Von Bienen lernen

10. April 2017

Bruce Ellis, Professor der Philosophie an der Universität of Arizona und Thomas Boyce, Professor der Psychiatrie und Pädiatrie an der University of California haben in ihrem ‚Biological sensitivity to context‘ klargestellt, was zu viele Genetiker den Menschen reinwürgen wollen: ‚Da kann man gar nix machen. Das ist genetisch!‘.
Die Gene sind sozusagen zur General- Entschuldigung und -Erklärung von so ziemlich allem geworden. Kürzlich z.B. entblödeten sich Forscher der Universität Zürich nichteinmal, selbst Karies als genetisch determiniert zu postulieren.

bieneKeine Rede davon, was Epigenetik längst schon weiß: Dass WIR unsere Gene machen und beeinflussen!
Gene kann man sich wie eine Bibliothek vorstellen: Manche Bücher werden gelesen, manche nicht. Manche werden wieder zurückgebracht, andere wieder verschwinden. Manche werden neu geschrieben oder durch andere ersetzt.
Die Bienen liefern uns das beste Beispiel, wie genetisches Leben funktioniert. Alle Bienen haben genau dieselben Gene. Einzig wenige Tage mit anderer Ernährung machen sie zu Arbeiterinnen oder Königinnen!
Genauso ist es auch bei uns. Vorab sich die Brüste absäbeln zu lassen oder sich angstvoll in Todesnähe zu zittern, nur weil es einige Krebse im Stammbaum gibt ist Unsinn pur. Irgendwelche nicht artgerecht lebende Vorfahren haben solchen Menschen einen Gen- Abschnitt eingebaut, der ihnen damals half mit irgendeinem Problem fertig zu werden. Dieses ‚Krebs- Gen‘ aber MUSS niemand auslesen! Wenn keine Veranlassung besteht, WIRD es auch nicht ausgelesen. Und ein gesundes, im Sinne von naturrichtig bzw. artgerecht und glückliches Leben gibt keinerlei Veranlassung ein ‚Krebs- Gen‘ auszulesen.

Also zusammenfassend und jedem ‚Gen- Deterministen‘ dick, dick ins Stammbuch geschrieben: Es bleibt dabei! WIR sind Götter! WIR sind die Lenker unserer Schicksale!

 

 

 


Die Gen- Verdummung

7. Juli 2014

220px-DNA_orbit_animatedSo wunderbar und interessant 1953 die Entdeckung der Gen- Doppelhelix (Desoxyribonukleinsäure) durch Watson und Crick auch war. Dieses Wissen wurde von Menschen aufgenommen und derartig ‚verbogen‘, dass es mich gruseln macht. Oder, wie ich im Titel geschrieben habe, die Menschen völlig verdummt.

a) Die Genetik wird so dargestellt als würde sie uns Menschen von Geburt an bestimmen, unser Schicksal festlegen, unsere weiteren Weichenstellungen zementieren.
b) Die menschlichen Eingriffe in die Genetik werden als große Möglichkeit und Segen für uns dargestellt.

Beides ist hanebüchenster Blödsinn! Die Wissenden halten bloß still und sagen nicht, wie unsinnig dieser Denkweg ist, weil sie es entweder
a) selber nicht wissen/ durchschauen oder
b) weil unendlich viel Geld in dieser neuen Sparte zu machen ist. Das aber auch wieder nur, WEIL die Menschen an diesen Unsinn glauben!

Wie sieht es denn nun wirklich aus mit dieser ominösen Genetik?
Früher sagte man noch Vererbung dazu und behielt den Kopf insoferne klar, dass niemand Angst gehabt hätte vor irgendetwas, was die Mutter oder der Vater mal gehabt hat.
Heute lassen sich selbst intelligente Frauen die Brüste absäbeln, aus Angst vor Brustkrebs, den es in der Familie schon mal gab (siehe ‚Ich sitz‘ in der S- Bahn …‘).

Die Gene werden gerne mit einer ‚Blaupause‘ verglichen. – Obwohl – ich hatte als junger Ingenieur damit zu tun – heute kaum noch jemand Blaupausen kennt.
Es sind damit Pläne oder Kopien von etwas gemeint.
Was aber sollte eine Kopie Dir tun!?
Wurde schon mal von einem Plan berichtet, der sich auf seinen Betrachter oder Besitzer gestürzt hat? Oder, noch schlimmer, wurdest Du vielleicht schon mal attakiert von so einer hinterhältigen Kopie als Du sie aus dem Kopierer nahmst?
Aber vielleicht wirken diese Biester auch gar nicht so offen! Weißt Du warum Dein Schicksal so und nicht anders verläuft?
Vielleicht ist ja gerade Dein Schicksal bestimmt von den Produkten Deines Kopiergerätes … Wer weiß, wer weiß … 😉

Nein! Dsas ist natürlich alles Unsinn!
Unsinn, wie unsere angebliche Determiniertheit durch unsere Gene.

Und welches Goldkörnchen trommelt payoli hier seit Jahren?
Ja, richtig! Dass WIR GÖTTER SIND und WIR UNSER SCHICKSAL BESTIMMEN und GESTALTEN !

Und wie nennt sich die Übersetzung dieser Wahrheit in die Sprache der Genetiker?
Epigenetik!
Das ist ein neuerer Zweig der Genetik, der aber interessanter Weise nicht so begeistert und breit an- und aufgenommen, geschweige denn publiziert wird, die das Ammenmärchen der uns fixierenden Gene.
Denn Epigenetik bedeutet im normalen ‚Versteh- Sprech‘ nichts anderes als: WIR formen unsere Gene!

Ja! DAS ist die Wahrheit!
Wir sind Götter und WIR formen unser Leben und Schicksal. UND sogar das Schicksal unserer Kinder und Enkel.
Denn sehr wohl wird Erbsubstanz an die nächste Generation weitergegeben. Aber nicht im determinierenden Sinn der Genetiker.
Es wird sozusagen der nächsten Generation ‚ein Vorschlag‘ gemacht. Dieser zwingt aber zu nichts.

Das ‚große Geheimnis‘ ist, dass Vererbung nur dort wirkt, wo kein Bewusstsein ist, wo nicht selber gestaltet wird, wo passiv angenommen wird.

Und? Hörst Du die Nachtigall schon trapsen?
Ja! Erst werden die Menschen durch die Unsinnsbehauptungen, die Gene würden unser Schicksal bestimmen, passivisiert, – um nicht schon wieder ‚verdummt‘ zu sagen … 😉
Kaum sind die Menschen passiv und nehmen alles so hin wie’s kommt, wirken sich tatsächlich die Gene aus. Und schon haben diese Märchenerzähler Recht: Die Gene bestimmen unsere Leben, unsere Gesundheit, unser Lebensglück!

Doch nocheinmal: Die Gene können nur DIE ‚Lücken‘ füllen, die WIR ihnen freilassen, die wir unbewusst lassen.
Gegen unser aktives Tun hat keine Genlenkung eine Chance!

 

 

 


Lebst Du schon staPla?

9. März 2012

Weißt Du welchem Prinzip wir unser Leben verdanken?
Nicht nur einem, sondern einigen evolutionären Prinzipien und Naturgesetzen.
Eines davon möchte ich heute etwas genauer vorstellen:
Meines Wissens hat es noch keinen Namen, deshalb nenn ich es ‚Stapla’ und meine damit ‚stabile Plattform’.
Wie wir schon in der Schule gehört haben, würfelt die Evolution ein bisschen. Einerseits werden mütterliche und väterliche Eigenschaften und DNS- Abschnitte kräftig durchmischt, was schon einmal für Abwechslung sorgt. Zudem passiert immer wieder mal etwas mit der DNS und eine neue Mutation betritt die Welt.
Mittlerweile sagt die Epigenetik, dass Gene auch durch das jeweilige Lebewesen selber, durch seine gemachten Erfahrungen und Bedürfnisse ebenfalls verändert werden können.
Also ein ganzes Bündel an Einflüssen, damit es nur ja nicht zu langweilig wird hier 😉

Eines aber, und nun komm ich wieder auf die Stapla zurück, passiert immer!
Es werden neue Versuche immer nur von stabilen Plattformen aus unternommen!
Es wird sozusagen immer erst das Bein für den nächsten Schritt gehoben, wenn das Standbein auch wirklich stabil steht. – Kein neuer Schritt, ohne Absicherung des vorigen, inklusive genetischer Abspeicherung.

DAS gibt Sicherheit, DEM verdanken wir unser Leben.
Ohne diese Sicherung wären wir längst ausgestorben.

Oder nochmal anders gesagt: Wenn mit dem neuen Schritt etwas schief geht, fällt man um maximal einen (begonnenen) Schritt zurück. Aber nicht um die ganze, schon zurückgelegte Strecke!

Was so selbstverständlich klingt, ist es zwar für die Natur, aber nicht für uns!

Denn wir bauen z.B. bereits die x-te AKW- Generation und wissen noch immer nicht, wie wir den atomaren Müll entsorgen.

Wir haben schon x- mal fremde Tiere in Länder gebracht und schon waren ganze Arten ausgerottet.

Wir haben begonnen großflächig Patienten zu röntgenisieren, haben Generation um Generation von Geräten gebaut und kamen erst Jahrzehnte später dahinter, dass damit mehr Schaden angerichtet wurde als der Nutzen war.

Wir haben durch die Handy- Technologie bald alle Festnetze gekappt, alle Telefonzellen entsorgt, bedenken aber nicht, dass im Katastrophenfall die Netzversorgung bei weitem nicht ausreicht, alle per Funk telefonieren zu lassen.

Ganze Länder hängen an einzelnen Pipelines, die jederzeit von Politikern, Geologischen Katastrophen oder Terroristen gekappt werden könnten. Und moderne Wohnblöcke haben nichtmal mehr Kamine!

Dass sich viele Haushalte so sehr verschuldet haben, dass es sich mit den Rückzahlungen nur knapp und nur dann ausgeht, wenn alles klappt, brauch ich ja nicht eigens zu erwähnen. Wenn nur ein Verdiener ausfällt, ein Kind krank wird etc. kippt die ganze Familie …

Wir lehnen uns sozusagen permanent zu weit aus dem Fenster. – Und nennen das Zivilisation 😉

Ich denke, wer sich diesbezüglich von der Natur etwas abguckt ist sicher gut beraten. Denn sie ist stabil seit Jahrmillionen und sie wird es auch noch geben, wenn diese ‚lästigen (Menschen-)Läuse’ aus ihrem Pelz längst wieder verschwunden sind …

Egal ob man sich selbständig macht, in eine andere Stadt übersiedelt, den Beruf wechselt, … Es gibt immer prinzipiell zwei Möglichkeiten:

    a) Man plant in Kopf, Kalender und ‚am Computer‘ und springt dann beidbeinig ins Neue oder

    b) man sondiert von seiner derzeitigen stabilen Plattform aus, lässt Versuchsballons steigen, knüpft Kontakte, checkt die Ergebnisse, die Möglichkeiten, die Akzeptanz und verlagert erst das Gewicht, wenn der neue Untergrund tragfähig zu sein scheint.

Natürlich sollten auch weitere Erweiterungen und Fortschritte dementsprechend erst gesetzt werden, wenn die derzeitige Situation sicher und stabil ist.
Es gibt zwar neben dem Jesus diese Eidechse, die übers Wasser laufen kann, ohne dass die einzelnen Tritte stabil sind. Doch lang hält man das nicht durch! 😉

In diesem Sinne: Gut staPla, gut Natur! 😉

 


Personalisierte Medizin (2)

12. Februar 2012

Der neueste ‚Größenwahn’ unserer Mediziner und Forscher nennt sich ‚Personalisierte Medizin’.
Diesen Traumtänzern schwebt dabei – bitte auf der Zunge zergehen lassen! – vor, dass jedermenschs Genom aufgeschlüsselt wird um damit auf dem PC seinen virtuellen Zwilling(!) zu kreieren.
Dr. Angela Brand, die Direktorin des European Centre for Public Health Genomics der Universität Maastricht sagt dazu blauäugig: “Es wird möglich sein, ein Spiegelbild eines jeden Menschen im Computer zu modellieren. An diesem virtuellen Zwilling könne zum Beispiel die direkte Wirkung von Medikamenten simuliert werden. Zum Beispiel die Verträglichkeit von Krebs-Medikamenten“

Oooooohohohoho! Pruuuuust! … Nein [ablach], ich werd nicht mehr! …
Doch weiter geht’s im Traumtänzer- Sprech:

„Wir können sehr schwer sagen, ob wir eine Erkrankung bekommen oder nicht …“

Da sollte sie vielleicht öfter im payoli- Blog lesen! Dann wüsste sie, ob und warum wir erkranken! 😉
Doch jetzt wird sie ‚gaaanz gesund’:

„Auch die Prävention wird die personalisierte Medizin ändern. Zum Beispiel Impfungen“

Ah ja! Wirkliche Prävention bedeutet natürlich alles durchimpfen! [fassungslos bin]
Aber das war noch gar nix! Jetzt wird’s echt bedrohlich:

„Um Epidemien zu verhindern …“

Aaaaaachtung! Gleich wird alles durchgeimpft!
Also:

„Um Epidemien zu verhindern könnten in Zukunft gezielt nur die diejenigen Bürger geimpft werden, die auf Grund ihrer genetischen Veranlagung anfällig für ein bestimmtes Virus sind“

Ja! DAS wollte ich hören! Einzig die Genetik entscheidet, ob uns ein Virus dahinrafft, aufs Krankenlager wirft oder nichts dergleichen tut! Kein Wort von neueren, dem widersprechenden Epigenetik- Erkenntnissen, kein klitzekleines Anstreifen an der Tatsache, dass es Epidemien nur bei Zivilisationsmenschen gibt, noch nie die Natur beobachtet, noch nie den Hausverstand eingeschaltet, noch nie sich mit Evolution befasst …
Genetische Determination! Ohne Ausweg! – Wenn’s nicht die Zukunfts- Medizin gäbe!
SO hätten sie uns gerne!
Bald wird die Frau Professor den Finger erheben und irgendwie hör ich da gleich ‚Zwangsimpfungen’ und Umstands- und Allgemeinwohl- indizierte Teilentmündigung‘ durch! …

„… die auf Grund ihrer genetischen Veranlagung anfällig für ein bestimmtes Virus sind und somit auch als Überträger in Frage kommen“

Na bitte! Wer sagt’s denn!
Und natürlich müssen auch finanzielle Opfer gebracht werden. Ist doch wohl klar! – Wenn’s um’s Allgemeinwohl und um die Ärzte- und Pharma- Säckel geht …
😉

„Für eine Vorsorge in großem Maßstab müssen die Forscher das individuelle Genprofil jedes Einzelnen kennen. Die Datensammlung dafür ist kostspielig“

Doch letztendlich schließt sie ganz luschtig, – obwohl sie das vermutlich sogar ernst meint:

„In Zukunft könnte man z.B. mit dem virtuellen Zwilling gemeinsam zum Arzt gehen. Und zwar auf einem USB- Stick“

Hat man Töne!? …
Solche Träumer, unverschämte Abzocker und Verunsicherer werden nicht etwa verlacht oder verachtet. Nein, sie haben jede Menge Titel (Prof. Dr. med. habil., MPH), lehren an Universitäten, sind gesellschaftlich hoch angesehen und leben von unser aller Geld!

Scooootty! Beam mich bitte hier weg! 😉

 
PS: Teil 1 ist hier nachzulesen