Das war dem STANDARD zu viel!

18. Oktober 2016

standardDie Österreichische Tageszeitung DER STANDARD führt unter ihrem online- Auftritt eine Rubrik ‚Gesundheit‘. Dort ist zwar absolut nichts über Gesundheit, dafür sind aber hunderte Medizin- und Wissenschaftsstudien, zu finden.
Kürzlich erschien ein Artikel über eine Deutsche Atherosklerose- Studie, die absolut keinem Patienten auch nur ‚einen Milimeter‘ weiterhilft. Wohlgemerkt unter ‚Gesundheit‘!
Ich schrieb dazu folgenden Kommentar:

Atherosklerose wär‘ eine so einfache Übung …
… sie durch Korrektur der Lebensweise wegzukriegen!
Aber wir bezahlen mit unserem Geld lieber Forscher, als die Menschen aufzuklären. Klar, Erkrankungen sind ein gutes Geschäft!
Und Medien wie der STANDARD bringen solch entbehrliche Informations- Placebos auch noch unter ‚Gesundheit‘!

Das war ihnen offensichtlich zuviel! 😉
Der Kommentar ist erklärungslos und Löschungs- undeklariert ‚verschwunden‘.
– Auch eine Form von Meinungsfreiheit!

 
PS: Wem nicht leid ist um seine Zeit und einmal wirklich ablachen will über völlig sinnlose Kompliziertheit, kann sich hier den erwähnten Artikel gern ansehen:
Atherosklerose: Was die Entzündung anlockt

 

 

 


Also sprach Köhlmeier

6. März 2014

Der wunderbare Schriftsteller und ‚DIE Stimme‘ Michael Köhlmeier ließ kürzlich via DER STANDARD, für payolis Altbekanntes, für einen Schriftsteller aber Erstaunliches verlauten:

Herr Köhlmeier, Sie haben einmal gesagt: ‚Wenn ich Carl von Linne lese, der gerade Wespen beobachtet, da hab ich mehr religiöse Gefühle, als wenn ich eine Predigt höre.’…

‚Ich habe schon lange keine Predigt mehr gehört. Wie Hamlet sagt: Worte, Worte, Worte.
Die bloße Anschauung von Natur kommt einer Offenbarung am nächsten. Je genauer ich Natur betrachte – und Linne hat sehr genau betrachtet -, desto unbegreiflicher wird sie mir erscheinen. Das spüre ich selten bei Worten …
Wenn ich Worte von Shakespeare oder Rilke lese oder den vielen anderen Dichtern, die ich liebe, dann bin ich bewegt.
Oder wenn ich Musik höre, die ich liebe. Ich denke mir: Das haben wir geschaffen.
Dass ich derselben Gattung angehöre wie Mozart, das erhebt mich.
Die Natur, die haben wir nicht selber gemacht …
Gegen ein Gänseblümchen kann selbst der beste Prediger nicht an.‘