Für Dein Stammbuch/ Poesiealbum

17. März 2016

Oder noch besser: Für Dich und Deine Kinder!

hartes Herz„Die alten Dakota wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird. Sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigen und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht vor den Menschen absterben lässt. Deshalb war der Einfluss der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.“
(Luther Standing Bear)

 

 

 


Ein spannendes Hobby

7. März 2016

Ja, ich weiß, es gibt bereits genug Möglichkeiten seine Freizeit totzuschlagen, sich zu vergnügen …    😉
Manche sagen: Viel zu viele! Viel zu viele um noch bei uns zu sein. Viel zu viele um noch aus dem gesellschaftlichen Hamsterrad zu kommen, um überhaupt noch zum Denken zu kommen.
Und damit wären wir auch schon beim grundsätzlichen Unterschied zwischen all den vielen Freizeitangeboten und ‚meinem Steckenperd‘:

All diese Angebote halten Dich am Bezahlen und damit am Arbeiten, halten Dich ‚im Außen‘, halten Dich ab von Dir. Und wie wir wissen, ist Energie dort wo unsere Aufmerksamkeit ist. Also schwächen gängige Freizeitangebote nicht nur Deine Brieftasche sondern auch Deine Energie. Denn die sollte immer bei Dir, in Dir sein.
Und zudem ist mein ‚Hobby‘ seeeehr abwechslungsreich, oft verblüffend überraschend und unterhaltsam:
Beobachte einfach Deine Mitmenschen, diese Gesellschaft und komme ihnen auf möglichst viele Lügen, Tricks, Irrtümer und unnötigen Umständlichkeiten.
lügenJa! Es gibt soviele davon, Du wirst es nicht glauben können!
Es wird z.B. allerorten großartig von Liberalität, Ethik und Gerechtigkeit schwadroniert. Aber niemandem fällt auf, dass die angesehendsten Berufe vom Leid der Menschen leben. Je mehr Kranke, desto lauter brummen die Ordinationen. Je mehr Kredite fällig gestellt werden, also Menschen ruiniert werden, desto mehr Geld fällt den Banken zu. Je kürzer die Lebensdauern von technischen Produkten sind, desto höher der Umsatz.

Na? Das ist doch schon einmal ein recht witziger Einstieg ins neue Hobby, oder?    😉
Aber auch für Plattheiten wie ‚Probleme die wir haben, können nicht auf derselben Denkebene gelöst werden, auf der wir sie geschaffen haben‘ brauchen wir einen Nobelpreisträger! – Und selbst dem glauben wir’s nicht sondern wursteln ‚ewig‘ weiter an technischen Lösungen gegen Probleme die uns all diese Technik beschert hat.
Oder dass Kinder nichts sind und nichts können und erst erzogen und unterrichtet werden müssten! So eine impertinende Lüge! Jedes ‚dumme‘ Samenkorn, jede ’simple‘ Knospe ent- wickelt sich ganz ohne Erziehung, Anweisung oder gar Schule!
Oder die Zinslüge! Die Gesundheitssystem- Lüge! Die Lüge unserer Freiheit!
Oder … [prust], dass die Demokratie die beste aller Staatsformen wäre! Wenn die 49% der Verlierer – ja auch keine Dummköpfe! – zu kuschen haben!
Oder die Mär von der Tierliebe! Da werden Millionen von Tieren ermordet für die Tierliebe! – Aber zuvor wird deren Fleisch eh noch – durch Menschen, die lieber mit ihren Kindern oder Partnern spielen sollten – soweit denaturiert, dass die geliiiiebten Tierchen möglichst bald dieselben Kranheiten haben wie die liebenden Fraulis und Herrlis …
Oder das ‚BIO‘ das auf immer mehr bunten Verpackungen klebt und ‚Leben/ lebendig‘ heißt aber ausschließlich Totes falschdeklariert!
Dass der Staat, dass die Beamten für uns, die Bürger da sind!
Dass Medien und die Wissenschaft unabhängig sind …

Ach, ich könnt förmlich in einen Entdecker- Rausch kommen mit meinem Hobby …    😉
Fang doch auch mal an, in diesem vorgeblich schönen und intakten ‚Dreckshaufen‘ zu stochern!
Da geht Dir die Unterhaltung nicht so schnell aus. Und was noch wichtiger ist, Du verplemperst nicht wie mit der doofen Xbox bloß Deine Zeit, sondern Du lernst für DICH, für DEIN Leben!     😉

 

 

 


Es kam einmal …

10. November 2014

… ein kleines Tierchen zur Welt. Hineingeboren in ein warmes Nestchen, wurde es sofort von seiner Mutter abgeleckt, gekost und gesäugt. Es wuchs heran und alles was es tat war immer gut.

Irgendwann war es erwachsen und bekam selber Junge. Auch sie konnten krabbeln, klettern, tun und lassen, was immer sie wollten. Liebe, Angenommensein, Geborgenheit waren so selbstverständlich wie unbegrenzte Freiheit.

Als dieses Wesen selber Kinder bekam, verhielt es sich ebenso zu ihnen. Sie bekamen alles was sie brauchten und wurden in keinster Weise eingeschränkt, begrenz oder erzogen. Sie lernten ausschließlich und wie von alleine durch Nachahmung und Neugierde.

Auch die nächste Generation genoss dieses Angenommensein, diese bedingungslose Liebe, wuchs in dieser Gefühlslage zu einem lebenstüchtigen Wesen heran das selbst wieder Nachwuchs hervorbrachte …

….

Diese Kette von liebevoller Harmonie ohne jegliche Beurteilung, Bewertung, Erziehung oder gar Strafen zog sich millionenfach durch die ganze Evolution.
IMMER brachte diese bedingungslose Liebe, dieses Nichterziehen zufriedene, gesunde und lebenstüchtige Wesen hervor, die keine Welt zerstörten, die hochsozial mit allen anderen Wesen zusammenlebten und ebensolche wunderbaren Nachkommen hervorbrachten.

vokiHeute wird längst kein Menschenbaby mehr abgeleckt. Nichtmal (Ganzkörper-)gestreichelt! Oft sogar nichteinmal am Körper getragen …
Und diese Kinder werden vom Augenblick der Zeugung an beurteilt, überprüft, beobachtet, gecheckt, gecastet …
Heutige Kinder können zu früh, zu spät laufen lernen, zu früh, zu spät sprechen lernen …
Sie werden längst nicht mehr interessiert bis bewundernd beobachtet wie schön und selbständig sie alles lernen! Sondern es WIRD ihnen alles gelernt!
Sie wachsen in einem ‚Du bist nichts‘-, ‚Du kannst nichts‘- Universum auf.
Heutige Kinder können zu lebhaft, zu ruhig, zu sozial, zu einzelgängerisch, zu dick, zu dünn, primär aber ‚zu …‘ sein. Sie können Dyskalkulie, Verhaltensauffälligkeiten, Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS), Angststörungen, Essstörungen, bipolare Störungen, Schlafstörungen, selbstverletzendes Verhalten, (stereotype) Bewegungsstörungen oder Sozialphobien haben, können stottern oder bettnässen. Unsere Kinder können Störungen des Sozialverhaltens, Störungen der Impulskontrolle, Störungen der sexuellen Entwicklung, Suchtprobleme oder Teilleistungsschwächen haben. Heutige Kinder können Tic-Störungen, das Tourette-Syndrom, Entwicklungsstörungen, Autismus oder Zwangsstörungen haben.
Unsere Kinder können kaum mehr normal, originell oder lustig sein!
Immer leben sie in dem Gefühl nicht zu genügen, sich fehl zu verhalten, erst alles lernen zu müssen!
Was werden das für Erwachsene!?
Ja! Genau die, die wir sind! Hoch neurotisch bis psychotisch. Bloß alle halten das für normal!
Keinem fällt auf, wie lieblos, wie rücksichtslos, wie angstgetrieben, wie egozentriert wir leben und uns verhalten.
Keinem fällt auf, wie sehr dieser ‚Wahnsinns- Virus‘ von Generation zu Generation weitergegeben wird, wie seit Menschengedenken es schon keinen Frieden, kein Streit- freies Leben, keine lebenslange Dauergesundheit mehr gab. Alles Dinge, die Jahrmillionen selbstverständlich waren!

Deshalb: Nicht nur im eigenen, sondern auch unserer Kinder Sinne:
paradise your life!

 

 

 


Der weite Blick

25. November 2013

Uns erscheinen unsere Arten des Sehens relativ selbstverständlich. Wir fokussieren je nach Bedarf und Interesse in die Ferne oder auf Nahes.
Was uns schon weniger bewusst ist, ist die Tatsache, dass wir beim Nahesehen das was wir an Genauigkeit gewinnen an Überblick verlieren. Das heißt, wir sehen dann nicht mehr das ganze Bild, sondern nur einen kleinen Ausschnitt; diesen aber genauer.

Ich verwende dieses Bild nur dazu um anderes besser verdeutlichen zu können.
Unser gängiges Bildungs- und Erziehungssystem z.B. fußt darauf die Kinder erstmal klein zu machen, um ihnen dann zu sagen: ‚Hier bei uns wirst Du alles was Du brauchst und noch nicht weißt, lernen.‘
Erkennbar ist diese Ideologie an, für völlig normal gehaltene, Fragen wie ‚Was willst Du denn einmal werden?‘.
Ich würd‘ mir Kinder wünschen, die antworten: ‚Ich brauch‘ nichts zu werden, ich bin schon etwas. Ich bin ein wunderbarer Mensch‘. 😉

Es wird also der (natürliche) große Blick auf Winz- Ausschnitte reduziert, in der Hoffnung, dass durch viele, viele dieser Ausschnitte irgendwann wieder mal das ganze Bild gesehen wird.

NahblickNoch ein anderes Beispiel:
Stell Dir vor, Du lernst Auto zu fahren und der Fahrlehrer sagt: ‚Fahr erstmal nur bis zum ersten Straßenbegrenzungspfahl. Dort sehen wir uns dann um, ob wir weiterfahren können‘.
Du wirst dabei nur all das sehen, was sich innerhalb dieses engen Bereiches ‚abspielt‘. Der Rest wird für Dich ausgeblendet und ‚unsichtbar‘ sein.

WeitblickErwischt Du aber einen Fahtlehrer der sagt: ‚Siehst Du da vorne den Horizont? Du kannst jede Straße dorthin fahren und sogar noch weiter! Alles was Dir in den Weg kommt, wirst Du ganz automatisch sehen und darauf reagieren‘, hast Du Glück gehabt. Denn nun siehst Du immer das Ganze!

Im übertragenen Sinne, wirst immer für voll genommen und wirst immer alles schaffen!

Viele Menschen und Berufsgruppen leben bestens davon, dass die Menschen klein gemacht wurden bzw. dass sie die Menschen klein halten oder machen.

Versuche also nie den Blick für’s Große zu verlieren!

 
PS: Sogar auf anderen Gebieten stimmt diese Tatsache: Siehst Du Menschen oder Deinen Partner mit diesem weiten Blick an wirst Du ‚mehr‘ sehen und Du wirst weitaus ‚erfolgreicher‘ sein bzw. besser ankommen … 🙂

 

 

 


Aufklappbare Köpfe …

3. Juni 2013

… gibt es ja bekanntlich nicht. Deshalb ist uns auch der Blick ins Gehirn unserer Gegenüber verwehrt – möchte man meinen.
Doch dem ist nicht so.
Zwischen 80 und 90% all unserer Kommunikation ist nicht Wort- gebunden; also gestisch, mimisch, körpersprachlich, Tonfall- bestimmt, stimmmelodiös …
Ein Teil dieser nonverbalen Kommunikation läuft auch unbewusst und immer.
Soweit die Senderseite.

payoli- HirnSo, wie unser Bewusstsein bewusste Äußerungen wie Sprache aufnimmt, so nimmt unser Unterbewusstsein die unbewussten Signale wahr.

Auf beides reagieren wir, beides nehmen wir wahr.
Es bleibt uns also auch nichts verborgen.

Besonders Kinder und Tiere nehmen auf diese Art die ‚wahren‘ Charaktere, Stimmungen und Meinungen der Menschen auf.

DAS den vermeintlich guten Schwindlern und Erziehungsberechtigten ins Stammbuch geschrieben 😉

 


Ist Dir schon aufgefallen …

3. Mai 2012

… was ‚entfalten‘ für ein wunderbares Wort ist?

Jetzt im Frühling sieht man überall die Knospen sich ent-falten.
Wenn man eine Knospe aufschneidet oder beobachtet wie sie sich öffnet sieht man, dass darin bereits das ganze Blatt, die komplette Blüte, fallweise sogar ein ganzer Zweig mit seinen Blättern – zwar klein und zusammengeknäuelt aber – vorhanden/ angelegt ist.
Es braucht sich bloß noch zu ent-falten. Es wird sozusagen vom Pflanzensaft ‚aufgepumpt‘. Ähnlich einer frisch geschlüpften Libelle, die ebenfalls klein und ‚zerknittert‘ ist, bevor sie sich ‚aufpumpt‘.

Und was hat das in ‚paradise your life‘ zu suchen?

Dieses, an Knospen zu beobachtende Prinzip ist durchgängig zu beobachten. In jedem Samen, in jeder Knospe, ist die ganze Pflanze, in jeder Zygote, in jedem Embryo, in jedem Baby ist der ganze Mensch angelegt.
Er braucht sich bloß noch zu ent- falten.

Wir bräuchten ihn nicht zu er-ziehen. Ja, wir sollten ihn gar nirgends hin- ziehen!
Wir können vor dem Hintergrund von Myriarden von tagtäglichen Entfaltungen in der Natur absolut sicher sein, dass auch unsere Kinder sich zu lebenstüchtigen Wesen ent-falten werden.

Kein Baum, keine Pflanze, kein Tier sorgt sich um das Gedeih des sich Entfaltenden, das sich nach seinem perfekten Plan entwickelt.
Bloß der Mensch meint eingreifen und erziehen zu müssen, Verbote und Gebote aufzuzwingen, kein Vertrauen in die selbständige Entfaltung haben zu können.

Und warum?
Weil die Gesellschaft sich im Laufe der Zeit derartig ver-rückte und unnatürliche Verhalten, Normen und Gesetze zulegte, zu denen sich kein sich Entfaltender hinentfalten könnte. Dahin ‚muss‘ erzogen werden!

Wir schaffen es also, einen natürlichen Prozess, der zur Jahrmillionen erprobten Perfektion hinführt zu unterbrechen, indem wir dem Heran- Reifenden und Wachsenden Verhaltensweisen antrainieren und aufzwingen, die zu Krankheiten, Problemen, Umweltzerstörung, asozialem Verhalten, Aggressionen, und, und, und führen. Oder kürzer gesagt, zu genau der kranken Gesellschaft, die wir jetzt haben …

Da auch ich viele solcher Fehler bei meinen Kindern gemacht habe, die mich heute sehr schmerzen, kann ich nur alle jungen Eltern inständig bitten, Vertrauen in die Natur, in die Entfaltung ihrer Kinder zu haben.

 


Alle Liebe den Kindern

14. März 2012

Schon Herbert Grönemeyer sang ‚Kinder an die Macht‘. Doch was macht jemand mit Macht, ohne Liebe!?
Deshalb lautet meine Forderung, – eine Forderung nicht für mich!
Diese Forderung ist weder eine Marotte, noch mein Steckenpferd. Diese Forderung dient keiner Gewinnmaximierung, keiner Geschäftsentwicklung. Diese Forderung darf weder missachtet noch abgeschwächt werden!
Diese Forderung ist keine Bitte, diese Forderung lässt keinen Spielraum offen.
Diese Forderung ist unsere Zukunft!
Diese Forderung lautet:

Alle Liebe den Kindern!

Wer war nie Kind?
Wer wird unsere Zukunft lenken und bestimmen?
In welchem Alter können schlimmste Fehler passieren?

Warum wohl haben Ärzte und Pharmas so sehr ‚die Hosen voll‘ vor Schwangeren?

Je jünger, je kleiner ein Wesen, desto größer sein Entwicklungspotenzial.
Wenn Dir einst als 4- Zeller eine Zelle zerstört/ geschädigt worden wäre, hättest Du nun ein Viertel Deines Körpers und Seins zerstört/ geschädigt. Wird Dir heute eine Deiner Billionen von Zellen zerstört/ geschädigt, wirst Du vermutlich kaum etwas davon merken.

Ähnlich mit der geistigen Entwicklung. Wir bauen unser ganzes Denken und Welt- Erfassen ‚Stein um Stein‘ auf. Ist der erste Grundstein morsch, wird das ganze Gebäude irgendwann einmal einstürzen oder erst gar keine ganze Mauer tragen können.

Diese ersten Grundsteine sind weder Worte noch komplizierte Sinn- Inhalte, sondern sondern einfachste Gefühle, Eindrücke, Berührungen!
Lange vor der wörtlichen und begrifflichen Kommunikation werden Gefühle über Berührungen vermittelt. Noch beim Erwachsenen sind zahlreiche positive Körperfunktions- Veränderungen bei Berührungen und Umarmungen nachgewiesen.
Unsere ca. 2 Quadratmeter Hautoberfläche sind sicherlich nicht zufällig mit ungefähr 250 Millionen Nerven- Rezeptoren ausgestattet!
Berührungen vermitteln Kleinkindern in vorsprachlichen Zeiten das Urvertrauen und die Geborgenheit, die das lebenslange Kohärenzgefühl entstehen lässt, das vor so ziemlich allen Angiffen wappnet, wie man aus der Salutogenese weiß.

Man kann sich die Entwicklung eines Menschen, sowohl körperlich, wie geistig und seelisch wie einen Kegel, wie ein Stanitzel vorstellen. Wir entwickeln uns aus einem Punkt heraus zu beliebiger Größe.
Und je ‚punktiger‘, je kleiner, desto empfindlicher, desto massiver die späteren Auswirkungen.
Oder umgekehrt: Je liebevoller, je zuversichtlicher, je positiver die Start- Situation, desto erfolgreicher und stabiler das spätere Wesen.

Das heißt mit anderen Worten nichts anderes als:
ALLE Liebe den Kindern!
Wir können nie genug, geschweige denn zu viel lieben!

Unsere Kinder, die nächste Generation wird unsere Visitenkarte sein!
Niemand wird dann sagen können: ‚Ich hab das nicht gewusst!‘
Jetzt weißt Du es! 😉
Später dann, werden alles es wissen!
So, wie wir heute wissen, was Hitler für eine erbärmliche Figur war und wie wir unsere Eltern fragten wie sie so einem Kaspar auf den Leim gehen konnten. So werden uns unsere Kinder und Enkel fragen, wie wir mit Problemen des Zuviels kämpfen konnten, während Millionen verhungerten!

Denke groß (darüber demnächst mehr!) und liebe groß! Liebe und denke größer, als Du es Dir derzeit vorstellen kannst!

Wir können nie zu groß denken/ zu viel lieben!

Unser Problem ist die (Selbst-)Beschränkung!

Denke groß und lebe großzügig, im Sinne von liebevoll und zuversichtlich!
Und gib den Kinder alle Liebe der ‚Welt‘!

Erinnere Dich: Wir können nie und nimmer zuviel, immer nur zuwenig, lieben!

 


Mangeldenken

20. Januar 2012

In ‚Liebe (4)‘ hatten wir es schon mal kurz angesprochen. Das Mangeldenken ist eine unserer schlimmsten ‚Fehlprogrammierungen‘!
Es zeigt, wenn man wirklich, im Sinne von objektiv- kritisch hinsieht:

a) WIE großzügig und freigiebig die Natur ist, und
b) WIE ‚hypnotisiert‘ blind wir durch’s Leben laufen und solches nicht wahrnehmen.

Geschehen kann dies nur durch die Raffinesse unseres Egos, das uns diese Programmierungen ins Außen projiziert, in dem wir dann tatsächlich meinen, diesen Mangel auch wahrzunehmen.

Wir wären gut beraten uns sowohl von diesen Projektionen (demnächst mehr darüber) als auch von unserem Mangeldenken frei zu machen.
Vielleicht hier ein praktisches Beispiel, wie sich diese Fehlprogrammierungs- Kette von selbst erhält, sich ‚ewig‘ im Kreise dreht und verblüffend schlüssig wirkt:

    a) Erst glauben wir, wir wären unvollkommen und es fehlt uns etwas

    b) Daraufhin suchen wir im Außen nach dem Fehlenden

    c) Dort finden wir Hoffnung- Machendes (z.B. den ‚richtigen’ Partner, eine Gewinn- Chance, etc.)

    d) Diese Hoffnung macht uns unsere Bedürftigkeit bis Abhängigkeit bewusst

    e) Abhängigkeit lässt uns uns verachten und erinnert uns an unseren vermeintlichen Unwert

    f) Sobald wir vom Außen enttäuscht werden, steigt unser verdeckter Hass auf dieses enttäuschende Außen an die Oberfläche, wie wir alle es kennen

    g) Aus dieser Enttäuschung heraus wird neue Unwert- Überzeugung erschaffen und um so begieriger die nächste Außen- Hoffnung gesucht und das ‚Spielchen’ beginnt von vorne!

Das ist doch eine imposante Leistung unseres Egos, nicht wahr! 😉
Zudem wird uns dieser erste fatale Minderwertigkeits- Keim (a) bereits von klein auf eingepflanzt und lässt uns vorerst kaum eine Chance.

Nicht zuletzt deshalb und unseren Kindern zuliebe ist es unumgänglich, dass wir wieder von der Natur, von den Tieren lernen.
Dann würde kein Kind mehr derartig gutmeinend runtergemacht und fehlprogrammiert werden!
Keine Maus, kein Vogel, kein Affe der Welt käme je auf den Gedanken, dass er unwert, unvollkommen sein könnte, geschweige denn, dass er seine Jungen derartig erniedrigen würde.
Diese sind immer schon, was sie sind. – Was Vollwertigkeit inkludiert.
Während Menschenkinder ‚erst lernen müssen‘! Etwas ‚werden wollen‘! – Also noch ’nichts sind und können‘!!!

Doch auch für uns Mangelwelt- überzeugte Erwachsene ist es noch nicht zu spät. – ‚Problem erkannt, Problem gebannt‘, sozusagen 😉
Die Lösung
beginnt mit dem Klarwerden obiger Zusammenhänge und
wird sich Bahn brechen mit jeder Beobachtung, dass wir tatsächlich in der Fülle leben und
dass wir tatsächlich bloß unser ‚inneres Bild‘ nachzubessern brauchen.

In diesem Sinne: Fülledenken statt Mangeldenken! Und
paradise – wieder mal, und auch auf diesem Gebiet – your life 😉

 


Ich bin wie ich bin

30. September 2011

Das klingt ja recht unverfänglich und vernünftig, wirst Du vielleicht sagen.
Ja, tatsächlich! Wir sollen ja auch lieb zu uns sein und unser Sein achten. Denn wir können nur lieben, wenn wir uns selbst lieben, können Fremdes nur annehmen, wenn wir uns selber annehmen …

DOCH: So wunderbar uns eine meiner Lebensprämissen durch’s Leben führt bzw. es unvergleichlich einfach macht, nämlich Erich Frieds: ‚Es ist wie es ist (sagt die Liebe)‘, so fatal kann es sein, wenn wir sie auf uns selber anwenden. Eben im oben genannten ‚So bin ich nun mal‘- Sinne.

Denn, gucken wir genau hin, sind wir ja nicht zufällig das was wir sind!
Wir sind das Produkt unserer Genetik, unserer Erziehung, unserer Sozialisation, das Produkt von unseren Erlebnissen, Erfahrungen, von Werbeeinflüsterungen, von Aufgeschnapptem. Mit einem Wort, wir sind mehr unbewusst Aufgenommenes als von uns selber Gewolltem und Gestaltetem, wir sind meist mehr fremd- als selbstgestaltet.
Unser enormes Potential aber, liegt in der Tatsache, dass wir alle Götter sind, denen alles möglich ist. Wir sind schöpferische Wesen, können gestalten und erschaffen.
Warum also nicht auch uns selber gestalten?
Warum uns (fremd-) gestalten lassen?
Warum es beim alten Fremdgestalteten belassen?
Warum anderer Einflüsse höher halten als unsere eigenen Ideale?

Natürlich sind auch unsere ‚eigenen‘ Vorstellungen und Ideale auch wieder ’nur‘ Produkte, die von anderen bereits entwickelt oder weiterentwickelt wurden, sind Produkte einer langen Kette von Erkenntnissen, Veränderungen, etc. anderer.
Natürlich sind wir Wesen und Produkte unserer Zeit, dieser Gesellschaft und unserer Geschichte.
Und das ist auch gut so und überrascht und beschenkt uns immer wieder auf’s Neue.

Bloß ein passives ‚Tja, so bin ich eben‘ ist eine nur allzu bequeme Hängematte und Ausrede nichts tun zu brauchen. – Und missachtet unsere wunderbaren Möglichkeiten und ist unverantwortlich anderen gegenüber. Denn auch sie freuen sich über Neues, Überraschendes, über Fortschritte.

Also, was nun? Ist alles gut wie es ist oder sollen wir alles ‚auf den Kopf stellen‘ und uns völlig neu erschaffen?
Sollen wir das Sein genießen wie es ist oder ständig rumhampeln und strampeln?

Es ist tatsächlich alles gut wie es ist. Aber nur, weil unendlich viele Mitwesen und Generationen sich ihrer schöpferischen Kräfte bewusst waren und sind, sich ihrer bedienten und bedienen und uns damit beschenkten und immer noch tagtäglich beschenken!
Auch wir sollten uns an unseren Gestaltungsmöglichkeiten erfreuen, uns weiterentwickeln und damit unsere Mitwelt erfreuen …
Nicht zuletzt erfreuen wir damit ja auch uns selbst. Da wir nur so unsere ureigenste Schöpferkraft ausleben.
Denn so zu bleiben wie man ist, ist Stillstand und Stillstand ist Tod.
Lebendiges Leben aber ist stetige Veränderung, ist im Fluss, ist Bewegung, ist Lernen, ist Neuerschaffen …
Oder umgekehrt gesagt: Wer sagt ‚So bin ich eben‘, ‚Das kann ich nicht‘ unterschätzt sich, wirft all sein Gott- Sein über Bord und lebt ‚auf Sparflamme‘.

Nicht zufällig heißt es bei Goethe ‚Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen‘ (sagen die Götter).

 


Kindergarten- Verrohung

14. Juni 2011

Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen, Tagesmütter … das sind doch alles neue und gute Errungenschaften, wirst Du vielleicht denken.
Und Dich vielleicht auch noch fragen was an einem Kindergarten ‚verroht‘ sein könnte.
Nein, nicht das Essen der Kinder! – Leider! 😉

Ich sage Dir, diese Einrichtungen sind eine Katastrophe!
Ja, ich weiß! Es bemühen sich ganz liebe und rührige Menschen dort um unsere Kinder.
Doch es gibt etwas auf dieser Welt, das unabdingbar für ein harmonisches Leben, für unsere gedeihliche Weiterentwicklung ist und DAS bekommen die Kinder dort nicht!
Ja, noch schlimmer: Sie lernen es nichtmal kennen! Sie werden es ihr ganzes Leben nie anwenden, nie leben, nie ihren Kindern weitergeben, können. – Und damit die Welt immer dunkler machen!

Ich meine die unbedingte Liebe!
Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht ob durch Hormone, durch irgendwelche Programmierungen im Kopf oder durch uralte Evolutions- Programme, Gene oder was immer, doch unbedingte Liebe gibt’s praktisch nur von den Eltern!

Ja, natürlich nicht immer! Sogar immer weniger, da auch Eltern Menschen dieser Gesellschaft sind, die immer mehr ‚in die Mangel genommen‘ werden, die immer mehr verinnerlichen, dass beurteilt, belohnt, bestraft werden ‚muss‘, dass die Welt eben ’so‘ funktioniert.
Tut sie aber nicht! Im Gegenteil! Nur die unbedingte Liebe hat uns durch die Jahrmillionen der Evoolution gebracht!
Nur die unbedingte Liebe hat uns die Sicherheit und Kraft gegeben alles durchstehen zu können.
Sieh Dir Tiere an, wie die mit ihren Jungen umgehen! – Bedingungslose Liebe!

Deshalb: Überdenk Deine Erziehung, Deine Kinder- ‚Aufbewahrung‘, Deine Einstellung.
Jedermensch hat ein Anrecht auf die wunderbare bedingungslose Liebe! Erst recht unsere Kinder!

Der umgekehrte Fall schlägt sich bereits jetzt nieder. Junge die die Alten als Last sehen und Alte, die eher auf sich als auf die junge Generation sehen stammen statistisch signifikant aus kinderlosen Familien.