Liebend gerne …

11. März 2022

… mache ich Euch nocheinmal auf einen meiner wichtigsten Beiträge aufmerksam.

Hier habe ich schon einmal davon gesprochen, dass uns immer wieder Engel in Form von Kindern gesandt werden, wir diese aber in unserer Bescheuklappung nicht als solche erkennen können und sie durch unsere Erziehung ‚beerden‘ und ‚entengeln‘.

Und was hörte ich kürzlich vom Miterfinder, dieser unseligen mRNA- Impfung, dem wunderbaren Dr. Robert Malone?

Selbst in dieser – ja ohnehin ungefährlichen, bloß herbeigeredeten Plandemie – selbst wenn sie gefährlich wäre, wären gerade die Kinder unsere Retter, unsere Engel!

Ja, durch der Kinder noch vitaler Immunsysteme tragen sie den Hauptteil der Herdenimmunität der ganzen Gesellschaft!

Und diese Zauberwesen und uns tatsächlich geschickten Engel

ruinieren wir, indem wir ihnen den Unsinn, dass sie Oma und Opa töten könnten, einreden

verunmöglichen ihnen ihr zauberhaftes Lachen mit diesen sinnlos kriminellen Mund- Nasen- Windeln,

quälen sie tagtäglich mit völlig sinnlosen Tests und

empfehlen nun mittlerweile den völlig gestörten Eltern sogar deren Impfung!

Liebe Leute, ich leide schon seit den Jahren meiner Vorträge ‚wie ein Hund‘ daran, dass die Menschen nicht und nicht sehen können, welch unendliche Geschenke die Natur für uns bereit hält, sondern weiter raffen und raffen und alles schlimmer und schlimmer machen.

Dass sie nun aber auch noch diese unendliche Liebe, die ihnen ihre Kinder sozusagen aus dem Himmel als Geschenk mitbringen nicht mehr sehen können und diese Zauberwesen auch noch ruinieren, macht mich völlig fassungslos.

Demnächst: Was ist nur mit diesen Menschen los!?


 
 
 


Warum regiert Geld die Welt?

24. Februar 2022

Stimmt das überhaupt? Regiert das Geld die Welt?
Ja, eindeutig und ganz zweifellos. Wer selbst das nicht glauben kann, versuche doch bitte einen Beitrag oder auch nur Leserbrief gegen einen Werbekunden des jeweiligen Mediums dort unterzubringen oder sehe sich Interviews mit dem Ex- ORF- Journalisten Reinhard Jesionek an, der ganz offen erzählt wegen wie ‚kleiner Fürze‘ Spitzenpolitiker oder Konzerne zum Telefon greifen und sogar einzelne harmlose Sätze aus Beiträgen intervenieren. Oder auch Interviews mit Ruediger Dahlke, der zu berichten weiß, wie wenig an, nichteinmal Schulmedizinkritik, sondern bereits Alternativmedizin- Möglichkeiten absolute Nogo’s für mainstream- Medien darstellen.

Also, genau genommen ist es nicht das Geld, das Macht ausübt und korrumpiert, sondern die Menschen dahinter.
Doch warum diese Mechanismen, warum diese Macht, warum dieses Bestreben, immer weiter und weiter, reicher und reicher, immer mächtiger und mächtiger zu werden?
Es hat doch jeder sein Einkommen. Selbst Myriaden von nichtmenschlichen Wesen überleben doch ganz ohne Arbeit, Zeiterfassung und Karriere nicht nur bestens, sondern haben sogar ganz wunderbare, im Sinne von paradiesische, Leben.

Warum dann dieses menschliche ‚Immer-weiter-Stolpern‘?!
Auch diese Antwort ist ähnlich klar und eindeutig, wie die auf die vorherige Frage:
Diese Menschen, sind, so wie die ganze Gesellschaft krank, psychisch krank!

Das behaupte nicht ich (allein), das ist heutiger Psychologie- Wissenschafts- Kontent. Man sehe sich dazu bloß die Vorträge von und Interviews mit dem wunderbaren Prof. Dr. Franz Ruppert an.

Diese Karrieristen laufen, wie die ganze Gesellschaft, ihr ganzes Leben der Liebe und Anerkennung nach, die sie nie bekamen. Auf diesem Prinzip der Lieblosigkeit und des Mangels beruht diese ganze Gesellschaft, all das Konsumieren, die Gier nach guten Beurteilungen, nach Ansehen, attraktiven Partnern, Reichtum, Macht …

In diesem allgemeinen Gerangel setzen sich natürlich die größten A…, ups! setzen sich natürlich die Tüchtigsten und auch Rücksichtslosesten durch.

Ich will mich nach diesem Denkanstoß jetzt nicht länger mit diesen eher ungustiösen Verhalten befassen. Ich kann Dir Gott, Dir Göttin, nur wämstens empfehlen, Dir möglichst oft, positiv- alternative Welten, Gesellschaften, Menschen und Verhaltensweisen vorzustellen. – Und damit (mit) zu erschaffen. Oder es reicht auch schon die Natur, die Tiere zu beobachten, was ja nicht heißt, dass man so leben soll oder muss. Doch man kann soviel von ihnen lernen, das leicht in unsere Leben integrierbar ist.
Dasselbe gilt aber auch für Figuren wie Engel, Feen, Helden … aus liebevollen Geschichten und Filmen.
Es wird auch Dich und Dein Leben positiv verändern, je länger, konkreter und häufiger Du Dich in solch liebevollen Bildern ‚aufhältst‘.
In diesem Sinne: Frohes Schöpfen für Dich und uns alle und

Denn wie Buckminster ‚Bucky‘ Fuller schon erkannte:

»Man bewirkt niemals Veränderung,
indem man das Bestehende bekämpft.
Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle,
die das Alte überflüssig machen.«


 
 
 


Du wirst beschenkt! (3)

10. Februar 2022

Willkommen im paradiesischen Füllhorn des Lebens!
Was machen wir uns doch bloß alle so viele Sorgen?

Der hat nicht …, die hat, obwohl …

Stell Dir vor, gestern hat er …

Du glaubst es nicht, sie hat doch tatsächlich …

Der xy, mein Nachbar, Du weißt .. ich trau dem nicht ….

Den stell ich doch nicht ein! Weißt Du nicht, dass der aus dem Knast kommt!?

Die Roten/ Schwarzen/ Grünen/ Blauen .. sind doch alle Gsindl …

Die lässt ihre Hunde frei herumrennen. Die ist bei mir unten durch!

Den wähl ich sicher nicht zum Bürgermeister, der hat mir in der Schule immer den BH zu öffnen versucht.

All das sind reale, gehörte und erlebte Zitate und Äußerungen.
Also scheint es für diese Spezies Mensch nicht ganz so einfach zu sein, gut und konfliktfrei miteinander auszukommen. Oder?

Auch Du kennst vermutlich mehr Entzweite, mehr Zerstrittene, als Gemeinsame, als Zweisame, als auffallend Liebevolle, oder?

Tja, so scheinen wir Menschenkinder nun einmal zu sein …
Doch – simsalabim! – sobald wir nach dem WARUM fragen, sind all diese Differenzen und Zwistigkeiten auch schon fast verschwunden …

Waaaaas!? Wie? Warum das?
Was redest Du da?

Ich sage Dir: Wir Menschenkinder sind selbstlos und liebevoll wie eben gelandete Engel!
Oder, wie ich auch gerne sage: ‚Wir sind Götter!‘
Wir wurden bloß von ‚bösen Mächten‘ geschwächt und verdummt!
Es wurde uns Jahrhunderte- bis Jahrtausende- lang eingebläut, dass wir dumm, lieblos und nichtsnütze wären.

Und was tun wir Götter in dieser gottlosen Situation?

Wir werden uns nun bewusst, dass wir

Götter sind,

Götter unendlich Energie haben, und

nichts anderes als Liebe für alle wollen und haben.

Was also ist Deine Konsequenz aus dieser ‚Erinnerung‘?!
Wenn Du nun weißt, Du nun erinnert wurdest, dass Du Schöpferkräfte hast und alles vermagst:
Warum dann noch streiten oder jemandem böse sein!?

Wozu dann noch Missverständnisse hochreden!?

Wozu dann noch enttäuscht sein, jahrelange Feindschaften aufrecht erhalten, wenn wir doch mit göttlicher Energe locker und fast nebenher verzeihen können ohne Ende!?

Man muss sich das einmal vorstellen! Ein hochgelobter, moderner Schachroboter läuft mit einer Software, die jedes Spiel gewinnt und er sagt dennoch: ‚Puuuhhh! Nein, das ist mir zu anstrengend!‘
Das ist doch eine Lachnummer, oder?!

Wo bitte, sollten noch immer Probleme sein, wenn wir mit nur einer unserer göttlichen Gesten, diese wie lästigen Staub wegwischen können!?

Wenn es regnet, obwohl wir gerne Sonnenschein hätten … Bekommen wir dann einen Tobsuchtsanfall?
Was, wenn unsere Frau/ unser Mann anders reagiert, als wir erwarten!?
Mit unserer Enttäuschung, mit unserer Reaktion, zeigen wir doch bloß unser Unvermögen, unsere ‚Ungöttlichkeit‘!
– Und outen uns auch noch als Kleingeist, der nicht alle Seiten sehen kann!

Ein entspannter Gott, eine entspannte Göttin genießt doch ‚Anderssein‘, freut sich davon lernen zu dürfen, oder?

Willst Du nun ein Gott oder Schwachmat, eine Göttin oder Loserin, sein?

Davon ganz abgesehen: Bist Du völlig verrückt, diese vielen, vielen, wunderbaren Anregungen, dieser vielen wunderbaren Menschen aus Deinem Leben auszusparen!?     

Ganz in diesem Sinne und -lichst


 
 
 


Neue Welt- Ordnung

22. Mai 2020

Viel ist nun in diesen CORONA- Zeiten von der NWO, von der ‚Neuen Welt- Ordnung‘ zu hören, lesen und sehen.
Doch lass uns diesen Begriff, der ja im gängigen Sinn noch tiefer ins Unheil führt, heute völlig anders und neu definieren:

Wenn ich Dir sage, dass Du mit allen Voraussetzungen ein ’neuer‘ Mozart, Edison oder Einstein werden zu können, angelegt warst, wirst Du es mir vermutlich nicht glauben.
Wenn ich Dir sogar sagte: ‚Du warst von Anbeginn an als Engel angelegt, für eine Welt, die so hell, klar und ‚überirdisch‘ schön ist, dass deren Bewohner sich Dinge wie Krieg oder Gier überhaupt nicht vorstellen könnten‘, wird Du mich für verrückt erklären.
Und dennoch ist es so!

Du wurdest von Eltern die bereits mit dem Virus – nein, nicht Corona! Vergiss für einen Moment diesen Unsinn! – befallen waren in eine virusbefallene Welt geboren, in der Dein Geist dieses Viruskonzept bereitwillig übernommen hat.
Heute steckst Du in einer Welt, in einem Leben, mit all diesen Dualitäten, wie Krankheit – Gesundheit, Friede – Krieg, Streit- Versöhnung, schön – hässlich …
Und Du bist überzeugt davon arbeiten, tun, immer weiterstolpern zu müssen.
Dein Geist, all Dein Denken, ist nun gefangen in dieser ‚Viruswelt‘ und felsenfest davon überzeugt, dass es nur so weitergehen kann, wie Du es bisher gesehen und erlebt hast.
Welch ein Irrtum!
Du könntest alles!
Du kannst von Null auf 180, Du kannst von jetzt in alle Visionen!
Stell Dir vor, Du wärst als Kind von Inuit, von Aborigines oder von Yanomami’s geboren worden!
Wie anders würde Dein Leben heute verlaufen!
Genauso könntest Du Dir vorstellen als Kind von Engeln geboren worden zu sein!
Welch ein Leben! Was für eine friedvolle und zufriedene Sicht auf die Welt und das Leben!
Absurder Weise kommt dieses Engelbild dem eines Tierkindes am nächsten. Aber egal, das ist heute nicht das Thema.

Ja, jetzt bist Du hier und verlängerst Dir Dein Leben in die Zukunft, mit den Lasten Deiner Vergangenheit!
Tragisch, nicht wahr!?
Wie ein Käfigvogel, der von neuen, von anderen Käfigen, anstatt von unendlichen Freiheiten, träumt!

Doch sobald Du Dir dieses Wahnsinns-Virus, der uns alle klein und gefangen hält, bewusst bist, bist Du auch schon fast ‚draußen‘!
Hab Visionen, mach Dir große, immer größere Pläne!
– Aber bitte nicht auf Basis dieser Konsumwelt!
Und verkleinere die Abstände dieser neuen Visions- Bilder immer weiter; von Fern- bis zu immer näheren Bildern und Situationen. Von Zukunftsträumen bis zum tagtäglichen, ja sekündlichen Verhalten!

 

 

 


Leider …

23. September 2019

Leider, leider scheint es nicht anders zu funktionieren. Leider scheinen die Menschen erst unter Leidensdruck einsichts- und veränderungsfähig. Oft, viel zu oft musste ich diese Erfahrung machen, musste ich das beobachten.
Eine sehr lyrische Form davon entdeckte ich erst kürzlich:

Endlich bricht der heiße Tiegel

Endlich bricht der heiße Tiegel,
und der Glaub empfängt sein Siegel,
gleich dem Gold in Feu’r bewährt.
Zu des Himmels höchsten Freuden
werden nun durch tiefe Leiden
Gottes Lieblinge verklärt.

Unter Leiden prägt der Meister
in die Herzen, in die Geister,
sein allgeltend Bildnis ein.
Wie er dieses Leibes Töpfer,
will er auch des Künftgen Schöpfer
auf dem Weg der Leiden sein.

Leiden bringt empörte Glieder
endlich zum Gehorsam wieder,
macht sie Christo untertan,
dass er die gebrochnen Kräfte
zu dem Heiligungsgeschäfte
sanft und still erneuern kann.

Leiden sammelt unsre Sinne,
dass die Seele nicht zerrinne
in den Bildern dieser Welt,
ist wie eine Engelwache,
die im innersten Gemache
des Gemütes Ordnung hält.

Leiden stimmt des Herzens Saiten
für den Psalm der Ewigkeiten,
lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn,
wo die selgen Psalmenträger
mit dem Chor der Harfenschläger
preisend vor dem Throne stehn.

Leiden macht im Glauben gründlich,
Macht gebeugt, barmherzig, kindlich,
Leiden, wer ist deiner wert?
Hier heißt man dich eine Bürde;
droben bist du eine Würde,
die nicht jedem widerfährt.

Im Gefühl der tiefsten Schmerzen
dringt das Herz zu Jesu Herzen
immer liebender hinan.
Und um eins nur fleht es sehnlich:
mache deinem Tod mich ähnlich,
dass ich mit dir leben kann!

Endlich mit der Seufzer Fülle
bricht der Geist durch jede Hülle
und der Vorhang reißt entzwei.
Wer ermisset dann hienieden,
welch ein Meer voll Gottesfrieden
droben ihm bereitet sei?

Jesu, lass zu jenen Höhen
heller stets hinauf uns sehen,
bis die letzte Stunde schlägt.
Da auch uns nach treuem Ringen
heim zu Dir auf lichten Schwingen
eine Schar der Engel trägt.

(Karl Friedrich Hartmann, 1743 – 1815)

               
               

 
Dabei ginge es, wie payoli- Leser wissen, und wäre es immer schon auch anders gegangen, im Sinne von

 

 

 


Mit der Kraft der Liebe

4. Februar 2016

NovelleHeute einmal ein bisserl Weltliteratur mit absolutem Paradies- Bezug.

Der Inhalt von Goethes ‚Novelle‘ ist schnell erzählt:
Ein für gefährlich gehaltener zahmer Löwe entspringt und soll erschossen werden. Eine Familie will ihn retten.
Hier der, für mich wunderschöne Teil in dem der Löwe mit der Kraft der Liebe gerettet wird. Für heutige Leser vielleicht etwas schwülstig. Da man über diese Art von Liebe aber heute kaum noch etwas hört und liest ‚muss‘ man da durch    😉

Doch wer preist den Ruhm des Herrn, den die Sterne loben von Ewigkeit zu Ewigkeit! Warum seht ihr aber im Fernen umher? Betrachtet hier die Biene! noch spät im Herbst sammelt sie emsig und baut sich ein Haus, winkel- und waagerecht, als Meister und Geselle. Schaut die Ameise da! Sie kennt ihren Weg und verliert ihn nicht, sie baut sich eine Wohnung aus Grashalmen, Erdbröslein und Kiefernadeln, sie baut es in die Höhe und wölbet es zu; aber sie hat umsonst gearbeitet, denn das Pferd stampft und scharrt alles auseinander. Seht hin! Es zertritt ihre Balken und zerstreut ihre Planken, ungeduldig schnaubt es und kann nicht rasten, denn der Herr hat das Roß zum Gesellen des Windes gemacht und zum Gefährten des Sturms, daß es den Mann dahin trage, wohin er will, und die Frau, wohin sie begehrt. Aber im Palmenwald trat er auf, der Löwe, ernsten Schrittes durchzog er die Wüste, dort herrscht er über alles Getier und nichts widersteht ihm. Doch der Mensch weiß ihn zu zähmen, und das grausamste der Geschöpfe hat Ehrfurcht vor dem Ebenbilde Gottes, wonach auch die Engel gemacht sind, die dem Herrn dienen und seinen Dienern. Denn in der Löwengrube scheute sich Daniel nicht; er blieb fest und getrost, und das wilde Brüllen unterbrach nicht seinen frommen Gesang.«

Diese mit dem Ausdruck eines natürlichen Enthusiasmus gehaltene Rede begleitete das Kind hie und da mit anmutigen Tönen; als aber der Vater geendigt hatte, fing es mit reiner Kehle, heller Stimme und geschickten Läufen zu intonieren an, worauf der Vater die Flöte ergriff, im Einklang sich hören ließ, das Kind aber sang:

»Aus den Gruben, hier im Graben
Hör ich des Propheten Sang;
Engel schweben, ihn zu laben,
Wäre da dem Guten bang?
Löw und Löwin, hin und wider,
Schmiegen sich um ihn heran;
Ja, die sanften, frommen Lieder
Habens ihnen angetan!«

Der Vater fuhr fort, die Strophe mit der Flöte zu begleiten; die Mutter trat hie und da als zweite Stimme mit ein.
Eindringlich aber ganz besonders war, daß das Kind die Zeilen der Strophe nunmehr zu anderer Ordnung durcheinander schob und dadurch, wo nicht einen neuen Sinn hervorbrachte, doch das Gefühl in und durch sich selbst aufregend erhöhte.

»Engel schwebten auf und nieder,
Uns in Tönen zu erlaben,
Welch ein himmlischer Gesang!
In den Gruben, in dem Graben
Wäre da dem Kinde bang?
Diese sanften, frommen Lieder
Lassen Unglück nicht heran;
Engel schweben hin und wider,
Und so ist es schon getan.«

Hierauf mit Kraft und Erhebung begannen alle drei:

»Denn der Ewge herrscht auf Erden,
Über Meere herrscht sein Blick;
Löwen sollen Lämmer werden,
Und die Welle schwankt zurück.
Blankes Schwert erstarrt im Hiebe,
Glaub und Hoffnung sind erfüllt;
Wundertätig ist die Liebe,
Die sich im Gebet enthüllt.«

Alles war still, hörte, horchte, und nur erst, als die Töne verhallten, konnte man den Eindruck bemerken und allenfalls beobachten. Alles war wie beschwichtigt, jeder in seiner Art gerührt.

 

 

 


Engel?

15. Dezember 2011

Bei einem Spaziergang entdeckte ich kürzlich diesen hochinteressanten Poster des wunderbaren Imkers und Lehrimkers Karl Schäffel:

Zum Bienenthema hab ich kürzlich noch zwei weitere Infos aufgeschnappt:

  • Klebt man ein eingeschaltetes Handy an die Außenseite eines Bienenstockes ist das Bienenvolk innerhalb einer Woche völlig aggressiv und verwirrt.
  • Raubt man einem Bienenvolk die Königin, geht das Leben im Stock vorerst normal weiter. In dem Moment aber in dem man die Königin tötet- egal wie weit entfernt – bricht beim Bienenvolk das Chaos aus.
  • Warum ich das gerade in der Vorweihnachtszeit erzähle?
    Vielleicht sind unsere Vorstellungen von Engeln ja bloß zu vermenschlicht! Wir können uns einen Gott ja auch nur in menschlicher Gestalt vorstellen. Vielleicht sind ja die Bienen eine Art von kleinen Engeln …
    Wenn man sich ihre Arbeitsleistung, ihre wunderbaren ‚Geschenke‘ ansieht oder bedenkt, dass praktisch alles Obst der Insektenbestäubung bedarf, dass es ohne Bienen keine Blumen, keine Früchte gäbe, könnte doch an dieser Überlegung was dran sein. Oder? 😉
    Und bedenke vielleicht auch, dass all die wunderbaren Daten und Fakten die wir von Bienen wissen, bloß darauf beruhen, dass wir sie uns schon lange nutzbar gemacht haben und deshalb gut kennen.
    Doch auch Bienen waren einmal bzw. sind teilweise noch immer ‚ganz normale‘ Insekten. Was liegt also näher, als anzunehmen, dass ähnlich wunderbare Fakten von allen Insekten, von allen Tieren und Pflanzen existieren? Bloß von denen wissen wir es noch nicht!
    Eine unbewusste aber tiefe Überzeugung in uns ließ uns immer schon diese Alltagswunder erahnen. Warum sonst hätten wir uns diese vielen Elfen, Gnome, Devas und Naturgeister ‚erdacht‘?

     


    Heute hab ich mich sehr gefreut!

    5. Dezember 2011

    Ich hoffe, dass möglichst viele meiner Mitleser kürzlich Freude an der Engel- Geschichte hatten.
    Mir war sie ein so großes Anliegen, weil sie meines Erachtens sehr anschaulich zeigt, wie auch kleine Steinchen große Wellenkreise ziehen können. Sie sollte eine schöne Achtsamkeits- Erinnerung darstellen, keine schlechte Energie in die Welt bzw. in Umlauf zu setzen.

    Heute wurde ich auf einen Aspekt dieser Geschichte aufmerksam gemacht der mir zwar prinzipiell klar ist, den ich aber in dieser Geschichte so nicht gesehen hatte.
    Er ist aber so positiv und wahr, dass ich ihn Euch keinesfalls vorenthalten möchte:

    Dieser, in der Geschichte, als so zwingend dargestellte ‚Staffellauf des Negativen’ könnte auch so interpretiert werden, dass er jederzeit von jedem dieser ‚Stafettenläufer’ hätte unterbrochen werden können.

    Denn WIR sind die Lenker unseres Lebens und Mitlenker unserer noch weniger achtsamen Mitwesen!
    Wir müssen nie Opfer, oder von anderen Missbrauchte, sein!
    Jeder von uns kann negatives Herangebrause oder Dahergewoge vor sich stoppen und damit sich und anderen diesen Negativ- Einfluss ersparen.

    Natürlich ist es kein Muss, alles hinzunehmen, alles aufzuhalten. Dieses Thema, dass alles Grenzen hat, die von Fall zu Fall zu entscheiden sind, hatten wir ja kürzlich bei ‚Langsam reichts’ bereits.

    Anzustreben aber, ist es in jedem Fall, alle Unbilden des Lebens widerstandslos ins Leere laufen zu lassen. Wer erstmal den Dreh heraußen hat, kann schlimmste Angriffe und Negativenergien einfach in Liebe auflösen …
    Dann braucht man diese Aufregungen und Dramen nicht mehr um sich zu spüren oder wichtig zu fühlen …

    – Und Du? Reibst Du Dich noch gerne an Problemen? 😉
    Und bist damit ein verlässlicher Stafettenläufer, der alles weitergibt, was er zuvor, oder sogar je, erhalten hat?

     


    Mal eine Geschichte …

    20. November 2011

    Mir geht eine Geschichte nicht mehr aus dem Kopf, seit ich sie vor Jahren im TV gesehen hab. Leider weiß ich weder den Titel um sie als DVD oder im Internet zu suchen, noch den genauen Handlungsablauf.
    Als ich kürzlich auf den netten ‚Herbstgeschichten‘- blog stieß, fragte ich die ihn betreibenden Autorinnen, ob sie mir vielleicht die Geschichte aus meiner Kurzangabe ’schön‘ rekonstruieren und schreiben könnten.
    Rausgekommen ist dabei, dass ich sie doch selber geschrieben habe und die ‚professionelle‘ und vermutlich gerafftere Form irgendwann im Advent auf ihrem blog erscheint. Wenn’s soweit ist, lass ich’s Euch wissen.
    Bis dahin, hier meine rekonstruierte, holprige Ur- und Lang- Fassung. Vielleicht erfreut sie dennoch so manches Herz …

    Einst, niemand weiß wann, gefiel es den himmlischen Mächten den Menschen einen Engel in Menschengestalt zur Seite zu stellen. Die wunderbare Cecilia nahm diese Aufgabe dankbar und mit Begeisterung wahr und konnte viele Jahre hindurch Einsamen zu Gesellschaft verhelfen, Verirrte heimlotsen, Hilfsbedürftigen zur Seite stehen, Verzweifelte trösten. Kurz gesagt, sie ermöglichte vielen Erdbewohnern einen Blick über deren selbsterrichtete Begrenzungen hinaus.

    An einem grauen Novembertag aber, passierte es! Cecilia war in der Stadt unterwegs und wurde von einem einparkenden Autofahrer angefahren. Es war ihr zwar nichts passiert, doch vor Schreck fuhr sie den Fahrer ärgerlich an, ob er denn nicht besser hätte aufpassen können. Diese rüde Art hatte Cecilia sich wohl im Laufe der Zeit in der sie mit den Erdbewohnern zusammenlebte abgeschaut und nun war es ihr passiert, dass sie sich nicht wie ein Engel verhalten hatte. Der Autolenker entschuldigte sich vielmals und versicherte sich, ob sie nicht zu Schaden gekommen war.

    Doch der Keim des Ärgers über Cecilias rüde Reaktion war gelegt. Während seines Weges ins Büro kreisten die Gedanken des Fahrers immer noch um den Vorfall. Er fühlte sich ungerecht behandelt und zurechtgewiesen und seine Stimmung sank und sank.

    Im Büro angekommen bekam das auch seine Sekretärin zu spüren, die er wegen zweier Kleinigkeiten unwirsch anfuhr und hinter sich die Tür zuknallte.

    Erst dachte sie abwiegelnd „Scheint heute nicht allzu guter Stimmung zu sein, der Gute“. Doch bald schon machte sich auch in ihr Unmut der Sorte „Was bildet der sich eigentlich ein …“ und „Wie komme ich dazu …“ breit.

    Als sie eben im Begriff war, ihren Chef zur Rede zu stellen, läutete das Telefon, sie meldete sich geschäftsmäßig und hörte die Stimme ihres Mannes. Noch bevor er seinen ersten Satz zu Ende hatte, schrillte sie ihm ‚Heute hast Du den Müll wieder nicht mit hinunter genommen!“ ins Ohr und setzte mit „Und für einen Abschiedskuss war ich Dir wohl auch nicht gut genug“ nach. Einigermaßen abreagiert und fast erleichtert knallte sie den Hörer auf die Gabel.

    Doch Ärger bahnt sich auch durch Telefonkabel seinen Weg!

    Dan, so der Name des verdutzt und fragend auf den Telefonhörer Blickenden brauchte einige Minuten um sich klar zu sein, dass nun das Maß voll war. Fortan gab es nur noch Streit zwischen Dan und seiner Frau und bald trennten sie sich. Dan zog zu seiner Geliebten.

    So hatten sich also ‚dank‘ einer kleinen unbedeutenden Karambolage zwei Menschen aneinander gebunden.

    Doch, ihr könnt‘ es Euch denken, – auch ein anderes Paar entzweit. Der verlassene Ehegatte von Dans Geliebter konnte und konnte die Trennung nicht verwinden. Er wurde missmutiger und unkonzentrierter, ließ sich gehen, begann zu trinken, verlor seinen Job und war bald häufiger in der Bar um’s Eck anzutreffen, als zu Hause.

    Irgendwann fasste er in seinem Suff den Entschluss sich von der nahegelegenen Brücke zu stürzen um seinem vermeintlich sinnlosen Leben ein Ende zu setzen. Fest entschlossen, wenn auch alkoholunsicher kletterte er einen Brückenpfeiler hoch …

                                           — * —

    „Also so können wir das nicht belassen“ ließ ein Weißbärtiger hoch über den Wolken vernehmen. „Zentrale! Sofort die Zeit anhalten und eine Verbindung zu Cecilia herstellen!“ gab er knappe Anweisung in sein göttliches Mikrophon.

    „Hier die Zentrale! Cäcilia, Dein Chef will Dich sprechen!“

    Nun musste der gute Engel, der den kleinen Vorfall längst vergessen hatte aber schlucken. Der Chef geigte ihr ordentlich die Meinung und noch bevor sie noch auf die Winzigkeit ihrer Unachtsamkeit hinweisen konnte, hörte sie: „Jetzt sieh Dir an, was Du angerichtet hast!“

    Cecilia wurde von der Zentrale die ganze Reaktionskette, beginnend mit ihrer Unmutsäußerung am Morgen bis zum Selbstmörder auf der obersten Strebe der Brücke und somit nahe am Tod, eingespielt.

    Erst tief betroffen, dann nur mehr in Tränen aufgelöst, hörte sie wie durch einen Schleier: „Also Engelchen! Du bekommst eine zweite Chance. Wetz‘ die Scharte, die Du geschlagen hast wieder aus!“

                                           — * —

    Cecilia konnte sich gerade noch die Tränen abwischen als sich der Nebel um sie lichtete, ein Auto heranbrauste dem sie geistesgegenwärtig auswich.

    Mit schreckensweiten Augen sprang wieder derselbe Autofahrer aus dem Wagen, lief zu ihr hin und fragte ob sie sich verletzt hätte.

    Cecilia, nun ganz Engel, strahlte ihn lachend an und verblüffte ihn mit einem: „An einem so wunderbaren Morgen kann doch gar nichts Schlimmes passieren!“. Winkend wandte sie sich zum Weitergehen, nicht ohne einem „Einen schönen Tag noch!“.

    Was erst Verblüffung war, verwandelte sich bei unserem Wagenlenker bald in eine überaus aufgekratzte und fröhliche Stimmung. Schwungvoll betrat er das Sekretariat, ließ im Vorbeigehen die Komplimente nur so plätschern um beschwingt summend hinter seiner Bürotüre zu verschwinden.

    Seine Sekretärin, ihr erinnert Euch ja noch an sie, spürte eine wohlig warme Woge in sich hochsteigen und eben als sie die Sprechtaste drücken und ein freudiges ‚Einen schönen Tag, wünsche ich ihnen“ durchgeben wollte läutete das Telefon.

    Ich verrate Euch, wie die Geschichte weitergeht. – Ganz, ganz wunderbar natürlich! – Bis zuletzt!

    Weder reagierte die Sekretärin an ihrem Mann ab, noch trennten sie sich. Weder wurde der zuerst todunglückliche Selbstmörder verlassen, noch verlor er seinen Job. Er ‚musste‘ auch nicht öfter die Bar besuchen, als es Spaß machte und schon gar nicht brauchte er bei diesem ekligen Novemberwetter die kalten Stahlträger hochklettern. Ganz im Gegenteil! Als Cecilia bereits unterwegs war zu ihrem nächsten Auftrag, sah sie ihn mit seiner Frau, eng umschlungen, über die Brücke spazieren …

    – Hattest Du vielleicht auch schon so ‚kleine‘ unbedachte Momente? 😉