Alle sind wichtig!

1. März 2021

Selbst wenn ein ziemlicher Dummkopf etwas nicht versteht, musst Du nachdenken, wie Du es ihm verklickerst.
Und das bringt Dich weiter!
Buddhisten zum Beispiel bedanken sich bei jedem Eingeschränkten oder Hilfebedürftigen, da er ihnen eine ‚Karma- Mehrung‘ ermöglicht.

Doch gerade an diesem ‚Ende‘ unserer ‚Zivilisations- Präpotenz‘ sind die Erweiterungs- und Zugewinn- Möglichkeiten schier unendlich …

Erst nach und nach kommen wir mittlerweile drauf, dass es neben aller Bildung und Intelligenz auch um Empathie, Kreativität, Mut, Unbeschwertheit, Liebenswürdigkeit, Geschicklichkeit, und, und , und geht. Kommen wir drauf WAS jeder ‚unbedeutende‘ Käfer, jede ‚dumme‘ Biene, jedes ‚Unkraut‘ in Wirklichkeit für uns und die für uns absolut lebenswichtige Umwelt bedeuten.

Immer wieder und immer wieder:

Wir sind nur wirklich gut ‚bedient‘, wenn wir von der Natur lernen (z.B. alles zu nehmen wie es ist), sie nutzen und beschützen.

Oder gaaaaanz einfach gesagt und jedermensch ans Herz gelegt:


 
 
 


 
 
 


Was, bitte, geht da ab!?

27. Februar 2020

Für alle, die – wie ich oft schon hier postulierte – nicht glauben können, dass Kinder zur Wirtschafts- Verwendung und nicht zu ihrem Lebensglück erzogen und ausgebildet werden.
Frag ich Dich doch einmal: Welche Eltern wollen müde nach der Arbeit von den Kindern stundenlang ‚gelöchert‘ werden?
Keine!
Und was tun sie?
Die Kinder so ‚er-ziehen‘, dass sie ihre Ruhe haben. Also die Kinder – gegen deren Interessen – gehorchen!

Oder ein ‚kleines‘ Beispiel:
Als ich kürzlich meine Enkelin zur Schule brachte, musste ich beobachten, dass die Kinder vor versperrten Türen in Kälte und Schneegestöber warten mussten, während deren Eltern wieder heim ins Warme fuhren und die Lehrerinnen für sich auf- und hinter sich wieder zusperrten.
Erst kurz vor Schulbeginn wurde auch den Kindern geöffnet.

Jetzt frag ich Dich:
Was sind das für Menschen!?
Was haben die für ein Weltbild!?
Große Starke, die es sich flauschig machen und schwache Kleine in der Kälte stehen lassen!
Was an Gerechtigkeit, an Weltbild, an Ungleichheit, Nicht- Empathie wird da vermittelt!?
Und drinnen geht’s dann aber weiter!
Die Kinder werden da getestet, geprüft, ermahnt, er-zogen …
Wie bitte, soll man an einem Ort, an dem man so wenig willkommen geheißen wird, ‚für’s Leben lernen‘ können!?

Ich hört jetzt auf … Mir wird sonst schlecht …
Ich denk da nämlich auch dran, dass soetwas hochwahrscheinlich zahllos wiederholter ’normaler Alltag‘ allerorten ist!

Der ‚Häuptling‘ irgendeiner Datenschutz- Organisation sagte kürzlich: ‚Mir fällt auf, dass der Datenschutz sich immer weiter in sein Gegenteil verkehrt. Er wird immer häufiger als Ausrede benutzt, um Behörden- Fehler und Bequemlichkeiten zu rechtfertigen um die, die geschützt werden sollten, auszusperren und ihnen das Leben zu erschweren‘.
Passt so eine Wortmeldung nicht perfekt ins Bild!?

Oder einE PolitikerIn kürzlich:
‚Mehr Schulen, mehr Krankenhäuser, mehr Arbeit für alle!‘
Bitte! Solche Politiker werden von UNS gewählt!!!?
Geht’s noch?
Wo sind die PolitikerInnen, die ‚Ein gutes, gesundes Leben für alle‘ fordern?

Bevor ich mich jetzt endgültig übergebe, frage ich Euch:
‚Und woher kommen solche Einstellungen?‘
‚Wie lange kann sich so ein Wahnsinn noch halten?‘
‚Wieso genieren sich solche Leute nicht?‘
‚Ist es noch immer nicht völlig klar, dass die sich mit ihrem Verhalten als absolute Loser und Arschlöcher outen!?‘

Oder gibt es tatsächlich noch immer soviele ‚Kuscher‘, die diesen ‚Tätern‘ ihr Tun ermöglichen?
Ach Fragen über Fragen …

Die einzig richtige Antwort darauf ist:
Lebe Du Dein
– Leben!
– Auch mit aufrechtem Rückgrad und Zivilcourage!

 

 
PS: Vielleicht heute einmal etwas hier Seltenes:
Versuch doch Du bitte, Dir einmal eine Welt vorzustellen, in der alle liebevoll miteinander umgehen. Doch nicht aufopfernd, sondern: Wie müsste man denken, sehen, fühlen, um zu erreichen, dass es allen anderen auch gut damit geht.
Ich halte mich mit meinen Bildern eher zurück, da ich schon zu oft darüber gehört hab: ‚Ach komm! Das ist doch irreal!‘
– Vermutlich mag ich meine Mitwesen eben ‚irreal‘ besonders gern

 

 

 


susisu’s Frage …

26. April 2019

… ‚Dein „aus dem Kopf, wieder zurück ins Herz kommen“ klingt so einfach. Aber wie genau tut man da?‘, zu meinem Oster- Beitrag haben sich vielleicht auch andere gestellt. Deshalb hier 4 kleine Beispiele als Antwort/ Anregung:

Alles, was den ‚Kopf abschaltet‘, was die Gedanken beruhigt bis ’stilllegt‘, bringt uns automatisch in unser Zentrum, ins Fühlen, ins Herz. Also alle Formen von Meditation sind dazu hilfreich.

Du kannst aber auch Mitgefühl/ Empathie üben. Überlege Dir, was Dich gefühlsmäßig besonders berührt. Das kann ein flauschiges Küken, eine schlafende Katze, ein Baby, eine Erinnerung, ein Lichtstrahl aus der Wolkendecke, der schlafende Liebste, ein händchenhaltendes altes Paar oder 1000 andere Dinge sein, einfach irgendetwas, wobei Du nicht denken musst, sondern ein starkes ‚warmes‘ Gefühl verspürst. Das ruf Dir immer wieder herbei und versuche es ‚auszudehnen‘! Auszuweiten, auch auf andere Situationen, andere Bilder, andere Menschen.

Oder Du versuchst Kopf und Herz zu koppeln. Egal, ob Du daraus eine Konzentrationsübung machst, bei der Du Herz und Kopf gedanklich und gefühlsmäßig immer wieder in eine gemeinsame ‚Blase’/ ‚Wolke‘ bringst. Oder ob Du Dein Augen- Sehen immer wieder und immer mehr zu einem ‚Sehen mit dem Herzen‘ machst. Das heißt, jedem, einem Blick/ Bild folgenden Gedanken a la ‚Die ist fesch‘, ‚Der fährt wie ein Verrückter‘, etc., ein Gefühl wie ‚Wie mag es der gehen?‘, ‚Was bewegt den?‘, etc. folgen lassen. Das wird im Laufe des Übens zu selbstverständlichem und ‚automatischem‘ gut Sehen mit dem Herzen.

Doch auch das Segnen ist eine wunderbare Herzensübung (siehe ‚Ich segne Dich, Du segnest mich‘)

Möge die Übung gelingen!     

 

 

 


Warmherzigkeit

12. März 2018

Kürzlich fragte ich, was wir dringendst bräuchten.
Also, was ist der schlimmste Mangel dieser Gesellschaft?

Warmherzigkeit
        Liebe
Herzensbildung

Es nützt nichts, wenn KindergartenpädagogInnen und PädagogInnen akademisch ausgebildet werden. Hirn und Intellekt gibts ohnehin schon genug! Kinder brauchen Liebe und liebevolle Vorbilder!
Es nützt nichts, wenn Pflegeberufe akademisch ausgebildet werden. Kranke und Hilfebedürftige brauchen nicht Intellekt sondern Herzlichkeit, Empathie und Zuwendung!
Es nützt nichts, wenn wir weiterhin Techniker ausbilden. Unsere Welt, Mistkübel und Schrotthalden sind schon mehr als voll mit diesem Krempel, der alle in Hamsterräder nötigt, aber nicht glücklich macht!
Es nützt nichts, wenn wir weiterhin Wissenschafter ausbilden, denen dann dennoch ‚Pannen‘ wie die Elektroschocks, Medikamentennebenwirkungen, Atombomben, Glyphosat, AKWs, Nano- und Gentechnologie, und, und, und ‚passieren‘.
Es nützt nichts wenn wir weiterhin Ärzte ausbilden, wenn schon die vorhandenen nicht die Eier haben den Menschen zu sagen wie sie zu leben hätten um lebenslang und medizinlos dauergesund zu sein.
Ich könnte diese Reihe beliebig fortsetzen …

Doch schau Dich selber um!
Haben wir zuwenig Häuser, zuwenig Hochhäuser?
Zuwenig Straßen?
Zuwenig Gesetze?
Zuwenig Waffen?

Nein!
Wir brauchen wieder den liebevollen Blick auf alle Mitwesen!
Wir brauchen wieder die automatischen Hilfsimpulse wenn wir Ungerechtigkeiten oder Hilfebedürftige sehen!
Wir brauchen wieder den Körperkontakt, den uns prüde Pfaffen wurzeltief austrieben!
Wir brauchen wieder Empathie, Warmherzigkeit, Herzensbildung, liebevolles Denken und Fühlen.

Sei Du jemand mit einem Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesen-

 

 

 

 

 

 


Werde Krieger!

1. März 2018

Nein, ich rufe natürlich zu keinerlei Bestialitäten a la IS oder anderer Terroristen oder Militärs auf. Im Gegenteil, ich selber bin der friedfertigste, nur denkbare Mensch. Doch habe ich schon lange vor, etwas über unsere erschreckende Verweichlichung zu schreiben.

Es ist wunderbar, dass wir immer friedfertiger, immer sensibler werden. Die Menschen die Tierleid, Tierausbeutungen und Tiertötungen ablehnen werden immer mehr. Zahllose Menschen halfen und helfen Flüchlingen, sozial Gestrandeten. Es gibt jede Menge an Studienrichtungen die soziale Hilfe, den Frieden, die Hilfe in allen Bereichen zum Thema haben. Alles wunderbar!

ABER es bedarf neben Empathie, passiver Anteilnahme und Hilfsbereitschaft auch einer aktiven Kraft!
Eine Energie, die etwas durchzieht, auf die Beine stellt. Eine Energie die sich zu 100% für etwas einsetzt, die sich nicht verbiegen lässt und konsequent ist. Das Bild eines ‚edlen Kriegers‘!
Damit meine ich nicht nicht das Bild berserkernder Schlachten- Schläger, sondern das Bild des aufrechten, konsequenten und starken Kämpfers für eine bessere Welt, wie Martin Luther, Gandhi oder Nelson Mandela.

All die vielen Achtsamkeits- Seminare und Übungen sind ganz wunderbar. Doch darüber hinaus sollten wir nicht unsere enormen Kraftreserven übersehen!
Unser Fall ins weiche Passive, oft sogar Letargische, das ich immer häufiger beobachte, müsste nicht sein! Wir besitzen, besonders wenn wir schon naturrichtig leben, enorme Kräfte, die auch zur Anwendung kommen wollen. Bei vielen Frauen mit behinderten Kindern, bei vielen engagierten Entwicklungshelfern und ähnlich motivierten Menschen ist das zu beobachten.
Die Kraft ist da, wir haben bloß – vielleicht auch aus falsch verstandener Rücksichtsnahme – verlernt, sie anzuwenden, für etwas zu stehen, etwas zu vertreten.

Sieh Dir alte Fotos von Menschen anfang des vorigen Jahrhunderts an, welch entschlossenen Ausdruck die noch in den Gesichtern hatten. Die Frauen wurden mit jeder Geburt, mit jedem Kind stärker, die Männer leisteten oft Unglaubliches.

Klar liefen sie, völlig blödgemacht, mit dieser Energie auch in den ersten Weltkrieg oder dem Hitler nach. Doch das sollte nun, in dieser Gesellschaft des mehr Denkens und mehr Fühlens, ja nun nicht mehr passieren. Doch Sauereien, gegen die wir kraftvoll aufstehen sollten gibt es immer noch genug.
Um ein ganz ein kitschiges Bild zu beschreiben:
Ich würde mir mehr aufrechte, kraftvolle Kämpfer mit mitfühlenden Herzen und Visions- strahlenden Auren wünschen.

 

 

 


Deutschland hat gar nicht gewählt

25. September 2017

Abstimmungen von Saturierten, die an diversen Versorgungsschläuchen hängen oder von Unbeweglichen die sich ihre vertrauten Gewohnheiten möbliert haben und das geringere Übel zulassen, kann man nicht als ‚Wählen‘ bezeichnen! Das Weiterlaufenlassen wie bisher ist kein Wählen! Sich mit dümmlichen Parteien- Slogans zufrieden zu geben, ist kein Wählen! Keine Visionen mehr zu haben ist kein Wählen! Seinen Löffel aus dem immer selben Eintopf zu füllen, ist nicht wählen!
Nur gegen etwas, gegen lebendige Veränderungen zu sein, ist kein Wählen!
Ich seh so ein Mittelding zwischen gestrandetem Wal, der es sich unter seiner feucht gehaltenen Plane auf Dauer eingerichtet hat, einer Termitenkönigin, der das Betütteln Ihrer Arbeiterinnen das Fehlen jeglicher Bewegung und jeglichen Erlebens ersetzt und dem Bild der satten Max und Moritze.
Dieser vermeintliche Entscheidungs- Aufwand, alle paar Jahre ein ganzes Kreuzchen zu malen, ist an Leistung vergleichbar mit der Wahl dieses Seltsamtieres, das sozusagen immer wieder sein Nochnichtsterben zulässt …

Wirkliches Wählen wäre feurig neue Abenteuer suchen, wären funkelnde Augen jemandem mit anderer Meinung gegenüber, wäre, sich für das mühselige Heimschleppen eines schönen Steines, Holzstückes, … zu entscheiden.

Wirkliches Wählen wäre eigeninitiativ, offen und begeistert für etwas einzutreten!

Wirkliches Wählen wäre leidenschaftliches Verteidigen geliebter Menschen, Plätze oder Gewohnheiten.

Wirkliches Wählen wäre jedesmal 20km in den BIO- Laden zu radeln, anstatt mit dem Auto in den Supermarkt zu rollen.

Wirkliches Wählen wäre die Lehrerin des Kindes empathisch von der Wichtigkeit einer Schullebendigkeit und Schulempathie zu überzeugen.

Wirkliches Wählen wäre in einem Lokal mit ausschließlich Fleischspeisen laut zu werden. Wirkliches Wählen wäre leidenschaftlich gegen den Impfarzt aufzustehen!

Wirkliches Wählen wäre gegen das berufliche Sitzen aufzustehen, leidenschaftlich wie Dein Hund zu laufen, rotwangiger als Deine Kinder zu toben …

Wirkliches Wählen wäre, täglich hunderte Visionen zu haben, sie zu kommunizieren und sich über ebensoviele anderer freuen.

Wirkliches Wählen wäre, Menschen mit eigenen Ideen empathisch zu umarmen, mit passenden Parteien Ringelreihen zu tanzen, sich mit visionären Politikern auf der Wiese zu wälzen, neue Programme zu singen …

Ach, was könnten wir doch an lustvollen Orgien feiern! Was könnten wir in dieser Welt noch so alles bewegen!
Das alles wären Wahlen für’s Leben!
Doch wir wählen – sicher nicht zufällig – für die Urnen

Und in Österreich, das demnächst wählt!?
Genauso, wenn nicht noch schlimmer! Tot! Alle tot! Tote die geschehen lassen bis Tote die das Weiterlaufenlassen ‚wählen‘ und Tote die Stellvertreter fürs Ablehnen, Stellvertreter fürs Beibehalten wählen.
Wo sind die Zeiten visionärer, elektrisierend neuer Politik!? Wo sind die Kreiskys, bei denen sich die Welt traf, die Weltpolitik machten?
Heute gibts Mittelmeerrouten- Schließer und Staatsbürgerschaft- Kontrollierer, Kleingeister und Konservierer … Doch auch sie werden mangels Alternativen gewählt werden. Selbst der mit Abstand Originellste, Roland Düringer, beschränkt sich auf’s Sammeln von sonst ungültigen Stimmen …

Doch ich bin dennoch zuversichtlich! Wirkliche Wahlen passieren weder verordnet noch an den Urnen. Wirkliches Wählen passiert tagtäglich, beim Nichteinkaufen, beim Lächeln, beim Plaudern, Äpfel zusammenklauben, Nüsse knacken, Wildkräuter sammeln, beim mit den Kindern spielen, beim Radeln … im richtigen Leben!

 

 

 


Computer, Mode, Auto & Co

10. März 2014

Konsum- KlimbimUnsere Technik ist wunderbar. Unsere Möglichkeiten heute bieten uns eine nie geahnte Fülle an Möglichkeiten. Es ist einfach wunderbar, in dieser Zeit zu leben!

Oder doch nicht?

Hast Du vielleicht früher Deine Kinder öfter gesehen, als Du sie, trotz allgegenwärtigem iPhon, heute erreichst?
Hattest Du früher vielleicht mehr Zeit als heute mit all den schnellen Verkehrsmitteln?
Hast Du vielleicht auch schon mal gedacht ‚Weniger könnte mehr sein‘?

All unsere Errungenschaften sind echtes Futter für’s Hirn, befriedigen unsere Neugier und bringen sowohl Spannung und als auch Bequemlichkeit in unser Leben.
– Vermeintlich! 😉

Doch sie lassen unser Inneres verarmen. Sie vermindern uns unsere Sozialkontakte, machen uns härter, kälter. Sie lassen unserem Mitgefühl, unserer Empathie keine Chance sich zu entwickeln.
Sie lassen unsere Sinne verkümmern.

Ja, tatsächlich! Mit PC- Spielen aufgewachsene Jugendliche haben tatsächlich messbar kürzere Reaktionszeiten.
Aber sie sind es auch gewohnt, auf Tastendruck, auf Mausklick alles sofort zu bekommen, was sie wollen.
Jeder im Handel arbeitende, weiß, dass diese typischen ‚Internetbesteller‘ sozial praktisch nicht mehr erreichbar sind. Sie kennen nichtmal mehr die wenigen einfachen Regeln und nötigen Handlungen um ein Geschäft zu betreten und Auskunft zu bekommen.

Außer dem Seh- Sinn verkümmern die restlichen Inputs in erschreckendem Maße.

Und eine ebenfalls damit einhergehende erschreckende Entwicklung: Je mehr wir innerlich verkümmern, desto wichtiger wird uns das Außen, an das viele sich schon fast panisch anklammern. Seien es Labels, Marken, Moden oder Trends.
Damit steigt auch eine allgemeine (Verlust-)Angst. Denn was einem Primaten, einer Ameise, einem Wolf oder Urmenschen niemand wegnehmen konnte, das in sich Ruhen, die ihn umgebende Natur, ist für Zivilisationsmenschen verschwunden. Was bleibt sind, die bloß falsche Sicherheit gebenden, Außen- Identifikationen.

Man könnte sagen: ‚Kulturen kommen und gehen, erfreuen und enttäuschen, die Natur aber bleibt‘.

Das Fatale an der Rastlosigkeit unseres Gehirns ist, dass wir diese Unsicherheit, diesen Kick ‚brauchen‘. Unser Gehirn ist sozusagen süchtig nach dem, was uns körperlich kaputt macht. Denn jeder Stress, jede Angst kostet uns Energie, schwächt uns und unser Immunsystem.

Ist es mittlerweile nicht so, dass nur gefördert, gepusht wird, auf ‚den Markt kommt‘, was neu, innovativ ist, das ‚etwas‘ ist? Aber nie etwas, das ’nichts‘ ist, das wir weglassen könnten und sollten!
Dabei ist mit allen Sinnen erlebbar, dass wir im Zuviel leben und uns nur eine Reduktion, die in Wahrheit eine Bereicherung wäre, gut täte.

Studien zeigen mittlerweile, dass Kinder aus Waldkindergärten, in denen es keine Spielsachen, keine ‚Stundenpläne‘ gibt, die sozusagen ’stinkfad‘ sind, die Persönlichkeitsentwicklung enorm fördern.
Und eine US- Studie belegt, dass das Ich- Bewusstsein und damit die Ich- Stärke die letzten 50 Jahre kontinuierlich abgenommen hat. Nach Obengesagtem ist wohl klar, dass damit auch die Abhängigkeiten von Äußerlichkeiten und Verlustängste ähnlich kontinuierlich zugenommen haben.

Was bliebe mir da sonst noch, als Euch zum x- ten Mal aufzufordern:

paradise your life ! 😉

 

 

 


Gefühl in den News

13. November 2011

Heute ist etwas Seltsames passiert! Ich höre im Radio Nachrichten. Der Sprecher beginnt von einem tödlichen Familiendrama zu berichten. Seine Stimme wird immer belegter und belegter. Ich denke: ‚Wahnsinn, der kann das nachempfinden, der beginnt gleich zu weinen!’.
Doch bald ist klar, es war bloß der Schleim vom Frühstücksbrötchen. Er räuspert sich, entschuldigt sich und spricht mit der gewohnt emotionslos, unbeteiligten News- Stimme weiter.
Gefühlskäl…., äh, Seriosität, Du hast uns wieder! 😉

Da lob’ ich mir eine mir unbekannte Künstlerin, die kürzlich meinte, ihr Lied über den Verlust ihrer Familie habe ihr sehr bei der Aufarbeitung geholfen. Sie konnte es aber nie aufführen, da es durch den Tränen- Stau nie möglich war, es zu Ende zu singen.

Auch ich hab so meine Lieder, bei denen ab dem 2., 3. Takt einfach die Tränen rinnen …
– und ein Märchen, das ich den Kindern nie zu Ende vorlesen konnte.
Aber ich mag auch diese unendliche Trauer, diese Tränen … Das ist Leben und Lebendigkeit!


Liebe fördert!

19. Juli 2011

Kürzlich hab ich unter ‚Kindergarten- Verrohung‘ in meiner unbedarft laienhaften Art meine, der Natur abgeguckten ‚Erkenntnisse‘ über das Unwesen von Kindergärten, Krippen und Horten niedergeschrieben.

Nun liegt mir ein Artikel vor der zeigt, dass auch die Wissenschaft weiß, was Tiere und payolische Einachdenker wissen: Dass Liebe
die Gehirnentwicklung von Babies und
die Resistenz gegen spätere negative Erfahrungen fördert,
dass häufiges Küssen und Ablecken eine
Stressprävention und
einen allgemeinen Schutzeffekt bis ins Erwachsenenalter darstellt.
Kinder die häufig umarmt werden und auf deren Gefühle und Bedürfnisse gut und empathisch eingegangen wurde
können später mit allen Arten von Leid besser umgehen.

Also, wer’s noch immer nicht weiß oder glaubt:
Lieben, lieben, lieben … 🙂

 
Quellen:
Claire-Dominique Walker vom kanadischen Douglas Institute,
Zeitschrift ‚Developmental Psychology‘,
Joanna Maselko im ‚Journal of Epidemiology and Community Health‘,
– und natürlich die Natur! 😉