Einfache Fragen

10. Dezember 2020

Wenn Du ein Problem hast: Warum löst Du es nicht?

Mit dieser Frage könnte ich auch schon wieder aufhören. Den einzig mit dieser Frage bist Du fast schon ‚erleuchtet‘, – im Lösungfalle!

Warum suchst Du die Schuld im Außen, bei anderen?

Für jedes Problem gibt es eine innere und eine äußere Lösung.

Die äußeren Lösungen sind generell mühsamer, als die inneren!

Denn ‚die Anderen‘ setzen einer Änderung praktisch immer Widerstand entgegen. Denn sie haben weniger Interesse an der Lösung als Du.

Die inneren Lösungen jedoch, sieht man ersteinmal, wie einfach es auf unserer Innen- und ’software‘- Klaviatur zu spielen ist, sind ein Klacks …

Wir sind frei bzw. können uns jederzeit frei machen von jeglichen Zwängen, Konventionen, Problemen. Wir wissen, wie hart Probleme sein können. Wir wissen, wie flexibel wir selber sein können. Wir wissen, dass wir uns Widerständen nicht entgegenstellen müssen. Wir tänzeln widerstandslos an allen Hürden und Widerständen vorbei.

Wer über die uns in den Weg gelegten Steine drüberklettern will, soll das tun. Wir umsegeln sie elegant und aufwandslos …

Also nocheinmal: Warum hast Du Probleme?

Niemand in der freien Natur hat Probleme!

Sieh Dir einen Baum, sieh Dir das Gras, sieh Dir den Regenwurm an! Wieso bitte, sollten die auch nur irgendein Problem haben!?

Sie nehmen was ist, sie schwelgen damit in ihrer Fülle!

Dieser biblische Baum der Erkenntnis ist nichts anderes als die Saat der Unzufriedenheit.

Warum kann der Baum, das Gras, der Regenwurm mit einfacher Erde zufrieden sein? Warum können wir mit hunderten, ja vermutlich tausenden Früchten, Kräutern, Wurzeln, Samen, Nüssen, Vergnügungen NICHT zufrieden sein?

Weil wir uns gegenseitig einen Virus eingepflanzt haben. Den Virus der Unzufriedenheit. Den Virus der Krone der Schöpfung. Den Virus der Unzufriedenheit, obwohl wir alles haben. Den Virus des immer noch mehr haben könnens. Den Virus alles kontrollieren zu können. Den Virus alles wissen zu müssen …

Ach, wie sehr sich doch unser aller Leben zum Besseren ändern könnten, mit nur ganz wenigen Fragen …..


 
 
 
 


Von einem der auszog …

28. Mai 2015

Nein, eigentlich: Das Märchen

Von einem der hochkletterte …

Ein kleines Dorf in einem kleinen Land, mit Einwohnern die sind wie sie sind, da alles immer schon so war. Arbeiten, schlafen, essen, scheißen, fernsehen, vögeln. Im Fasching ein paar Bälle, am Wochenende Buschenschenken. Und das Hauptvergnügen: Über andere Leute, bevorzugt Abwesende, zu tratschen und herzuziehen.
Nie ein Blick nach oben oder in die Ferne, alles flach, vertraut und gewohnt.
Da hinein wurde einer geboren der nicht entscheidend anders, aber vielleicht eine Spur neugieriger war. Er wurde wohl aufgenommen und eingebettet, um nicht zu sagen, zu einem ebensolchen Flachblicker gemacht. Dennoch, seine Neugierde auf mehr, auf anderes, blieb.

HimmelsleiterIrgendwann entdeckte er in dieser flachen Öde eine Leiter. Da stand hinter einem alten Stadl eine Leiter. Einfach so. Kerzengerade in die Luft hinauf. Eine Leiter an der andere Dörfler schon unzählige Male achtlos vorbeigelaufen waren …
Da musste er natürlich rauf! Die ersten Sprossen gingen flott voran. Bald aber begann es mühsam zu werden. Es taten sich Verzweigungen auf, breite Treppen, schmale Leiterabschnitte, gefährlich wackelnde und brüchige Stege …
Aber es wurde auch immer spannender. Der Neugierige sah und erlebte da auf wenigen Metern mehr als all die Jahre davor in seinem Dorf.
Das trieb in weiter, immer höher und höher! Er hatte sein Dorf längst vergessen und fiel nur mehr von einem Staunen in die nächste Herausforderung.
Irgendwie erkletterte er da ein ganz seltsames, nie zuvor gesehenes Gebilde. Unten hatte es mit einer schmalen Leiter begonnen. Jetzt oben war es bereits ausladend und breit. Doch immer noch führten weitere Leitern noch oben die unserem Entdecker alles abverlangten.
Jahrelang mühte und begeisterte er sich in diesem neuen Universum. Dann, irgendwann und plötzlich gab dieses Gebilde einen fantastischen Rundumblick frei.
Unser Freund sank am Rand eines Plateaus auf die Knie und war fassungslos! Fassungslos, was sich ihm darbot. Eine Weite, eine Ferne, die er nie zuvor gesehen, von der ihm niemand erzählt hatte, von der in seinem Dorf niemand wusste.
Und …, er konnte es erst nicht glauben, er sah sein Dorf, sah andere Dörfer, übersah das ganze Land. Und er sah wie durch eine Zauberlupe die Leben der Menschen dort unten. Er sah und verstand plötzlich die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten.
Es hatte ihn wie ein Blitzstrahl getroffen! So also funktioniert Leben, so läuft alles ab!
Er kam aus dem Staunen nicht raus. Er konnte sich nicht satt sehen, er war überwältigt von der Fülle an Eindrücken, Erkenntnissen und Bildern.

Doch plötzlich … Es traf ihn wie ein Keulenschlag. Von hier heroben, aus dieser Klarheit, erschloss sich ihm plötzlich der ganze Wahnsinn in dem er bisher gelebt hatte, in dem sein Dorf, in dem das ganze Land immer noch lebte. Er sah das unendliche Leid, das unten Normalität genannt wurde. Er sah die vielen unnötigen Arbeiten und Sorgen. Er sah die vielen Tränen die völlig unnötig und oft nur im Geheimen vergossen wurden. Er sah wie einfach, wie schön, wie wunderbar das Leben ist und für alle sein könnte.
Er war völlig verwirrt. Nichts war so, wie alle glauben, dass es ist, wie er jahrelang selber glaubte, dass es sei.
Nichts mehr hielt ihn!
Völlig außer sich, stürzte er sich die unzähligen Treppen, Stufen und Leitern wieder abwärts. Er musste das alles doch sofort den Leuten erzählen!
Ihr Rackern, ihre Sorgen, Probleme und Krankheiten werden im Handumdrehen ein Ende haben fantasierte er schon beim Runterhasten vor sich hin. Keine weinenden Kinder mehr, keine einsamen, siechen Alten, keine Plackereien, keine Kriege mehr …
Er konnte, trotz der erblickten Schönheit von dort oben, sein Ankommen im Dorf nicht mehr erwarten.
Er war ein Weltenretter! Er, der, wie alle anderen auch, immer nur an sich und an den nächsten Vorteil gedacht hatte, würde nun die Welt retten, würde den Menschen vom Paradies erzählen, das jederzeit für alle möglich wäre. Er würde allen Glück und Gesundheit bringen. Es glühten ihm die Ohren vor Begeisterung und Vorfreude.

Endlich! Fester Heimatboden unter seinen Füßen.
Er lief mit offenem Mund, Begeisterung und Vorfreude keuchend durch den Ort und sammelte die Leute die er traf ein. Nahm sie mit sich fort, überredete weitere zum Mitkommen, hetzte weiter …
Fürs Erste reichte ihm das kleine Grüppchen, das er zusammenbitten hatte können als sie beim Dorfwirt ankamen. Sie traten ein, nahmen das Gastzimmer in Beschlag, setzten sich.
‚Ich muss Euch unbedingt etwas völlig Unglaubliches, aber Wunderbares erzählen. Es wird unser aller Leben verändern …’ begann er.
Er erzählte von der Leiter, von seinem Klettern, von der fantastischen Aussicht, von seinen Erkenntnissen und wie paradiesisch alles sein könnte.
Seine Begeisterung ließ ihn aber völlig übersehen, dass immer öfter die Leute die Köpfe zusammensteckten, tuschelten, den Kopf schüttelten und gegen ihre Stirnen tippten.
‚So ein Trottel!’, ‚Der war immer schon komisch, aber soetwas … Nein!’, ‚Der braucht doch einen Doktor!’ war da und dort zu hören …
Nach und nach verließen die Leute den Gasthof. Hatten sie doch endlich enorm wichtige Neuigkeiten von diesem Verrückten weiterzuerzählen …

Das Dorf ist noch immer wie es ist, denn es war ja immer schon alles so. Und an der Leiter gehen weiterhin alle achtlos vorbei. Gilt es doch, dem Nachbarn noch schnell den letzten Tratsch zu erzählen bevor’s zur Arbeit oder vor den Fernseher geht …

Ach ja, der Neugierige! Du fragst nach dem Neugierigen …
Der ist sooo neugierig, dass er sich sogar diese seine Enttäuschung und Ablehnung genau und neugierig ansah und daraus lernte ein sehr entspanntes und mit den neuen Einsichten paradiesisches Leben zu führen.

 
Epilog: Bis auf das Leitergebilde ist alles real, mach- und erlebbar! Das Paradies ist da! Auch wenn wir meinen, uns mühevoll ein Schlaraffenland errackern oder zusammenzuklauen zu müssen …

 

 

 


Baum der Erkenntnis

10. Oktober 2013

Dieser Begriff ist zwar aus der Bibel bekannt, stellt uns aber m.E. keine wirklich nutzbare Erkenntnis zur Verfügung.

Ganz anders der payoli- Baum der Erkenntnis, den ich Euch gerne schenken möchte.
Du bekommst damit ein seltenes Goldkörnchen!
Du brauchst Dir bloß Muße dazu zu nehmen!
Willst Du das Geheimnis des Lebens verstehen, willst Du Dir das Leben einfacher machen, überflieg diesen Text nicht einfach!
Sondern suche bei jedem gelesenen Begriff seine Entsprechung in der Grafik auf, damit Du ein Gefühl, ein Verständnis für die Zusammenhänge und Reihenfolgen bekommst.

Ein wichtiger Teil eines paradiesischen ‚paradise your life‘- Lebens ist die Überzeugung, dass wir Götter sind. Oft schon wurde dies bezweifelt. Dennoch ist es so.

‚Gottesbeweise‘ bzw. Schöpfer- Indizien im Außen wären schwere und dennoch hochfliegende Metall- Flugzeuge oder Licht-(=Laser) Strahlen die härteste Materialien wie Butter schneiden oder durchdringen, die vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar waren.

Um unser Inneres zu vergöttlichen habe ich hier schon vielfache Hilfestellungen gegeben.
Heute möchte ich eine Zusammenfassung in Form des payoli- Erkenntnisbaumes geben:

Irgendwann in unserer langen Entwicklungsgeschichte waren wir alle EIN EINZIGER, der allererste Einzeller, der völlig bedürfnislos und damit in der Einheit, im reinen Sein und in Harmonie lebte.
So manche sehen uns in diesen Urzeiten auch in der Einheit, im All- Eins- Sein, im göttlichen Licht.
Egal wo und wie immer, wir lebten in der Einheit. Alle unsere Bedürfnisse waren und wurden erfüllt und wir hatten kein Bewusstsein für Mangel, Feinde, Probleme, etc.

Nach Haeckel ist unsere ‚Keimesentwicklung eine gedrängte und verkürzte Wiederholung unserer Stammesentwicklung‘.
Jeder von uns durchläuft also als Embryo/ Mensch nochmal unsere ganze Menschheits- Entwicklungsgeschichte.
Auch dabei können wir die in der Folge noch genauer angesprochenen Stufen beobachten:

redball Erst die Anziehung/ Liebe, als ein substanzloser, geistiger, göttlicher Zustand des (Zusammen)Seins.

redball Nach der Zeugung der absolut wunschlose Zustand des Einzellers.

redball In der Folge der noch ebenfalls weitgehende bedürfnisbefriedigte harmonische Zustand des Schwebens und Seins (im Fruchtwasser).

redball Mit der Geburt, man könnte entwicklungsgeschichtlich auch sagen, irgendwann wurde uns die Harmonie fad und wir entschieden uns dafür, Erfahrungen zu machen …
Mit der Geburt also, verlassen wir die EIN- heit zugunsten der ZWEI- heit, der Dualität. Wir bauen uns Spannungen wo es zuvor keine gab. Es existieren nun Helle und Dunkelheit, Wärme und Kälte. Wir unterscheiden bald zwischen laut und leise, groß und klein, satt und hungrig, zwischen gut und schlecht.

redball diese zwei Grundqualitäten splittern wir nach und nach in wenige Grundgefühle auf. In der untenstehenden Grafik sind die 5 Weisheitsenergien dargestellt. Genausogut könnte man die 7 Chakra- Energien oder die 32 Charaktereigenschaften der Psychologie wählen.
Auf der positiven Seite könnte man beispielhaft unerschöpfliche innere Fülle angeben. Als negative Gefühls- Grundqualität den permanenten inneren Mangelzustand.

redball Wir treiben unsere Entwicklung aber mit der Sprachentwicklung weiter, detailieren jedes dieser Grundgefühle in zahllose Gedanken, Grundgedanken, Grundsätze, Lebensregeln, etc. auf.

redball Aus jedem dieser Gedanken/ Grundsätze resultieren im Laufe unseres Lebens zahllose Handlungen, Äußerungen und dadurch herbeigeführte Situationen.

Ich habe in der untenstehenden Grafik versucht diese Aufästelung unseres ursprünglichen Seins, unserer Harmonie, grafisch darzustellen. Der Übersichtlichkeit wegen ist nur ein Zweig restlos bis zu den Handlungen ausgeführt.

payolis Baum der Erkenntnis

Wozu das Ganze?
Sehen wir uns die Handlungen und ‚Schicksale‘ unseres Lebens an, wird oft die Gesetzmäßigkeit nicht klar. Oftmals wird sinngemäß geklagt: ‚Ich gerate immer an die falschen Männer, habe Pech mit meinen Arbeitsplätzen und bin ständig krank‘.
Wir sehen unsere ‚Schicksalsschläge‘ oft als unabhängige Ereignisse, als wahllos verteilte Sterne am Lebenshimmel, losgelöst von unserem Verhalten.

Tatsächlich aber sind wir Götter, die unser Schicksal beeinflussen, aber oft nicht wissen was sie tun 😉

Denn
JEDE unserer Handlungen hat Auswirkungen!
JEDER Gedanke bewirkt bestimmte Handlungen!
JEDES Gefühl ruft bestimmte Gedanken hervor!

Siehst Du die Gesetzmäßigkeit!?

Wir haben uns eben durch den gezeichneten Baum von unten nach oben gehantelt. – Und hoffentlich erkannt, dass alles eine Ursache hat.

Wir haben uns irgendwann dafür entschieden, Erfahrungen zu machen, etwas zu lernen.
In diesem Lernen und Erfahren stecken wir jetzt mittendrin!
Und mit diesem payoli- Erkenntnisbaum kannst Du Dein Lernen, Deine Persönlichkeitsformung systematisieren.
Hanteln wir uns nocheinmal diesen payoli- Baum von unten nach oben, vom Umständlichen zum Einfachen:

Pfeil Du kannst (wie in das ‚Götter- Puzzel‘ erklärt) jede einzelne Deiner Handlungen, jede Situation analysieren, daraus Erkenntnisse ziehen, daraus lernen.
Damit ist für Arbeit und Unterhaltung bis an Dein Lebensende gesorgt 😉
Diese Methode ist sehr genau und detailiert, dauert aber uuuuuurlang.

Pfeil Du kannst Dir bewusst einige Lebensregeln/ Grundgedanken an- und andere, nicht gewünschte, abtrainieren. Das funktioniert am besten mit Affirmationen, d.h. mit dem Wiederholen einzelner Merksätze.
Diese Methode ist weniger genau, weniger detailiert, aber effizienter, da aus jedem Grundgedanken zahllose Handlungen resultieren. Änderst Du diesen Gedanken, beeinflusst Du damit ‚mit einem Schlag‘ zahllose Situationen.

Pfeil Du kannst aber auch noch ‚höher‘ ansetzen und Dich nicht die Bohne um Situationen, Handlungen, Gedanken kümmern und gleich Deine Gefühle neu ‚programmieren‘ indem Du Dich möglichst oft und intensiv in sie hineinversetzt. Damit werden sie Dir immer vertrauter, werden gewohnter, verselbständigen sich irgendwann und ziehen dann nur mehr positive, gewollte Gedanken, mit ihnen Handlungen und Äußerungen und damit Situationen nach sich.
Wir alle tun das bzw. werden auf diese Art getan, wenn wir die rosarote Brille der Verliebtheit aufhaben.

Pfeil Und der oberste ‚Zweig‘, der Stamm des Baumes!? Wenn wir uns gleich nur auf diesen konzentrieren, nur ihn bearbeiten? Würden wir dann nicht alle unsere Gefühle, Gedanken, Handlungen, Äußerungen und damit unser ganzes Leben ins Lot bringen können?

Pfeil Ja!
Beenden wir unser zielgerichtetes, bewertendes Denken, ziehen wir uns ins reine Sein zurück, so arbeiten wir am effizientesten.
Musik hören zum Beispiel, Meditieren (Nichtdenken) oder ins ‚Narrenkastl schauen‘ und Seelebaumeln sind einige Beispiele dafür.

Ich wünsch Dir mit dem payoli- Erkenntnisbaum viel Freude und Erfolg. – Und ein göttlich, paradiesisches Leben! 😉