ersten und umfangreichsten zu diesem Thema; Rohkost wird nun langsam ’salonfähig‘ …

Aber dass ich dennoch immer noch auf einen Rohköstler bis Rohkost- Pionier ‚reduziert‘ werde, finde ich mehr als bemerkenswert.
Denn meine Rohernährungs- Erfahrungen und die damit verbundene Lebens- und Natursicht haben mich längst weitergeführt.
Ich habe bald erkannt, dass Ernährung nicht alles ist, dass es auch kranke Rohköstler gibt, dass es noch weitaus mehr Lebensthemen gibt, die wir uns zu unserem Nachteil ‚verzivilisiert‘ haben.
Ja, die Vielzahl an Dummheiten, mit denen wir uns die wunderbaren Natur- und Schöpfungs- Geschenke ruinieren, ist oft sogar unglaublich.

Vor mittlerweile 6 Jahren schon hab ich deshalb meine Diplomarbeit über die Evolutions- basierte Salutogenese geschrieben, das ES- Buch ist erhältlich und der ‚paradise your life‘- blog einigermaßen gut besucht.
Dabei geht es darum, nicht bloß auf die Ernährung zu schielen, nicht bloß die Rohernährung zu pushen, sondern auch die Lebensthemen Bewegung, Mentales und Soziales auf einen ähnlich hohen Beachtungs- und Veränderungs- Level zu stellen.

Du bekommst also von der Natur weitaus mehr als leckere Früchte, Gemüse, Nüsse, Samen und Wildkräuter! Und Du bekommst von mir weitaus mehr als Rohkost- Tipps und Rezepte!
Nimm auch die Geschenke der frischen Luft, Deiner Beweglichkeit und Muskeln, der Wiesen, Menschen, Tiere und Wälder an. Erfreu Dich an den unendlichen Möglichkeiten eines wirklich freien Denkens, genieße die Nähen und Lieben der vielen wunderbaren Mitwesen!
Reduzier weder mich noch Dich auf ‚Rohköstler‘!

DAS ist die wichtige und meines Wissens einzigartige Botschaft dieses blogs und meiner Arbeit.
Oder bös‘ gesagt: Du kannst rohkösteln bis Dir das Grün aus den Poren wächst; ohne liebevollen Beziehungen, einem naturrichtigen Denken und lustvoller Bewegung hast Du keine Chance, all Deine Resourcen auszuschöpfen.

In diesem Sinne:
paradise your life !
Und
paradise your life ist weitaus mehr als rohköstlich zu leben

 


Willi Dungl

15. Juli 2012

Das Leben geht schon manchmal seltsame Wege, um nicht zu sagen mäandert oft völlig wirr umher …
Wertigkeiten werden von seltsamsten Faktoren, am liebsten von Prominenten, bestimmt.

Gestern wurde in Gars am Kamp in Niederösterreich ein Denkmal für den vor 10 Jahren verstorbenen ‚Gesundheits- Guru‘ und ‚Fitness- Papst‘ Prof. Willi Dungl enthüllt.

Die Büste ruht auf 3 Säulen die für die drei Arbeitsschwerpunkte Dungls stehen:

Ernährungsverbesserung
Eine etwas seeeehr ‚weiche Sache‘! Eine von Dungls Ernährungs- Prämissen lautete ‚Verbote sind verboten‘. Im Prinzip geht es um Vollwert- Ernährung mit TCM- Einschlag

richtige Bewegung
Prof. Dungl war lange Jahre Sportler- Betreuer, u.a. des österreichischen Nationalteams und hat im Bewegungs- Bereich sicherlich seine Stärken gehabt

Stress- Abbau
Stress ist nur eine von vielen möglichen Mental- Schwächen. Für mich eine etwas sehr eingeschränkt, punktuelle Sicht

Eine Säule fehlt! In dieser Disziplin war Dungl ‚unschlagbar‘: Er war immer in der Nähe von Promisportlern und Kameras anzutreffen und hat damit viel am Gesundheits- Bewusstsein der Menschen verändern können.
Auch sein Satz ‚Man muss den Menschen die Wunder zeigen,. die sie selbst vollbringen können‚ gefällt mir ausnehmend gut.

Dass die Denkmalenthüllung natürlich oberpeinlich war, dass sich da alle Politiker und Adabeis ins Bild drängten, die sonst mit Gesundheit nichts am Hut haben, ist trauriger Alltag aber üblich.
Meines Erachtens hätte dieser Gesundheits- Pionier ein schöneres Denkmal verdient …
Dass Prof. Dungl mit nur 65 Jahren verstarb spricht nicht gerade für die Wirksamkeit seiner drei Säulen.
Dass Gesundheit trotz, oder vermutlich sogar wegen, Dungl, immer noch diesen ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘- Touch hat, wurde mir jetzt wieder durch die Berichterstattung dieses Ereignisses bewusst und ist ein Skandal sondergleichen, der zweifellos viele, viele (profitinteressierte) Väter hat.

Aber zumindest Ihr hier habt ja paradise your life 😉

 


Das Unwort des Jahrhunderts

5. Juni 2012

In unseren heutigen Leben ist Prävention allgegenwärtig.
Prävention in der sozialen Arbeit.
Prävention in der Medizin bzw. im Gesundheitssystem.
Prävention in der Technik.
Prävention in der Politik. …
Prävention meint (vom lateinischen praevenire kommend) ‚verhüten‘, ‚zuvorkommen‘, vorausschauend vermeiden‘, also generell Probleme vorbauend vermeiden.

‚Das ist doch eine wunderbare Sache‘ könntest Du sagen. ‚Wer will schon Probleme!? Da ist es doch besser sie zu vermeiden!‘
Ja, in diesem uns allen so vertrauten Denk- System schon! Aber, wie ‚paradise your life‘ sagt, ist einer unserer Schwachpunkte unsere derzeitige Art zu denken.

Wir denken praktisch ausschließlich zielgerichtet und zweckorientiert.
Dieses Denken ‚lockt‘ uns

a) aus dem Hier und Jetzt! Und dieses Denken inkludiert
b) neben dem postiven – zu schaffenden Aspekt – auch immer das Negative, das Befürchtete und dieses neutralisiert sofort wieder das Positive.

Plus und Minus heben sich auf, wusste schon der Mathe- Lehrer …
Oder wie man in Wien sagt: ‚Zu Tode gefürchtet, ist auch gestorben‘.
Wenn jemand etwas ausschließlich aus Angst (vor eventuell Kommendem) macht, macht diese Angst ihn bereits krank bzw. schwächt ihn.

Ein anderes Beispiel: Immer wieder wird bekannt, dass Tabakkonzerne sich an Anti- Rauch- Kampagnen beteiligen. Sie wissen, dass das Nennen des Rauchens – und wenn es im ‚Nichtrauchen‘ ist! – ihnen mehr bringt, als das Verschweigen des Rauchens.

So schwingt mit jeder Prävention die Angst vor dem eventuell Eintretenden mit und nährt und entwickelt diese Negativenergien.

Gesund leben UM lange zu leben, beinhaltet die Angst vor einem frühen Tod!
Vorsorge- Untersuchungen UM gesund zu bleiben beinhalten die Angst vor Krankheit.
Drogenaufklärung UM Schlimmes zu verhindern, beinhaltet die Angst vor Drogenabhängigkeit bzw. machen erst auf Drogen aufmerksam bzw. ‚interessant‘.
Gesunde Ernährung UM schlank zu bleiben nährt die Gustos auf anderes und erinnert immer wieder an ‚geiles Essen‘.
Bewegung UM fit zu bleiben inkludiert immer die unangenehme Plackerei, das ‚Aufraffen- Müssen‘.

Was also ist stattdessen zu tun?
Schlicht und einfach ‚im Hier und Jetzt‘ zu leben. Zu tun, was Spaß macht.

Natürlich wird uns das durch die derzeit allgegenwärtigen ‚bösen Angebote‘ gehörig erschwert. Doch die können wir jederzeit durch Besseres ersetzen.

Ich esse nicht roh, um länger zu leben, sondern weil es geiler schmeckt, weniger Arbeit macht, mich ‚auf-powert‘.
Ich brauche keine Vorsorgeuntersuchung, denn ich spüre dass ich topfit bin; ich lebe maximal gesund und brauche keinen Gedanken an Krankheit zu verschwenden …
Ich nehme keine Drogen weil ich die Fülle des Lebens und des Glücks bereits habe und erlebe.
Ich bin schlank, weil mir meine Art zu essen schmeckt, weil ich mich gerne bewege …
Ich bewege mich wann und wie es mir Spaß macht; das reicht!

In diesem Sinne: Guck Dir genau, ja fast misstrauisch jedes ‚UM‚ an! Es hat praktisch immer seinen Rucksack voller Ängste mit dabei, die Du absolut nicht brauchen kannst 😉

So gesehen sollte man die so harmlos und vermeintlich helfend ‚daherkommende‘ ‚Prävention‚ zum Unwort des Jahrhunderts erklären!

 


Ernährung ohne Bewegung …

9. Mai 2012

… gab es Jahrmillionen lang nicht für uns.
Jede Feige, jede Banane, jede Frucht, wollte erklettert, jeder fruchtende Baum musste erwandert werden.
Essen ohne körperliche Leistung ist erst heute möglich.
Doch darauf sind wir nicht eingestellt. Unser Körper ist gewohnt, dass wir uns unsere Nahrung ‚erarbeiten’.
Tun wir das nicht läuft die Verdauung schlechter ab, erfolgen alle Körperfunktionen langsamer und wir verbrauchen weniger Energie und nehmen zu.
Ganz ’nebenbei‘ sind auch noch unsere heutigen Nahrungsmittel energiereicher als je zuvor!

Was also könnten wir uns besseres tun, als uns unser rohköstliches Essen zu erwandern!? 😉


Was hinterlässt uns Ilse Buck?

7. April 2012

Ilse ‚täglich beweglich‘ Buck, die ‚Vorturnerin‘ der (österreichischen) Nation ist im 89. Lebensjahr verstorben.
Ich weiß nicht ob sie es erfunden oder bloß so gut propagiert hat, für mich ist es ‚ihr Ding‘: das Isometrische Training.

Da ich zu den eher unsportlichen Leuten gehöre, also mit Ehrgeiz, Konkurenzdenken und Siegen- Wollen nichts am Hut habe, musste ich mir Tricks ausdenken um zu dennoch ausreichend Bewegung und Muskeltraining zu kommen.
Glücklicherweise gehe, radle und (manuell) arbeite ich gerne. Das deckt bereits einen großen Bereich aller Bewegungsformen ab.

Dadurch, dass mir Sport irgendwie auch zu fad, und mir damit Leid um die schöne Lebenszeit, ist, liebe ich das Isometrische Training ganz besonders.
Jedermensch kann es überall und wunderbarer Weise ganz nebenher machen.
Mit Isometrik fülle ich Wartezeiten, fade Vorträge und Kinofilme, damit sonne ich mich, warte bis der Computer hochgefahren ist, damit mixe ich meine smoothies, …

Es geht bei den Isometrischen Übungen, die zum Krafttraining gezählt werden, im Prinzip darum, eine Muskelspannung aufzubauen, ohne den Muskel in seiner Länge zu verändern.
Wenn Du also Dinge hebst die sich nicht heben lassen, Dinge zusammenpresst, die sich nicht zusammenpressen lassen, etwas in den Boden drückst, das sich nicht versenken lässt, etwas auseinanderdehnst, das sich nicht dehnen lässt, machst Du Isometrik.
Du kannst Isometrische Übungen mit allen Muskeln machen, mit den Armen, den Händen, den Fingern, den Beinen, den Füßen, dem Rumpf, dem Kiefermuskel …
Du kannst auch 2 (gleichstarke) Muskeln/ Körperteile gegeneinander ‚kämpfen‘ lassen …

Also, worauf wartest Du?
Egal worauf! Erinnere Dich dabei an Ilse Buck, Isometrik oder auch nur an

paradise your life !