Unsere Grenzen

26. November 2018

Vermutlich kennst Du aus vordigitalen Zeiten noch die diversersen analogen Anzeige- Uhren für Temperaturen, Drücke, Wasser-, Tankstände, Höhenmetern usw.
Mit einigen solcher Uhren könnte jeder von uns seinen ‚Charakter‘ darstellen …
Also eine Uhr für Aktivität/ Passivität, eine für Geschicklichkeit/ Tollpatschigkeit, eine für Geselligkeit/ Einsiedlertum … usw.
Und der Anzeigewert jeder dieser Uhren wurde uns durch unsere Erziehung, Umwelt, Schule …, aber auch durch uns selbst, unsere Vorbilder, etc. grundeingestellt.
Rund um diese Grundeinstellung ‚dürfen‘ wir pendeln. Also einmal sind wir etwas geschickter, ein anderesmal wieder geht uns manuell einiges daneben. Einmal sind wir die Nächstenliebe in Person, dann wieder berühren uns anderer Schicksale eher weniger usw.

Doch es gibt auch solche Anzeigeuhren, bei denen man die Grenzen durch Drehen an Schräubchen einstellen kann. Eine untere Grenze und eine obere Grenze. Solange die Anzeige, der Zeiger sich dazwischen bewegt ist alles in Ordung. Kaum unter- oder überschreitet die Anzeige eine der beiden Grenzen wird Alarm gegeben.

Das kommt unseren internen Uhren noch näher, als das erste Beispiel. Uns wurden Grenzen anerzogen. Überschreiten wir sie, passiert nicht allzu viel, außer, dass wir erschrecken und denken ‚Ups! Das schickt sich aber nicht!‘.

Unsinn! Definier Dir diese Deine Grenzen neu, ganz so wie DU sie willst.
Die alten Grenzen mögen für Deine Eltern, für frühere Zeiten gepasst haben …
Heute bist DU Dein Chef!
DU solltest glücklich sein!

Tut das jedeR, sind alle glücklich

 

 

 


Was machte Hitler böse?

1. März 2012

Gibt es ‚das Böse‘?
Ist Böse- Sein ein Charakterzug, eine unverrückbare Eigenschaft oder etwa gar genetisch bedingt?
Wer ist böse?
Warum ist er böse?

Findest Du diese Fragen schwierig zu beantworten?

Wenn ich mir die vielen psychologischen Arbeiten zu diesem Themenbereich ansehe, scheint es sich um überaus schwierig zu beantwortende Fragen zu handeln.
Kaum aber macht man wieder einmal den schon bekannten payoli- Blick ins Tierreich, in die Natur, ist es schlagartig ganz einfach:

Dieses sogenannte Böse gibt es primär in Zivilisationen!

In der Zivilisation, aus drei Gründen:

a) durch Charakter- ‚Defekte‘
b) aus Mangel und Not
c) durch abstraktes Denken

Sehe ich mir den ersten Grund an, unter welchen Bedingungen kleine Menschenkinder aufwachsen, ist es sofort klar: In unserer Gesellschaft passieren frühkindliche bis kindliche Seelen- Verletzungen und Persönlichkeits- Verbiegungen bis Verstümmelungen sonder Zahl.
Gerade unsere frühen Wochen und Monate sind überproportional wichtig für unsere späteren Lebensverläufe und Stabilitäten. Und gerade die werden so selten nichtartgerecht und lieblos gestaltet, dass man weinen könnte.
Was jeder ‚dumme Affe‘ selbstverständlich macht, kommt kaum einem Menschen in den Sinn. Kleine Primaten genießen 24 Stunden pro Tag den Mutterkörper- Kontakt, werden sofort nach der Geburt beleckt, erfahren in jeder Sekunde Geborgenheit, sind nie allein, können trinken wann immer sie wollen, können sich ständig in einer vertrauten Sippe aufgehoben und geborgen fühlen, und, und, und.

Es ist doch völlig unvorstellbar, dass ein Wesen, das immer nur Vertrauen, Geborgenheit, Liebe erlebt hat, irgendwann einmal zu einem Erwachsenen heranreift, der andere quält. All die Sadismen, Grausamkeiten, Bestialitäten die in unserer Gesellschaft allerorten präsent sind, sind Ausformungen einstmals verletzter Kinderseelen.

Auch die zweite Böse- Ursache ist ein typisches Zivilisationsprodukt.
In der freien Natur, oder z.B. wieder bei unseren nächsten Verwandten im Tierreich, wäre es undenkbar, dass jemand in der Sippe verhungert, während andere übergewichtig sind.
In unserer Gesellschaft ist das tagtäglich gelebte ‚Normalität‘! Je höher der einen Müllberge wachsen, desto mehr verhungern jenseits einer fiktiven Grenze.
Getoppt wird das Ganze auch noch dadurch, dass Armen das Luxus- Geprotze der Reichen via TV frei Haus geliefert wird. Um so unverständlicher dann das Erstaunen und Verärgertsein, wenn diese dann versuchen sich ihren vermeintlichen Teil vom Wohlstands- Kuchen zu holen …

Der dritte Grund ist ebenfalls ein Kind unserer Zivilisation. Goethe lies es in seinem Faust als ‚Die Kraft, die Gutes will und böses schafft‘ ausdrücken.
Praktisch alle unsere Kriege, Umweltkatastrophen sind darauf zurückzuführen.
Wir spinnen uns in unseren Gehirnen irgendwelche Theorien zusammen und sehen meist erst später, wie sehr es in der Praxis wieder einmal ‚in die Hose gegangen‘ ist.

Was wäre aus Hitler geworden, wenn er umhegt, geliebt und geborgen aufwachsen hätte können und in seiner Zeit Zufriedenheit und Wohlstand vorherrschend gewesen wären …

 


Die Macht der Gedanken

28. Juli 2011

bzw.
Innere Bilder formen die Materie

‚Wie denn das?’
‚Ach geh! Komm mir doch nicht mit so dämlicher Esoterik!’

Wie, wodurch, meinst Du entstand unsere Welt, so wie wir sie heute vorfinden?
Meinst Du tatsächlich ein Schöpfer hätte sie so, und vor allem so unabänderlich und fix erschaffen?
Ist unser Leben, ist unsere Welt nicht in ständigem Wandel begriffen?
Wodurch sollte so etwas passieren, wenn nicht durch unsere Entwicklung, unser Denken, unser So- Sein.

Unsere Häuser heute sind uns selbstverständlich.
Woher kommen sie?
An deren Ursprung standen Gedanken/ Fantasien.
Um ein Haus zu bauen, muss man ersteinmal die Fantasie des Hauses, den Wunsch nach Überdachung in sich tragen, muss erst einmal diesen Gedanken immer detailierter ausformen und planen, bevor ein Hausbau möglich wird.
Auf diese Art wurde alles heute Vorhandene geschaffen, von der Sprache, über unser Verhalten, unsere Werkzeuge, Häuser, Städte, Verkehrsverbindungen, Gegenstände, etc.

Gedanken schaffen also Formen, die wir dann mit ‚Realität, mit Materie füllen’.
Selbst in unserem Körper passiert nichts anderes!
Sieht man sich unsere feinstoffliche Hülle an oder fragt einen Hellsichtigen, wird klar, dass unser ‚Gedanken- und Vorstellungs- Körper’ den Raum schafft, den der physische Körper dann ausfüllt.
Kein Dicker ist zufällig dick! Kein ängstliches Kind ist zufällig ängstlich! Kein Unfall passiert zufällig und ohne vorhergehende Unsicherheit oder Angst! Keine Krankheit entsteht aus Jux und Tollerei!

Oder ein Beispiel aus der Natur: An Stränden findet man immer wieder Skelette von Krabben, Seeigeln, etc.
Sie sind m.E. ein schönes Beispiel dafür wie der Geist aus der umgebenden Materien, aus den Mineralien Formen aufbaut, die nach seinem Austreten noch erhalten bleiben.
Auch unsere Skelette sind nichts anderes als Materie- gewordene Pläne des Geistes!

WIR sind die Gestalter unserer Welt!
– Durch unsere Gedanken!

Und nocheinmal möchte ich darauf hinweisen, WIE wichtig eine gute Gedanken- Hygiene ist bzw. wie wahr folgende Weisheit ist:

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.
Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

 


Wenn die Leute wüssten …

17. Juni 2011

Wer kennt nicht die Tage an denen man sich selber nicht riechen kann? Die Tage an denen andere unleidlich, grantig oder gar aggressiv sind.
‚Das ist ganznormal’ lautet der allgemeine Tenor auf derartige Ausfälle.
Wir stecken in einer Vorstellungswelt, in der schlechte Launen und ungute Gefühlslagen zum Alltag gehören wie der Regen zum Wetter.
Sieht man aber genau hin, wird schnell klar, dass diese Negativas absolut nicht so selbstverständlich sind und von uns selber unbewusst verursacht werden. Zum Einem, weil unser Körper uns Probleme macht die uns unleidlich werden lassen, zum Anderen, weil wir zuwenig Energie und Ausgeglichenheit haben, um die von außen heranbrandenden Unbilden gelassener hinzunehmen oder Probleme aus dem Außen abzuarbeiten.
Ich erzähl das nicht aus einer theoretischen ‚Hirnwixerei’ heraus, sondern weil ich immer wieder erlebe, wie sehr sich unser inneres Gleichgewicht, sich unsere Gefühlslage, durch eine naturrichtige Lebensweise harmonisieren.
Irgendwie kann es ja auch nicht anders sein. Ist doch mittlerweile Allgemeingut, dass unser Körper alle paar Jahre ein anderer, ein Neuer ist, da tagtäglich Zelle für Zelle neu aufgebaut wird (50 Millionen Zellen pro Sekunde!!!)
Warum sollte dann nicht die Qualität des Materials das wir uns zuführen, also die unseres Nahrungs- Inputs, unsere Lebens- und Charakter- Qualität beeinflussen und formen?

Auch die Arbeiten von Dr. Masaru Emoto lassen erahnen WIE wichtig eine gute Ernährung für uns ist.
Wenn ein Glas Wasser sich bereits in seinem Verhalten, in seinen Kristallisationsbildern nachweislich beeinflussen lässt durch einzelne Worte und Gedanken, was erwarten wir dann von einem Körper, der zu weit über 50% aus Wasser aufgebaut ist, dessen entscheidende Funktionen durch Wasser bewerkstelligt werden?
Naturrichtig ernährte Menschen sind harmonisch liebevolle und ausgeglichene Menschen!
Das kann jedermensch durch eine naturrichtige Lebensweise sofort an sich selber ausprobieren!
Oder umgekehrt gesagt: Jeder aggressive Hitzkopf und jede hysterische Zicke sind großteils Opfer ihrer nichtartgerechten Ernährung/ Lebensweise bzw. zeigen damit, wie falsch sie sich ernähren und wie schlecht ihr Allgemein- Zustand ist.
Deshalb denk immer daran, dass schädliche, oder auch nur – im Emoto- Sinne – schlecht informierte Nahrung ein TEIL VON DIR wird!

Ist Dein Körper krank, so ist auch Dein Geist krank! Oder noch mal umgekehrt: Wer herumbrüllt/ herumzickt ist, wenn es auch noch nicht erkannt und für normal gehalten wird, krank. Sozusagen im Geist krank, weil sein Körper krank ist, bzw. weil er falsch ernährt und aufgebaut ist.
Es gibt bereits einige vielversprechende Versuche mit schwierigen und aggressiven Jugendlichen und psychisch Kranken, deren Verhalten sich signifikant verbesserte, indem bloß Zivilisationsnahrung aus deren Speiseplan eliminiert wurde.

Und umgekehrt: – bitte auf der Zunge zergehen lassen! – JEDER Gedanke, JEDE Gefühlslage wirkt auf ALLE Deine Zellen!

Zusammenfassend: JEDES Molekül das Du zu Dir nimmst wird zu DIR!
Schlechte Materie macht einen schlechten Körper. Gute Materie macht einen guten Körper!
Ein schlechter Körper macht schlechte Gedanken, einen schlechten Charakter. Ein guter Körper macht gute Gedanken, gute Gefühle, einen guten Charakter.
Und jeder schlechte Gedanke schädigt Körperzellen, macht einen schlechten Körper, der dann wieder … siehe oben.
Und jeder gute Gedanke labt Körperzellen, macht einen guten Körper, der dann wieder … siehe oben.

Irgendwie eh sehr eichfach, nicht wahr!? 😉

 


Auch Du bist ein Ei

19. April 2011

Die Tatsache, dass wir uns im Laufe unserer Zivilisation ‚Lichtjahre‘ von unserem ursprünglichen, und damit ureigensten Sein und Denken entfernt haben, wurde hier schon wiederholt angesprochen.
Ein sehr anschauliches Bild dazu liefert Wilhelm Reich mit seinem Ei- Modell.
Der Dotter stellt sozusagen unseren inneresten Kern dar, unser ureigendstes Wesen unsere unverfälschte Lebendigkeit.
Die äußere Schale ist unser Äußeres, unsere Art der Welt zu begegnen, unser derzeitiger Charakter.
Und die Schicht dazwischen nimmt sozusagen alle Verzerrungen und Verbiegungen, alles Angelernte und alle Unterdrückungen auf, muss alle ursprünglichen Kern- Regungen für das Außen ‚übersetzen‘. – In der Skizze habe ich versucht, links noch einige unverfälschte und rechts die ’normal verbogenen Wege zum Außen darzustellen.

Ein Tier, ein Baby zeigt noch völlig unverfälscht und spontan seine Lebendigkeit, sein Wollen, seine Regungen, seine Emotionen.
Praktisch alles dieser Geradlinigkeit und Offenheit wird durch Erziehung und gesellschaftliche Konventionen verändert! Das ergibt völlig verbogene, neurotische Charaktere, wie sie unsere Welt bevölkern. Viele unserer Verbiegungen sind uns nichtmal bewusst.

Allein schon, sich diese Verbiegungen möglichst detailgenau bewusst zu machen und immer wieder an sich nachzuspüren, kann schon viel der ‚alten Lebendigkeit‘ wieder zurückbringen. Übungen dazu sind Teil der ‚paradise your life‘- Mental- Seminare.

 


Welcher Typ bist Du?

26. Juli 2010

Unsere Art, unser Charakter lässt sich nach vielen Gesichtspunkten beurteilen und bewerten. Hier ein eher unüblicher Ansatz:
Versuch vielleicht mal zu beobachten, ob Du bei Problemen zur ‚inneren’ oder ‚äußeren’ Lösung tendierst. Ob Du lieber alles selber erledigst, ev. Deine Bedürfnislage änderst oder ob Du eher Arbeiten vergibst, auf Deinen Bedürfnissen bzw. deren Befriedigung beharrst.
Natürlich ist beides legitim. Bloß leben wir in einer so extremen ‚Außen- Lösungs- Welt’, dass uns die Wiederentwicklung unserer ‚Innere- Lösungs- Kompetenz’ nur nützen könnte.
Sieht man sich das Tierreich und damit unsere eigene Vergangenheit an, wird deutlich, dass hier praktisch alles selber gelöst wird. Da stehen Enten ohne Schuhe und Socken auf dem Eis, da wird gefressen wie es erlegt wurde oder gewachsen ist, da laufen Tiere problemlos durch sengende Hitze und sitzen im Regen auf Ästen.
Unsere Zeit und Gesellschaft ist ziemlich das genaue Gegenteil. Wir verändern praktisch alles, passen alles unseren Bedürfnissen an. Wir klimatisieren unsere Räume, planieren unsere Landschaften, lassen uns fahren und fliegen, wir kochen, verarbeiten, färben und aromatisieren unsere Nahrung, grenzen ab durch Mauern, durchbrechen Berge, beschatten und beleuchten uns, und, und, und.
Was wir uns damit eingehandelt haben, wie sehr wir damit unsere ursprünglichen Regelungs- Fähigkeiten verloren haben, wie sehr wir uns damit geschadet haben, dämmert erst wenigen.
Es ist wunderbar, sich zu beobachten, seine Bedürfnisse genau zu kennen und zu erspüren. Aber versuch dennoch mal, etwas von Deinem Ego- Trip, dass alles haarklein Dir angepasst sein muss, runterzukommen. Lass Dich überraschen von anderen, neuen Geschmäckern, von der Reaktion anderer auf Dein geändertes Outfit oder Verhalten, von den Geschichten völlig uninteressanter Menschen, etc.
Versuch Dich in Arbeiten, die Du noch nie gemacht hast, nimm neue Herausforderungen an. Geh zu Fuß, wohin Du sonst mit Auto, Bus oder U- Bahn fährst. Sprich Leute an, mit denen Du noch nie Kontakt hattest. Geh zu Veranstaltungen, die Dir bisher völlig fremd waren.
Und versag Dir, umgekehrt, mal das Gewohnte. Verzichte auf einen Kaffee, auf ein make-up, auf den Lift, auf das Auto, auf die tägliche Routine.
Versuche, die ‚innere Lösung’ auf möglichst viele Bereiche auszudehnen. Du gewinnst dadurch, Du stärkst Dich, Du härtest Dich ab, Du lernst Neues dazu, Du wirst neue Erfahrungen machen.