Sooo wunderbar …

12. Mai 2020

Ich hoffe, ich langweile Euch nicht mit meiner Schwärmerei. Doch es ist wie mit meinen Smoothies und Salaten täglich, mit den Wildkräutern die ich für den nächsten Winter trockne, jährlich dasselbe:
Ich pflück mir im Frühjahr Taschen voller Wildkräuterm, Baum- und Buschblätter, Maiwipferl …, trockne, vermahle und lagere sie.
Dabei ist mein Haus jedesmal von so herrlichem Duft durchzogen wie ich es hier sprachlich leider nicht vermitteln kann …
Es ist einfach herrlich!
Sollte ich je am Wert solcher Frühlingsgeschenke zweifeln, was ich natürlich ohnehin nicht tu: Dieser Duft würde mich davon überzeugen etwas ganz, ganz besonderes gefunden zu haben.
Unglaublich, was uns alles geschenkt wird von dieser wunderbaren Natur …

Falls, Du es noch nicht machst, probier‘ es!
Es ist wunderbar!
– Und ich hab sogar eine sehr schöne Kindheitserinnerung, die ebenfalls in diese Richtung geht. Ich hatte eine weitschichtig verwandte ‚Tante‘, die in der ganzen Gegend nur unter ‚Kräutlertant‘ bekannt war. Die hatte ihr Haus, das im Prinzip nur ein Zimmer hatte und in seiner ‚Fremdartigkeit‘ einen besonderen Reiz auf mich Kind ausübte, über und über voll mit aufgehängten Kräuterbüscheln, Heiligenbildern, herrlichster Unordnung und vielen, vielen Flaschen mit Flüssigkeiten in unglaublichsten Farben. Heute weiß ich, dass das Alkohol-, Öl- und Essigansätze verschiedenster Kräuter waren. Ich würde heute eher DMSO dazu verwenden und Pestos machen.
Doch diese Naturgeschenke und deren herrlicher Duft sind noch immer dieselben wie vor 50 und vor 100, vor tausend und vor Millionen von Jahren

 

 

 


Vor der Nachtruhe …

13. Februar 2020

Ich trete vor die Tür.
Ach, diese herrliche Luft!
Diese Frische, dieser Duft!
Was in ihr alles enthalten ist!
Sie umwehte schon die ganze Erde, hatte Kontakt mit zahllosen Bäumen, Pflanzen, Tieren, Menschen …
Beinhaltet Atome von Wesen aller Jahrtausende …
Wurde aufgewärmt von der Sonne, abgekühlt vom Meer.
Aufgeladen vom kosmischen Energien.
Sie pulste mit der Mond- Energie,
enthält Homöopathisches aus aller Welt, von allem Leben.
Sie füllt meine Lunge, energetisiert und belebt mich.
Macht mich zu einem Teil des Ganzen.
Nährt und versorgt mich.
Und das alles völlig kostenlos!
Herrlich!
Wunderbar!
Das Leben ist einfach schön!
Und ein selten wertvolles Geschenk!
Ich liebe das Leben!
So schön dieser Mond, diese Sterne …
Dieses Dunkel der Nacht …

 

 

 


Der Weise in der Welt

20. September 2018

 

      So wie die Biene
den Duft und die Farbe der Blume
nicht im Geringsten schädigt
und nur ein Wenig vom Honig nippt,
so wandle der Weise in der Welt.

(Guatama Buddha, 560 – 480 v. Chr.)

 

 

 


Boooooaaaaahhhhhh geil!

6. Januar 2018

Durch die Erfolge meiner, im heurigen Nichtwinter wieder vermehrt aufgetretenen Fermentations- Orgien musste ich irgendwann den uralten Cracker- Artikel um fermentierte Cracker ergänzen.

Obwohl diese schon selten genial schmecken und noch besser duften, hat mir der Zufall diesen Genuss jetzt nocheinmal getoppt:
Mein letzter Teigansatz duftete nicht ganz so verführerisch wie gewohnt. Also mixte ich kurzentschlossen etwas Sauerkraut und mischte es in den Leinsamen-, Sonnenblumenkern-, Kürbiskern-, Sesam- Teig und ließ das Ganze noch ein paar weitere Tage warm stehen.
Nun sind die Cracker fertig. Und genau auf sie bezieht sich die heutige Überschrift! Einfach genial!

Durch meine vielen Fermentationsversuche weiß ich, dass das ganze zu komplex ist, um reproduzierbare, das heißt, die immer gleichen, Ergebnisse zu erhalten. Deshalb kann ich für diese Sauerkraut- Cracker auch kein wirklich verlässliches Rezept angeben. Allein schon, weil das verwendete Sauerkraut (mit Brennesseln) diesmal auch anders schmeckte, als sonst.
Aber ich möchte alle ermuntern in diese Richtung zu experimentieren. Man kriegt – wenn man nicht allzu ängstlich ist oder lieber die immer gleichen Ergebnisse hat – ganz wunderbare Überraschungen geliefert.
In diesem Sinne, diesmal nicht nur

paradise your life

sondern auch

fermentize your life!

 

 

 


Frage:

5. August 2017

Bist Du schon mal im Supermarkt an der Obstabteilung vorbeigegangen und hast Dir gedacht ‚Was duftet denn da so herrlich?‘?

Mich fragten die letzten Tage schon x Leute was in meinem Garten so herrlich duftet. Obwohl die Straße gute 10 m und hinter einer dichten Hecke neben meinem Apfelbaum (Gravensteiner), mit nicht nur herrlich duftenden, sondern ebenso schmeckenden Äpfeln, vorbeiführt.

Das ist was die Natur uns schenkt! Sozusagen Paradiesisches!

 

 

 


Herrlich, dieses Grün!

27. April 2016

Nicht das, des Nachbarnautos, nicht das, der neuen Hose, nicht das politische. Besser gesagt, schon gar nicht das parteipolitische oder Van der Bellen’sche- Grün. Beide sind durch Mittelmäßigkeits- Grau und Oportunismus- Beige schon erschreckend entfärbt, entleuchtet.

Doch das Naturgrün, das ist jetzt im Frühling ganz wunderbar! Diese vitalitätspralle, saftige Farbe! FrühlingDiese Blütenfarben, diese Düfte …
Aus einer Duftwolke in die nächste zu radeln, – einfach paradiesisch!
Ach, wie leb ich gern …

Da! Jetzt geht’s wieder los! Die Autokolonnen der Eltern, die ihren Kindern den Frühling rauben, sie zur Schule karren! Was waren unsere Schulwege doch für wunderbare Abenteuer! Kein Tag ohne einem schönen Blatt, einer Nuss, einem interessanten Stein oder einem Frosch der via Hosentasche in den langweiligen Unterricht mitkam.
Ähnlich die damals alten Leute. Sie saßen noch vor ihren Häusern, oft in Gruppen zusammen oder mit dem Hund. Sie atmeten noch Frühling, spürten noch die Sommer, waren noch betört von der Buntheit der Herbst- Himmel und Blätterfarben …
Heute starren sie in Senioren- ‚Residenzen'(!) Löcher in die Langeweile …
Ich kann nur wandern und radeln bis ich tot bin. Zu schön ist die Natur, zu wertvoll jede Freiluft- Sekunde!

Auch die Vögel spüren dieses Aufbrechen der Natur. Bereichern sie doch diese Duft- und Farbenpracht um herrlich beschwingtes, kunstvolles Gezwitscher, Getriller und Gesinge.
Ach … ich liebe den Frühling!
Zu keiner Jahreszeit ist der Wildkräuter- Smoothie grüner und aromatischer. Zu keiner anderen Zeit geht es sich barfuß so gut durch die Wiese. Zu keiner Zeit ist der Himmel mit seinen ziehenden Wolken schöner.
Die Pflanzen explodieren förmlich vor Lebensenergie, süße Vögelchen sind emsig am Nestbauen, manche schon am Brüten und Füttern. Es krabbelt, kriecht, summt und flattert.
Manche Schmetterlinge wollen es ganz genau wissen und tanzen sehr lange neben den Radelnden. In all dieser Rad- und Fahrer- Buntheit könnte ja eventuell ein Schmetterlings- Mädchen versteckt sein …
Ja und die Liebe! Die Menschen strahlen, lachen, reden wieder mehr miteinander! Sie sitzen auf Parkbänken, in Wiesen, lassen ihre Hunde herumtollen. Kinder entdecken die ersten Pusteblumen.
Kurz und nebenher auch immer wieder das Erstaunen wieviele Jahre ich ähnliche Frühlinge drinnen versaß. So viele, viel zu viele Menschen hasten, rasen, atmen Büro- oder Fabriksluft während hier heraußen jeder Atemzug förmlich alle Zellen sprengt! Doch wie das Leben so spielt, wie jeder meint sein Glück schmieden zu müssen …
Dem Frühling, der Natur, diesem paradiesischen Zustand ist das egal. Sie alle sind da und warten … sind bereit, die Menschen, wie alle anderen Wesen auch, förmlich zu baden in ihrer Fülle.

Oh Gott! Da gibt es Menschen die jetzt! Jetzt in diesem Wunder an Vielfalt und geschenktem Reichtum flüchten! Flüchten müssen! Glauben, flüchten zu müssen!
Da glauben jetzt in dieser Sekunde, in der mich die morgens noch rot überlaufenenen, bald strahlend weißen Gänseblümchenblüten verzücken, Millionen Menschen, kämpfen, sich durchsetzen, recht haben, arbeiten, Grenzen ziehen und einhalten , erziehen … zu müssen!
Herrlich der Geschmack solch eines süßen Blütchens!
Da! Gleich daneben der wunderbare Gundermann! Ich kann nicht anders: Schon ist dieses einigartige tiefblau seiner Blütchen samt dem ganz eigenen, fast schon braun-, Grün in meinem Mund verschwunden. Diese Würze … ein Sinnesrausch!
Ich nasche mich durch vitalpralle, saftig würzige Wiesen, komme keinen Tag ohne prallvollem Sackerl mit Blättern, Kräutern, Brennesseln, Blüten … nach Hause …
Ach, ich liebe diese Jahreszeit einfach! Sie wäre für alle da, ist aber, könnte ich mir vorstellen nur für die gemacht, die sie in so dankbar vollen Zügen genießen können … 🙂
Vor vielen Jahren schon beschloss ich ein Gedicht mit:


Doch, selbst wenn unser Leben ganz entartet,
eins ist sicher, das Paradies ist da und wartet …

 

 

 


Das beste Deo aller Zeiten

2. Dezember 2015

Klimakonferenz ParisWas man anlässlich dieser Pariser Klimakonferenz nicht so alles hört und liest an Ökotipps …
So behandelte kürzlich ein Kanal auch das Thema ‚Deos‘.
In den paar Minuten die sie mich fesseln konnten kam ich aus dem Staunen nicht raus was es auf diesem Gebiet nicht alles an Produkten und Punkten auf die man achten sollte, gibt.
Ich würd da ‚Kopfweh‘ bekommen …    😉

Naja, ist aber ohnehin nicht mein Thema. Denn ich hab seit Jahren das beste Deo, das es gibt.
Ich dufte nicht nach Düften ‚von der Stange‘, die in ihrer Intensität ohnehin oft eine Zumutung sind. Ich geb auch kein Vermögen für individuell abgemischte Deos aus. Obwohl das möglich wäre, verschwende ich aber auch keine Zeit, solche Öko- Deos selber herzustellen.

Vielmehr lasse ich völlig kostenlos und sogar genussvoll mein Deo herstellen.
Meine Duftdrüsen besorgen das so ganz nebenher …    😉

Nein, das bedeutet nicht, dass ich stinke! – Außer ich lass mich mal zu einer Portion ‚Normalkost‘ hinreißen. Soetwas dringt Stunden später schon unangenehm riechend durch die Poren …

In einem Paradiesleben aber, duftet man herrlich und einzigartig.
Ich kann jedem Mann nur eine rohköstliche Freudin und jeder Frau einen rohköstlichen Mann wünschen.
Diese Leute essen
a) nur beste Lebensmittel
b) unverarbeitet und mit
c) hohem Wassergehalt.
Was sollte an einem Apfel, einer Kokosnuss, Mandarine oder einem Wildkräutl unangenehm riechen!?
Solche Speisen lassen beim Schwitzen nur reines Wasser mit einem Hauch an Eigenduft austreten.

Auch gibt es damit nicht diese oft imposant großen Schweißflecken mit denen der Körper bloß versucht Schadstoffe auszuschwemmen.
Im Gegenteil! Füllt man nur Gutes, im Sinne von Artgerechtem, das der Körper braucht, ein, gibt er das nicht mehr her!    🙂

Damit erspar ich mir nicht nur Deos, sondern auch Seifen, Duschgels, Badezusätze, Shampoos, Rasierschäume, Cremen und Zahnpasten.
Ich könnte mir vorstellen, dass mich viele ‚Normalos‘ nun für ein Ferkel halten: Ich garantiere aber, dass Du das nicht merken würdest.

Ja, ich erspar mir sogar viiiel Klopapier (siehe ‚Das Klopapierblattometer‘) und auch diese unsäglich intensiven WC- Reiniger, Spülsteine und Duftsprays, denn sogar das ‚Reststoff- Entsorgen‘ am Klo ist absolut geruchlos …

Dazu ein Histörchen! – Aber – Achtung! – nur für ganz Unerschrockene!     😉
Ein rohköstlicher Bekannter ärgerte sich so sehr über den Spott seiner Freude, seit er einmal erwähnt hatte, dass seine Ausscheidungen völlig geruchlos seien, dass er sie einem Test unterzog.
Er verrichtete seine Notdurft (was für ein Wort!) in eine Schuhschachtel, stellte sie offen unter die Sitzbank und plauderte da mit seinen Freunden. Nach Stunden sagte er schnuppernd: ‚Irgendwas liegt da in der Luft. Riecht ihr das auch?‘.
Alle verneinten, niemand konnte etwas riechen.
Daraufhin zog er die Schachtel hervor und stellte sie auf den Tisch!     😉

So wild brauchen wir’s ja nicht unbedingt zu treiben. Es reicht uns die Freude, wunderbar duftende Klimaerwärmungsvermeider zu sein, die sich viel Geld und Einkaufs- Zeit und Schlepperei sparen, gell!