Sooo schön …

25. Oktober 2022

… ein schöner Herbst!

Dieses wunderbare, milde Licht, diese mystischen Nebel, die vielen herrlichen Pilze, diese wunderbaren Farben, diese herrlich grünen, frischen Nachwüchse an grünen Kräutern nach der Mahd!

Das Sammeln von Nüssen und Samen, das Trocknen der letzten Kräuter, samt deren Duft, der das Haus durchzieht.

Aber auch das kuschelig Warme drinnen, der heiße Tee, lang vermisste Lektüren, die lang entbehrten ‚Musik- Orgien‘, das Herumspielen auf Orgeln, Monocorden, Trommeln und das nun vermehrte Chanten und Singen … Einfach nur schön!

Auch das Ausarbeiten und Finalisieren der vielen Fundstücke des Waldes beginnt jetzt für mich. Da schneide, feile, raspel, schleife ich Hölzer, Steine und Wurzeln zu Schmuckstücken für die mir schon unglaubliche Summen geboten wurden.

Auch die Zeit des Schreibens beginnt jetzt wieder. Ich weiß gar nicht wie viele unveröffentlichte Bücher ich mittlerweile hab. Doch mich interessiert nur das Versinken in diesen ‚Buchstabenwelten‘. Das Verlagsuchen, Publizieren, das, im Geschäftsinteresse, Anpassen an den Allgemein- Geschmack interessieren mich schon nimmer …

Auch zeichnen und malen stehen jetzt wieder vermehrt auf dem ‚Programm‘.

Was ich noch immer nicht geschafft habe und mir sehr leid tut: Die Herbstfarben der Blätter zu konservieren …

A propos Konservieren! Die vielen Kürbisse, Wurzelgemüse und Kraute sind jetzt milchsauer einzulegen für die nächsten Monate! Eine wunderbare Arbeit und Vorfreude! Ich liebe das!

Und das Ankeimen diverser Samen startet jetzt auch. Diese immer frischen ‚Rasen‘ drinnen … Einfach herrlich!

Ach, ich werd gar nicht fertig mit dem Aufzählen! Die genialen Essige, die ich mir jetzt mache bzw. die schon vor sich hinessigen. Auch eine so einfache und dennoch so leckere und gesunde Methode Obst haltbar zu machen. Oder das herrlich duftende Trocknen von Kräutern und Früchten ..

Oder auf die Schlehen und Hagebutten! Ich warte schon so sehnsüchtig auf den ersten Frost und weiß jetzt schon wo ich mir dann diese weichen Wunder holen kann     

Also, was soll ich sonst noch sagen …
Herbst!
Wunderbar!
Einzigartig!
Voller praller Fülle!

Hol ihn Dir, im Sinne von


 
 
 


Herbstarbeit

24. Oktober 2011

Man kann es natürlich das ganze Jahr über tun. Aber im Herbst, wenn man bereits spürt, dass die Geschenkesfülle an Obst, Gemüse und Wildkräutern langsam schwindet, fühl ich mich zumindest immer besonders motiviert, etwas für den Winter einzulagern.

Was haben wir für Möglichkeiten Lebensmittel (einigermaßen) lebendig bzw. incl. ihrer Vitalstoffe einzulagern?

Wurzelgemüse in Erde einschlagen oder in einer Erdgrube, ev. mit Hilfe einer alten Waschmaschinentrommel einmieten.

Nüsse in einer Kiste mit Erde im Keller oder gut isoliert im Garten einlagern

Gemüse essigsauer einlegen

Obst (< 45°C) dörren (siehe auch ‚Gourmet- Resteverwertung‘)

Wildkräuter schonend trocknen (und ev. zu Pulver vermahlen/ vermixen)

Wildkräuter zu Pesto (z.B. mit Sonnenblumenkernen und Olivenöl) verarbeiten

Gemüse klein oder fein schneiden/ raffeln und dörren

Wildkräuter mit Wurzelballen ausstechen, ins Blumenkistl pflanzen und ins ins Haus damit

Kräutersalz herstellen durch vermixen von getrockneten Wildkräutern mit Salz (doch: siehe Nochmal ‘Salz’)

Damit hast Du den ganzen Winter über ausreichend herrlich leckere und topvitale Spezialitäten im Haus!

 


Einfach ein Apfel …

17. Januar 2011

Ein Biss in einen frischen, kühlen Apfel kann ein ganz wunderbarer Genuss sein!
Natürlich MIT Schale!
Auch auf die Bio- Qualität ist zu achten.
Neuerdings werden leider alle, auch die Bio- Äpfel, durch ein 52°C- Tauchbad gegen Fäulnis behandelt um damit ihre Lagerfähigkeit zu erhöhen. Eine private oder anderweitig verlässliche Quelle ist also anzuraten.
Auch sollte man auf Sorten achten, die noch gut ausgebildete Kerne besitzen, da das von hoher Vitalität zeugt.
Die Kerne sollte man mitessen. Enthalten sie doch das seltene und wertvolle B17 (Amygdalin) das u.a. in der Krebs- Prävention zu Anwendung kommt.
Auch (schonend und unter 45°C) getrocknet sind Apfelringe ein großartiger Genuss. Die gekauften Apfelringe sind leider meistens geschält und gebleicht. Aber es ist sehr einfach sich Apfelringe selber zu trocknen. Mit einem Kernausstecher das Kerngehäuse entfernen, den Apfel in Scheiben schneiden und die Ringe auf Schnüre oder Stäbe auffädeln, die man dann – im Winter – über Radiatoren oder andere Heizungen hängen kann.
Natürlich kann man sie auch in Dörrgeräte legen, doch das erfordert natürlich zusätzliche Energie.

Ein nettes Apfelrezept und pikantes Naschwerk sind Karotten- Nester:

  • Karotten zu feinen Stiften raffeln
  • einen Apfel im Mixer zermusen
  • Karottenstifte im Apfelmus wälzen und
  • kleine Stifte- Bündel/ Nester zum Trocknen auf Backpapier legen

Nicht zufällig sagen die Engländer ‚An apple a day, keeps the doctor away’ 🙂

 


Zwetschken- Meditation

28. September 2010

Hier entkerne ich nicht ca. 1000 Zwetschen und lege sie auf Gitter für’s Dörren auf!
Das ist eine Dörrzwetschken- Meditation! 😉

PS: Die Gitter sind zwar für einen selbstgebauten Solar- Dörrer, die Sonne ist aber zur Zwetschkenzeit bereits zu schwach und ich dörre zur Zeit mit Elektrizitäts- Unterstützung. – Aber natürlich dennoch unter 42°C!

 


Gourmet- Resteverwertung

18. März 2010

In der Kochkost ist Resteverwertung durch Neukombinationen und Wiederaufwärmen üblich, was dem Vitalstoffgehalt der Lebensmittel aber abträglich ist.
In der rohköstlichen Lebensweise wird primär durch schonendes (<42°C) Trocknen haltbar gemacht. Auch zur Resteverwertung eignet sich das schonende Dörren ganz wunderbar.

Bananen z.B. wenn sie beginnen braun zu werden, ergeben in Scheiben geschnitten und getrocknet noch ganz wunderbare Konfekts (links).
Detto Äpfel, wenn sie beginnen zu schrumpeln. Einfach mit einer 90°- Drehung nach jedem Schnitt, über eine Profil- Raffel ziehen und trocknen (rechts). In der Heizsaison ist das soagr kostenlos über dem Kachelofen oder auf den Radiatoren möglich …
Eine sehr leckere und attraktive Verwertung von Karotten sind die Karottennester (mitte). Karotten in lange Streifen raffeln oder schneiden, in pikanter Sauce (z.B. Apfel mit Datteln mixen) marinieren und häufchenweise trocknen.

Eine andere sehr leckere und einfache Verwendung älterer Bananen besteht in der Herstellung von Energie- Busserln (links), eventuell mit einem visuellen wie geschmacklichen Kontrast wie z.B. einem roten Pfefferkorn (mitte) oder Knusper- Blättchen (rechts).
Man mixt einfach die Bananen und vermischt sie mit beliebigen gehackten (Wal-, Hasel-, Pecan-, etc.) Nüssen , kleingeschnittenen Trockenfrüchten (Rosinen, Feigen, Marillen, etc.) und Samen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Buchweizen, etc.), formt die Masse zu Häufchen oder streicht sie flächig aus und trocknet sie unter 42°C.

Der bei der Saftherstellung anfallende, ausgepresste Trester von Kokosnüssen (links) oder Karotten (rechts) kann ebenfalls mit beliebigen Bindestoffen (vermuste Früchte, Trockenfrüchte, Nüsse, Leinsamen) vermischt, geformt und getrocknet werden.
Am einfachsten und dennoch eine wunderbar pikante Gaumenfreude ist, Äpfeln das Kerngehäuse auszustechen, sie in Spalten zu schneiden und zu trocknen (mitte). 2 kg Äpfel sind in 15 Minuten verarbeitet, in ca. 30 Stunden am Radiator (mit einem einfachen Vertikalrost, platzsparend) getrocknet und ergeben ein Riesen- Schraubglas (2l) voller herrlichster Apfelscheiben.

All diese Köstlichkeiten schmecken absolut lecker und sind in Anbetracht der einfachen Herstellung oder gar in Hinblick auf ihre vermiedene Entsorgung wunderbare Geschenke.

Durch die schonende Trocknung bleiben alle Vitamine und Vitalstoffe erhalten und diese Konfekts sind sogar topgesund und keine ‚Gefahr für die Linie‘ 😉