Stell dir vor (3)

14. Mai 2010

Ja, fühl Dich in folgendes so richtig rein!
Stell Dir vor, es gibt weder ‚gut‘, noch ’schlecht‘, sondern nur ein ‚Es ist’.
Es gibt weder ‚leicht‘ noch ’schwer‘, was es ja tatsächlich nicht gibt, denn was dem einen bequem, ist einem anderen zu wenig Herausforderung/ Training.
Es gibt nur ‚Es ist gut wie es ist’.
Es gibt weder Hass, noch Verurteilung oder Ablehnung, da keinerlei Veranlassung dazu besteht, denn alles ist wunderbar wie es ist.
Jedes Wesen fühlt sich nicht als Einzelwesen, sondern als Teil eines wunderbaren Ganzen, das ihn wunderbar und sicher trägt und an dem er mit Freude und seinen Möglichkeiten mitgestaltet.
Eine Welt ohne Trennung, Beurteilung und Egoismus.
In dieser Situation wird nun der Keim der Dualität gesät. Danach ‚muss’ alles nach groß/ klein, schön/ hässlich und gut/ schlecht beurteilt werden. Jedermensch sieht sich nun als eigenes, von anderen getrenntes Wesen und beurteilt sich dementsprechend wichtiger/ unwichtiger als die anderen. Damit rückt der eigene Vorteil in den Lebensmittelpunkt. Egoismus wird erst zum vorteilhaften, bald aber schon zum unumgänglichen, selbstverständlichen Lebensmotto.
Aus einer Welt der Fülle ist eine (vermeintliche) Mangel- Welt, aus einem Netzwerk Liebender sind gefühlskalte, egozentrische Einzelkämpfer geworden und Disput, Streit, ja sogar Krieg sind nun ihre alltäglichen, (vermeintlich) unvermeidbaren Wegbegleiter … (wird fortgesetzt)