Flüchtlinge brauchen Wahrheiten!

29. Oktober 2015

Egal ob aus Kriegs- oder wirtschaftlich armen Ländern, egal ob aus Partnerschaften, Heimen, Schulen oder Gefängnissen Flüchtende. Sie alle brauchen Wahrheiten und Aussichten!
Ihnen allen müsste Klarheit verschafft werden über ihre Möglichkeiten, darüber was sie erwartet.
Denn verzweifelt Flüchtende neigen zu einem unüberlegten, panischen Weg-weg-weg, Nichts-wie-weg. – Egal wie und wohin!
Das aber ist eines Herden- oder Fluchttieres, nicht aber eines denkbegabten Menschen mit freiem Willen würdig.

Kaum einE GeschiedeneR ‚erwischt‘ es nachher besser. Sehr häufig stehen bald die alten, nicht erlösten Probleme wieder auf der Matte. Der Umgang mit ehemals gemeinsamen Freunden, mit gemeinsamen Kindern wird durch simples Trennen nicht eben einfacher …
Nicht immer ist Schulabbrechen eine erfolgversprechende Lösung. Später wiederbegonnene berufsbegleitende Abendschulen sind sicher nicht einfacher! …

Weil derzeit so aktuell: Die Flüchtlingsströme aus Syrien, Eritrea, Mali, Nigeria, Afghanistan …
Gerade diese Menschen haben ein Recht auf Wahrheit!
Sie sollten wissen

redball dass nicht alles Gold ist, was glänzt
redball dass hier beispiellose Lieblosigkeit herrscht,
redball dass hier alles mühsamst erarbeitet werden muss
redball dass um alles angesucht, gebeten, eingereicht, dass alles beantragt und genehmigt werden muss,
redball dass hier tausende Zivilisationsfallen lauern,
redball dass die Menschen hier kränker, unglücklicher, frustrierter, gestresster leben,
redball dass hier Kindern systematisch Lebensfreude und Herzlichkeit, das Lachen sowieso, zugunsten staubtrockenen unnötigstem Wissens, ausgetrieben wird
redball dass hier Alte abgeschoben werden,
redball dass es im Berufsalltag keine Rücksicht, nur Brutalität, Rationalisierungswahn und Unpersönlichkeit gibt,
redball dass es hier Krankheiten gibt, die es sonst nirgends gibt,
redball dass hier Steuer- und Versicherungslasten herrschen, die die Menschen zerbrechen lassen,
redball dass hier die wunderbare Natur brutalst zerstört wird,
redball dass es hier weder Muße, noch Lebensqualität und -Glück, nur Raffen und Konsum gibt,
redball dass alles Glänzen hier bloß Medien- Lügen und Schein sind,
redball dass hier nur ganz wenige das leben können, was das Fernsehen vorgaukelt,
redball dass das Essen hier krankmachend und lebensgefährlich ist,
redball dass hier leben, Unrecht und Ausbeutung gegenüber Menschen des Südens und Lohnabhängigen bedeutet,
redball dass Flüchten ‚die-Daheimgebliebenen-im-Stich-lassen‘ bedeutet,
redball dass Flüchten bedeutet, sich am Befrieden und Aufbauen der angeborenen Heimat nicht zu beteiligen,
redball sich ins gemachte Nest der früher selber Aufbauenden setzen zu wollen,
redball es durch Neuanfang schwieriger zu haben, als verfahrene, aber bekannte Karren aus dem Dreck zu ziehen …
redball etwas zu erwarten, was man selber nicht geschafft hat bzw. bereit ist, selber zu geben.
redball OK, jeder Hilfs- und Aufbauensbereite ist herzlich willkommen, um hier zu lernen. Zu lernen, wie man daheim demokratisiert, Terror- Regieme stürzt, sabotiert, aushöhlt, lernt zu netzwerken, widerstands- und untergrundzukämpfen, aufzubauen, lernt es besser als wir hier zu machen … Diese Menschen, die ‚hungrig‘ darauf sind, so gestärkt zurückzukehren sind herzlich willkommen.
redball Auch Tüchtige, Weiterbildungs- Willige- und Bereite die sich gerne ausbeuten lassen sind hier willkommen     😉
redball Anderen, das sollten sie wissen, ‚droht‘ alles oben angeführte plus einer unglaublichen Bewilligungs- Mangel durch die sie gedreht werden werden und an derem Ende ev. ein schlimmeres Abschiebungstrauma steht als es der Fluchtschmerz war.
redball Und jetzt entscheidet Euch!

Und was wird sein!?
Wer Kinder hat, weiß: Keine Chance!
Je mehr Du gegen den unmöglichen Freund der Tochter bist, desto heftiger wirft sie sich ihm an den Hals. Je inständiger Du bittest, das strahlende Handy auch mal abzuschalten, desto durchgehender wird es bedrückt und bewischt. Je mehr Du gegen McDo und & Co wetterst, desto lieber und öfter gehen sie hin …

Ich sag jetzt nicht, dass Flüchtlinge ähnlich unmündig, kindlich oder gar dumm sind. Aber nicht anders werden sie sich verhalten!
Sie haben sich durch ‚tausende‘ Fernsehfilme, Legenden, Erzählungen, Medienberichte – die zum überwiegenden Teil von uns selber zusammengelogen wurden! – ein grottenfalsches Bild gemacht. Und jeder der daran kratzen will, ‚muss‘ ein Verräter, ein Geiziger, der nichts hergeben will, sein     😉
Das habe ich sogar mehr als häufig ‚im eigenen Land‘ erlebt. Die Menschen können die Tragweite ihres Tuns nur selten erkennen. Sie sehen nicht, dass es der sie tragende Ast ist, den sie eifrigst, Stück um Stück zersägen …
Da hilft leider auch die Wahrheit meistens nichts. Aber anbieten muss man sie dennoch …

 

 

 


Der Weg (2)

11. September 2012

Wer sich noch auf Wandern einlässt, wird eine seltene, heute fast schon vergessene Erfahrung machen.
Er wird nicht nur die Strecke Schritt für Schritt er- leben, erwandern oder er- fahren, sondern auch immer wieder an Weg- Gabelungen und Kreuzungen kommen.
Dort muss man sich entscheiden. Man kann nur hier oder da weitergehen. Man kann nur einen Weg – zumindest für diesmal – gehen und muss den anderen unbegangen zurücklassen.
Man muss wählen, sich entscheiden.

Wie aber, nehmen wir das Gehen und Wandern übers Land, als Parabel für unseren Lebensweg, sieht es dann mit unserem heutigen, vermeintlich ‚goldenen Mittelweg‘ aus?
In Ernährungsfragen bin ich mittlerweile fast schon allergisch auf die so oft gehörte ‚gesunde Mischkost‘! Was mischen? Gutes und Schlechtes!? Gesundes und Ungesundes!? Das ist doch völlig verrückt!
Kluge wählen doch den Weg des Besten! Oder?

Was wäre die wandernde Entsprechung zu unserem heutigen ‚Alles und das sofort‘?
Man kann nicht beide Wege gehen! Man kann nicht alles haben. – Ohne sich aufzureiben!

Vielleicht kann dieses Beispiel zeigen, wie irreal unsere heutigen Wünsche oft sind. Wie unbunt sie eigentlich unsere Leben machen …

Sind nicht ungegangenen Wege, unerreichbare Geliebte, Nichtgetanes manchmal stärkere Erlebnisse als alles hektisch bis manisch Durch- Konsumierte?

Könnte es nicht sogar ein Problem sein, dass nur Getanes, nur Gekauftes, nur Besessenes, nur Erlebtes zählt?
Kann man wirklich all das Nichtgetane, Nichterlebte, Nichterreichte als ‚Nichts‘ abtun? – Einfach vergessen? Einfach ignorieren?
Könnte es nicht sein, dass wir uns das halbe Leben vertun, wegwerfen, ignorieren, indem wir keine Wünsche und Sehnsüchte mehr zulassen bzw. in erreichbare Nähe planen?

Nur mal so zum Nachdenken …
– Im Zweifelsfall: Wandern … 😉

 


ZUVERSICHT

11. Juni 2012

Der beste und erste Begriff ever!
Echt!

Wenn Du mir nicht glaubst, geh doch mal im Geist alle Begriffe durch, die Dir erstrebenswert erscheinen und spür nach, wie es Dir mit ihnen geht …

Warum ‚ZUVERSICHT‚ so einzigartig ist?
Weil sie uns Geborgenheit schenkt und damit unser Immunsystem stärkt!
In der Salutogenese nennt man es Kohärenzgefühl (sense of coherence; SOC), früher sagte man Gottvertrauen oder schlicht und einfach:

Was soll uns schon passieren?!

Sieh doch mal in Deinem Leben zurück!
Ist nicht immer alles gut verlaufen?
Haben sich nicht sogar die vormals vermeintlichen Niederlagen als Vorteile erwiesen, als neue Türen geöffnet?

DU bist Deines Lebens Lenker!

Beobachte unterschiedliche Menschentypen. Manche zerbrechen am Tod eines Angehörigen, an einem Unfall, an einer Behinderung. Andere wachsen an genau demselben ‚Schicksalsschlag‘.
Sieh Deine Einstellung zum Leben wie einen ‚Ratschen- Schlüssel‘! Stellst Du ihn auf ‚Schraube anziehen‘ kannst Du daran herumrüttel soviel Du willst. Die Schraube/ Mutter wird angezogen werden.
Stellst Du ihn auf ‚Schraube lösen‘ kannst Du den Schlüssel in beliebige Richtungen drehen, die Schraube wir aufgedreht werden.

Frag Dich bloß, was DU willst! Auf- oder Zu- schrauben? 😉

Der Rest ist Zuversicht!

Oder ein anderes Beispiel:
Sieh Dir die Natur an! Sie ist ‚völlig blöd‘ in unserem, im zivilisatorischen Sinn. Sie plant nicht, sie hat keine Ziele, sie setzt keine Visionen um …
Sie tut einfach was sie tut.
Und wenn Du Dir die Entwicklungsmäander der Evolution ansiehst: Wir hätten es mit all unserer Zielgerichtetheit, unserer Planung, unserer Effizienz nicht besser machen können!
Es kommt immer ‚etwas‘ raus!
Oder überspitzt gesagt: Gerade die Zufälle, gerade die Unabwägbarkeiten des Lebens, machen es lebenswert, prickelnd und beschenkend …

Wir können uns also zuversichtlich in der Hängematte der Evolution, in der Hängematte des Lebens geborgen fühlen …
DAS stärkt unser Immunsystem und ist die Quintessenz des Lebens!

Mach es wie die Tiere, wie die Kinder!
– Hab Vertrauen in die Zukunft!
Lebe Dein Leben lustvoll und bestmöglich und vergiss alle Sorgen!
Das ist weitaus besser als (zerstörende) ‚Zivilisation zu leben‘ und angstvoll auf das Schicksal zu schielen …

Genau besehen, brauchst Du Dich mit ausreichend Zuversicht nie mehr ärgern. Denn jeder Ärger sagt eigentlich nur, dass man kein Vertrauen in die Zukunft, in seine Mitmenschen, in die Tatsache, dass alles gut ist, wie es ist, hat … 🙂

 


Das Leben, ein Hochseilakt

10. August 2011

So äquilibristisch unsere Leben auch manchmal anmuten mögen, haben wir doch immer nur 3 Möglichkeiten: Am Seil zu bleiben, links oder rechts runterzufallen 😉
Nein, ganz so schlimm ist es nicht!
Ein netter Vergleich unseres Lebensweges ist der mit einer Linie auf einem karierten Blatt Papier.
Wir haben generell zwei Möglichkeiten: Den rational geplanten ‚Kopf‘- oder die gefühlt spontane ‚Bauch‘- Entscheidungsweg zu gehen.
Auf dem karierten Blatt würde Ersteres eine gerade Linie von links unten nach rechts oben bedeuten, sozusagen die perfekte Karriereplanung. Diese Variante setzt sich relativ brutal über unsere jeweiligen Gefühlslagen und Stimmungen hinweg. Hat aber den Vorteil, dass man rasch vorwärts kommt und nicht zum ‚Windspiel‘ der Gefühle werden lässt.
Der Bauch- Weg sieht so aus, dass wir bei jeder Linien- Kreuzung die Entscheidung haben, nach vor, zurück oder links oder rechts zu gehen. Im Leben können das sekündliche bis tägliche oder auch längere Neuentscheidungs- Intervalle sein. Diese Methode hat den Vorteil, dass man genau auf seine jeweiligen Bedürfnisse achtet, sozusagen gut zu sich ist. Aber auch ‚endlos‘ im Kreis laufen kann bzw. Ziele nur schwer erreicht.
Auch die Mischung beider Systeme ist ein gangbarer Weg. Doch muss einem klar sein, dass es Entscheidungen gibt, die besser nicht immer wieder in Frage gestellt werden sollten, da das unnötig Kraft kostet.
Einige werden es schon drapsen hören, worauf ich hinaus will.
In einer Gesellschaft, in einem Markt, der praktisch ausschließlich mit ungesunden und unnatürlichen Produkten lockt, kann man sich leicht irre machen lassen bzw. entkräften, wenn man ständig eine Entscheidung für Gesundes, für Naturrichtiges in Frage stellt und immer wieder neu entscheidet.
Auch das ‚JA‘ zu einer Partnerschaft ist eine ähnliche Entscheidung. Natürlich gibt es immer wieder ‚Schönere‘, ‚Bessere‘. Natürlich gibt es immer wieder auch Probleme. Doch wir sollten Werte wie Liebe oder (naturrichtiges) Leben nicht in die Niederungen des Supermarkt- Einkaufs oder Herumgustierens absinken lassen.
Wir ersparen uns viel ‚Kopfweh‘ wenn wir EINE reichlich überlegte Entscheidung treffen und diese zumindest eine erprobenswert ausreichende Zeit beibehalten.
Amen! 😉

 


Liebe usw.

28. Mai 2010

Unzählige Gedichte, Liedtexte, Sehnsüchte, aber auch wissenschaftliche Untersuchungen drehen sich um das Glück, unser Lebensglück.
In meinen Gesundheitsvorträgen können oder wollen die Leute oft nicht glauben, dass Gesundheit, dass Gesundung von – teils sogar schlimmsten – Erkrankungen so einfach möglich sein soll.
– Es ist so einfach!
Und damit in Verbindung steht auch die Frage nach einem glücklichen Leben.
Diese Frage ist genauso einfach zu beantworten. Ja, sogar so einfach, dass man sich fassungslos an den Kopf greifen könnte, über diese zahllosen Dramen die tagtäglich ablaufen.
Es geht im Prinzip nur um eine einzige Frage, um eine bewusste Entscheidung:

Will ich glücklich sein oder nicht?

WIR können das entscheiden!
Hat man sich erstmal FÜR das Glück entschieden, ist schon viel getan. Denn diese Ja- Entscheidung, dieses Bewusstsein ‚Ja, ich kann’ wird schon einen ganz wunderbaren Einfluss auf Dein ganzes Leben ausüben.
Mit diesem schon mal gut gepackten Rucksack auf dem Weg ins Glück kommt man bald zu zwei Abzweigungen:

  • Die erste fragt Dich:
    Willst Du gesund sein? Oder willst Du krank sein?
    Denn, auch hier wiederum: WIR haben es in der Hand, ob wir lebenslang – und das kann lang werden! 😉 – dauergesund leben wollen oder ob wir von Arzt zu Arzt, von Virus zu Virus und von Klinik zur Therapeuten stolpern wollen.
  • Die zweitwichtigste Frage in unserem Leben betrifft die Liebe.
    Auch hier entscheiden WIR!
    Deshalb haben wir uns bei dieser Weggabelung zu entscheiden:
    Will ich lieben oder nicht?
    Wenn Du Dich auch da FÜR die Liebe entscheidest, wird Dir nichts schlimmes mehr passieren. Denn Liebe ist ansteckend, Liebe entwaffnet, Liebe macht lieb!
  • Ich denke, es ist relativ klar, dass sich die allermeisten Menschen FÜR die Gesundheit und FÜR die Liebe entscheiden werden.
    Der Fallstricke gibt es eigentlich nur zwei:

  • Man kann nicht glauben, dass es so einfach sein kann. Man kann nicht glauben, dass man 120 Jahre lang immer nur gesund sein kann. Man kann nicht glauben, dass einen alle nur lieben.
    Ich sag Dir, es ist so! – Stopp! Sag nichts dagegen. Glaub es mir einfach. Was hätte ich davon, Dich zu belügen? Außerdem werde ich es nicht diskutieren mit Dir, denn das ist schon eine der Fallen.
    Glaub es einfach mal und lebe es. Einen Kassensturz kannst Du später immer noch machen …
    Sobald Du diese Entscheidung getroffen hast, müssen alle Zweifel weg! Denn Zweifel schwächen Dich nur.
    Du musst mit voller Energie diesen Weg gehen.
  • Kaum jemand sagt deutlich ‚Nein, ich will nicht gesund sein’, ‚Ich will nicht geliebt werden’, sondern verschleiert und versteckt sein ‚Nein’ hinter und unter ‚tausenden’ Wenn und Abers: ‚Soll doch er den ersten Schritt machen’, Ich bin doch nicht ihr Diener’, ‚Wenn das schon im Angebot ist …’, ‚Ach das bisschen … kann doch nicht schaden’, usw. usf.
  • Das ist wichtig! EINMAL entscheiden und dann kraftvoll in EINE Richtung gehen.
    Klar kann man auch herumgondeln in der Schicksalswelt, sich vom Bauch leiten lassen, einen Tipp ausprobieren, ein Angebot annehmen, etc.
    Nur, wie machst Du es, wenn Du nach Rom willst? Buchst Du einen Direktflug oder checkst dort ein, wo eine so sympathische Gruppe steht, wo die kürzeste Warteschlange ist, wo die süßeste Stewardess sitzt, um Dich dann zu beschweren, dass Du über Stockholm oder Kairo geflogen bist?
    Entscheide Dich klar und gehe dann klar vor!

    ALLES hat eine Ursache!
    Wenn Du etwas willst, musst Du es säen und hegen und nicht warten, ob es geflogen kommt, nach anderen Pflänzchen gucken, dem Wetter zürnen, etc.
    Also entscheide Dich!
    Willst Du ein Leben als ‚Drama- Queen’ oder ein langes, liebevolles Leben in Gesundheit?

     


    Ja, ich will!

    17. Mai 2010

    Wunderschön, wenn zwei Menschen bedingungslos ‚Ja’ zueinander sagen; eine bewusste Entscheidung, nach reiflicher Überlegung und übervollem Herzen, die beide bestätigt und erfreut und einen gemeinsamen Weg ebnet und erleichtert.
    Doch ist unser Leben, unsere Lebendigkeit ein nicht ebenso wichtiger lebenslanger Partner?
    In der Regel werden wir in das Leben ‚geworfen’, lassen es geschehen und beginnen, lassen uns von anderen lenken bis manipulieren und übernehmen relativ kritiklos alles von der Mimik, über die Laute, die Worte, die Regeln, … praktisch unser ganzes Verhalten. Wir werden in eine Welt hineinsozialisiert, die nicht unsere ist. Uns wird als selbstverständlich anerzogen, nicht weil es unseren Bedürfnissen entspricht, sondern weil es Generationen zuvor, aus heute unerfindlichen Gründen, als Regel aufgestellt wurde. Wir gewöhnen uns von klein an an schlimmste Lebensführungsfehler, bloß weil wir nichts anderes sehen/ kennen. Kaum jemals machen wir uns Gedanken, was wir wirklich bräuchten, wonach wir uns zutiefst in uns sehnen.
    Wir können sozusagen unser Zukunfts-, unser Lebens- Bild nur mit den Farben malen, die uns unsere Eltern und Lehrer auf unsere Palette gepatzt haben.

    Nie sagen wir bewusst ‚Ja!’ zu diesem Wunder ‚Leben‘, das uns geschenkt wurde.
    Das wäre doch aber auch schön, wenn wir unser Sein, unser Leben bewusst und bedingungslos annehmen könnten wie unsere Liebsten, oder?
    Bevor wir dies tun, sollten wir aber vielleicht zuerst mal genau hingucken, ob wir im ‚richtigen’ Leben sind, ob es dieses Leben ist, in das wir geführt wurden, das wir bejahen können.
    Ich sag’s hier jetzt in Extremkurzform, da ja ohnehin der ganze blog um dieses Thema kreist:
    Unser Zivilisationsleben ist wunderschön, doch bezahlen wir in ihm für jedes Vergnügen mit Geld, Leib und Leben. Noch viel wunderbarer ist ein naturrichtiges Paradiesleben, in dem selbstlos aus der unendlichen Fülle geschenkt wird.
    Falls Du diese Art von Leben schon kennst, schon ein wenig mitgelesen hast hier im blog und langsam Appetit darauf bekommst, würde es mich freuen und Dir zweifellos einen ‚positiven Schub’ geben, wenn Du – vielleicht in einer kleinen Zerimonie – bewusst und bedingungslos ‚Ja’ sagen würdest zu Deinem Paradiesleben.
    Es ist ein ‚Ja’ zum Leben, zur Lebendigkeit, zur lebenslangen Dauergesundheit, ein ‚Ja’ zu allen Mitwesen, zur Mitwelt, zum Planeten, ein ‚Ja’ zur Liebe, zur Selbstlosigkeit und letztendlich zu Dir.
    Lass Dich nicht mehr von Modetrends und Werbespots auf Shoppingmeilen und in Geschäfte hetzen. Lass Dich nicht mehr von Panik- headlines zur Apotheke oder zu Banken scheuchen. Lass Dich nicht mehr von Ärzten und Vorsorge- Geschwätz im Kreis überweisen, bis alle ihre Taschen voll haben. Lass Dich von Empfehlungen nicht mehr in neueste In- Schuppen, in Trend- Resaurants lenken.
    Vergiss all diese Hast, all dieses Gesuche und Gegiere im Außen. Da liegt nicht das Glück. Da findest Du keine Zufriedenheit. Beides findest Du nur in Dir!

    Ganz besonders wichtig und weitreichend wäre solch eine Entscheidung, solch ein ‚Ja‘, wenn Du es mit jemandem gemeinsam treffen, oder gar eine Familie gründen, möchtest.
    Gerade Kinderleben nehmen in ‚artgerechter’ Weise einen so wunderbar anderen Verlauf, dass mir hier der Platz fehlt mich wegzuschwärmen 🙂
    Ja, liebeR MitleserIn, sag ‚Ja’! Sag ja zum Leben! Sag ‚Ja’ zu Dir!

    Nachsatz: Bei einer von der gesellschaftlichen Norm abweichenden Lebensführung, sollte man nicht den Druck des Gegenwinds der einem entgegenschlägt unterschätzen. So sehr wir im ‚Normalleben’ unbewusst von Werbung, Erzählungen, Artikeln, Berichten, etc. beeinflusst werden, so sollten wir uns tools zurechtlegen, die uns zu Beginn unseres neuen Lebens ‚auf Linie’ halten. Es gibt sehr gute Bücher zu dem Thema, unzählige websites und blogs. Wenn man sich mit solchen Häppchen täglich eine Freude macht, flutscht auch das neue Leben viel leichter.
    In diesem Sinne:
    paradise your life!

    – Oder: Ja! Ich will! Ich (re)paradiese mein Leben!