Zwei Lieben

25. Juli 2019

Liebe ist Liebe, könnte man meinen. Wird wohl auch so sein.
Und dennoch denke ich oft, es gibt die nach außen horchende und die beständige oder nach innen horchende Liebe.

Erstere ist eine bedingte Liebe, eine reagierende Liebe, die sich an äußeren Ereignissen orientiert.
Die zweitere Liebe machen wir uns selber, richtet sich nach unserem Herzen, ist eine agierende Liebe.
Erstere macht uns zu Windspielen, Wetterfahnen, zweitere lässt sich nicht beirren, macht uns stark und stabil.
Erstere ist eine Zivilisationsliebe, eine ‚gemachte‘, eine anerzogene Liebe. zweitere ist die Urliebe, die es immer schon gab, auf der die ganze Schöpfung beruht. Ja, ohne die es die Schöpfung gar nicht gäbe.
Erstere ist schwankend, zweitere unerschütterlich.
Erstere erschafft Opfer und Täter, Glück und Leid.
Zweitere überstrahlt alle Dualitäten mit ihrer Liebe.

Leider ist zweitere, die Urliebe, die, die mehr und mehr verschüttete wird.
Wer ein wirklich gutes Leben will, ist gut beraten, an seinem Herzen ein wenig am Schräubchen in Richtung ‚Ich liebe alles und jeden‘ zu drehen.
Oder wie es der wunderbare Erich Fried in seinem bekannten Gedicht formulierte:
‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe‘.

Damit weißt Du nun welche der beiden Lieben er damit meinte

 

 

 


Gnade

7. April 2014

Gnade!
Wer stellt sich schon etwas unter ‚Gnade‘ vor?
Hauptsächlich aus der Kirche kennt mensch diesen Begriff. Oder vom ‚Begnadigen‘ aus dem Begnadigungsrecht.
Definiert ist die Gnade als ‚wohlwollende Zuwendung‘.

Doch wollen wir uns abhängig machen von fremder wohlwollender Zuwendung? Oder wollen wir nicht lieber selber unser Glück und Schicksal lenken und erschaffen?
Hier erfährst Du, was wirkliche – im Sinne von unabhängiger – Gnade ist und wie Du sie in Dein Leben bringst und es damit unendlich bereicherst.

GnadeWirkliche Gnade ist nichts anderes als die Fähigkeit das Leben so nehmen zu können wie es ist.

Die Fähigkeit, mit Leichtigkeit und Mühelosigkeit zu leben.

Die Fähigkeit und der Wille, dem Leben KEINEN Widerstand entgegenzusetzen.

Oder wie es in meinem Lebensmotto vom wunderbaren Erich Fried heißt:

Es ist wie es ist, sagt die Liebe

Oder so als ‚kleiner zusätzlicher Drüberstreuer‘: Gnade ist, alle und alles segnen zu dürfen (siehe ‚Ich segne Dich, Du segnest mich‘)

 

 

 


… und nicht vergessen …

24. Februar 2014

das leben ist schon3
Wenn wir es uns und anderen schön machen.

Das Leben meint es selbst dann gut mit uns, wenn es fallweise auch völlig anders für uns aussieht. Die Botschaften oder Lernaufgaben oder auch nur das Gute im Unglück erschließen sich uns häufig erst später.
Oder wie Erich Fried es so wunderbar ausdrückt:

Es ist wie es ist, sagt die Liebe …

… was aber nichts mit Fatalismus zu tun hat. Denn strebend uns bemühen, erfreut nicht nur die Goethe’schen Götter sondern auch uns selber.
Aber ‚gelenkt‘ wird dennoch auf ‚weitreichenderer‘ Ebene.
Diese wiederum beschenkt uns mit unendlicher Zuversicht.
– Wir brauchen sie bloß anzunehmen …
‚Unendliche Zuversicht‘, da uns z.B. die nicht menschengemachten Wunder der Natur oder die Weisheit und Zuverlässigkeit der Evolution nichts anderes zeigen, als dass alles gut ist, wie es ist (siehe z.B. auch ‚Wir alle sind Geschwister‘.

In diesem zuversichtlichem Sinne:
paradise your life ! 😉

 
PS: Da das Schicksal auch in meinem Umfeld fallweise schmerzliche Haken schlägt, wollte ich den für heute vorgesehenen, schon einigen angekündigten Schwangerschafts- Beitrag nicht veröffentlichen. Er folgt demnächst.

 

 

 


Trennendes

2. März 2010

Die wunderbare Zeile ‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe’ in dem Erich Fried- Gedicht, zeigt wunderschön was mit Harmonie und Einheit gemeint ist.
Diese Einheit ist der Natur und den Wesen in ihr noch genauso immanent, wie unseren Embryos.
Auch der Mensch verbrachte den allergrößten Teil seiner Evolution in diesem harmonischen Zustand.
Der tiefe Sturz in die trennende Dualität des links/ rechts, groß/ klein, gut/ schlecht erfolgte nach und nach und mit zunehmender Intelligenz.

Wir machen uns nur selten bewusst wie sehr wir alles auseinanderdividieren und beurteilen und wie negativ und schwächend sich das auf uns auswirkt.
Beobachte mal ganz kritisch und genau Deine Gedanken. Vermutlich arbeitet auch bei Dir ein ständige Beurteiler und Richter im Kopf.
Selbst so selbstverständliche Sprachregelungen wie Vergangenheit und Zukunft sind trennend und halten uns vom harmonischen Einheitsgefühl des ‚Hier und Jetzt‘ fern.
Oder auch die Einteilung in ich, du, er, sie, es implementiert eine unnötige Trennung, die uns (kinesiologisch oder mit bio- feedback messbar) schwächt.
Es wirkt z. B. viel sympathischer und harmonisierender alles in Wir- Form zu sagen. Wenn Sie mit Ihrem Kind beispielsweise von klein an so sprechen, hat das einen ganz wunderbaren Einfluss auf sein ganzes Leben.

Was hat das Ganze aber bei ‚paradise your life’ zu suchen?

Erstens befassen wir uns neben dem Ernährungs-, Bewegungs- und Sozial- Bereich auch mit dem ‚naturrichtigen’ Denken und
zweitens können mit diesem Einheitsdenken Lebensstiländerungen viel leichter angenommen werden.
Oder negativ gesagt: Es ist interessant zu beobachten, wie reflexhaft ablehnend Menschen reagieren, sobald sie von etwas hören, das sie (noch) nicht kennen.
Also ist man gut beraten immer wieder ins ‚Hier und Jetzt‘ zurückzukehren und sich einen Trick auszudenken mit dem man die, nun mal allgegenwärtige Dualität großteils hintanhält.
Das Bild des Alles- Liebenden oder des hochinteressierten Beobachters z. B. wenn Du Dir einmal installiert hast im Kopf, wird Dir eine völlig andere, weitaus offenere und angenehmere Weltsicht bescheren als dieses ständige Abchecken, Beurteilen und Einordnen.
In diesem Sinne:
paradiese Dein Denken, und Du paradiest Dein Leben 😉