Wir alle sind Krieg

30. August 2021

Wie entstehen Streits, Kriege, Disharmonien?

Wir alle! Ja, auch Du! Wir alle arbeiten ständig an diesen Katastrophen, an unserem Unglück!

‚Jetzt ist der payoli endgültig verrückt geworden!, sagst Du?
Mitnichten!
Jeder Streitführer, jeder Kriegstreiber fühlt sich doch im Recht, will doch nur Gutes, will doch nur Gerechtes!
Und genau diese Einstellung haben wir alle.
Alle, alle sind wir überzeugt davon, dass wir doch in Ordnung wären und sich doch bloß die Anderen ändern müssten. Egal ob die Emigranten daheim bleiben sollten, die Vergewaltiger doch bloß sich um ihre Wunschfrauen bemühen bräuchten, die Hochfinanz doch bloß weniger gierig zu sein bräuchte, die Medien und Politiker doch bloß weniger korrupt zu sein bräuchten, und, und, und.
Wir können uns zurücklehnen, denn wir sind ja in Ordnung.
Wir brauchen nichts zu tun. Die Anderen haben sich zu ändern, haben ihre falschen Einstellungen zu korrigieren!

Und? – Siehst Du schon den Haken an diesem Bild?

Und so ändert keiner etwas!
Wir kaufen weiterhin Krempel, der die Millionäre reicher macht, finanzieren weiterhin Medien, die uns über den Tisch ziehen, gehen weiterhin zu Wahlen um Korrupte zu wählen und damit zu ‚füttern‘, wir verbrauchen weiterhin Energien, die wir unseren Nachkommen klauen, anstatt selber den A… hochzukriegen und mal das eigene Holz zu hacken oder den Salat im Garten zu ziehen, und, und, und

Also, vergiss all die Kämpfe gegen das Böse!
Hör einfach auf, Dispute zu initiieren, Kriege zu treiben! Du kannst andere nicht ändern, sondern nur Dich selber!
Auch hier liegt die Lösung in einem:

Denn sieh Dir die Natur, sieh Dir die Pflanzen, die Tiere, an! Leben sie nicht alle bestens ohne Gesetze, ohne Kriege, ohne Steit?    

Oder biblisch gesagt: ‚Seht die Vögel des Himmels …, die Lilien auf dem Felde …‘


 
 
 


Das Böse der Guten

15. Juli 2020

Ach, wie sind sie doch alle bewundernswert in ihrer Aufopferung für Kranke, Ungläubige, Unwissende. Diese vielen Götter in Weiß, die zahllosen, sich aufopfernden Krankenschwestern, die selbstlosen Missionare, bemühten Lehrerinnen. Doch auch diese unzähligen Klinik- und Rote Nasen- Clowns, die Hospize, Krebshilfen, Krebsforscher, Entwicklungshelfer, Racer against canser’s, alle diese red, pink und was weiß ich noch alles ribbons. Aber auch all diese helfenden Tiertherapeuten, und, und, und.
Sie alle sind wahre Helden und selbstlose Helfer. – Möchte man meinen!

Doch es gibt auch eine andere Seite:
Diese Menschen
leben vom Leid, von Krankheiten, Defiziten anderer,
beziehen aus deren So-Sein Geld,
Ansehen, und
‚verselbstverständlichen‘ und verhärten damit diesen Leidzustand.
Sie unterstützen mit ihrem Tun auch noch die berufsverwandten ‚Vor- und Nacharbeiter‘,
bilden damit ein sich gegenseitig zuweisendes, bedingendes
und nocheinmal, das Leid festigendes Netzwerk.
Teilweise werden Probleme sogar erst geschaffen durch diese ‚Helfer‘!
Lehrberufe z.B. vermitteln unterschwellig schon ‚Du weißt und kannst nichts; musst alles erst lernen‘, obwohl noch jedes Kind laufen und sprechen ‚ganz von alleine‘ gelernt hat.
Auch Medizin und Wissenschaft schaffen, wie man aus zahllosen Selbstprophezeihungs- und Nocebo- Versuchen weiß, Krankheiten und Probleme, die es ohne sie nicht gäbe.

Würden all diese Menschen selber ‚ordentlich‘ im Sinne der Natur (vor)leben, gäbe es all diese Probleme erst gar nicht!

Oder hast Du schon Hasen- Professoren, Maikäfer- Chirurgen oder Forellen- Missionare gesehen?!
Und dennoch leben alle Hasen ganz wunderbar gesund und nachhaltig, gibt es keine kranken Maikäfer und keine in der Hölle schmorenden Fische …

 

 

 


Das Böse ist immer und überall …

5. August 2019

… sangen vor Jahren die EAV in die Hitparaden.
Man ist versucht dazu zustimmend zu nicken. Sieht man aber genauer hin, gibt es weder Gutes noch Böses.
Je nachdem auf welche Seite wir uns stellen, erscheint uns manches gut oder böse.
Schon William Shakespeare wusste und sagte schon vor 500 Jahren:
„There is nothing either good or bad but thinking makes it so.“

‚Ja, aber was ist mit den Pharmas, den Viren, mit Unfällen?‘, könntest Du fragen.
Dasselbe! Es ist Sache der Betrachtungsseite. Oder man könnte sagen: ‚Es liegt nicht an den Pharmas oder Viren, sondern am System‘. Manche sagen auch, an der Matrix.
Denn unser System fördert und schätzt nun einmal kapitalistische Erfolge und Konzerne sind nur so groß, weil sie systemkonform arbeiten und darin erfolgreich sind.
Es ist auch unser System, das Krankheiten bzw. Viren für schlecht hält, obwohl man beide auch als Werkzeuge und Helfer des Körpers sehen könnte, um Lebensführungsfehler zu reparieren.
Auch Unfälle brachten schon viele zum Umdenken! Denn unsere Hochgeschwindigkeits- Fortbewegungen, unsere Mega- Maschinen sind zwar allgegenwärtig, deshalb aber noch lange nicht naturrichtig, oder gar Paradies- gegeben!

Und genau dieses System, diese Matrix, bauen, erhalten, tragen wir alle mit!
DAS sollte den Menschen klar sein!
– Dass sie selber es sind, die Paradies verhindern, seine sukzessive Zerstörung mit vorantreiben!

 

 

 


Gut und Böse

18. Juli 2019

Es wäre fast eine Kinderfrage. Seit wann gibt es Gut und Böse?
Wer hat ‚gut‘ und ‚böse‘ erfunden?

Ganz einfach, die Antwort!
Wir selber haben diese Dualität erfunden. Erfunden aus Gier, erfunden um uns das Leben schwerer zu machen, erfunden um das paradiesische Leben auszulöschen.
Klar könnte man auch sagen: Erfunden um all unseren heutigen Fortschritt zu ermöglichen.
Doch welche Schlafmützen sollen heute noch immer nicht erkannt haben, dass Fortschritt nichts anderes heißt als weiter und weiter laufen zu müssen, ohne noch zu wissen warum?

Aus dieser Einheit und Harmonie, ohne Beurteilung und Wertung sind wir eindeutig mit unserer Sesshaftwerdung, also erst vor 10- oder 12- tausend Jahren, gefallen. Davor fühlten wir uns als Einheit und verbunden mit allem. Die Natur bot jedem genug. Wir waren Teil des Ganzen, sozusagen Tropfen im Ozean, der ja auch völlig beurteilungslos und dennoch bestens versorgt.

Erst mit der Bestellung unserer Felder, mit dem Besitzdenken, mit den Einflüssen von Witterung und geographischem Umfeld trat das Urteilen, das Bewerten und damit die Aufspaltung der Harmonie in unser aller Leben.
Heute vollzieht jeder Einzelne diese unheilvolle Entwicklung persönlich nach. Die Geburt beendet unseren Harmoniezustand und wirft uns in die Dualität.
Natürlich wurden auch früher Kinder geboren, mussten aus dem Einheits- Dunkel des Bauches in die Dualitäts- Helle des Lebens. Doch sieh Dir einmal die enge Verbindung von Tier- Müttern und Kindern an! Auch wir könnten diese Trennungs- Dualität, unseren Kindern, ja unser aller Zukunft zuliebe, stark abmildern! Kein Kind müsste ‚erzogen‘, ermahnt, gescholten … werden. Jedes Kind hätte es verdient, hätte das Geburtsrecht sich in seinem Tempo ent-falten, sich ent-wickeln zu dürfen!
Jedes Kind hätte, wie jedes Wesen das Recht, bedingungslos über alles geliebt zu werden!
Dann hätten wir wieder unsere ‚alte‘ Harmonie, unser geliebtes Paradies!

 

 

 


Lange habe ich gebraucht!

27. November 2014

Zu lange!
Zu lange habe ich Menschen für unverschämt, selbstsüchtig, rücksichtslos, egomanisch, … gehalten.
Zu lange hab ich mich von ihnen ferngehalten, hab sie gemieden, hab über sie geschimpft, hab ihnen schmerzliche Wahrheiten ins Gesicht gesagt.
Zu lange, viiiel zu lange hab ich mich über sie geärgert.

Heute tut mir das leid!
Heute weiß ich, dass niemand bewusst böse ist.
Heute weiß ich, dass niemand absichtlich verletzt, unverschämt, selbstsüchtig, rücksichtslos, egomanisch ist.
Heute weiß ich, dass diese Menschen auf einer anderen Entwicklungsstufe stehen.
Ich will mich nicht erheben über sie, aber es ist nachweisbarer Fakt, dass derartiges Verhalten ausschließlich aus Unwissenheit – umgangssprachlich ‚Dummheit‘ – resultiert.

Denn kein wirklich denkender Mensch könnte je nur an sich denken!
Kein wirklich fühlender Mensch könnte je selbstsüchtig oder rücksichtslos handeln!
Zu klar nur, für einen intelligenten, oder noch wichtiger herzensgebildeten, Menschen ist, dass wir alle eine Einheit bilden.

So muss auch Kants vervolksweisheitlichtes ‚Was Du nicht willst, das man Dir tut, füg auch keinem andern zu‘ neu gesehen werden! Nicht um nicht der Rache des andern anheim zu fallen! Nicht um irgendwelchen Gesetzen Genüge zu tun! Nicht im Sinne des ‚Aug-um-Aug‘!

Nein! Wir gestalten einfach als kleiner Teil des Ganzen mit jedem Tun das Ganze, und damit auch uns mit!
So einfach ist das!
Und dennoch eines der größten Geheimnisse!

 

rose