Wie groß ist so ein Virus? – Sofern es ihn überhaupt gibt!

25. August 2020

 

 

 

 


Der Mensch …

30. Juli 2018

… sagt Wikipedia und jedes Grundschul- Biologiebuch,
Der Mensch, auch Homo sapiens (lat. für „verstehender, verständiger“ bzw. „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“), ist nach der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenprimaten (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae).

Dies nur nochmal zur Erinnerung! 😉

 

 

 


Ein Erklärungsversuch

22. August 2013

Immer wieder hab ich als Techniker den immensen Unterschied zwischen Technik und Biologie bzw. unserem Körper erlebt und erfahren und auch hier im blog versucht darzustellen.
Leider offensichtlich ungenügend. Denn meine Ausdrücke ‚ein Wunder der Natur‘, ‚zum Niederknien‘, etc. wurden nicht wirklich immer so gesehen und verstanden.
Zu groß ist die Versuchung vieler Einflüsterer und Werbebotschaften, wir bräuchten bloß mechanistisch an wenigen Schräubchen zu drehen, sprich Wirkstoffe einwerfen, Gymnastikübungen machen, Kochrezepte ausprobieren und alles würde flutschen wie gewollt.

All das ist schwerst und unsinnigst simplifizierender Unsinn.
Ich bleibe dabei: Wir sind unvorstellbar höchstkomplexe Wunderwerke!

Ein kleiner Versuch noch, das darzustellen:
Und absurder Weise ein Versuch mit Hilfe der simplen Technik!

Steuerung- RegelungEs gibt in der Technik die Begriffe ‚Steuerung‘ und ‚Regelung‘. Ersteres ist sehr einfach, zweiteres schon etwas komplizierter.
Die Heizung einzuschalten ist ein Steuervorgang. Du willst sie EIN, drehst an einem Schalter und sie ist EIN. Das ist Steuerung.
Wenn Dir dann zu warm ist, gehst Du wieder zum Schalter und drehst ihn auf AUS. Das ist wieder eine Steuerung.

Einfacher (für uns) ist es mit einer Regelung.
Du schaltest im Herbst einmal Deine geregelte Heizung ein und sie regelt den ganzen Winter über die Heizung auf die von Dir eingestellte Temperatur. Sie nimmt Dir sozusagen Dein EIN und AUS ab. Dir kann es egal sein wie oft sie EIN und AUS schaltet, sie tut es so oft es notwendig ist, um Deine Temperatur zu erreichen.

So weit, so einfach!
In unseren Körpern wird ALLES geregelt und NICHTS gesteuert!
Selbst die Dinge, die Du willst, also z.B. jetzt den Arm heben wird nicht gesteuert sondern geregelt.
Noch dazu werden ständig unzählige Dinge geregelt, die uns gar nicht bewusst sind, die unter unserer Wahrnehmungs- Oberfläche ablaufen.
Und nocheinmal verkompliziert sich die Situation, indem eine Unzahl an Regelkreisen in uns ineinander und untereinander verschachtelt und verkoppelt sind. Es genügt oft ein kurzer Gedanke von uns, ein Lufthauch, ein Anblick, etc. um eine nahezu unendliche Reihe an Regelvorgängen anzustoßen.

Warum ich das alles sage? Warum mir das so wichtig ist, darzustellen?

Weil unsere helfenden, medizinischen, eingreifenden, etc. Interventionen immer nur Steuerungen sind!
Und Steuerungen sind in einer Vielfaltwelt von zahllos verschachtelten Regelkreisen einfach nur eine Lachnummer. – Und so sind auch die vielen, vielen Misserfolge der Mediziner, Entwicklungshelfer, etc. zu erklären.
Der Krebs kommt wieder. Die Impfungen machen Impfschäden. Die Geldspritze in der Sahelzone verpufft wirkungslos. Das moderne, in die Wüste geklotzte Spitals- oder Schulgebäude verkommt im Handumdrehen. Die Grippe dauert mit Medizin eine Woche, ohne, 8 Tage. Antidepressiva machen müde. Unterdrückte Krankheiten weichen in andere aus. Mit dem ‚Wundermittel‘ L-DOPA behandelte Parkinson- Patienten entwickeln andere Probleme (siehe die hochinteressanten Fallbeispiele die der rührige Oliver Sacks über Encephalitis letargica- Patienten zusammengetragen hat). und, und, und …

Es ist sogar so, dass viele Krankheiten psychische/ frühkindliche Ursachen haben und der Körper auch erfolgreiche Medizin- Interventionen insoferne ausregelt, dass die Ersterfolge wieder verschwinden. – Weil der Körper unter diesen Bedingungen nicht gesund werden ‚will‘ bzw. kann, weil andere Dinge, z.B. tiefer gelegene Dinge/ Regelkreise erst geklärt/ in Ordnung gebracht werden müssen.
Doch auch physische Erkrankungen trotzen gerne den Medikamenten und Behandlungen, da sie natürlich wirkrichtig sind und oft der Schadstoff- Ausscheidung oder Deponierung und damit der Körperrettung dienen.

Es ließen sich zu diesem Thema noch zahllose Beispiele anführen.
Es reicht aber bereits, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass dieses höchstkomplexe Wunder Mensch bzw. Körper, das wir so schnell ohnehin nicht durchschauen werden, immer weiß, was es tut und immer zu unserem Besten tut!

Zuversicht ist sozusagen das Zauberwort!
– Und Lernwilligkeit!

In diesem Sinne wünsch ich Dir alles Glück der Welt, indem Du diese einfachen Einsichten erkennen und verinnerlichen kannst …

Oder kürzer gesagt:
Na?
Was kommt jetzt?
Hm? 😉

Jaaaaaaaaaaaaa! Natürlich:

paradise your life !

 


Kooperation versus Konkurrenz

11. April 2012

Bei allem Neuen fällt uns zuerst das Einfache auf. Bei jeder Entwicklung befassen wir uns anfangs eher mit den grundlegenden, einfacheren Dingen.
Erst später bauen wir darauf immer feinere Details auf.
Vielfach aber ist es auch so, dass erste Eindrücke sich später als falsch erweisen …
Häuser früher Kinderzeichnungen enthalten weit weniger Details als die von Pubertierenden und diese wiederum weniger als die von Erwachsenen.
Ähnlich verhält es sich bei all unserem Lernen, Entwickeln und Gestalten.
So lässt es sich erklären, dass noch weniger entwickelte Kulturen eher auf Körperlichkeit, denn auf Hochgeistiges setzen, dass noch vor 100 Jahren Kriege und Militär allgegenwärtige Themen waren, während heute abgerüstet wird.
So lässt sich vielleicht auch erklären, dass Darwin in seiner Evolutionstheorie noch primär auf das ‚Überleben des Tüchtigsten, des Bestangepasstesten’ setzte, während heutige Evolutionsbiologen eher die innovative Evolutionskraft in der Kooperation sehen.
Nur hinkt das Denken der ‚breiten Masse’ noch etwas nach und lässt sich deshalb gerne von neoliberalen und brutalkapitalistischem Gedankengut beeinflussen bzw. legitimiert dieser weit überbewertete Denkansatz des ‚survival of the fittest’ vermeintlich jede Sauerei.
Sehen wir aber genau hin, glauben wir neuesten Biologie- und Verhaltensforschungs- Ergebnissen, so basiert all unser Leben, basieren alle Fortschritte – unser Glück sowieso – auf Liebe und Zusammenarbeit.
Egal ob man sich die bekannten Symbiosen zwischen Ameisen und Pilzen, zwischen Putzer- und Raub- Fischen oder zwischen Pilzen und Algen (= Flechten) ansieht oder ob man sich vergegenwärtigt, dass auch wir mehrzellige Wesen nur dank der interzellularen Kommunikation und Zell- Arbeitsteilung überleben können. All das beruht nicht auf Konkurrenz, sondern auf Zusammenhalt, Gemeinsamkeit und Kooperation.
Selbst der Beginn allen Lebens ist ohne Kooperation nicht denkbar. Tauschten sich doch bereits in Vor- Nukleus- Zeiten die Bakterien ihre Gene aus. Auch ein Einzeller bzw. unsere heutigen Körperzellen basieren auf Zusammenarbeit und Kommunikation.

Bevor ich in meinem Begeisterungsüberschwang jetzt noch durch weitere Aufzählungen wunderbarer Kooperationen in der Natur langweile, frage ich lieber gleich:

Warum bitte, tun wir das dann nicht auch? Bzw. in einem so geringen und damit – siehe oben – nur so frühkindlichem Maße?

Warum helfen wir nicht jedem, der unserer Hilfe bedarf? Warum sprechen wir nicht mit allen, die unsere Wege kreuzen? Warum kooperieren wir nicht mehr und vielfältiger?
Werden wir doch endlich erwachsen! Vollziehen wir den Schritt in die Realität und verlassen wir die alten, angstbesetzten und egomanischen Denkbilder.

Wir müssen nicht immer Erste, Stärkste, Tüchtigste sein! Wir dürfen uns auch mal geborgen fühlen in einem Netzwerk lieber (Menschen-)Wesen.
Wir müssen uns nicht immer wieder Prüfungs-, Test- und Konkurrenz- Situationen stellen. Wir dürfen uns auch zurückziehen auf die Gebiete, die uns Freude, und die wir gerne machen.
Wir ‚müssen‘ nicht in jedermensch einen Konkurrenten sehen. Wir ‚dürfen‘ auch mal Leute lieben … 😉

 


Häufig gestellte Fragen (7)

7. März 2012

Warum vergleichst Du immer mit Tieren? Ich bin doch kein Tier! Wir Menschen sind doch ganz anders und weiter entwickelt.

In der Biologie zählen wir sehr wohl zu den Tieren und zwar zu den höheren Säugern aus der Ordnung der Primaten. Aber Du hast natürlich Recht. Wir haben uns vielleicht kulturell weiter entwickelt, als so manche Tierart.

Doch das betrifft bloß unser Denken und Verhalten.

Unser Körper ist noch immer zu 98,6% der eines Affen. Ihn sollten wir also sehr wohl so artgerecht behandeln, wie er es gewohnt ist und braucht.

Doch auch für unser Denken und Verhalten sehe ich in einem Blick auf zivilisationsferne Wesen eher eine Bereicherung als eine Einengung. Was können wir uns schon groß an neuen Wegen und Ideen erwarten, von Mitmenschen, die derselben Zivilisation angehören, die dieselben Erziehungen und Schulen durchlaufen haben? Da gibt es sehr wohl eine gewisse ‚Betriebs- Blindheit‘.

Tiere stoßen uns hier Türen in völlig neue Verhaltens- und Lebenswelten auf, wie mittlerweile auch viele Forscher und high tech- Firmen wissen, die sich eifrig an der Natur bedienen.

Vor allem von der, für uns neuen und qualitätsvollen Einfachheit der verschiedenen Tierleben können wir uns noch einige Scheiben abschneiden …