Die Virensuppen- Kaspars (Fortsetzung)

1. November 2022

Dem kürzlich veröffentlichten ‚Die Virensuppen- Kaspars‘- Text will ich heute mit diesem zweiten Teil eine kompaktere und positivere Sicht hinzufügen:

Wir müssen uns wieder auf unser Menschsein, an unser gewaltiges Potential als schöpferische Wesen rückbesinnen!

Wir müssen … Ja müssen! Es geht um unsere Leben im Sinne von lebendig und frei!
… Also, wir müssen uns wieder demütig der wunderbaren Natur, der Natur rund um uns und der Natur in uns bewusst werden!

Wir müssen ein ständig präsentes Bewusstsein für die große Gemeinschaft in der wir leben, die uns trägt und Sicherheit gibt, die die Basis jeglichen Lebens ist, entwickeln!

Wir brauchen die Gewissheit der allerzeitlichen und allerörtlichen Vernetztheit, die lange, lange Zeit Bestandteil der Leben all unserer Vorfahren war, von uns vergessen und durch Egoismus und Fortschrittsglauben ersetzt wurde und nun über neueste Wissenschaftserkenntnisse wiederkommt. Denn

in einer Handvoll gesunder Erde befinden sich mehr Lebewesen als Menschen auf dieser Welt!
Ohne gesundes Erde- Biom, gibt es keine gesunden Pflanzen.
Ohne gesunde Pflanzen, keine gesunden Menschen- Darm- Biome.
Ohne fitte Biome gibt es keine Menschengesundheit.
Ohne Gesundheit gibt es keine klaren Gedanken und sensiblen Gefühle.
Und mit dieser kranken Verwirrtheit, die wir die letzten Jahrzehnte leben, gibt es auch keine Rücksicht auf andere.
Weder auf Mitmenschen, Tiere, noch auf die Biome der Erde.

So funktioniert und ‚rückkoppelt‘ Vernetzung!

Um letzteren Punkt etwas zu konkretisieren:
Wir halten es für eine normale Berufswelt, wenn jeder jeden zu übervorteilen versucht, wenn wir Fernost- Kinder hinter Nähmaschinen setzen lassen um billigst blödsinnigste Fast Fashion kaufen zu können.
Allein schon die Unterscheidung zwischen Haus- und Nutztieren ist soetwas von krank …!
Nicht nur das Insekten- und Tierartensterben ist menschengemacht, auch die Bodenfruchtbarkeit nimmt in beängstigend atemberaubendem Tempo weltweit ab.

Tief in unserem Herzen wissen wir alle wie wirklich schönes und liebevolles Leben – für alle – aussehen könnte und müsste. Wir brauchen dazu bloß den Kopf aus dieser beständigen Gewohnheits-, Werbungs- und Beeinflussungs- Überschwemmung zu kriegen. Man könnte auch sagen: ‚Wieder mehr auf das Herz zu hören‘ …     

im Sinne von


 
 
 


Falsche Weichenstellung

27. Juli 2022

Wie bereits in ‚Warum bist Du wie Du bist?‘ angedeutet, ist die Bodenfruchtbarkeit ein nicht zu unterschätzender Faktor. – Um den sich heute praktisch niemand ’schert‘.
Wir und gesunde Pflanzen brauchen die Auswahl bzw. das ständige Angebot von 84 chemischen Elementen.
Und womit düngt ‚unsere‘ Landwirtschaft?
Mit den 3(!) Elementen, die hohen Ertrag, aber kaum Inhaltsstoffe liefern!

Was in jedem Herstellungsbetrieb oder besonders jetzt in dieser Zeit der zusammengebrochenen Lieferketten, völlig klar ist, dass man ohne ausreichend Material nichts Vernünftiges herstellen kann, wird bei uns und unserer Gesundheit völlig missachtet!

Es ist ja – zumindest als Gesundheitstrainer – nur mehr zum Haareraufen! Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass Kälber mit ausschließlich pasteurisierter Milch ernährt, sterben. Was konsumieren die Menschen!? Pasteurisierte Milch und Milchprodukte!

Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass Mehlwürmer, Mäuse, Schweine, etc. mit weißem Mehl nicht überleben. Was konsumieren Menschen!? Weißes Mehl! – In Form von Nudeln, Torten, Kuchen, Brot, Spaghetti, Semmeln, Toast, Frühstückscerealien … – Und glaubt durch diese ‚Wortverkleidungen‘ auch noch, sich abwechslungsreich zu ernähren!!!

Heere von Medizinern suchen völlig irregeleitet nach Therapien und Abhilfen, wo bloß Mängel vorliegen. Doch darum kümmert sich niemand!
Es würde von den verdummten Menschen ja auch nicht ein Cent mehr bezahlt, für mehr Inhaltsstoffe, die man ohnehin nicht schmeckt und die Nebenwirkungen erst nach Jahren merkt. Dann aber noch immer keinen Zusammenhang mit der damaligen Mangelernährung erkennt. So glauben auch die heute völlig Zahnlosen, vielleicht auch noch Diabetiker, ihren Enkeln oder Urenkeln nichts besseres tun zu können, als sie mit süßen Naschereien zu ‚verwöhnen‘!

So ruiniert Dummheit und unser Profitsystem unsere Gesundheiten!
Und unsere Gesellschaften!
Denn, wie ich schon beobachten musste und hier vielfach erwähnt habe, merken immer mehr Ärzte und Wissenschafter, dass kranke Körper nicht nur auch kranke Gedanken, sondern auch ein massiv krankes Sozialverhalten erzeugen.

Es ist einfach nur schön mit langjährigen Roh- bzw. Frischköstlern zusammen zu sein, die verblüffend empathisch, warmherzig und aufmerksam sind … Klug und sinnlich sowieso     
In diesem Sinne kann ich Dir nur raten:


 
 
 


Schwerter zu Pflugscharen

23. Oktober 2012

Es ist Herbstzeit.
Allerorten ziehen Landwirte mit ihren starken Traktoren und Mehrfachpflügen tiefe Rillen in die Felder.
Dabei fiel mir kürzlich auf, dass die bekannte friedliche Bedeutung des Bibel- Zitates ‚Schwerter zu Pflugscharen‘ auch noch eine andere, weit fatalere Bedeutung hat.
Pflugscharen sind nämlich für Myriaden von Bodenlebewesen nichts anderes als ebendiese todbringenden Schwerter.
Jedem Permakulturisten und anderen Boden- oder Naturbeobachtern ist klar, dass jede Nische, jede Lichtung, jeder Waldrand, jede Bodenschicht, jede Höhenschicht ihre eigene Klimazone, mit ihren ganz spezifischen Lebewesen hat.
So bringt jedes Wenden von Erde eine unerwünschte und schadende Durchmischung mit sich.
Dasselbe gilt auch für das händische Umgraben im Garten.

Solltet Ihr also schon im Genuss stehen, Eure eigenen Gemüse zu ziehen, kann ich Euch nur einen Versuch mit Bodenlockerung oder Mulchung ohne dem altgewohnten Umgraben empfehlen.
Dann hast Du wirklichen Frieden in Deinem Umfeld … 😉

 


Am Boden

17. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Nein, ich bin nicht ‚am Boden’! Ganz im Gegenteil!
Doch das ganze – zumindest – häusliche Leben spielt sich am Boden ab. Da wird gesessen, geschlafen, Kaffee gekocht (was eine eigene Zeremonie ist) und getrunken, gekocht und auch ‘Klo gehockerlt’,
Besonderes Letzteres kann ich nur jedermensch empfehlen. Es ist weitaus entspannender und natürlich auch natürlicher als unser WC- Muschel- Gesitze. Dazu sind primär die ‘Italienischen’ WC- Schüsseln günstig. Wer sich aber einer stabil montierten Deutschen Klomuschel erfreut, kann das durch ‘auf-den-Rand-stellen’ und, oder sich in der freien Natur, hinhocken versuchen …
Gesäubert wird hier nur in gutsituierten Ausnahmefällen mit Klopapier. Die Regel ist Wasser, das ich auch angenehm empfinde und das in einer Flasche mitgebracht wird. Abgetrocknet wird nicht.
Witzig auch, so eine Äthiopische Küche, in der alles am Boden steht. In der am Boden geschnitten, geschält, geraffelt und gekocht wird. Letzteres auf winzigen Herden, die aussehen wie eine niedrige Bodenvase, in deren obere Schüssel Kohlen gefüllt und entzündet werden. Auf diese Glut werden die Töpfe direkt gestellt.

Für mich ist der Boden, besonders im öffentlichen Raum bzw. der abbegaste, vollgekotzte und bepisste, der Verkehrsflächen eine Schmutz- Ebene die ich von meinen Lebensebenen streng getrennt halte und mir z.B. vor meinem Wohnraum die Schuhe ausziehe oder schon mal Jugendliche anspreche die ihre Schuhe auf den Sitzpölstern der Öffis ablegen ‚müssen‘.
Da hier in Äthiopien am Boden gelebt wird, wird dieser auch immer wieder gekehrt und feucht aufgewischt und ebenfalls nicht mit den Straßenschuhen betreten.
Was uns aber ganz grundsätzlich unterscheidet, ist, dass hier der Boden gleichzeitig der Mistkübel ist. Keine Hausfrau zögert auch nur eine Sekunde, auf den frisch rausgewaschenen Boden die Abfälle bei der nächsten Mahlzeit- Zubereitung fallen zu lassen. Die Männer spucken und werfen allen Abfall ohnehin quer durch den Raum …
Auch in Lokalen wirkt es für mich seltsam, wenn die Leute Servietten und Abfälle gleich auf den Boden oder auf den Tisch werfen. Sobald abgeräumt wird wischt das Service all den Mist einfach auf den Boden …