Alles ist im Kopf!

10. August 2017

Was haben wir nicht schon alles erforscht! Wieviele Wissenschafter haben akribisch notiert wie oft Tiere fressen, koten, Sex haben, haben das Wachsen von Pflanzen detailiertest festgehalten. Zahllose Foscher haben sich in Regenwäldern herumgeschlagen um Tiere zu beobachten.
Und dennoch ist kaum einem aufgefallen wie erbärmlich wir leben gegen diese Paradieswesen!

Auch Milliarden von Eltern gibt es die ihre Kinder erziehen. Doch kaum welche lernen von ihren Kindern! SIE lehren den Kindern IHR erbärmliches Hamsterrad- Leben, anstatt von diesen Zauberwesen zu lernen arbeitslos von allen verwöhnt zu werden, tatenlos zu wachsen, sich ziellos und nicht planend zu entfalten!

Oder die Abermillionen von Haustierbesitzern! Sie wissen ‚alles‘ über ihre Tierchen, meinen, dass diese ‚jedes Wort‘ verstünden und lernen dennoch nichts von ihnen! Die Tiere sind die Chefs, die sich füttern und verwöhnen lassen, die sich ihre Toiletten putzen lassen. Die HalterInnen sind deren Sklaven. Und bleiben es auch, obwohl sie von den Tieren lernen könnten!

Und warum bleiben wir wo und wie wir sind?
Weil wir ein dummes, dummes, dummes Bild im Kopf haben, das verhindert andere als Lehrmeister, Vorbilder, Weiterentwickelte zu sehen.
Zu fest sitzt dieses ‚Wir sind die Krone der Schöpfung‘ und sehen auf alle anderen runter. Maximal beforschen wir sie! Aber eben auch nicht um vielleicht zu lernen. Nein, bloß um UNSER Wissen über sie zu mehren, damit innerhalb unserer Kultur herumprotzen zu können. Aber alles muss gleich dumm bleiben!

In diesem Sinne ein lieber Gruß von einer Krone der Schöpfung zu Euch wunderbaren Kronen der Schöpfung! Wollten wir nicht
our lives paradisen!? 😉

 

 

 


Wie die Alten sungen …

7. April 2015

… so zwitschern auch die Jungen, hieß es einmal.
Heute würde ich das umkehren. Denn wer heute mit Lehrern spricht, hört immer wieder heraus, dass die Eltern ihren Erziehungsverpflichtungen immer weniger nachkommen und in den Schulen mit einem niedrigeren Entwicklungsstand der Schüler begonnen werden muss als früher bzw. dieser erst einmal aufgeholt werden muss.
Genauso verhält es sich auch mit unserem ‚Naturwissen‘.

Ich hab kürzlich zu meinem ‚Flugzeugabsturz‘- Artikel viele empörte mails a la ‚Ja wollen sie den Menschen das Fliegen verbieten?‘, ‚Ohne Flugzeuge können wir doch gleich zurück in die Steinzeit!‘, bekommen.
Solche Menschen starten auf einem niedrigen Level, auf dem es erst ein Ego-, aber noch kein All- Eins- Bewusstsein gibt, in ihr modernes Leben. Tiere haben dieses Bewusstsein!
Diese Menschen kümmern sich nicht um Naturgesetze. Tiere tun das!
Diese Menschen tun alles was nicht explizit verboten ist. Tiere tun das nicht!

KaufrauschStatt den ‚Tieren‘ könnte ich auch sagen ‚Noch vor wenigen Generationen waren diese Dinge für jedermensch selbstverständlich‘.
Erst heute haben sich die Menschen so sehr ausgeklinkt aus ihrer historisch und evolutionär gewachsenen Einbettung.

Klar kann man all das tun und voll auf die neuen Erkenntnisse und Errungenschaften setzen. Aber dann zu jammern, wenn die neuen tools versagen und das missgeschätze alte Naturnetz auch nimmer da ist, ist etwas seltsam.
So ‚darf‘ natürlich jedermensch fliegen, konsumieren, autofahren, müllanhäufen, vergeuden … was immer, soviel er will. Er soll ja schließlich was lernen! 😉
Denn all das hat, ob wir das sehen wollen oder nicht, seinen Preis. – Den sehr oft andere, oft aber auch die Verursacher selber, zu bezahlen haben. Oder wie ich schon vor mehr als 20 Jahren auf meiner Naturpur- site geschrieben hab:

TAG FÜR TAG MAHNT UNS DIE NATUR
MIT DÜFTEN, FARBEN UND GESTALTEN DARAN,

DASS WIR FÜR AUTOS, PESTIZIDE UND RAKETEN
BEZAHLEN MÜSSEN,

IN BAR ODER MIT LEIB UND LEBEN,

WÄHREND DAS WACHSEN IN DER NATUR
UNS GESCHENKT WIRD.

In diesem Sinne, ein erkenntnisreiches Lernen! Ob auf die weiche oder harte Tour, wie ein Kommentator es hier kürzlich formulierte 🙂

 

 

 


payoli erklärt die Liebe …

18. September 2014

payoli spricht Liebe… das Leben, das Werden, die Menschen und die Welt 🙂
payoli erklärt den Wahnsinn, der fast schon alltäglich abgeht!

Ähnlich wie die Ernährung, die uns allen in frühen vorzivilisatorischen, paradiesischen Zeiten geschenkt wurde und die wir uns heute hart erarbeiten müssen, hat seither auch die Liebe und Partnerschaft eine nicht unbedingt günstige Entwicklung genommen.
So einfach und anstrengungslos sich früner zwei Wesen, ein männliches, ein weibliches begegneten, sich wahrnahmen, sich zueinander hingezogen fühlten und zusammenkamen und irgendwann Nachwuchs bekamen, so kompliziert wird heute mit einer Fülle von Erwartungen und Wünschen gezielt gesucht und ‚gecastet‘.
Was uns früher geschenkt wurde, womit wir überrascht und beglückt wurden, ist heute mühsames Suchen mit immer wieder Enttäuscht- Werden.
Wie wir in diese Situation gestolpert sind, die genauen Zusammenhänge und Erklärungen mit eventuellen Auswegen wollen wir uns heute ansehen.

Bleiben wir bei unserem ersten, paradiesischen ‚Ur- Paar‘. Sie bekamen Nachwuchs.
Dieses Kind der Anziehung und Liebe spürt von der ersten Sekunde an die Liebe und Freude seiner Eltern sozusagen ‚vorsinnlich‘. Im Bauch seiner Mutter kann es diese Harmonie dann bald auch sinnlich wahrnehmen. Alle diese Eindrücke werden bereits gespeichert.
Ab der Geburt wird der ‚Datenspeicher‘ des Kleinen – noch lange vor jedem Wort- und Sprachverständnis! – mit zahllosen liebevollen, harmonischen und herzlichen Gesten, Stimm- Eindrücken, Bewegungen, Mimiken gefüllt.
Diese Eindrücke bleiben bis ans Lebensende dieses Wesens die Basis, die Grundlage seines Denkspeichers. Auf diesem Synapsen- Verbindungsmuster baut alles Denken, Handeln und Empfinden auf!
Jedes spätere Erleben, jedes einzelne Wort kann nur mit dem bereits Vorhandenen verknüpft werden.
Das ‚Urverhalten‘ der Eltern wird sozusagen zur Ur- Matrix des neuen Lebens.

Nocheinmal! JEDES neue Wort, jeder neue Begriff, jedes neue Erleben wird mit dieser allerersten Matrix verknüpft und das GANZE Leben lang bei jedem Gedanken, bei jeder Verwendung eines Wortes, bei jedem Hören eines Wortes, bei jedem Erleben, mitschwingen!

So wie die allererste Menschenzelle, die befruchtete Eizelle, empfindlicher und für die Weiterentwicklung entscheidender ist als eine Zellansammlung mit z.B. 100 Zellen, so wie eine derartige Zygote weitaus empfindlicher ist, als ein 3 Monats- Embryo, so wie ein 3 Monats- Embryo empfindlicher ist als ein Neugeborenes, so entscheidend wichtig sind auch die ersten angelegten Gehirnmuster.
Wird jede neue Synapsen- Verbindung in Harmonie und Wohlbefinden hergestellt, wird diese neue Verbindung mit den Synapsen dieses angenehmen Empfindens gekoppelt. In der Folge wird jedesmal, wenn derselbe Sinneseindruck wieder entsteht, in Erinnerung kommt oder durch andere Inputs hervorgerufen wird, auch dieses damit gekoppelte angenehme Empfinden angestoßen.

böser TeddyDas muss man sich einmal vorstellen!
Sieht ein unglückliches, schreiendes Baby erstmals z.B. einen Teddybären, wird – stark vereinfacht gesagt – den Synapsen für flauschig, rund, Augen, Schnauze auch diesem sein Schmerz, zum Grundmuster ‚Teddybär‘ zusammengefügt. In späterer Folge wird natürlich solch ein Begriffs- Muster um immer neue Details erweitert; irgendwann um das Wort, um die Buchstaben T E D D Y B Ä R usw. Doch ein Leben lang wird bei jedem Teddybär, bei jedem Bären- ähnlichem Wesen, bei jeder Bären- Zeichnung, jedem Comic, bei jedem Bärenfoto zwar nur sehr kurz, aber genau dieser alte Schmerz anschwingen und wahrgenommen werden.

Jede Mutter, jeder Vater weiß, dass die Liebe zum Kind kein willentliches, sondern naturgegebenes, vielleicht hormonell induziertes, Gefühl ist. Eltern ‚müssen‘ einfach ihr Kind lieben, wie nichts sonst auf der Welt. Das strahlen sie auch aus und das wird auch vom Kind wahrgenommen und wird zur Basis all seines Tuns und Denkens.
WENN die Eltern selber eine solche liebevolle Matrix ‚eingebaut‘ bekamen!

Wuchsen sie aber in einem lieblosen Umfeld auf, geben sie das unbewusst weiter! Sie können später dann sehr wohl liebe, selber angelernte Worte sagen, können sich sehr um das Kind bemühen, können sich bewusst liebevoll verhalten. Doch diese vorbegriffliche Urliebe wird dem neuen Leben ein Leben lang fehlen, da der vorwortliche Ausdruck fehlte.
Dazu muss man wissen, dass es eine sprachliche und eine nonverbale Kommunikation gibt. Erstere macht nur ca. 20% des gesamten Austausches aus. Die weit überwiegenden 80% unserer Kommunikation bestehen aus Mimik, Gesten, Körpersprache, Tonfall, etc.
Oder obiges Beispiel umgekehrt gesagt, Eltern mit purer Affenliebe zu ihrem Kind schenken diesem eine so unerschütterliche Basis, dass in solchen Leben eigentlich nichts wirklich schief gehen kann.

Dieses Bild, diese Erklärung zeigt, wie wir nach und nach diese heutige Welt mit ihren Kriegen, Ausbeutungen und anderen Egoismen und Neurosen bis Bestialitäten, selber geschaffen haben und diesen Weg nur genauso langsam wieder ‚zurückrudern‘ können.

‚Wieso Kriege, wegen ein paar liebevoller Blicke zuwenig?‘ könntest Du fragen.
Das ist einfach erklärt.
Wir alle haben Ur- Erinnerungen, um nicht zu sagen Ur- Sehnsüchte, nach unserem ‚alten‘, früheren Paradiesleben in Harmonie, in uns.
Dieses wurde eben durch diese beschriebene unbewusste und absichtslose Weitergabe von Generation zu Generation erhalten. Wir alle wurden einst durch diese (heute sagen wir fast bösartig ‚Hormon- gesteuerte‘) bedingungslose Liebe, durch dieses immer Angenommensein zu Menschen, die das auch für andere austrahlten.
Diese Ausstrahlung, diese Angenommensein und bedingungslos Geliebtwerden erwarten wir uns unbewusst auch heute noch.
Oftmals bekommen wir das auch – gesagt! ‚Ich liebe Dich!‘ ist sicher einer der häufigst gesagten Sätze.
Doch die Körpersprache sagt Gegenteiliges! – Weil das liebevolle Nonverbal- Vokaular nie gelernt werden konnte!
Diesen Zwiespalt, diese Ablehnung spüren wir alle und immer häufiger.
Die Frauen sagen ‚Der will doch nur das Eine‘. Die Männer sehen aber nur die Geschlechtlichkeit der Frau. Ihre liebevolle, frauliche Herzenswärme ist nicht ausgebildet, nicht sichtbar. Auf sie kann er nicht ansprechen.
Die Männer sagen ‚Die hat es nur auf mein Geld abgesehen‘. Die Frauen sehen aber nur die vordergründige Macht, den Wohlstand. Das bedingungslos schenkende, fürsorgliche Herz ist nicht ausgebildet. Auf dieses kann sie nicht ansprechen.
Beide haben ellenlange Wunsch- und Erwartungslisten im Hinterkopf, sprechen von Liebe und strahlen aber dieses berechnende Kalkül aus.
Niemand fühlt sich mehr gut. Jeder wittert Betrug, ist verunsichert, interpretiert rein … Eine Negativspirale hat sich zu drehen begonnen!
Detto in der ‚Geschäftswelt‘. Früher sind – um es hier anders und als Parabel darzustellen – zur Kirschenzeit alle zum Kirschenbaum und in der Apfelzeit alle zum Apfelbaum gekommen. Denn die Kirschenbaum- Besitzer hätten die Kirschen ohnehin nicht alle alleine in dieser kurzen Zeit aufessen können. Detto mit den Äpfeln …
Dennoch, heute verkauft der eine die Kirschen und der andere die Äpfel, beide beides möglichst teuer. Und jeder äugt misstrauisch, ob er beim Preis nicht über den Tisch gezogen wird.
Früher war es Geschenk, heute ist es Arbeit und Grund zu misstrauen.

Doch Auswege sind möglich und werden klar, wenn man sich vorstellen kann wie das Gehirn funktioniert.
Also gelöscht können einmal angelegte Synapsen- Verbindungen und Muster nicht mehr werden. Aber diese Begriffs- Muster werden im Laufe des Lebens natürlich immer komplexer und umfangreicher und können auch willentlich erweitert werden.
Dazu ist erforderlich sich in einem möglichst liebevollen und harmonischen Zustand zu begeben, um sich dann und darin die einzelnen Bilder vorzustellen. Damit werden ‚dem Teddybären‘ die Liebes- und Hormonie- Synapsen dazugeschaltet.
Damit ist die alte Schmerzsynapse zwar nicht vom Teddybären- Synapsengebilde getrennt worden. Doch es schwingt bei jedem Teddybären dann nicht nur der Schmerz, sondern auch die Liebe mit.
Deshalb wäre es wichtig möglichst immer sich in einem liebenden, liebevollen Zustand zu befinden um möglichst viele Eindrücke, mit möglichst vielen ‚Liebe- Etiketten‘ zu ‚bepflastern‘ 😉
mutterprioritätDas aber ist nun Arbeit, – was irgendwann einmal ganz von alleine funktionierte! Aber dann kam die Kultur, das Wort, der Fortschritt! Dieses Stück müssen wir eben arbeitssam wieder zurückgehen …

Diesen Text ‚musste‘ ich schreiben, da die Zahl der Jungmütter die ihre Babys intellektuell, aber emotionslos zutexten oder während ihrer Handy- Bearbeitung ’nebenher betreuen‘, meiner Beobachtung nach, dramatisch zunimmt …
Von den vielen, vielen Krippen- und Schlüsselkindern erst gar nicht zu reden! Wobei den PädagogInnen dort, ihr Engagenent und ihre Kompetenz nicht abgesprochen werden soll. Aber diese ‚hormonelle Elternliebe‘ die sich eben in den frühen und vorwortlichen Körperäußerungen zeigt, schaffen sie natürlich nicht.

 

 

 


Kinder, Kinder, Kinder …

15. März 2014

Babys, Babys, Babys …

sweeetyJetzt sag mal ehrlich: Gibt es größere Wunder als das Entstehen, Wachsen, Sich- Entwickeln von Kindern!?

    – Übrigends, Du weißt ja warum Babys nachdem sie in die Welt kommen, weinen.
    Weil sie sich bewusst werden, dass sie nun keine Flügerl mehr haben 😉

Doch zurück zur leider oft grausamen Wirklichkeit:
Und wie gehen wir um mit diesen Wundern?

Gibt es unschuldigere Wesen, als kleine Kinder?
Nein!
Dennoch wurden und werden sie tagtäglich in wahre Höllen hineingeboren. In menschengemachte Höllen! In Gefängnisse, in Slums, in Pest- Epidemien, in Kriege, in Hungerskatastrophen, in Drogen- Milieus, in Armut, Gewalt, Unterdrückung oder schlicht und einfach ’nur‘ in eine zivilisierte Gesellschaft.

Nein, ich bin nicht verrückt geworden! 😉
Das ist eines der Themen die mich zu Tränen rühren können: Diesen unschuldigsten und süßesten nur vorstellbaren Wesen, die sogar noch von Natur aus bzw. durch die Hormonlage der Eltern geliebt werden, die beste Voraussetzungen hätten, wird Schlimmes angetan. Und das von den liebenden Eltern, von den vorgeblich so bemühten Pädagogen und von der angeblich so sozialen Gesellschaft!
Denn – trotz unserer angeblich so aufgeklärten Informationsgesellschaft – weiß heute kaum noch jemand, was Babys, Kleinkinder, Kinder wirklich brauchen.
Sie werden sozusagen tagtäglich aus fehlgeleiteter Liebe und falschen ‚Erziehungsbemühungen‘ missbraucht. Ja! Missbraucht!

Sexuelle Missbräuche sind mittlerweile gesellschaftlich einigermaßen geächtet. Ja, darauf wird teilweise schon wieder ‚zu‘ akkribisch fokussiert. Doch die tagtäglichen Missbräuche sind allgegenwärtig und werden nicht gesehen bzw. für völlig normal gehalten.

Sie werden nicht gesehen, da kaum jemand weiß, was Kinder brauchen. Oder mit anderen Worten: Kaum jemand weiß, wie kindergerechtes, artgerechtes, naturrichtiges Kinder- Leben und Bedürfnis aussieht.

Warum weiß unser Körper, wann er geschlechtsreif werden soll, wann seine Körperhaare zu sprießen beginnen sollen, was unsere Haare weiß werden sollen, dass er bei Schmerz schreien, bei Hunger essen soll …?
Das alles und noch viel mehr brauchen wir nicht zu lernen. Das ist in unseren Genen festgelegt und stammt aus Ur- Zeiten, in denen wir noch ‚unzivilisiert‘ in freier Natur herumturnten.
Ebenso bringen wir gewisse Ur- Bedürfnisse mit, die erfüllt werden wollen, um zufrieden zu sein, um ein ausgeglichener, glücklicher Mensch zu werden.

Weder die Baby- Cremen, Windeln, Mobiles, Fläschchen, Sitze, Kleidchen befriedigen diese Ur- Bedürfnisse, noch das Verhalten der allermeisten Eltern und Menschen. Schon gar nicht entspricht unser heutiges Lebens- und Wohnumfeld den Bedürfnissen unserer wunderbaren Kinder!

Davon, was Kinder brauchen, was wir alle brauchen und von noch viel, viel mehr handelt mein paradise your life– Programm und dieser blog.

Nimm es nicht hin, verantworte es nicht mit, dass Babys in Deinem Umfeld ’nicht artgerecht‘ aufwachsen müssen. Setz Dich dafür ein, dass wir unser ‚Uralt- Paradies‘ zurückbekommen! Fangen wir bei unseren unschuldigen kleinen süßen Himmels- Geschenken an! Indem WIR uns ändern! Indem wir uns wieder annähern dem wunderbaren Geschenk der Natur, dem Paradies!

In diesem Sinne:
paradise your life 😉


So erschaffst Du Dein Schicksal

26. Januar 2013

nichtgenügendSchon in der Schule fokussieren wir bzw. die Lehrer und Eltern ausschließlich auf das was wir NICHT können!
Das ist grottenfalsch! Denn wir sind die Schöpfer unserer Zukunft indem wir diese denken, formulieren oder planen. Und negative Gedanken schaffen Negatives.
So weit, so klar, so einfach, so göttlich!

Dennoch behalten wir diesen Negativ- Fokus, häufig sogar ein Leben lang, bei.
Wir ärgern uns über Missgeschicke, Irrtümer, etc. freuen uns aber nicht bzw. ignorieren die vielen erfolgreichen, schönen, gelungenen Aktionen und Situationen. Wir schenken den Pannen und Überraschungen Aufmerksamkeit und merken nichts vom tagtäglich Gelungenen.

Mach Schluss damit!
Ärgere Dich nicht über Hinuntergefallenes, Verpatztes, Misslungenes.
Freu Dich über’s Ankommen, Dasein, Heilsein, freu Dich über all das ‚In-Ordnung-Gegangene‘! Freu Dich über jeden Menschen, über jedes Wesen, über jeden Ton, Lichteinfall, Geschmack, Duft. Freu Dich über Deine Haut, Deine Muskeln, Dein Denkvermögen!
Aber nicht bloß UM dadurch eine bessere Zukunft zu erschaffen. Sondern all das IST tatsächlich wunderbar, ein WUNDER! 🙂

 


Ich bin Ich

21. September 2012

Vermutlich kennst Du dieses ‚Ich bin Ich‘ nicht nur vom Mira Lobe- Klassiker, sondern hast diesen ‚Ich-bin-Ich‘- Impuls auch persönlich schon verspürt.
Diese unbewusste bis selbstbewusste Abwehr, wenn jemand Dich ändern will. Diesen Stolz so und nicht anders zu sein …

Natürlich ist das gut, dass wir so unterschiedlich, so individuell sind. Natürlich ist Selbstbewusstsein gesund. Natürlich lernen und erleben und bereichern wir uns durch unser So- und durch der Anderen Anders- Sein.

Doch wer genau ist dieses Ich!?
Wer hat es gestaltet?
Waren das wir? Oder wurden wir geformt?
Warum sind wir so stolz auf das was andere geschaffen haben, dessen Grundstein von anderen gelegt wurde; – als wir noch unbewusst waren?

Warum halten wir unser Ich für so unabänderlich, obwohl es jederzeit modifiziert werden könnte und von außen auch immer wieder wird?

Ist es nicht sogar lächerlich, sein So- Sein sosehr zu ‚kultivieren‘, darauf so stolz zu sein?
Wir alle werden doch ständig manipuliert, beeinflusst und verändert.
Selbst der polternste Stammtischbruder hatte die Einstellung auf die er nun pocht vor Jahren noch nicht und wird sie vermutlich in Jahren nicht mehr haben …

Warum sehen wir uns nicht als (im) Fluss?
Ähneln wir einem solchen nicht mehr als einem ‚fertigen‘ Ich-bin-Ich?

Oder noch besser: Warum sehen wir uns nicht als unsere Schöpfer, die sich jederzeit und unabhängig von anderen, von Modeströmungen und Trends, selbst gestalten können?
Wann nehmen wir die Fäden unserer Marionettenfigur selber in die Hand.
Unsere Eltern meinten es zweifellos gut mit uns, als sie unsere Fäden nach ihren Vorstellungen zogen. zweifellos auch unsere Lehrer, Politiker und Chefs.
Doch irgendwann könnte man doch diese Zügel kappen! Oder?

Ich hab so ver-rückte Fälle von Ich-bin-Ich schon erlebt, wo Lungenkrebspatienten sagten ‚Solange es mir jemand abgewöhnen will rauche ich weiter. Das müßte aus mir selber kommen, sonst klappt das nicht‘ – und verstarben …
Sozusagen tödliche, selbstzerstörende ‚Ich-bin-Ich’s.
Auch in Streitfällen kann das, oder früher bei den unsäglichen Duellen konnte beharrliches, Ich-bin-Ich tödlich enden.

Was aber ist das für ein Ich, dass seine Auslöschung über eine Veränderung, über ein Dazulernen, über eine elegante Biegung setzt?!

Auch mir als Gesundheits- Protagonist bläst oft dieser starre Schubladisierungs- Wind entgegen. Da wird akribisch eingeteilt in vegetarisch, vegan, wird versucht für mich eine Lade zu finden, wird jede neue Erfahrung, jede Abweichung als schlimmer Ich- Bruch gesehen bis verteufelt.

Aber was, wenn man sein Ich als nicht starres, sondern weiches, neugieriges, flexibles, lernwilliges Ich definiert? Wenn man sein Ich experimentell immer wieder anderen anpasst, zu anderen Ichs macht?

Ist ein solch wandelbares Chamäleon- Ich weniger Ich, als ein festzementiertes Ich?

Bringt es uns eigentlich einen Vorteil, so ‚gefestigt‘, so verlässlich zu sein? Oder profitieren nicht vielmehr andere davon? Sind wir nicht leichter steuer- und führbar, wenn wir so sehr auf unserem Ich, auf unseren Meinungen und Weltbildern beharren?

Wären wir nicht freier und icher, wenn wir unser Ich als ungreifbares Ich, als ‚Was immer ich will‘- Ich definieren und leben würden? …

 


Kinderleid, Kinderfreud

5. Februar 2012

Kürzlich, genauer gesagt nach dem Artikel ‚Mangeldenken‘, überrollte mich förmlich eine Welle der Empörung und des Unverständnisses.
Ich wurde so verstanden, dass Tiere liebevoller mit ihren Jungen umgehen, als Menschen- Eltern mit ihren Kindern.
Natürlich will das keine Mutter, kein Vater so hinnehmen.
Natürlich will niemand seine Eltern so ‚runtergemacht‘ sehen.
Ich verstehe das gut.
Doch es ist so! 😉

ABER, und deshalb wagte ich auch, es zu schreiben, nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Unwissenheit. Ja, nichtmal aus wirklicher Unwissenheit, sondern aus einem ganz perfiden Selbstverständnis heraus, in dem wir alle stecken. Einen Aspekt dieses unseres Selbstverständnisses stelle ich heute dar:

Wir halten es für das Normalste der Welt, dass Zeit vergeht und teilen diese gedachte Zeitlinie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Für einen Außenbetrachter wäre es noch verständlich und nützlich Geschehnisse nach dieser Zeitachse zu ordnen. Für die ‚bewegten Wesen selber‘, also für uns, für jeden Einzelnen ist das völliger Unsinn!
Wir können nur im Hier und Jetzt wirklich leben und erleben. Alles davor ist ein Erinnern. Alles danach ist ein Fantasieren. Beides passiert im Kopf und ist kein Erleben!
Oder wie es der Dalai Lama ausdrückte:

‚Es gibt nur zwei Tage im Jahr an denen man nichts tun kann.
Der eine ist gestern, der andere ist morgen.
(Das bedeutet dass heute der richtige Tage ist zum Lieben und Leben)‘

Genauso, wenn nicht sogar noch authentischer und direkter sieht oder besser gesagt erlebt das jedes Tier und jedes Kind, die natürlich mit solch zivilisierten, um nicht zu sagen verkopftenen Hirn- Konstrukten noch nichts anfangen können. Das heißt, jedes Kind fühlt sich in jeder Sekunde, in jedem Augenblick normal. Es ist immer ok, so wie es ist.
Und was hört es von seinen Eltern?
‚Das musst Du noch lernen‘, ‚Was willst Du denn einmal werden?‘, etc.
Die Eltern sind sozusagen die Außenstehenden, die wissen, dass das Kleine mal ein erwachsener Mensch werden wird und ein tüchtiger Mensch werden sollte.
Natürlich agieren sie nur wohlmeinend, natürlich sehnen sie schon jeweils die nächste Leistung des Nachwuchses herbei.
Auch wissen sie natürlich um die nächsten Entwicklungsschritte und können deshalb nicht wirklich und ehrlich überrascht werden von den Kindern und verhalten sich dementsprechend ‚Begeisterungs- reduziert‘. Sie eilen sozusagen dem Kind immer voraus. Das Kind ist immer hintennach und damit genügt es nie, ist immer frustriert.

Die einzige Lösung wäre, wenn auch die Eltern lernen würden absolut im ‚Hier und Jetzt‘ zu leben. Also von den Kindern lernen würden … 🙂