Nichtwissen als Wissen

5. November 2012

Unser heutiges Wissen ist enorm!
– Meinen wir!

Gegenüber dem, was aber tatsächlich ist, in der Natur, auf diesem Planeten, in unserem Körper, ist es erbärmlich wenig, was wir wissen.
Ja, es ist sogar so, dass dieses heutige, vermeintlich umfassende Wissen uns in die Irre führt.
Der Winzteil der uns bekannt ist, wird großartig und so präsentiert, als wär‘ es ‚die Welt‘.

Alle reden von Hormonen, Vitaminen und Cholesterin, gehen zu Blutuntersuchungen und meinen, aus diesen Messwerten ihren Gesundheits- Status ablesen zu können.
Dieses unser Teil-, um nicht zu sagen Mikro- Wissen verkleinert uns sozusagen unser Bild von einer wunderbaren, hochkomplexen Welt, von der unendlich vielfältigen Natur und unserem Wunder, Körper.

Wir starren auf den winzig kleinen, uns heute bekannten Teil und meinen

    a) damit alles zu kennen und
    b) verhindern uns damit die Bewunderung für dieses hochkomplexe und bewunderungswürdige ‚Geschenks- Universum‘.

Als kleines Beispiel:
Würden wir eine Stadt wie Wien oder München mit allem was da kreucht schreddern, diese Masse einkonzentrieren, durchmischen, daraus eine Probe ziehen und diese chemisch untersuchen, wäre es doch wohl sonnenklar, dass diese Angaben über die Inhaltsstoffe genau nichts über diese ehemaligen Städte aussagen.
Doch genau das tun wir mit Pflanzeninhaltsstoffen, bei Blutuntersuchungen, etc. Obwohl wir wissen, dass schon eine einzelne Körper- oder Pflanzenzelle die Komplexität einer Stadt aufweist …

 


Ärgerst Du Dich noch?

29. März 2012

… Oder lebst Du schon? Könnte man einen Denkfehler umschreiben, der uns wie ein Virus heimgesucht und sich verbreitet hat.

Wir Haben einen Erreger in uns, den praktisch jedermensch ‚mit der Muttermilch’ aufgenommen, oder besser gesagt sich von seinen Mitmenschen abguckt hat: Das Ärgern über Andere, über Dummheiten, über Missgeschicke, über Ungerechtigkeiten, über, über, über … In dieser Beziehung setzen wir uns leider keinerlei Grenzen.

Falls Du noch immer zu dieser unglücklichen Gruppe der ‚Sich- Ärgerer’ gehören solltest, probiers’ vielleicht mal mit einer einzigen Frage: ‚Wem schadet, wem nützt dieser Ärger?’

Ja! Es gibt wissenschaftliche Arbeiten, bei denen Menschen vor und nach einem gezielt verursachten Ärger Blut abgenommen wurde. Es ist messtechnisch nachzuweisen, dass mit Ärger unser Immunsystem geschwächt ist.

Wer sich ärgert, schadet SICH!
Er schadet NICHT dem Objekt seines Ärgers!

Das war aber erst Punkt a). Es geht noch weiter:

b) Ärgern ändert nichts an der ‚ärgerlichen’ Situation! Und
c) zum Teil entspringt Ärger einem Beurteilungsverhalten, das man genauso als viralen Effekt sehen könnte wie das Ärgern selber.
Ver- urteilen beruht auf einem Be- urteilen und dieses wieder fußt auf einem Ur-Teilen.
Wer aber ur-teilt, teilt! Und wer teilt, erhält nie mehr das Ganze, ist nicht mehr ganz, erreicht nur mehr maximal die halbe Harmonie!
Mit dem nachfolgenden Ärger sogar noch weniger!

Also: Sag selber! Wie soll sich eine so unsinnige Gewohnheit auszahlen, rechnen?
Verabschiede Dich von dieser Dummheit, schlag Dich auf die Seite des Glücks!

Sei Dir klar, dass Du in jeder Sekunde, in jedem Augenblick die Chance hast, aus dem Ärger, aus dem Unglück auszusteigen bzw. erst gar nicht einzusteigen.