Ich hab’s versucht …

16. Juni 2011

… aber leider nicht geschafft!
Ich wollte Euch schildern, was es für mich für eine Freude ist, durch den ungemähten Garten, also praktisch durch meine Wiese zu gehen.
Was es da zu entdecken gibt!
Diese Unzahl an Blümchen, Kräutln, Tierchen …
Dieses nebeneinander, durcheinander, miteinander …
Es ist einfach herrlich!
Ich hab ja noch nie gerne Rasen gemäht. Schon gar nicht diese uniformen Einheitsrasen.
Aber jetzt, wo ich mich endlich freigemacht habe von den gesellschaftlichen Zwängen und verwandt- und nachbarschaftlichen ‚Ratschlägen‘ und Richtlinien ist die Freude wirklich groß!
Ich will absolut niemandem zu nahe treten, aber plötzlich erscheint mir das achtlose Drüberfahren mit einem Rasenmäher als selten roher Akt, der noch dazu die Sinne verarmt.
Vielleicht liest hier jemand mit, der sich noch nie eine Wiese so genau angeguckt hat. Ich kann leider nicht genau sagen WIE man hinsehen muss, aber versuch es einfach einmal. Stell Dich in eine blühende und summende Wiese! Vielleicht macht es auch bei Dir plötzlich ‚Klick‘ und Du siehst Dinge, die Dir bisher nicht bewusst waren.
– Es ist einfach   h e r r l i c h !     🙂

 


Jetzt gehts wieder los!

18. Mai 2011

Das Rasen- Mähen!
Für mich gehört das zu den unnötigsten, wenn nicht sogar unsinnigsten Tätigkeiten.
Warum?
Guck Dir mal die jetzt gerade so herrlich blühenden Blumenwiesen an!
Diese Vielfalt wird in den Gärten gezielt vernichtet, vereinheitlicht, verarmt durch die unendlich gleichförmig langweiligen Fußballplatz- Rasen ersetzt.
Das beleidigt und verarmt nicht nur das Auge, sondern auch die Insekten- und Tierwelt.
Also Befremdlichkeit Nr. 1!

Dieser Rasen wird dann auch noch regelmäßig – lärmend – geschnitten und e n t s o r g t!
Dabei enthält dieses Grün weitaus mehr an wertvollen Inhaltstoffen als ein gängiges Durchschnittsessen!!!
Also Befremdlichkeit Nr. 2!

Wie wunderbar es wäre, wenn die Leute sich die Ernten der unvereinheitlichten Blumenwiesen auf den Tisch brächten, brauche ich hier hoffentlich nicht nochmal zu erwähnen. Davon handelten ja schon viele Beiträge in diesem blog, – siehe Wildkräuter- oder Green- smoothies.