Unis von Virus befallen

16. Juli 2017

Dass bereits ca. 15% unserer Schulabgänger nicht mehr sinnerfassend lesen können ist mittlerweile dramatische Wahrheit.
Nun scheint die allgemeine Verdummung auch auf die Unis überzugreifen. Denn heute meldete der ORF im Brustton der Seriosität:

‚Bei einem beträchtlichen Teil der Studenten macht sich Ernüchterung breit, weil das Gelehrte nicht mit den Erwartungen übereinstimmt. Viele meinen, eigentlich ist das Ganze ziemlich anders als sie sich ursprünglich erwartet hatten.‘

Na hallo! Seit wann können Taferlklassler die Qualität des Lehrers beurteilen!?
Setzt man sich nicht in die Uni um gerade das zu erlernen, das man noch NICHT kennt? Wie können da Erwartungen nicht erfüllt werden!?
Doch jeder Vortragende heute weiß, dass ein Zuvielwissen, ein Vermitteln, ein Vortragen ein absolutes No-go sind. Heute kommt nur gut an, was man mit den Besuchern erarbeitet. Seien diese vom jeweiligen Wissen auch noch so unbeleckt …
So liberal und menschenlieb solche Verhalten und Vorgehen auch scheinen mögen. Man kann die Demokratisierung (d.h. die Dümmsten entscheiden) auch übertreiben …

 

 

 

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Mir träumte …

17. Dezember 2015

… dass ich durch einen anstehenden Jobwechsel meiner erwachsenen Tochter dahinterkam, dass Österreichs 9 Pflichtschuljahre um 2 Wochen verlängert worden waren. 2 Wochen zusätzlich für den Erwerb von ‚Sozialkompetenz‘. Für Schulpflichtige nicht weiter tragisch, da nur 2 zusätzliche Wochen. Doch wer die Schule aber bereits abgeschlossen hatte, musste zu jeder Bewerbung diesen Sozialkompetenz- Erwerb samt Prüfungsergebnis nachweisen, was natürlich durch Anmeldefristen, Prüfungstermine, etc. einiges an Verzögerung, Aufwand und Einkommenseinbußen bedeutete.
So weit, so träumerisch unsinnig. Aber ich ärgerte mich in diesem Traum dennoch sehr über diese Schikane, überlegte Schritte dagegen, musste Unterstützung für meine Tochter organisieren, wollte die Menschen dagegen mobilisieren usw.

Warum ich diesen Unsinn hier erzähle?
grauschleierDieses kleine Ereignis beeinflusste letztendlich mein ganzes (Traum-)Leben. Ich hatte eine Dauersorgenfalte auf der Stirn, klebte ständig an dem Thema fest, war dauerunruhig und angespannt. Auch noch als der Traum langsam ins Erwachen überging ratterte mein Hirn noch mit diesem Thema.
Als ich plötzlich einen Lkw laut am Haus vorbeidonnern hörte und mir klar wurde, dass das alles bloß ein Traum gewesen war, wurde mir ein – ich glaube Werbefilm- gesehener – Grauschleier der mein ganzes Leben überdeckt hatte, mit einem Ruck weggezogen. Mir fiel ein ‚Stein vom Herzen‘, ich musste lachen, war überglücklich und erleichtert und das Leben strahlte wieder in alter Bunt- und Färbigkeit.

Genau solch ein Grauschleier liegt – fataler Weise meist völlig unbemerkt – auf sehr, sehr vielen Zivilisationsleben!
Da sind die Prüfungs- und Versagensängste, die Sorgen um’s Morgen, um die Kinder, um die Gesundheit, da prasseln Nachrichten auf uns ein die niederdrücken, da gibt es Erwartungen an uns, wir fürchten um unser Geld, um unseren Besitz, um unsere Arbeitsplätze …
– Alles nur ein Vorhang, ein Schleier, der alles überdeckt, alle Themen berührt!

Dahinter, darunter: Ein sorglos buntes Paradiesleben!
– Das leider nur wenige je sehen und (er)leben dürfen.

Für Grauschleier auf der Wäsche interessieren wir uns!
Unsere Lebens- Grauschleier sind kaum ein Thema!
Unternimm alles, damit Du nicht zu den ‚Verschleierten‘ gehörst!
Werde Dir Deiner Schleier bewusst, – reiß sie weg!
Vielleicht liegt darunter ein weiterer Schleier …
– Auch damit: Weg!
Hör nicht eher auf zum ‚Entschleiern‘ bevor Dein Leben nicht buntest und leuchtendst erstrahlt!
Ja, blendend hell und bunt! Alles andere ist nicht ‚Dein Leben‘!
DAS ist unsere Bestimmung! So muss Leben sein!

paradise your life!     😉

 

 

 


Partnerschaft/ Beziehung

7. Juni 2013

Was bei den ‘dummen’ Affen eine ganze Gruppe erledigt, nämlich einem Individuum alle Bedürfnisse zu befriedigen, halsen wir Zivilisierten EINEM Partner auf!
Das nennt sich Ein- Ehe oder Exklusiv- Partnerschaft und ist das einzige, einigermaßen gesellschaftlich akzeptierte Partnerschaftsmodell.
Was in einer Gruppe an Babysittern, Geschlechts-, Austausch-, Streichel-, was immer, Partnern selbstverständlich und en masse vorhanden ist, ist in Exklusivpartnerschaften ein Problem, an dem sich die Partner nur all zu oft zerreiben.

jaDa es so schwierig ist einen Partner zu finden, der alle unsere Bedürfnisse befriedigt, kippten wir nicht in unsere alten Ur- Muster zurück, in der Gruppe zu leben, sondern meinen durch verschärftere Auswahl den/ die RichtigeN finden zu können.
– Eine Lachnummer!
Keine Chance!

Wie ‚alte payoli’s’ wissen: Wer urteilt, teil! Und wer teilt, erhält nie mehr das Ganze, schadet und begrenzt sich also selbst.
Bei Partnerschafts- ‚Castings’ kommt noch hinzu, dass nicht nur beurteilt wird, sondern, dass jedeR mit einer ‚Endlos’- Liste an Wünschen und Erwartungen ans Werk geht.
Je länger die Liste, desto unwahrscheinlicher der Erfolg!
Und sollte so jemand dennoch seineN IdealpartnerIn finden …
In ein paar Jahren hat er/ sie erst wieder eineN NichtpassendeN zu Hause sitzen! Denn wir alle ändern uns ständig. – Glücklicher Weise! 😉

Wie also dieser Beurteilungsfalle entkommen?

Ganz einfach! Durch Nichtbeurteilung! 😉
Durch Bekennen, demütigem Dankbarsein und bedingungslosem Ja- Sagen!

Der Ursprung unseres kirchlichen oder standesamtlichen Ja- Sagens bei der Hochzeit stammt noch aus Urzeiten, nimmt Anleihen am Verhalten unserer tierischen Mitwesen. Damals ging es weniger um Casting, um jemand noch ‚Besseren’ zu finden oder um die Top- Auswahl für sich zu sichern, sondern um die Wertschätzung jemandem gegenüber, den man durch welche Auswahlkriterien auch immer, ohnehin nie durchschauen kann, dem man nur vertrauen kann, dem man demütig danken kann, für sein So- Sein.
Es geht um das beiderseitige bedingungslose JA- Sagen!

Es geht um das Wollen! Um das Bemühen, zusammenzubleiben, um das ‚in die Tiefe’, anstatt ‚in die Breite’, zu gehen.

Warum man sich das nicht nur antun sollte, sondern warum das auch der einzig mögliche Weg zum Glück ist, demnächst.

Bis dahin:
paradise your life !