Radlberger Kurzsicht

14. Oktober 2015

Gestern, in ‚Die Urur..sache‘ habe ich ein weiteres Beispiel für die Notwendigkeit einer tieferen Ursachen- Sicht versprochen:

Gedenkmal RadlbergDer Begriff der ‚Urur..sache‘ beschäftigt mich im Gesundheitsbereich schon lange. Der allerletzte Auslöser dieses Wort den Menschen zu schenken aber war ein Denkmal, das mir zeigte, wie kurzsichtig Menschen ticken.
Entlang einer meiner Lieblings- Radstrecken wurde ein Denkmal ‚enthüllt‘. Ich finde es wunderbar, dass so viele Leute soviele Arbeitsstunden und soviel goodwill dahinein investiert haben.
Auf der erklärenden Tafel ist zu lesen:

 
14. Mai 1945

ABER was bitte soll das bewirken!?
Die Leute stehen davor, sind betroffen, werden emotional ‚hinuntergezogen‘, aber wem nützt das!?
Es geht alles weiter wie bisher!
DENN es fehlt eine neue Sicht, die Urur..sachen- Sicht!

Der Tod dieser Kinder war kein ‚Unglück‘! Das war Mord! Denn derartig besialische Waffen werden nicht ‚just for fun‘ sondern gebaut, UM zu töten!
Mir ist schon klar, dass die Kriegstreiber, Waffenschieber und Co genug – scheinbar – schlüssige Argumente für die Richtigkeit ihres Tuns haben. Dennoch muss das Bewusstsein Raum greifen, dass JEDE In-die-Welt-Setzung von Todesmaschinen Tod und damit Leid verursacht.
Oder glaubt auch nur irgendwer, dass der Tod eines ‚feindlichen‘ Soldaten KEIN Leid verursacht!?

Dieses ‚ewige‘ Weitergehen des Wahnsinns, dieses Lügen, Schönreden, Rechtfertigen muss ein Ende haben.
JEDER der Waffen bestellt, konstruiert, herstellt, Material dazu liefert, kauft, verwendet oder segnet ist ein potentieller Mörder. Daran ist nicht zu rütteln.

Wem nützt es, wenn Radler betroffen vor dieser Tafel stehen?
Wem nützt Betroffenheit, solange die Leute die an diesem Krieg, an dieser Waffen- Produktion und Verwendung beteiligt waren nicht aufstehen und sagen: ‚Ja, ich habe am Tod dieser Buben Mitschuld. Ich war verblendet. Mir wird soetwas nie wieder passieren. Unter keinem Zwang, Druck, unter keiner Propaganda werde ich je wieder am Tod anderer mitschuld werden‘.

Wem nützt es wenn einer dieser verlogenen Brüder die damals diese Waffen gesegnet haben, nun diese Gedenksteine segnet!? Der soll gefälligst Asche auf sein und seine Kirche Haupt streuen und Besserung geloben anstatt da lächerlich rumzuspritzen.

Wem nützen solche Bedenksteine, wenn die, die heute noch an Vergiftung, Zerstörung und Unterdrückung mitarbeiten sich nicht angesprochen fühlen?
Noch immer wird an der Konstruktion und Herstellung von Giften und Waffen bestens verdient. Diese Leute sind irriger Weise sogar hoch angesehen!
Solange es kein Bewusstsein für all diesen Wahnsinn gibt, solange nicht jeder bereit ist, seine Mitarbeit, sei sie noch so gering, einzugestehen und zurückzulegen, sehe ich keinen Sinn darin, betroffen vor solchen Steinen zu stehen …
Es muss schicht und einfach zukünftig in jedem Ding, in jeder Handlung die Urur..sache gesehen werden!

 

 

 


Willi Dungl

15. Juli 2012

Das Leben geht schon manchmal seltsame Wege, um nicht zu sagen mäandert oft völlig wirr umher …
Wertigkeiten werden von seltsamsten Faktoren, am liebsten von Prominenten, bestimmt.

Gestern wurde in Gars am Kamp in Niederösterreich ein Denkmal für den vor 10 Jahren verstorbenen ‚Gesundheits- Guru‘ und ‚Fitness- Papst‘ Prof. Willi Dungl enthüllt.

Die Büste ruht auf 3 Säulen die für die drei Arbeitsschwerpunkte Dungls stehen:

Ernährungsverbesserung
Eine etwas seeeehr ‚weiche Sache‘! Eine von Dungls Ernährungs- Prämissen lautete ‚Verbote sind verboten‘. Im Prinzip geht es um Vollwert- Ernährung mit TCM- Einschlag

richtige Bewegung
Prof. Dungl war lange Jahre Sportler- Betreuer, u.a. des österreichischen Nationalteams und hat im Bewegungs- Bereich sicherlich seine Stärken gehabt

Stress- Abbau
Stress ist nur eine von vielen möglichen Mental- Schwächen. Für mich eine etwas sehr eingeschränkt, punktuelle Sicht

Eine Säule fehlt! In dieser Disziplin war Dungl ‚unschlagbar‘: Er war immer in der Nähe von Promisportlern und Kameras anzutreffen und hat damit viel am Gesundheits- Bewusstsein der Menschen verändern können.
Auch sein Satz ‚Man muss den Menschen die Wunder zeigen,. die sie selbst vollbringen können‚ gefällt mir ausnehmend gut.

Dass die Denkmalenthüllung natürlich oberpeinlich war, dass sich da alle Politiker und Adabeis ins Bild drängten, die sonst mit Gesundheit nichts am Hut haben, ist trauriger Alltag aber üblich.
Meines Erachtens hätte dieser Gesundheits- Pionier ein schöneres Denkmal verdient …
Dass Prof. Dungl mit nur 65 Jahren verstarb spricht nicht gerade für die Wirksamkeit seiner drei Säulen.
Dass Gesundheit trotz, oder vermutlich sogar wegen, Dungl, immer noch diesen ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘- Touch hat, wurde mir jetzt wieder durch die Berichterstattung dieses Ereignisses bewusst und ist ein Skandal sondergleichen, der zweifellos viele, viele (profitinteressierte) Väter hat.

Aber zumindest Ihr hier habt ja paradise your life 😉

 


Also Sachen gibt’s …

11. April 2011

Da die Auflösung des Fotos nicht sehr berauschend ist: Da steht tatsächlich:

                                     

Zum Gedenken
der Millionen
Toten, Kranken,
Leidenden und
übergewichtig
Unglücklichen
durch
Zivilisationskost

 

Den Lebenden
zur Mahnung