Zünd‘ ein Kerzerl an

3. November 2020

Hat sich gestern, am Allerhseelentag, doch tatsächlich ein vorprogrammierter Beitrag ‚vorgeschwindelt‘ …

Doch es ist nie zu spät! Ja, wir könnten und sollten es sogar täglich tun. Nicht nur am Totengedenktag:

An unsere Ahnen denken.

All unseren Vorfahren dankbar sein.

Uns besinnen, WAS alles wir unseren Altvorderen zu verdanken haben.

Vielleicht werden so manche sagen: ‚Die haben das doch nicht für mich getan. Die handelten doch aus reinem Egoismus und Lust‘. Ja vielleicht. Dennoch erfüllt es mich mit tiefer Dankbarkeit und Demut, zu sehen wie sich das Ganze, auch wenn es ‚wie von alleine läuft‘ oder von Eigeninteressen getrieben ist, ganz wunderbar zusammenfügt. Ja, es ist dieser natürliche Ablauf, in dem nichts geplant oder erzwungen wird, sogar noch wunderbarer als all unser heutiges Denken, Planen und Berechnen.

Jedes Tiermännchen liebt einfach sein Weibchen. Jedes Weibchen kann gar nicht anders als seine Jungen zu lieben. Keine Pflanze, kein Baum kann anders, als immer sein Bestes zu geben.

Klar müsste man sich dafür nicht bedanken. Doch es tut auch unendlich gut, sich als das Ergebis und aktuellste Glied eines so wunderbaren Ganzen und einer so perfekten Ahnenreihe zu sehen.

Denn, ich darf es hier wiederholen: Bei allem Gerede über die angeblich so unerbittliche bis grausame Natur und den vielen, vielen Ausgestorbenen, sollte man eines nicht übersehen: Von allen heute Lebenden führt eine ununterbrochene Ahnenlinie zurück bis zum allerersten Einzeller!

Was also, müssen all unsere Ahnen für Lebensgrößen gewesen sein!? Wie tüchtig müssen sie alle gewesen sein, ausnahmslos alle Unbilden überlebt zu haben bzw. zumindest bis zum fortpflanzungsfähigen Alter dazu gut genug aufgelegt gewesen zu sein.

Also genier Dich nicht für die Sentimentalität, ein Kerzchen anzuzünden und all diesen wunderbaren Weitergebern unserer Lebensfackel zu gedenken …

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Unser Lebensweg

24. Juli 2018

Viel, sehr viel, genau genommen alles, wird uns Menschenkindern von ‚himmlischen Mächten‘ geschenkt.
Oder besser gesagt:
W ü r d e   uns geschenkt!
Könnten wir es bloß annehmen und würden nicht zivilisationsverblendet glauben für alles rackern und rauben zu müssen.

So wird uns auch immer wieder die Liebe, das Verliebtsein geschenkt. Das ist gut und wunderbar so und wir könnten uns auch von immer neuen Lieben beschenken lassen.
Viele von uns genießen das ein Leben lang.

Doch wir könnten davon auch etwas lernen, könnten diese himmlische Situation auch dazu nutzen, einen Teil unseres Zivilisationsunsinns ‚rückzubauen‘.


Einschub: Aus irgendwelchen fehlgeleiteten Intentionen haben wir in unserer Gesellschaft voll auf unser Ego, auf den Egoismus gesetzt. Wir geben uns Namen, sehen uns als Individuen, glauben, uns gegen andere durchsetzen zu müssen und haben das natürliche Gefühl, Teil eines harmonischen Ganzen zu sein, verloren.

Dieses einsame und harte Feld könnten wir aber mit Hilfe der Liebe auch wieder verlassen:

Sozusagen vom      ICH
über das      WIR (beide)
zum      DU
und danach weiter zum      WIR (alle)

Als Erläuterung zu Zeile 3 möge Euch die folgende bekannte und wunderbare Geschichte dienen:

Ein Mensch bittet Gott darum, die Hölle sehen zu dürfen. Also führt Gott ihn in einen großen Raum, in dem Menschen an einer langen Tafel voll herrlichstem Essen sitzen. Dennoch sehen die Menschen hungrig, blass, mager und elend aus. Denn die Stiele ihrer Löffel sind so lang, dass sie die Löffel nicht zu ihrem Mund führen können.
Der Mensch erkennt diese Grausamkeit der Hölle und bittet nun, auch noch den Himmel sehen zu dürfen. Gott führt den Mann daraufhin in einen zweiten Raum, der genauso aussieht wie der erste. Wieder eine lange Tafel, wieder köstlichstes Essen. ‚Ja aber‘, stammelt der Mensch, ‚Das ist doch genau dasselbe!‘.
‚Warte ab‘, antwortet ihm Gott. Menschen mit ebenso langen Löffeln setzen sich zur Tafel und füttern sich gegenseitig. Schlagartig erkennt der Mensch, wie wenig uns vom Himmel trennt.

 

 

 


Der Journalismus- Skandal

17. Mai 2016

JournalismusWas wird nicht alles von Demokratie, von freiem Land, von freiem Journalismus geschwallt wenn der Tag lang ist.
Sieht man sich aber die Medienlandschaft und die, für die Leute vorgeblich spannenden Themen genauer bzw. unvoreingenommen, ich würde fast sagen mit kindlichen Augen an, sieht es völlig anders aus.
Da arbeiten Heere von Schreibern, Radio- und TV- Machern daran, den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Da werden Ablenkungsthemen lanciert in die sich der Mob dann tatsächlich auch bereitwilligst verbeißt.
Das ist bestens organisiertes panem et circenses. Wobei unser heutiges Brot krank macht und die Medien die Spiele liefern, die davon abhalten das wirklich Wichtige, das Lebens(qualitäts)wichtige zu sehen.
Als Erhard Busek noch Wiener Stadtpolitik machen wollte ließ er ‚Das Wichtigste zuerst‘ plakatieren und wurde dafür verlacht. Zu absurd erschien es damals den Menschen, derartige Banalitäten anzuführen. Heute scheint dieser Sinn für wichtiges völlig verschwunden. Primär befassen wir uns mit Banalitäten und werden von den Medien mit absoluten peanuts- Themen gefüttert.

Was bitte, juckt mich ein Erduan? Eine Merkel? Was interessiert mich hier in Österreich der IS?
Ein Vielfaches aller IS- Opfer haben wir selber auf dem Gewissen! Doch der Feind hat eben immer im Außen zu sein!
Das sind doch alles, man könnte fast sagen, ‚aus dem Zusammenhang gerissene‘ Globalzitate, die an Wichtigkeit, dem allseits bekannten Fahrad, das eben in China umfällt, recht nahe kommen.
Pfeil Mich interessiert, dass jährlich 40.000 ÖsterreicherInnen, davon 300 Kinder an Krebs erkranken, obwohl es nicht EINEN Krebsfall geben müsste!
Pfeil Mich interessiert, dass von jedem erarbeiteten Euro ca. die Hälfte in Banken, Supereichen und bestens verschleierten Steuerlöchern verschwindet.
Pfeil Mich interessiert auch nicht der nächste Präsident! Ein weiteres Ablenkungsmanöver! Die Wahl einer Marionette, die nichts Essenzielles tut, als unser Geld auszugeben.
Pfeil Mich interessiert, dass in unseren Schulen flächendeckend lustige, neugierige, aufgeweckte Kinder zu Hamsterrad- Zombies der Wirtschaft gemacht werden, anstatt ihnen zu zeigen wie man friedlich, gut, glücklich und lebenslang dauergesund lebt! All das dafür erforderliche Wissen ist vorhanden! Aber nein, wir müssen Schulen haben die immer noch auf alten Militärakademie- Grundsätzen beruhen, die linientreue Mitläufer hervorbringen und – bitte, das zeigt WIE verdummt wir bereits sind! – alle, alle Eltern unterstützen das auch noch!
Pfeil Mich interessiert, dass Chemiegiganten uns, unsere Kinder und unsere Welt und Lebensmittel vergiften, dass Pharmasaurier uns unvorstellbare Summen absaugen. Beides völlig absurd, völlig unnötig. Alles Wissen, chemiefrei zu landwirtschaften, medikamentenfrei zu gesunden, ist vorhanden! Wo sind die Journalisten die das sagen? Wo die Politiker, die diesen Wahnsinn unterbinden!?
Pfeil Mich interessiert keine Faymann- Debatte. Mich würde ein Politiker interessieren, der an der weltweiten Ächtung und Abschaffung der Waffenproduktion arbeitete.
Pfeil Mich interessiert kein politisches Links oder Rechts, mich interessiert für oder gegen Friede, Gesundheit, Glück.
Pfeil Mich interessieren nicht läppische Fingergesten von Polizisten, mich würde eine Exekutive und Justiz interessieren, die all diese dicken Geldsäcke einlocht die auf unser aller Kosten bestens leben! Doch die sind es vielmehr, die sich ja die Meinungsmacher und Exekutierer halten!
Pfeil Welches Glück, welche Zufriedenheit bringen Brennergrenzen- und Islam- Debatten in mein Leben!? Gar keines! Aber sie stehlen mir seit Wochen die Zeit! Und wenn ich blöd genug wäre diese Medien auch noch zu bezahlen, mein Geld.

Liebe Leute, wenn das Journalismus sein soll, was uns tagtäglich derartig penetrant verdummt,
wenn das freie Wahlen sein sollen, die uns zwischen Pest und Cholera oder zwischen Pinguin grün oder Pinguin blau wählen lassen, wenn das ein Gesundheitssystem sein soll, das Unsummen verschlingt, aber mehr Kranke als je zuvor zu verantworten hat, wenn das ein Bildungssystem sein, soll, das kreative Junge zu lebenslangen Wirtschafts- Sklaven macht, wenn Lebensmittel, ohne dass sich auch nur irgendjemand Gedanken darüber macht, einzig nach Profit- Kriterien hergestellt werden, … dann gute Nacht Abendland!

Mir ist im Prinzip egal wie Journalisten arbeiten. Ich brauch sie nicht wirklich. Doch dieser eklatante Widerspruch zwischen Selbst- und Fremdbild der sich in unserer Medienszene spiegelt ist ein Skandal.
Schreibt einer im Auftrag soll er. Soll’s aber auch sagen.
Schreibt einer aus Dummheit, soll er. … Naja, der kann’s vermutlich mangels Einsicht nicht sagen    😉
Aber ständig das Hohelied des unabhängigen Journalismus abzusingen, dabei aber die Leser so verantwortungslos von Sumpf in Sümpfe zu treiben ist ein Skandal!

Ich fordere alle auf, einen gesunden Egoismus zu leben, wieder einfach, fast kindlich einfach zu denken und den Herrschenden höchst kritisch zu begegnen. Wir haben das Geburtsrecht auf lebenslanges Glück, auf lebenslange Gesundheit! Nicht auf Politik und Scheindebatten.
Wenn wir diese Basis erreicht haben, DANN können wir uns mit all diesen hochgepushten peanuts- Themen spielen! – Wenn sie uns dann noch interessieren!    😉

Der Wohlstand hat uns krank und träge gemacht! So träge dass wir nichteinmal mehr unser Leben, die Erziehung unserer Kinder, unsere Gesundheit selber in die Hand nehmen wollen. Wir meinen alles delegieren zu können. Ja, können wir auch! Aber zu welchem Preis!?
Solange wir nicht unseren Politikern genauestens auf die Finger sehen, werden sie den Profiteuren dienen. Solange wir nicht die Journalisten bei jedem Wort bei der Nase nehmen, werden sie für ihre Finanziers schreiben. Solange wir nicht wieder sagen was WIR wollen, werden wir weiterhin zu tun haben, was andere für uns festlegen.

Dass jeder einzelne sich weitgehend ausklinken kann aus diesem Wahnsinn, hat mein und vieler anderer Leben die letzten Jahre gezeigt. Dass aber auch noch viel auf der Gemeinschaftsebene zu tun ist, sollte dieser Text zeigen. Wenn wir damit nur halb so erfolgreich sind, wie viele, viele mit ihren Einzelalternativen, sehen wir einer wunderbaren Zukunft entgegen.

 

 

 


Selbstliebe

16. November 2015

Vermutlich warst auch Du von dieser Überschrift unangenehm berührt! Verständlich.
Aber ich sag Dir:
Als wir einst in diese Welt kamen waren wir perfekt!
Perfekt, was die Selbstliebe anbelangt.
Perfekt, weil wir primär an uns und unser Glück, unsere Zufriedenheit, an unser Wohlbefinden dachten. – Nein, eigentlich gar nicht ‚dachten‘. Sondern wir waren einfach in jeder Sekunde bei uns, fühlten, spürten uns.
Wir schöpften unser Glück aus unserer Zufriedenheit, aus unserem Inneren. Waren also unabhängig von Außenreizen.

Doch das hat man uns gehörig ‚ausgetrieben‘ bzw. haben wir unsere inneren Lenker zugunsten äußerer Belohnungen aufgegeben.
Unter dem Aspekt des Überlebens betrachtet, keine ganz dumme Entscheidung. Doch glücklich wird man damit nicht!
Im Gegenteil, wir versuchten fortan die innere Leere mit Zuwendungen von außen aufzufüllen.
Denn diese natürlichste aller Einstellungen war irgendwann ‚Egoismus‘, ‚Pfui‘ und ein absolutes, verpöntes ‚No-go‘.
Wir wurden fortan auf Außenreize konditioniert, auf Belohnungen und Bestrafungen, auf Zuckerbrot und Peitsche.

An dieser (Fehl-)Programmierung laborieren wir noch heute.
Bestes Indiz dafür ist, dass wir uns bei Entscheidungen oft recht schwer tun.
Dabei müsste jede Entscheidung das einfachste der Welt sein:
Gehts mir gut?/ Gehts mir nicht gut?
Ginge es mir damit gut?/ Ginge es mir damit nicht gut?

SelbstliebeDoch nicht nur unser Wollen, unsere innere Zufriedenheit ist hoffnungslos überfrachtet worden mit ‚Was werden die Anderen denken?‘, ‚Das wurde mir doch verboten‘, ‚Das gehört sich nicht‘, ‚Das kann ich xy nicht antun‘, etc.
Nein, auch unsere Welt wurde so kompliziert, dass wir heute zwar die eingedrillten Seelenzweifel vielleicht entrümpeln könnten. Doch die dann freien Entscheidungen für die Cremeschnitten anstatt der Äpfel, für die Zigaretten anstatt der Almluft, für das sofortige Straßenüberqueren anstatt vorsichtigem ‚Links- Rechts- Gucken‘ brächte uns nur Diabetes, Lungenkrebs und Unfalltod.

Das Oberverrückte an diesem ganzen System aber ist, dass es erschaffen wurde von Menschen, denen diese natürliche Selbstliebe fehlt bzw. ebenfalls abtrainiert wurde!
Erst dann ist man unglücklich genug, beginnt mit der ‚ewigen Suche‘ und verirrt sich in Ver-rücktheiten wie Technisierung, Zivilisation, Reglementierungen, Verbote, Ersatzbefriedigungen, und, und, und …

Einfacher Selbstliebe wäre all das was wir heute schätzen und ersehnen zu blöd und zu aufwändig gewesen und wäre uns zu unnötig erschienen. Oder besser gesagt, wir wären nichtmal auf die Idee gekommen das Paradies zu verlassen um einen Webstuhl, eine Lokomotive oder Geldscheine herzustellen.
Wir wären zufrieden gewesen mit uns und unserem Paradies.

Heute hecheln wir außen- und fremdgesteuert von einem goodie zum nächsten. Keine unserer heutigen Befriedigungen ist dauerhaft. Es sind nur immer kurze Ruhigstellungen die bald schon der nächsten Gier weichen …

Uns muss wieder klar werden, dass wir nur glücklich sein können, wenn wir die höchste Priorität unserem Glück einräumen.
Ja, ich weiß, das klingt banal. Aber alles Geniale ist einfach.
Es klingt aber auch egoistisch. Aber ist die oberste Schale eines Schalenbrunnens auch egoistisch? Oder ist es ein Naturgesetz, dass nur jemand der ‚voll‘ ist etwas weitergeben kann?
Sieh Dir Babys an! Die sind doch ursüß. – Aber nur wenn sie zufrieden sind!
Passt ihnen auch nur irgendetwas nicht, fordern sie das Fehlende sofort ein     🙂

Und sieh Dir im Gegensatz dazu all die Ausgebrannten, die Angepassten, Fahlen und Gestressten an! Sie gehorchen immer noch den alten – vorgeblich selbstlosen – Programmierungen und geben, rackern und arbeiten ohne selber zu haben …
Sie leben nach Anreizen, Vorgaben und Hoffnungen von Außen. Doch wirkliche Zufriedenheit kommt immer nur von innen, kommt aus unserer Neugierde, aus unseren Interessen und Neigungen. DAS lässt uns Befriedigung finden, weitergehen und Dinge hervorbringen die nachhaltig und allgemein nützlich sind.
Kein Waffenproduzent schuf je aus Liebe.
Kein Ausgeglichener dachte je an Krieg.

Tja, und wie kommen wir da wieder hin in diesen Urzustand?
Von wem, wovon können wir das am besten wieder erlernen?
Ok, wir können Babys beobachten. Aber wer/ was zeigt uns zusätzlich auch noch höchst überzeugend, dass sehr wohl ganz wunderbare Ergebnisse herauskommen, wenn jeder macht wonach ihm der Sinn steht?
Da kommst Du nie drauf!     😉
Aber morgen liest Du es hier von jemandem der über jeden Zweifel erhaben ist!     🙂

 

 

 


Treue, so ein Unsinn!

13. Juli 2015

Überleg einmal wieviel Leid, wieviele Dramen Du schon selber, oder auch bloß mit- erlebt hast aus einem einzigen Grund. Weil Männer, Frauen und Frauen, Männer als Ihr Eigentum, ihre Beute, ihre Exklusiv- Partner sehen und verstehen.
Erinnere Dich der vielen Ablehnungen, Trennungen, Scheidungen in Deinem Leben. Was haben Deine FreundInnen nicht schon gelitten aus Liebeskummer, weil sie verlassen wurden! Was tragen wir nicht alle an Ängsten in uns! Ängste, wieder verlassen, wieder enttäuscht, wieder abgelehnt zu werden!? All die Trauer über Treuebrüche, Seitensprünge, Affairen …
Oder auch die zahllosen ‚Kuckuckskinder‘, Kinder die Nichtvätern untergeschoben werden! Jahrelang zitternde Frauen, wem es ähnlich sehen wird, Jahrzehnte an Lügen, Fürchten, Verschweigen. Kinder die verletzt werden, die sich belogen und betrogen fühlen! Männer die an diesen Wahrheiten zerbrechen …
Stell Dir einmal diese Riesenmenge, dieses Riesenfass an Tränen, Leid, Enttäuschungen über all die Generationen vor! Heute weiß man, wie solche Traumen sogar über Generationen weiterwirken, über Generationen die Glücke vergiften!
Und wofür das Ganze!? …

Wie machen das ‚dumme‘ Affen? Genauer gesagt die uns nächsten Verwandten, die Bonobos?
Die haben den ganzen Tag Nähe, Zuwendung, Sex. Jede und jeder mit jedem. Keiner weiß von welchem Männchen die Kinder sind. Kinder sind einfach die Lieblinge aller.
Es gibt weder für die Kinder Verlassensängste, da immer jemand für sie da ist, weil sie immer geliebt werden. Es gibt für keinen Erwachsenen Trennungsschmerzen, Verlassensängste, da immer jemand da ist.

GemeinschaftLetzteres gälte bei 5 Milliarden PlanetarierInnen prinzipiell auch für uns. Doch wir beginnen bei bemerktem Interesse sofort mit dem seit Jahrtausenden eingeübten Unglücklich-mach- Spiel. Frauen machen sich rar, Männer strampeln und hampeln und wollen besitzen. Eifersucht, Misstrauen, Enge mit einem langen Schwanz an weiteren Unglücksfolgen bis hin zu Lügen, Intrigen und Morden sind die Folge.

Auch die Auswirkungen dieses ‚Separatismus‘ ganz allgemein auf die Gesellschaft sind katastrophal! Jeder gegen jeden, tagtäglicher und rundum Wettkampf, Besser-sein-Wollen und Besser-sein-Müssen um jeden Preis, Beurteilungen, Zensuren, Ablehnungen, Ellbogen- Mentalität, und, und, und …
Alles aus diesem ‚Nur ich, ich, ich‘ und ‚Gewinnen müssen‘- Denken heraus!
Kein Gemeinschaftssinn, kein Zusammenhalt!
‚Ich gegen alle anderen‘, anstatt ‚Wir gemeinsam‘!
DAS ist unsere ‚Kulturleistung‘! – Auf die wir uns sogar auch noch etwas einbilden!

Und die Frauen- Emanzipation? Geht die vielleicht in die Bonobosche Matriarchats- Richtung?
Nein, siehe Thatcher, Merkel und andere Nadelstreif- Kostümlerinnen! Sie arbeiten hart daran, die noch männlicheren Männer zu sein!

Treue? Wunderbar!
Aber nur die Treue zu uns selber, zu unseren Bedürfnissen, eine Treue zur Gemeinschaft, zu unserem Zusammenhalt!
Ja, zu einer konstruktiven, gemeinschaftsbildenden Treue!
Nein, zur Egoisten-, Besitz(denken)-, Exklusiv-, trennenden, leidverursachenden Treue!

 

 
PS: Natürlich beruht unser Partner- Besitzenwollen zu weiten Teilen auch auf unseren Ängsten. Doch dieses Thema wurde hier bereits behandelt und ist ja ebenfalls eine ‚Kulturleistung‘, die es bei keiner Primatenart gibt.

 

 

 


ICH (2)

16. März 2015

In ‚ICH‘ habe ich dargestellt wie mensch nicht nur dieses künstliche und einmalige Gebilde ‚ICH‘ geschaffen hat, sondern dass das auch völlig irrealer Unsinn ist. Und dennoch sind wir von seiner Existenz so zutiefst überzeugt, dass wir auch nicht erkennen, dass diese eine Idee der Anfang all unserer Probleme war.

So harmonisch es in der Ich- losen Natur zugeht, so schnell hat sich unter Menschen der ICH- Virus verbreitet. Plötzlich taten wir Dinge die zuvor undenkbar gewesen wären, nun aber allen anderen schaden. Tja, Pech gehabt! Aber schließlich ziehen doch WIR einen Vorteil daraus! Alles andere interessiert uns nicht mehr.
Der Egoismus und mit ihm die Planetenzerstörung, unendliches Leid für unsere Mitwesen und all unsere eigenen Probleme waren geboren!

Keiner sieht mehr, dass

    a) andere dafür bezahlen, was wir gewinnen und
    b) dass wir selber nur vorgebliche Vorteile daraus ziehen, tatsächlich aber auch darunter leiden …

ICHWir sind in unser ICH- Sein so verliebt, dass ihm alles andere untergeordnet wird.
Da wird beispielsweise die Intelligenz von Kindern oder Tieren dadurch ‚gemessen‘, dass man ihnen ein Zeichen auf die Stirn malt und sie in einen Spiegel sehen lässt!
Das ist ähnlich blöd, als würde ein Alkoholiker sein Kind erst dann für reif erachten, wenn es auch Hochprozentigen runterkippt.

Doch sehen wir mal genau hin! Wie weit sind wir mit unserem ICH- Wahn gekommen!?
Wir bilden uns in unserer Blindheit und Präpotenz tatsächlich ein, jemand besserer zu sein, über anderen Wesen zu stehen!
redball Dabei sitzen WIR in Fabrikshallen um Schlachtabfälle für unsere Haustiere einzudosen.
redball Machen WIR das Katzenklo sauber!
redball Füttern die stolzen Bauern und Milch- Produzenten(!) die ‚dummen‘ Kühe und schaufeln deren Scheiße weg!
redball Wir Krone der Schöpfung brauchen Ärzte und Krankenhäuser weil wir denken etwas Besseres zu sein, kultiviert zu sein und uns dementsprechend falsch benehmen, ernähren, bewegen …
redball Wir ICH- Zerfressenen sind die einzigen Wesen des ganzen Planeten, die zutiefst davon überzeugt sind, ihre Kinder erziehen und ausbilden zu müssen! Jedes ‚dumme‘ Tier ist in kürzester Zeit lebensfähig OHNE Schule. Menschenkinder sind nach 9, 10 …14 Jahren Ausbildung NICHT lebensfähig!
redball Jedes ‚dumme‘ Wesen geht auf diesem Planeten wohin es ihn lust. Wir ICH- Clowns ‚müssen‘ uns abgrenzen von ‚den Anderen‘, ‚müssen‘ Grenzen ziehen, uns gegenseitig das Leben schwer machen!
redball Natürlich müssen Egoisten auch Vorschriften und Gesetze erlassen. Schließlich sind wir doch nicht wie andere. Geschweige denn können wir akzeptieren, dass die Anderen sind wie sie sind!
redball Diese unendliche ICH- Dummheit geht sogar so weit, dass wir nicht merken, dass das Liebste das wir haben, dass unsere Kinder, von uns systematisch ruiniert werden. Wo gibt es heute noch unbeschwert aufwachsende Kinder? Kleinste schon werden (siehe auch ‚Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder …‘) in Terminpläne und Verhaltenskonventionen gepresst, beurteilt, verunsichert und geängstigt!

Liebe Leute seht unser Denken, unser Denksystem als das was es ist: Ein fataler Irrtum, eine Entwicklungs- Sackgasse, ein Unglücklichmach- Werkzeug!
Lernt von der Natur! Legt ab die menschliche Überheblichkeit. Lernt wieder Teil des Ganzen zu sein! Lernt von den Tieren. Ja sogar von den Planzen!
Da gibts viiiiiel, seeeehr viel zu lernen! So ein Baum z.B. hat alles was er braucht ohne auch nur im Geringsten anderen in die Suppe zu spucken … 🙂

 

 

 


Wechsel doch Deinen Motor!

14. Juli 2014

Guck Dich mal um!
Warum, wann und wie tun wir etwas?

Wir sind praktisch ausschließlich von unserem Willen und von Leistung getrieben.

Alles was wir tun, tun wir zielgerichtet. Wir wollen oder müssen etwas erreichen, erledigen, müssen uns oder anderen etwas beweisen. ‚Eisener‘ Wille und ‚Spitzen‘- Leistung! Oder auch nur tun- müssen oder -wollen.

hirnwechselDas ist in der ganzen Lebenswelt absolut einmalig!
Alle anderen Wesen tun ausschließlich aus Lust oder Genuß!
Auch wir lebten einst nach dieser Maxime. Und wir können das auch heute noch tun!

Wechsel einfach Deinen Antrieb, Deinen Motor!
Mach nur noch, was Dir Spaß macht, was Dich interessiert, was Dich fesselt, was Dich anzieht, was Dir Freude macht!
Beginne im Kleinen und weite diesen Deinen gesunden Egoismus immer weiter aus!

Mit solch einer Denkweise endet jeder Kampf, jeder Zwang, jeder Krieg, – gegen Dich oder andere. Mit dieser Aktionsform bis Du frei!

 

 

 


Füll Dir Deine Schale!

24. August 2012




Bei diesem Brunnen kann jede Schale erst dann Wasser an die nächste weitergeben, wenn sie selber gefüllt ist.

In unserem Leben gilt das ebenso!
Du kannst nur geben und etwas leisten und tun für andere, wenn Du selber gut drauf bist, wenn Du gut versorgt bist.
Es ist kein Egoismus, auf sich zu achten, sich gut zu versorgen!

Das bedenke bitte!
Sei immer gut zu Dir!

 


Der Super- Egoismus!

10. November 2011

‚Egoismus‘ bezieht sich auf das lateinische ‚Ego‘ (= ‚Ich‘) und meint ‚Ich-Bezogenheit‘ oder ‚Eigenliebe‘.
Laut dieser Definition wäre Egoismus ja nichts Schlechtes, denn wir sind uns selber nun mal die Nächsten und warum sollten wir nicht lieb sein zu uns selber?
Für viele ärgerlich werden Egoisten bloß dadurch, dass sie auf Kosten anderer gut zu sich sind.
Oder, wie ich es sagen möchte:

Es gibt zwei Arten von Egoisten, den kurz- und den weitsichtigen Egoisten.

Den kurzsichtigen Egoisten kennen wir alle. Er lebt von anderen, bereichert sich durch andere, zieht möglichst viele ‚über den Tisch‘, ‚geht über Leichen‘, läßt sich ‚bedienen‘, braucht für jeden Handgriff jemanden, nützt andere aus, usw.
Interessanterweise aber, sind gerade das die angesehendsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie haben es ‚zu etwas gebracht‘. Sie lassen sich chauffieren. Sie lassen sich bedienen. Sie haben Sekretäre, Mitarbeiter, Assistenten. Sie lassen machen, bringen, verbinden. Sie haben, was andere gerne hätten, da sie es verstanden haben, es sich zu nehmen.

Doch jetzt betrachten wir diese Art von Egoisten einmal genauer bzw. von einer anderen Seite:
Was haben sie von ihrem Egoismus? Sie lassen sich Villen errichten, Lifte einbauen, kaufen sich teure Autos und Jachten, leisten sich teure Urlaube, lassen arbeiten.
Dann sitzen sie in ihren, weil ja so tollen Villen, anstatt in der frischen Luft und erholsamen Natur zu sein. Dann fahren sie mit Auto, Jacht und Lift, anstatt sich gesund zu bewegen. Dann erteilen sie eindimmensional Aufträge, anstatt sich selber vielfältig zu betätigen, dadurch Abwechslung zu haben, fit, beweglich und kreativ zu bleiben. Anstatt sich zu ertüchtigen, zu erweitern, zu verbreitern machen sie sich immer lascher und engen sich selber immer mehr ein.
Was nach Bequemlichkeit aussieht ist langfristig gesehen krank-, dick-, faul-und unfähig- machend. Was nach chefmäßigem Delegieren aussieht ist ein Verarmen an Fähigkeiten und Abhängig- Werden von anderen.
Solche Egoisten denken und handeln also sehr kurzsichtig und haben bald die Rechnung für ihr Tun zu bezahlen. Davon sieht die, sie zuvor bewundernde, Gesellschaft meist nichts mehr, denn sie verschwinden meist vorzeitig hinter Klinikmauern, siech in ihren Villen oder am Friedhof.
Was von ihnen bleibt ist die Bewunderung der selber Kurzsichtigen und, was noch schlimmer ist, ein Kahlschlag, eine Schneise der Verwüstung und des Leids, die sie durch die Welt gezogen haben. Sie haben für ihr Wohl und ihren Profit rücksichtslos die Umwelt vergiftet, verbraucht, ruiniert, die haben Mitmenschen mit ihren Versprechungen, ihrer Macht und ihrem Geld in Geiselhaft gehalten und damit ihnen ebenfalls ein vielfältiges, abwechslungsreiches Leben verunmöglicht. Sie haben zahllose Menschen betrogen, übervorteilt, ausgenutzt und wie ausgepresste Zitronen hinter sich gelassen. Sie haben sich über Lebensrechte von Mitwesen und Naturgesetze hinweggesetzt und damit Schäden und Leid verursacht.

Die andere Art von Egoisten, die weitsichtigen Egoisten sind in unserer Gesellschaft ein absolutes Minderheitenproramm. Sie sehen zwar auch primär auf sich selber, lieben sich selber und sind ebenfalls gut zu sich. Da sie das aber mit Weitsicht tun, passiert etwas sehr Bemerkenswertes:
Dieser Egoismus ist das Beste, was diese Menschen nicht nur für sich, sondern auch für ihre Mitwesen und ihre Umwelt nur tun können!
Was ihnen nützt, nützt auch ihren Mitmenschen.
Was ihnen nützt, nützt auch der Umwelt!
Sie machen sich möglichst viel selber, bleiben dadurch fit, beweglich und kreativ und binden andere Menschen nicht an dumpfe eintönige Spezialistenjobs. Sie leben und ernähren sich einfach, sind dadurch dauergesund, erfreuen sich eines langen Lebens und schädigen weder Mitwesen noch Natur. Sie verbringen viel Zeit in der freien Natur, da sie spüren, dass nur sie uns nährt und auflädt. Sie gehen liebevoll mit allen Mitwesen um, da sie spüren, dass nur das auch sie in Harmonie bringt.

Und all das ohne Gesetzeszwang, ohne gesellschaftliche Regeln, ohne Druck, ohne Verzicht, ja sogar ohne jede Bildung!
All das ausschließlich aus purem Egoismus! Allerdings aus hausverstandsmäßig weitsichtigem Egoismus!

Sei so egoist….., äh, sei so lieb, tu auch Du Dir etwas Gutes!
Werd‘ auch ein Egoist! – Aber ein weitsichtiger!
Die haben mehr davon! – Ganz egoistisch betrachtet! 😉

 


Liebe, Energie, Können, …

26. Oktober 2010

Die ‚paradise your life‘- Philosophie beruht auf einer artgerechten Lebensweise die wir uns größtenteils von der Natur, von unseren ‚unzivilisierten‘ Mitwesen abgucken und die grob in die Bereiche Ernährung, Bewegung, Mentales und Soziales eingeteilt werden kann.
Besonders ‚hartnäckig‘ entziehen sich uns die artgerechten ‚Denkweisen‘, da wir in unserem Zivilisationsdenken sozialisiert wurden und darin fast peinlich verhaftet sind.
Einige dieser betriebsblinden Beispiele gab es bereits in der Reihe ‚Liebe (x)‘.
Ein besonders verbreiteter Trugschluss um nicht zu sagen, ein besonderes Zuckerl, heute:

‚Warum soll ich so ein Ekel lieben?‘
‚Wieso soll gerade ich nachgeben?‘
‚Ich unterstütze doch nicht auch noch solche Schwachmaten/ Gangster/ Faulpelze!‘
‚Gleiches Recht für alle!‘
‚Warum sollte ich so etwas verzeihen?‘

und ähnliche Stellungnahmen sind allerorten zu hören und werden von vielen für ‚gerecht’ und völlig in Ordnung befunden.
Sind sie auch!
Aber nur für Menschen, die im ‚alten System’ verhaftet sind.
Dieses geht davon aus, dass alle dieselben Voraussetzungen haben, dass alle denselben Wissens-, Liebes- und Gefühlshorizont haben.
Es geht davon aus, dass alle gleich tüchtig, alle gleich liebenswürdig, alle gleich gut ausgestattet sind.

Das ‚neue System’ aber erkennt, dass enorme Unterschiede, sowohl persönlich, als auch regional, wie global bestehen.
Zudem würde ich sagen, es ist doch wunderbar, mehr zu wissen, mehr lieben zu können, agiler zu sein, nachsichtiger, großzügiger sein zu können, einfach alle seine Fähigkeiten anwenden und nutzen zu können.

Wer sagt: ‚Mach Dir das doch selbst. Warum soll ich Dir den Deppen machen?’ zeigt doch nur, dass für ihn diese Verrichtungen, diese Hilfestellungen ein Problem und keine Kleinigkeit, die man ‚mit Links macht’, sind.
Das vermitteln und lehren wir durch unser Verhalten natürlich auch diesen ‚Unfähigen’.
Würden wir solche Arbeiten sofort, flott, hilfsbereit und problemlos tun, würden wir zeigen

    a) wie einfach und problemlos das ist und
    b) dass Tüchtige Null Problem damit haben, es sofort zu erledigen.

Nur wer selber eher knapp ist mit Talenten, Energien und Emotional- Kräften wird auf Gleichberechtigung pochen!
Andere erfreuen sich daran, problemlos helfen und vermitteln und zeigen zu können, was sie ‚drauf haben’.

Und das Verrückte und gleichzeitig Gerechte: Nur solch eine Denkungsart, wirkt harmonisierend auf uns, auf all unsere Organe.
Egoismen, Gerechtigkeitsdenken, das ja nichts anderes als ständiges Beur-teilen und damit teilen und ‚die Ganzheit entbehren‘ bedeutet, schwächt uns.
Demnächst mehr darüber aus feinstofflicher Sicht.

Betrachte doch mal die Welt aus diesem Blickwinkel …